Verlosung

Diese 7 Vorstellungen dürft ihr auf dem Freiburg Festival nicht verpassen

Dorothea Winter

Theater, Musik, Tanz und Perfomances: Mit dem Freiburg Festival im E-Werk, dem Theater im Marienbad und dem Theater Freiburg kommt internationale Kunst in die Stadt. Diese 7 Vorstellungen können wir empfehlen – außerdem verlosen wir Tickets.

Theater NO99 – No43 Filth

Mitten in einer Schlammgrube findet die Inszenierung des Theaters NO99 statt. Das war in Freiburg wirklich noch nie auf einer Bühne zu sehen. "Wie kann man eine neue, gelingende Gesellschaft aus dem Nichts erschaffen?", diese Frage stellen sich die Regisseure Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper.

Das Stück handelt von einer Endzeit-Situation. Der Mensch befindet sich in einem zerstörten Lebensraum und es stellt sich die Frage, ob eine solche Atmosphäre Motor für einen Neuanfang sein kann. 2017 erhielt das Theater NO99 den renommierten Europäischen Theaterpreis. Die Gruppe ist für ihre politisch brisanten Inszenierungen bekannt.
Wo: Theater Freiburg, Großes Haus
Wann: Freitag, der 8. Juni, 20 Uhr
Wie lange: 1 Stunde 55 Minuten
Sprache: Estnisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Website: Theater NO99
Eintritt: Je nach Sitzplatz: 35 Euro, 31 Euro, 25 Euro oder 20 Euro, ermäßigt 50 Prozent


Verlosung

Mitglieder in fudders Club der Freunde können 3 x 2 Karten für die NO99 – NO43 Filth im Theater Freiburg gewinnen.

Um teilzunehmen, sende einfach eine E-Mail mit deinem Namen und dem Betreff "Filth" an gewinnen@fudder.de.

Sollten keine Club-Mitglieder an der Verlosung teilnehmen, werden die Karten unter den restlichen Einsendungen verlost. Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Donnerstag, 7. Juni, um 16 Uhr. Die Gewinner werden am selben Tag per E-Mail benachrichtigt.



Yang Zhen – Minorities

Tanz, Theater, Dokumentarmaterial und eigene Erinnerungen bilden die Basis der dichten Inszenierung. Die sechs jungen Performerinnen haben einiges für die Zuschauer in petto. Dazu zählt etwa auch Headbanging zu Rammstein-Liedern. Der junge Choreograf Yang Zhen wird von Kritikern hoch gelobt: Sehr jung, sehr leidenschaftlich und sehr wach befragt er Geschichte und Politik seines Landes. Das Stück soll zum Nachdenken anregen, ohne düster und schwer zu wirken.
Wo: E-Werk, Saal
Wann: Samstag, der 9. Juni um 19 Uhr und Sonntag, der 10. Juni um 20 Uhr
Wie lange: 75 Minuten ohne Pause
Sprache: Mandarin, Kantonesich, Englisch, Tibetisch, Uigurisch, Mongolisch und Koreanisch mit deutschen Übertiteln
Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 12,50 Euro

Junges Theater Basel, Maxim Groki Theater Berlin – Zucken

Zucken erzählt von jungen Menschen, die eine zunehmende Distanz zwischen sich und den gewöhnlichen Verunsicherungen des Alltags empfinden. Es handelt von politischen Zweifeln, sexuellen Überraschungen und der Unmöglichkeit, den großen, ehrlichen Fragen mit Gleichgültigkeit zu begegnen.

Zucken ist eine Produktion des Jungen Theaters Basel und des Maxim Gorki Theater Berlin von dem renommierten Theaterregisseur Sebastian Nübling. Dieser sammelte dort eben auch seine ersten Theater-Erfahrungen. Das gemischte Ensemble besteht aus sieben jugendlichen Schauspielern aus Basel und Berlin.
Wo: Theater im Marienbad, Szenenraum
Wann: Samstag, der 9. Juni um 19 Uhr, Sonntag, der 10. Juni um 18 Uhr
Für wen: Ab 14 Jahren und für Erwachsene
Wie lange: 75 Minuten ohne Pause
Sprache: Schweizerdeutsch und Hochdeutsch
Website: Junges Theater Basel
Eintritt: 16 Euro, 8 Euro ermäßigt

Motus – MDLSX

Gender, Nation, Herkunft? Um diese Frage geht es bei MDLSX. Sivlia Calderoni nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise, bei der sie klassische Definitionen und Kategorisierungen von Identität überschreitet. Und das in enger Leopardenjeans und mit tonnenweise Haarspray in ihrem blondierten Haar.

Bei MDLSX gibt es ein Abend voller Fiktion und Biografie, schnellen Beats und Homevideos. Fiktiv und persönlich ist der Abend eine Hymne an die Freiheit des Werdens und eine Suche nach der Wahrheit, die ohne Richtig und Falsch auskommt. Brandaktuelle Themen werden beleuchtet und interessante Gedankenanstöße vermittelt.
Wo: Theater Freiburg, Kleines Haus
Wann: Samstag, der 9. Juni um 21 Uhr und am Sonntan, den 10. Juni um 18 Uhr
Wie lange: 80 Minuten ohne Pause
Sprache: Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Eintritt: Je nach Sitzplatz: 25 Euro, 20 Euro, Ermäßigt 50 Prozent

Verlosung

Mitglieder in fudders Club der Freunde können 3 x 2 Karten für die MDLSX im Theater Freiburg gewinnen.

Um teilzunehmen, sende einfach eine E-Mail mit deinem Namen und dem Betreff "MDLSX" an gewinnen@fudder.de.

Sollten keine Club-Mitglieder an der Verlosung teilnehmen, werden die Karten unter den restlichen Einsendungen verlost. Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Freitag, 8. Juni, um 12 Uhr. Die Gewinner werden am selben Tag per E-Mail benachrichtigt.

Peeping Tom – Moeder

Die weltberühmte Tanz-Kompanie Peeping Tom entführt den Zuschauer in eine mysteriöse Welt. Der Abend beginnt mit einer großen Leerstelle: Wer ist die Mutter? Moeder ist der zweite Teil einer Trilogie. 2014 begann sie mit Vader und wird 2019 mit Kind abgeschlossen. Die Aufführungen gelten als kompromisslos, nicht kategorisierbar, hyperrealistisch und traumähnlich zugleich.
Wo: Theater Freiburg, Großes Haus
Wann: Donnerstag, der 14. Juni um 20 Uhr
Wie lange: 70 Minuten ohne Pause
Sprache: Englisch und Flämisch. Keine Sprachkenntnisse erforderlich
Eintritt: Je nach Sitzplatz: 35 Euro, 31 Euro, 25 Euro, 20 Euro, 13 Euro, Ermäßigt 50 Prozent

Berlin – ZVIDZDAL

Das Video-Theater handelt von einem alten Paar, den einzigen Bewohnern eines kleinen Dorfs unweit von Tschernobyl, die in der Todeszone zurück blieben. Wie ertragen zwei Menschen so viele Jahre der Isolation – allein mit der allgegenwärtigen Strahlung?

Zvizdal ist eine multimediale Theaterperformance für Breitwandfilm. Gedreht wurde fünf Jahre lang mit zwei Miniaturkameras, drei Modellen eines Gehöfts und innerhalb vier ukrainischer Jahreszeiten. Von 2011 bis 2016 begleitete die Gruppe BERLIN zusammen mit der Journalistin Cathy Blisson das Paar und porträtiert nun ihr Leben.
Wo: E-Werk, Saal
Wann:Freitag, 15. Juni 19 Uhr und Samstag, 16. Juni 21 Uhr
Wie lange: 75 Minuten ohne Pause
Sprache: Ukrainisch mit deutschen und englischen Untertiteln
Eintritt: 20 Euro, ermäßigt 50 Prozent

Christiane Jatahy – What if they went to Moscow?

Bei What if they went to Moscow wird der Abend in zwei geteilt: in Theater und in Film, in fiktionale und reale Welt. Während des Theaterstücks im Kleinen Haus wird live ein Film gedreht. Und dieser ist Teil der Inszenierung und wird parallel zur Theatervorführung in der Kammerbühne gezeigt. Das Publikum entscheidet selbst, welche Perspektive es zuerst einnehmen möchte. Erst Theater und dann Film oder umgekehrt?

Das Schauspiel mit dem Live-Film handelt von den drei Schwestern Olga, Mascha und Irina und ihrem Leben. Was wäre, wenn sie tatsächlich nach Moskau gehen würden? Wäre die Stadt wirklich der Schritt hin zur ersehnten Veränderung? In diesem Spannungsverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit setzt Christiane Jatahys preisgekrönte Theaterarbeit ein.
Wo: Theater Freiburg, Kleines Haus und Kammerbühne
Wann: Freitag, der 15. Juni um 19 Uhr und Samstag, der 16. Juni um 19 Uhr
Wie lange: 3 Stunden und 45 Minuten inklusive 45 Pause
Sprache: Brasilianisches Portugiesisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Eintritt: 30 Euro, 15 Euro ermäßigt



Über das Freiburg Festival

Das Freiburg Festival ist eine Produktion des E-Werks gemeinsam mit dem Theater im Marienbad und dem Theater Freiburg. Insgesamt werden vom 8. bis zum 16. Juni 16 internationale Produktionen gezeigt – vom Theater bis zur Tanzperformance. In den vergangenen Jahren hieß das Festival noch "Tanz und Theater - Internationales Festival Freiburg ", da aber inzwischen nicht mehr nur Tanz und Theater gezeigt werden, haben sich die Veranstalter entschlossen, den Namen in Freiburg Festival umzubennen.