Die Shirt-Show (Teil 2)

Adrian Hoffmann

Was drucken Freiburger auf ihre T-Shirts? Um das herauszufinden, sind wir jeden zweite Woche eine Stunde lang in Freiburgs ShirtShop in der Kaiser-Joseph-Straße und interviewen so ziemlich jeden, der dort ein T-Shirt bedrucken lassen will (oder wie diesmal: einen Button oder Tassen). Unser neuer Mitarbeiter Fabian war für uns vor Ort:



Marc Flure:



Er arbeitet in einer Offenburger Metallfirma, in der es eine Praktikantin gibt. Doch nicht mehr lange. Sie verlässt die Firma und fängt in Freiburg an zu studieren. Zum Abschied hat er sich eine kleine Aufmerksamkeit für sie überlegt: Einen weißen Button mit komischen schwarzen Strichen. Der Fachmann sieht natürlich sofort, dass es sich um ein japanisches Schriftzeichen handelt, das soviel bedeutet wie “viel Glück”. Dem können wir uns nur anschließen.


Steffi und Vanessa (rechts):



Die Mädels haben einen Freund namens Daniel, der bald seinen 23. Geburtstag feiert. Aus diesem Grund schenken sie ihm ein T-Shirt, auf dem Daniel neben einem Skelett abgebildet ist. Das eigentlich ungewöhnliche beziehungsweise witzige, zumindest für Steffi und Vanessa, ist der Spruch auf der Rückseite: “Nur die Harde komme in de Garde”. (Mit “Garde” ist übrigens der Garten Eden gemeint). “Den Spruch hat er mal abgelassen und der passt irgendwie zu ihm”, sagt Vanessa. Zudem passe er auch zu dem Foto. Ob diese “Prophezeiung” allerdings wahr ist, wird nur Daniel einmal erfahren.

Stephanie Rümmele:



Sie hat gleich einen ganzen Karton mit Tassen gekauft. Darauf zu sehen ist das Vereinshaus ihrer Bergwacht, sowie die Namen des jeweiligen Mitglieds. Dieses Abschlussgeschenk sei letztes Jahr eingeführt worden. “Es bekommt aber nur derjenige eine Tasse, der nicht mehr als drei Mal bei unseren Fortbildungsveranstaltungen gefehlt hat”, sagt Stephanie. Deshalb ist auf der Tasse auch “Für gute Ausbildungsbesuche” zu lesen, als Ansporn für die Zukunft quasi. In diesem Sinne: Holadijidi!