Ein Hund namens Kravitz

Verena Niemann

Jack-Russel-Terrier mit einem sehr berühmten Namenspatron: Kravitz rockt vielleicht nicht in musikalischer Hinsicht, aber sein Charme kann dem Vergleich mit der Rocklegende durchaus standhalten. Wie er zu seinem Namen kam und was es noch über Kravitz zu wissen gibt:



Ein Frauenheld wie sein Namenspatron Lenny Kravitz ist der 8-jährige Jack-Russel-Terrier Kravitz noch nicht, den ich mit seinem Frauchen vor der Parfümerie Kern entdecke. Aber gesellig ist er definitiv – wenn auch in einer ziemlich seltsamen Hinsicht.


„Kravitz mag Menschen lieber als Hunde“, erklärt seine Besitzern, die 34-jährige Wiebke. „Wenn er einen Menschen sieht, hält er sich sofort für seinen Kumpel – da hat der Auserwählte dann nicht mehr viel mitzureden“. Anders verhält es sich mit Kravitz' Liebe zu seinen Artgenossen: „Hunden gegenüber verhält sich Kravitz oftmals aggressiv, er bellt sie andauernd an“.

Na ja, dass hat er mit Lenny definitiv gemeinsam. Denn auch der steht wohl eher auf Menschen als auf Hunde – vor allem auf die weiblichen Exemplare. Aber wie ist Kravitz eigentlich zu seinem Namen gekommen?

„Das war nichts Spektakuläres. Mein Mann und ich, wir mögen Lenny Kravitz' Musik. Eines Tages saßen wir im Garten und haben gesagt: Wenn wir mal einen Hund haben, dann nennen wir ihn Kravitz“.

Und dazu kam es dann bald: In einer Zeitungsannonce fanden sie den damals drei Monate alten Welpen. Sie fuhren zu seiner damaligen Stätte, dem Städtchen Endingen und konnten nicht widerstehen: „Es war Liebe auf den ersten Blick“.

Das kann ich gut verstehen – ein Rockstar ist der Kleine zwar nicht, aber ins Herz schließe ich ihn trotzdem sofort: Es ist einfach allerliebst, wie er aufgeregt im Kreis tänzelt und nie lange stillsitzen kann. Ich finde jedenfalls, er kann seinen Namen mit Stolz tragen.

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