Eishockey

EHC Freiburg verlängert Vertrag mit Trainer Leos Sulak

BZ-Redaktion

Der Eishockey-Verein und Trainer Sulak haben sich auf ihre Zusammenarbeit auch in den Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 geeinigt. Das gab der Eishockey-Verein am Morgen bekannt.

Der EHC Freiburg setzt auf Kontinuität: Vorstand und Chefcoach Leos Sulak haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit für die Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 geeinigt.

Die Vertragsverlängerung mit Leos Sulak bedeutet für den Eishockey-Verein personelle Konstanz. Auf sie legt der EHC seit seinem Neustart in der Regionalliga in der Saison 2011/2012 Wert.


Zur Saison 2013/2014 hatte Leos Sulak als Nachfolger des verstorbenen Thomas Dolak das Traineramt beim damaligen Oberligisten übernommen. Seither konnte Sulak die Mannschaft Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Er ist eines der wichtigsten Gesichter des "Freiburger Weges" – ein Großteil des Mannschaftskaders stammt aus dem eigenen Nachwuchs –, der in ganz Eishockey-Deutschland Anerkennung findet.

Leos Sulak, der auch Sportlicher Leiter ist, zeichnen sein akribisch erarbeiteter sportlicher Erfolg und auch eine hohe Identifikation mit dem Verein aus. "Ich freue mich natürlich, auch zukünftig für den EHC Freiburg arbeiten zu dürfen, da ich die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und allen Beteiligten hier sehr schätze. In den kommenden Wochen geht es nun darum, die Planungen für die kommende Saison voranzutreiben", so Leos Sulak, der zusammen mit dem EHC-Vorstand am Kader für die Spielzeit 2017/18 bastelt.

Aufwärtsentwicklung seit 2011

Seit dem Neubeginn unter dem Dach des Stammvereins im Jahr 2011 fungierten nur Thomas Dolak und Leos Sulak als Cheftrainer des EHC Freiburg. Dolak führte das Team von der Regionalliga in die Oberliga und schaffte kurz vor seinem Tod mit Klassenerhalt und Playoff-Qualifikation das Fundament für die Arbeit seines Nachfolgers, den er selbst mit ausgesucht hat. Der heute 61-jährige Leos Sulak lotste die blau-weiß-rote Equipe zunächst völlig überraschend in die Aufstiegsrunde (2013/14), ehe er im darauf folgenden Jahr tatsächlich den Oberliga-Titel in den Breisgau holte und sein Team in die DEL2 führte. Dort bewältigte der EHC Freiburg in der zurückliegenden Saison den Klassenerhalt in einer dramatischen Playdown-Serie gegen Kaufbeuren und zog heuer sogar in die Pre-Playoffs und anschließend ins Viertelfinale gegen überlegene Frankfurter ein, die sich mit 4:0 Siegen durchsetzten.

Trotz des Ausscheidens sind Freiburgs Eishockeyaner mehr als zufrieden mit der Saison 2016/17, in die der EHC als der DEL2-Standort mit dem kleinsten Etat gestartet war und die er – geradezu sensationell - auf Platz 7 von 14 Mannschaften beendete.

"Ich freue mich auf die weitere professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Leos Sulak in den kommenden Jahren", erklärt EHC-Vorsitzender Werner Karlin.

Saisonausklang am Dienstag, Old-Boys-Turnier am Wochenende

Nach der erfolgreichen Saison 2016/17 werden sich der Trainer und seine Spieler am Dienstag bei den EHC-Fans in die Sommermonate verabschieden: Um 19 Uhr präsentiert sich die EHC-Mannschaft noch einmal ihren Anhängern auf dem Eis der Freiburger Franz-Siegel-Halle. Die Stadiontore (Haupttribüne) öffnen um 18.30 Uhr.