Experimental Travel: Abenteuerreise daheim

Bianca Fritz

Von A nach Z, von links nach rechts, auf der Suche nach dem Partner – es gibt unzählige Arten seine eigene oder eine nahegelegene Stadt neu zu entdecken. Mit dem Experimental Travel.



Wenn das Geld für Urlaub fehlt oder Jahr für Jahr die gleiche Tante in Freiburg besucht werden muss, hilft nur eines: Experimental Travel. Alles, was man braucht, um alte Städte neu zu entdecken, ist einen Stadtplan und eine verrückte Idee.


Kleine Parks, versteckte Brunnen, liebevolle gestaltete Privatgärten, ungewöhnliche Wohnarchitektur – wer jede Straßenkreuzung nutzt, um erst links, dann rechts, dann wieder links, dann wieder rechts abzubiegen, wird garantiert Seiten seiner Heimatstadt entdecken, die er nie zuvor gesehen hat. Das ist nur eine mögliche Art, experimentell zu verreisen.

Warum nicht den Stadtplan nehmen, eine Straße mit A und eine mit Z heraussuchen und den kürzesten Weg laufen? Oder einfach alle Straßen mit Blumennamen erkunden? An heißen Tagen empfiehlt es sich, eine Route zwischen Bächen und Seen aufzustellen und überall den großen Zeh hineinzustrecken.



Mutige schnappen sich das Telefonbuch, rufen einen x-beliebigen Stadtbewohner an und fragen nach seinen Lieblingsplätzen oder belauschen Touristen und gewinnen so einen ganz anderen Blick auf die eigene Stadt. Wenn das Budget eine kleine Reise hergibt: Partner einpacken, in eine fremde Stadt fahren, in verschiedene Richtungen laufen und dann versuchen, wieder zueinander zu finden.

Mehr dazu:

Experimental Travel: Website