Diskussionsabend: Gewalt junger Immigranten

Aljoscha Harmsen

Margalith Kleijwegt hat ein Jahr lang Jugendliche mit Einwanderungshintergrund in einem Amsterdamer Stadtviertel begleitet, um herauszufinden, wie fehlende Integration von überwiegend muslimischen Einwanderern zu Gewalt führt. Am Donnerstag stellt sie sich der Frage, wie ihre Erfahrungen in Deutschland umgesetzt werden können.

Margalith Kleijwegt ist eine holländische Journalistin und das Stadtviertel, in dem sie ein Jahr lang Jugendliche begleitete, ist dasselbe, in dem auch der Mörder des islamkritischen Filmemachers Theo van Gogh aufgewachsen ist.


Sie hat muslimische Familien besucht, den Alltag Jugendlicher miterlebt, die auf eine beinahe ausschließlich von Immigrantenkindern besuchten Schule gehen, und sie hat mit den Eltern gesprochen. Aus diesen Erfahrungen ist ihr Buch "Schaut endlich hin!" entstanden, das in den Niederlanden vier Wochen auf den Bestseller-Listen stand.

Der Herder-Verlag gibt nun die deutsche Übersetzung heraus und veranstaltet einen Diskussionsabend mit Kleijwegt und Vertretern von Schule und Kirche. "Sind Kleijwegts Erfahrungen auf Deutschland übertragbar?" Diese Frage kann jeder mitdiskutieren, der sich vorher bei der Konrad-Adenauer-Stiftung angemeldet hat. Der Eintritt ist frei.

Mehr dazu:

Web: Konrad-Adenauer-Stiftung
Was: Diskussionsabend: Wie Gewalt entsteht. Aus der Innerwelt junger Immigranten
Wann: Donnerstag, 17. April, 20 Uhr
Wo: Herder Verlag, Hermann-Herder-Straße 4
E-Mail: kas-freiburg@kas.de
Telefon: (0761) 156 4807-0