Die Kneipe Schwarzer Kater eröffnet Ende Mai im ehemaligen Café Aspekt

Felix Klingel

Nach zwei Monaten Leerstand im geschlossenen Aspekt tut sich etwas: Ende Mai öffnet dort die Kneipe Schwarzer Kater. Warum Frühstück-Fans auch hier glücklich werden könnten und woher die Kneipe ihren Namen hat.

Noch ist das Baustellenchaos in der Bertoldstraße groß: Im Obergeschoss lackiert ein Maler eine Eckbank, eine Etage darunter wird die neue Küche fertiggestellt. Doch schon in zwei Wochen soll hier der Schwarze Kater eröffnen. "Wir sanieren die Räume komplett", sagt Hamme Gnann. Er ist einer der vier Betreiber des neuen Ladens. Weniger nach Bistro soll es aussehen, rustikaler, mit Bänken und großen Holztischen. Es ändert sich aber nicht nur das Mobiliar: Aus dem Café wird eine Kneipe.

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Doch alle Aspekt-Fans können aufatmen: Frühstück und Kaffee gibt es im Schwarzen Kater trotzdem. Natürlich auch draußen. Von 9 bis 17 Uhr ist Cafébetrieb, inklusive Mittagstisch. Betreiber Gnann wünscht sich "ein Biergartenfeeling". Ab 17 Uhr soll es dann kneipiger werden. Zu essen gibt es auch abends etwas. "Junge, bodenständige Küche", sagt Gnann. Es gibt Schnitzel und Rumpsteak, allerdings ohne Pommes, sondern mit Nudeln als Beilage. Auch auf den obligatorischen Burger will der Schwarze Kater verzichten. Stattdessen Pasta und im Sommer verschiedene Salate.

Die Getränkekarte konzentriert sich auf Bier

Auf der Getränkekarte stehen vor allem viele verschiedene Biersorten: Fürstenberg Pils, Paulaner Weizen, Helles von Hacker-Pschorr, Riegler Landbier und viele mehr. "Wir sind selbst einfach Biertrinker, darum machen wir auch lieber eine Kneipe als ein Café", sagt Gnann. Außerdem gibt es Weine aus der Region, Whiskey, Gin und diverse Brände. Cocktails kommen auch ins Glas, darauf wird anders als im Aspekt aber kein Schwerpunkt gelegt.

"Mit dem Schwarzen Kater wollen wir ein breites Publikum erreichen", sagt Gnann. Studierende gehören natürlich dazu, aber es soll keine reine Studentenkneipe sein. Die Preispolitik ist daran angepasst: Der halbe Liter Bier geht für etwas über vier Euro über die Theke. Ein Hausbier soll auch unter vier Euro kosten. Eine Tasse Kaffee dürfte etwa bei 2,10 Euro liegen, sagen die Betreiber.

Der Laden ist komplett rauchfrei

Betrieb ist wie im Aspekt im Erdgeschoss und eine Etage höher. Nur: Oben darf man nicht mehr rauchen. Das ist nur noch vor der Tür erlaubt. Dort soll man unter der Woche bis 23 Uhr sitzen können, am Wochenende bis 24 Uhr. Die Eröffnung des Schwarzen Katers ist Ende Mai geplant. Ein genaues Datum gibt es nicht, "aber am 27. Mai sollte eigentlich offen sein", sagt Gnann.

Das Betreiber-Team des Schwarzen Katers besteht insgesamt aus vier Personen: Hamme Gnann und Hilmar Schäuble, die auch schon den Goldenen Sternen am Tennenbacher Platz machen. Außerdem Christian Schäuble, der Geschäftsführer des Schlappen und Adrian Sanzillo, der die Geschäfte einer Kneipe in Karlsruhe lenkt und mit den anderen in Freiburg studiert hat.

Wie der Schwarze Kater zu seinem Namen kam

Der letzte Katzenladen war schon schwarz und fand ein ehr unrühmliches Ende – warum also Schwarzer Kater? Tatsächlich soll der Name keine Anspielung auf die Katze sein, versichert Gnann. Der Name ist ein Einfall von Mitbetreiber Christian Schäuble. Er hat bei einer neuen Wohnung einen schwarzen Kater gleich mitgemietet und nach ihm ist der Laden nun benannt.
Was: Neueröffnung Schwarzer Kater im ehemaligen Café Aspekt
Wann: Ende Mai (Genaues Datum noch nicht bekannt)
Wo: Bertoldstraße 26


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