Diesen Mittwoch beim WerkJam: Buenos Ayran

Annalina Ebert

Schon mal was von Gypsystadl gehört? Oder von Russentango oder Jodelbeats? Nein? Dann könnte sich eventuell ein Besuch beim kostenlosen WerkJam im E-Werk am Mittwoch lohnen.

Die in Berlin gegründete Band Buenos Ayran macht ihrem Namen alle Ehre. "Türkisch und Spanisch waren die beiden häufigsten Sprachen, die wir in Berlin auf der Straße gehört haben", sagt die Schauspielerin und Musikerin Carla Wierer. Von diesem Mix der Kulturen inspiriert macht sie gemeinsam mit Lubi Kimpanov eine Art Volksmusik einer ganz eigenen Art. Sie überlegt nach einer passenden Beschreibung: "Volksmusik, das klingt immer so verstaubt. Aber diese Musik stellt sofort einen Kontakt zu allen Menschen her."


"Wir crashen ostwestliche Volksmusik!" lautet daher ihr Motto. Mit ihren Instrumenten Bandonion, Euphonium, Cajon, Violine und Tenorhorn vermischen die beiden Musiker Klänge, Melodien und Rhythmen verschiedenster Regionen von Russland über die Balkanstaaten, Europa bis nach Südamerika. Auch ihre Erfahrungen aus dem Theater lassen die beiden in ihren Auftritten mit einfließen. So haben sie sich auch für den Auftritt im E-Werk etwas Besonderes überlegt: Sie wollen aus der Bühne ausbrechen und das ganze W-Werk-Foyer miteinbeziehen. Wie genau, das verraten sie noch nicht.
  • Was: Werkjam: Buenos Ayran
  • Wann: Mittwoch, 21. Februar, 21 Uhr
  • Wo: E-Werk (Eschholzstraße 77)
  • Eintritt: frei, es werden Spenden gesammelt