Englisch-Abi 2012: Wie war's?

Dana Ghafoor-Zadeh

Nach Mathe und Deutsch stand heute für die allermeisten Abiturientinnen und Abiturienten in Baden-Württemberg Englisch auf dem Plan. Der größte Teil hat somit drei Viertel der schriftlichen Abiprüfungen hinter sich. Wie fühlen sich die Prüflinge am Friedrich-Gymnasium nach der Englisch-Klausur? Miyuko und Dana haben nachgefragt:



Hannah, 18

„Für mich war es eigentlich ganz gut. Ich hatte zwar nicht mit den Short Stories gerechnet, die dran kamen, aber es lief dann eigentlich gut. Am Ende hatte ich nicht so viel Zeit und die Composition-Aufgabe war ein bisschen komisch gestellt. Die drei Aufgaben, unter denen man aussuchen konnte, waren irgendwie alle ein bisschen seltsam.


Heute chille ich erst mal, aber ich muss morgen noch einmal lernen, weil ich am Freitag noch eine Klausur habe. Ich freue mich einfach, dass es jetzt immer weniger wird, dass ich jetzt nur noch ein Viertel vor mir habe und das schöne Wetter macht das nochmal besser.“




Mathis, 18

„Englisch ist nicht mein bestes Fach, aber ich habe mich während der Prüfung ganz gut gefühlt, weil ich mich meiner Meinung nach ganz gut ausgedrückt habe. Die Aufgaben waren auch relativ frei, womit ich gut arbeiten konnte.

Ich war vor Mathe und Deutsch nicht aufgeregt, aber heute hat es mich fast gelupft vor Aufregung. Mir ging’s fast schlecht heute Morgen, was eigentlich nicht so meine Art ist.  Während der Prüfung hat es sich aber gebessert, weil ich die Kurzgeschichten am Abend davor noch einmal durchgenommen hatte und dann gut vorbereitet war. Ich hatte ein bisschen hoch gepokert, aber es hat sich zum Glück alles zum Guten gewendet. Ich war sogar eine halbe Stunde früher fertig.

Nach drei Tagen Abi-Erfahrung finde ich das Abi eigentlich gar nicht so stressig. Ich hab’s zum Glück geschafft, Ruhe zu wahren. Am Freitag kommt noch Musik, wobei ich die praktische Prüfung schon hinter mir habe. Ich bin also jetzt schon sehr entspannt. Bei dem Wetter kann ich heute Mittag schön in der Sonne lernen.“




Charlotte, 18

„Ich war sehr froh, dass ziemlich viel auf die Short Stories eingegangen wurde und man da relativ viel sagen konnte. Ich hatte mich in der Vorbereitung auf die Short Stories konzentriert, zum Beispiel, um die ganzen Charaktere zu verstehen. Landeskunde fand ich ein bisschen schwierig zu lernen, weil man ja eigentlich alles lernen muss. Ich habe das achtjährige Gymnasium gemacht, sehe aber keinen Unterschied zwischen den G8- und G9-Abiturienten.

Bis jetzt denke ich, das Abi ist eigentlich halb so wild. Jetzt kommt noch eine Prüfung und ich warte ab wie die wird. Wenn das Abi vorbei ist, könnten die letzten Wochen Schule noch ganz lustig werden, aber dann freue ich mich auf etwas Neues.“

Laura, 18


„Ich fand es eigentlich ganz gut. Die Aufgaben waren fair gestellt. Ich hatte mich nicht so auf Landeskunde vorbereitet und so war es dann auch machbar, weil nicht so viele Landeskundefragen dran kamen. Die Zeit hat sehr gut gereicht. Zwischen G8 und G9 fällt mir kein Unterschied auf. Ich selbst bin G9-Abiturientin.

In Englisch haben natürlich die Vorteile, die im Ausland waren. Ich freu mich jetzt schon total darauf, wenn die Schule vorbei ist. Ich will jetzt mal etwas Anderes sehen und erleben.“



Jan, 18

„Es war ziemlich einfach. Ich hatte sehr viel Zeit und es waren meiner Meinung nach einfache Aufgaben. Ich habe die Übersetzung und dann noch Analysis gemacht, die Comprehension muss ja jeder machen . Zur Vorbereitung habe ich nur die Short Stories gelesen. Das hat hoffentlich gereicht.

Ich will nach dem Abi reisen, ins Ausland gehen, da auch weiter Englisch üben und mal schauen, ob da vielleicht noch eine Sprachschule kommt. Am Freitag habe ich jetzt noch eine Sportprüfung. Bis jetzt lief es echt ganz gut und ich freue mich auf die Zeit, wenn es vorbei ist.“



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