Ein Berliner zieht nach Freiburg – und macht einen ziemlich lustigen Rap-Song darüber

Felix Klingel

Damian hats schwer: Die Schrippe heißt plötzlich Weck und nach 10 gibt’s kein Bier mehr. Etwas über ein Jahr wohnt Damian nun in Freiburg – und kommt sich fehl am Platz vor: "Etwa so wie der MC Donalds im Martinstor".

Eigentlich fühlt sich Damian in Freiburg sehr wohl. "Es ist eine offene Stadt, viel offener als Berlin", sagt der 22-Jährige. Von Berlin ist er vor gut einem Jahr nach Freiburg zum Studieren gezogen. In der Hauptstadt gebe es neben den hippen Bezirken, in die die Zuwanderer am liebsten ziehen, nämlich auch sehr viele Bezirke mit Ur-Berlinern.


"Es gibt von der Seite einen unglaublichen Hass auf Menschen, die Vegetarier sind und etwa eine Soja-Milch beim Bäcker bestellen – dieser Hass hat mich besonders interessiert", sagt Damian. Er springt in seinem Song also in die Rolle eines solchen Ur-Berliners – und stellt sich vor, was der wohl alles zu Freiburg zu sagen hätte.

Und da kommen so ziemlich alle Freiburg-Klischees raus, die es so gibt. Nur Ökos und Veganer in der Stadt, außerdem rappt Damian über Integrationsprobleme und mystische Runen über dem Türrahmen. Alles verpackt im ironischen Battle-Rap – auf berlinerisch: