Dominik Büchele: "Wenn ich nicht gewinne, hört man bald nichts mehr von mir"

Gina Kutkat

Dominik Büchele gehört zu den letzten sieben Kandidaten bei DSDS. Nach einer Woche Heimaturlaub bereitet er sich in Köln nun vor auf die Mottoshow "Sexy Hits", die übermorgen zu sehen sein wird. Wie war es daheim im Badnerland? Hat Dominik einen Plan B? Und welche Musik hört er privat? Wir haben nachgefragt. Mit Mini-iPod-Kontrolle!



Dominik, die vergangene Woche hast du zu Hause verbracht. Wie war der Heimaturlaub für dich?

Es war viel stressiger als in Köln. Muss ich ganz ehrlich sagen. Den ganzen Tag standen Fans vor meinem Haus und haben an meiner Tür geläutet. Außerdem hat das Telefon rund um die Uhr geklingelt. Die Fans sind mir überall hin gefolgt. Sie haben mich regelrecht verfolgt.

Es war also nicht wirklich Urlaub für dich?

Überhaupt nicht.

Wie wurdest du bei deiner Ankunft empfangen?

Als ich daheim ankam, habe ich mich erst mal erschrocken. Über 300 Leute standen bei mir im Hof und haben mich empfangen. Das war schon etwas komisch. So viele Leute, die sich freuen und ein großes Fest für mich organisieren. Und das nur wegen mir.

Hattest du Zeit für Freunde und Familie?

Ja, klar. Wir haben Freitagabend ein geheimes Fest gemacht, von dem keiner etwas mitgekriegt hat. Nur meine Freunde waren dabei. Am Montag vor einer Woche waren wir sogar im Dreisamstadion beim Spiel SC Freiburg gegen FC Nürnberg.

Hat man dich dort erkannt?

Nein, überhaupt nicht. Ich habe mir eine Mütze aufgesetzt, die Kapuze drüber gestülpt, auf den Boden geschaut und bin losgelaufen. Keiner hat mich erkannt, das war klasse.

Du bist einer der Favoriten bei DSDS und hast eine große Fanschar. Wie bleibst du trotz des ganzen Rummels um deine Person auf dem Boden?

Wir kriegen das ja alles gar nicht so mit. Wir sind entweder den ganzen Tag im Studio oder in der Villa. Es stehen zwar ab und zu ein paar Fans vor dem Haus, aber das sind immer dieselben Leute. Eigentlich sind es auch schon gar keine Fans mehr, sie denken schon, sie wären Freunde von uns.

Hat dir der Abstand von den anderen Kandidaten gut getan?

Ich habe die anderen Kandidaten schon vermisst und mich darauf gefreut, sie alle wiederzusehen. Wenn es nach mir ginge, könnte ich noch Monate in der Villa leben.



Wie ist es inzwischen um den Zusammenhalt in der Gruppe bestellt? Ihr werdet ja immer weniger.

Wir sind nur noch zu siebt, da wächst man schon zusammen. Alle verstehen sich super und sind fröhlich. Die Stimmung unter uns ist gut.

Am kommenden Samstag geht es mit der vierten Mottoshow weiter. Welchen Song hast du dir ausgesucht?

Den Song darf ich nicht verraten. Das Motto der Show lautet „Sexy Hits“.

Welche Musik hörst du privat?

Im Moment höre ich nur den Song, den ich üben muss. Für andere Musik habe ich keine Zeit. Ich habe nicht mal einen mp3-Player mit nach Köln genommen.

Bei fudder.de machen wir jede Woche eine iPod-Kontrolle. Welche drei Musiker müssen deiner Meinung nach auf jedem iPod sein?

Jack Johnson, Jason Mraz und James Blunt.

In deinem Lebenslauf steht, dass du vor DSDS Geld für die Musikschule gesammelt hattest. Bei welcher Musikschule hättest du dich beworben?

Bei der Jazz & Rock Schule in Freiburg.

Ist das immer noch dein Plan B, falls es mit DSDS nicht klappt?

Ja klar, auf jeden Fall.



Gibt es auch Momente, in denen du denkst: „Ich will mein altes, normales Leben zurück“?

Bis jetzt gab es die noch nicht. Mir macht alles riesig Spaß. Auch wenn man durch die Stadt läuft und sich Leute deswegen freuen. Ich bin ganz zufrieden mit meinem neuen Leben.

Vom letzten Castingstar aus Südbaden, Antonella von Popstars, hört man überhaupt nichts mehr. Hast du nicht auch Bedenken, dass du nach Ende von DSDS in Vergessenheit geraten wirst?

Wenn ich nicht Erster oder Zweiter werde, hört man bald nichts mehr von mir, das weiß ich auch. Vielleicht würde es regional für mich noch weiter gehen. Es ist doch klar:  Nur einer kann gewinnen und der kommt dann auch groß raus. Die anderen sind dann eben wieder ganz normale Leute.

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