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EHC Freiburg holt Stürmer Sergej Stas – schon sein Vater war ein Wolf

BZ-Redaktion

Sergej Stas kennt den EHC Freiburg bereits aus seiner Jugend: Jetzt kehrt der Stürmer in seine sportliche Heimat zurück - in der schon sein Vater auf dem Eis stand, ebenfalls als Profi.

Der EHC Freiburg hat einen deutschen Angreifer verpflichten können. Der 26-jährige Außenstürmer habe beim EHC Freiburg einen Vertrag für die Saison 2018/19 unterschrieben, so der Verein. Stas kommt von den Bayreuth Tigers. Dort kam er in der vergangenen Sasison in 54 Pflichtspielen auf 16 Tore und 24 Vorlagen.


Der Name Stas ist im Breisgau bekannt: Schon sein Vater, Sergej Stas senior, spielte beim EHC. In der DEL-Saison 2003/04 sowie zwischen 2008 und 2010 in der zweiten Spielklasse spielte der Weißrusse in der Abwehr. Der Kontakt der Familie Stas nach Freiburg sei nie abgerissen. Und bereits vor 15 Jahren trug auch Sergej Stas jun. das blau-weiß-rote Trikot: Damals lief er als Zwölfjähriger für den EHC-Nachwuchs auf.

Sergej Stas spielte unter anderem in Krefeld und in Weißrussland, ehe er im Frühjahr 2012 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven im deutschen Profi-Geschäft debütierte. In Bremerhaven blieb er bis zum Sommer 2014. Es folgten zwei Jahre in Wolfsburg in Deutschlands Eliteliga DEL und zwei weitere Saisons in Bayreuth. Sergej Stas besitzt sowohl die deutsche als auch die weißrussische Staatsangehörigkeit.
Der vorläufige Kader des EHC Freiburg:

### Torhüter ###

Matthias Nemec: Der 27-jährige Tscheche, der einen deutschen Pass besitzt, hütete zuletzt beim SC Riessersee das Tor. Seine Fangquote in der Vorsaison lag bei guten 90,1 Prozent. Nemec spielt seit 2011 in der zweithöchsten deutschen Liga und beerbt Miroslav Hanuljak im EHC-Tor.

### Abwehr ###

Marvin Neher: 20-jähriges Abwehrtalent, das nach seinen beiden ersten Profisaisons in Bayreuth endgültig in der DEL 2 Fuß fassen möchte. Der gebürtige Ravensburger reifte im Eishockey-Internat Füssen und bei den Mannheimer Jungadlern zum Profi.

Alexander Brückmann: Der 25-Jährige entstammt dem EHC-Nachwuchs und avancierte im Laufe der Zeit zur festen Größe in der Freiburger Defensive. Mit nur 1,72 Metern Körpergröße ist er für einen Verteidiger eigentlich zu klein. Durch seine schlittschuhläuferischen Fähigkeiten und seine gute Stocktechnik gleicht er körperliche Defizite jedoch aus.

Philip Rießle: Seit 2013 Kapitän der Wölfe und als unermüdlicher Arbeiter vor dem eigenen Tor bekannt und geschätzt. Spielte die zurückliegenden Playdowns trotz schwerer Knöchelverletzung durch. Ein Vorbild an Einsatz und Kampfgeist.

Daniel Maly: Spielte seine erste Saison im Erwachsenen-Eishockey und zeigte eine unauffällige, gleichwohl aber ansprechende Leistung. Der 20-Jährige kann bei Bedarf auch im Sturm eingesetzt werden.

Radek Havel: Erster Neuzugang bei den Wölfen in diesem Sommer. Der 23-jährige Abwehrspieler kommt aus der zweiten tschechischen Liga und gilt als körperlich robustes Kraftpaket mit Qualitäten im Aufbauspiel. Der Tscheche nimmt als Kontingentspieler eine Schlüsselrolle im EHC-Kader ein.

### Sturm ###

Sergej Stas: Körperlich Robust und intelligent im Angriffsspiel dürfte der Flügelspieler gut in den Breisgau passen. Stas wechselt ebenfalls von Bayreuth zu den Wölfen und bringt jede Menge Erfahrung aus DEL und DEL 2 mit. Schon Vater Sergej Stas senior war für den EHC aktiv.

Niko Linsenmaier: Der 24-Jährige ist beim EHC Freiburg ausgebildet und groß geworden. Als Stürmer schoss der 1,78 Meter große Teamplayer immer wieder wichtige Tore für seinen Heimatverein. Er gilt als Motor der Offensive.

Enrico Saccomani: Vielseitiger Stürmer, der oft als Center im dritten Block spielt. Der 1,88 Meter große Saccomani gilt als guter Techniker auf dem Eis.

Jannik Herm: Der Kämpfer mit der Rückennummer 41 geht bereits seit 2013 für die Wölfe aufs Eis. Groß, robust, mit ausgeprägtem Körperspiel, gehört der 27-Jährige zu den defensiv orientierten Stürmern des EHC.

Marc Wittfoth: Gilt als Energizer und ist gerade in wichtigen Phasen eines Spiels für die entscheidenden Tore gut. Fiel nach schwerer Verletzung in der Vorsaison in ein kleineres Leistungsloch. Dennoch ein wichtiges Puzzlestück im EHC-Angriff.

Tobias Kunz: Der EHC-Rekordspieler (594 Partien für die Wölfe) stand noch nie bei einem anderen Verein unter Vertrag und ist eine der großen Konstanten im Team. Schnell, technisch versiert und treu zum Heimatklub ist Kunz einer der Publikumslieblinge ab der Ensisheimer Straße.

Mason Baptista: 28-jähriger Center mit ausgeprägtem Spielverständinis und guten körperlichen Voraussetzungen. Kam aus der nordamerikanischen ECHL in den Breisgau. Die Wölfe sind seine erste Station in Europa.