Donnerstag und Freitag: Tagung zu 'Kunst und Öffentlichkeit' an der Uni Freiburg

Manuel Lorenz

Bourdieu und Graffiti, die Ausstellung als Medium des Gesellschaftlichen, Musik im urbanen öffentlichen Raum: Donnerstag und Freitag diskutieren Kunstsoziologen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich an der Uni Freiburg, wie Kunst und Öffentlichkeit sich zueinander verhalten.



Die Beiträge und Diskussionen werden eine ganze Reihe von Kunstsparten und -bereichen betreffen: Bildende Kunst, Performances und Kunstaktionen, Museen, Theater, Tanz, Musik, Literatur und Film. Behandelt werden auch neue und/oder werdende Kunstformen wie Street art, Aspekte wie Kunst und Kunstkritik in den Medien und in der (Fach-)Presse, Kunst im Internet sowie werksoziologische Aspekte.


Aus der Pressemitteilung:

Welches sind die Erwartungen, die die verschiedenen Akteure und Gruppen – die Bevölkerung, einzelne soziale Gruppen, die Wirtschaft, die Politik – den „Art Worlds“ (Howard S. Becker) gegenüber adressieren und wie reagieren diese darauf? Wie beeinflusst und prägt, bedroht oder erweitert die mit Jürgen Habermas verstandene Öffentlichkeit und der öffentliche Diskurs die „relative Autonomie“ der KünstlerInnen und ihres „Produktionsfeldes“ (Pierre Bourdieu)? Welche Abgrenzungen, Ablehnungen und Verweigerungen, aber auch welche Allianzen und Netzwerke (Bruno Latour), Kollaborationen und Bündnisse gehen Kunst und KünstlerInnen heute mit der Öffentlichkeit ein?

Die Tagung wird organisiert vom Arbeitskreis 'Soziologie der Künste' in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und dem Forschungskomitee 'Kunst- und Kultursoziologie' in der Schweizerische Gesellschaft für Soziologie. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.

Mehr dazu:


Was
: Tagung zu 'Kunst und Öffentlichkeit' an der Uni Freiburg (Programm)
Wann: Donnerstag, 6. und Freitag, 7. Dezember 2012
Wo: Haus zur Lieben Hand (Google Maps)
Eintritt: frei
[Bild: fudder-Archiv / StreetArt Freiburg]