Diese 5 Typen triffst Du in jedem Restaurant

Cristina Morales

Was macht mehr Spaß, als beim Restaurantbesuch die anderen Gäste zu beobachten? Na gut, das Essen selbst vielleicht, aber während man darauf wartet, hat man genug Zeit zum Umschauen. Diese 5 Typen hat unsere Autorin Cristina beobachtet.

Die Komplizierte

Sie isst gerne alles und kann sich daher einfach nicht entscheiden: lieber klassisch italienisch oder deftig deutsch? Oder doch lieber zur neuen Salatbar? Viel Auswahl macht das Leben der Komplizierten nicht leicht. Da aber erst ein Chinese um die Ecke aufgemacht hat, geht die sie zum China Buffet.
Dort steht sie vor schwierigen Entscheidungen: Reiswein oder Litschisaft? Wok-Gericht oder Spezialitätenplatte? "Einmal alles bitte." Mit vollem Magen verlässt sie das Restaurant. Das All-you-can-eat-Buffet hat sich gelohnt, dennoch liegen die chinesischen Spezialitäten schwer im Magen … Hätte sie nicht doch lieber zur Salatbar gehen sollen?

Der Gourmet

Er speist stets in den besten Lokalen und hat bereits die reichhaltigsten Buffets genossen und daher einen hohen kulinarischen Anspruch. Wenn er selbst kocht, findet er immer noch eine Zutat, die noch frischer, noch feiner zubereitet sein könnte. Wenn andere ihn bekochen, können sie so viel falsch machen, dass ihm die Lust am Kochen vergeht. Dem Gourmet ist seine kulinarische Extravaganz bewusst, da er von kleinauf so verwöhnt wurde, sieht er keinen Grund sich zu ändern.

Die Allergikerin

Mit Begriffen wie Gluten-, Fruktose und Laktose ist sie großgeworden. Auf Kindergeburtstagen gab es für sie Kuchen mit Reismehl und Sojamilch – ohne Schokoglasur. In Restaurants hat sie es dank ständiger Nachfragerei geschafft, dass alles vegan mit Soja-Bolo-Latte angeboten wird – früher musste sie sich noch ihre eigenen Reiswaffeln mit Gemüsesticks mitbringen.

Die junge Familienmutter

Nach drei Schwangerschaften ist sie immer noch gut in Form dennoch kreisen sich ihre Gedanken ständig ums Essen und ihre Figur.Am Tisch bestellt sie bewusst nur einen gemischten Salat und knabbert an einer Scheibe Brot. Ihre Kinder nehmen Pizza. Der Geruch von frisch, gebackenem Teig und geschmolzenem Käse steigt ihr in die Nase und sie blickt gierig auf die Teller ihrer Kinder. Gegen Ende der Mahlzeit bleibt die Pizza zur Hälfte übrig und sie stibitzt ein Stück von jeder Sorte. Mit Argumenten wie "Das gute Essen, kann man doch nicht stehen lassen" rechtfertigt die Mutter ihre Gelüste. Kurz darauf überkommt sie das schlechte Gewissen: "Jetzt muss ich wieder eine extra Runde laufen gehen."

Der Knauser

"19.90 Euro? Machsch 20, der Rest ist für dich"

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