Die Freiburger Band Malaka Hostel nimmt eine neues Album auf – und will dafür Unterstützung

Felix Klingel

Malaka Hostel spielen eine wilde Mischung aus Ska, Balkan und Swing – und sind bekannt für ihre Konzerte mit Eskalationspotenzial. Jetzt planen sie, ein Album aufnehmen und wollen Hilfe aus der Crowd. fudder hat mit Bassist Werner gesprochen.

Werner, in einem fudder-Interview habt ihr gesagt, ihr seid eigentlich eine Live-Band. Warum wollt ihr jetzt ein Album aufnehmen?

Wir wollen unsere Stücke für die Nachwelt festhalten. Man braucht ja schließlich auch Dinge, die man nach den Konzerten verkaufen kann. Das mit der Live-Band heißt einfach, dass wir auf der Bühne am besten funktionieren. Deswegen spielen wir die Stücke im Studio auch live ein.

Es werden also nicht alle Instrumente einzeln eingespielt und dann gemischt, wie es bei Album-Produktionen öfter der Fall ist?

Nein, wir hatte schon eine erste Aufnahme-Session in den Liquid Studios im Slow Club. Dort gibt’s die Möglichkeit, im Club mit guter Akustik live aufzunehmen.



Bleibt ihr eurem Sound auf dem Album treu oder kommt da was ganz Neues?

Alle Elemente, die es schon gab in unserer Musik, sind weiterhin da. Nur sie haben etwas mehr Tiefenschärfe. Es gibt also nach wie vor eine wilde Mischung aus Ska, Polka, Balkan, Swing und rockigen Elementen. Nur bei einzelnen Stücken sind einzelne Elemente mal etwas ausgeprägter und hervorgehoben.

Das Album soll "Disko Fatale" heißen. Beschreibt das den Sound des Albums, oder woher kommt der Name?

Mit dem Namen kam unser Sänger eines Tages an und wollte eigentlich ein Lied so nennen. Das Album so zu nennen entstand dann eigentlich ein bisschen aus Herumgespinne. Der Plan besteht weiterhin, aber man weiß ja nie, was noch so passiert.

Wer bei eurer Crowdfunding-Kampagne 50 Euro spendet, kann als Background-Sänger oder Sängerin sogar Teil des Albums werden. Was ist, wenn ich nicht singen kann?

Da braucht keiner Angst vor haben, dass man da eine Gesangsausbildung braucht. Es gibt viele Möglichkeiten, mitzuwirken: Das kann von wildem Durcheinandergerede bis zu "Hey! Hey! Hey!"-Schreien alles mögliche sein. Es kann aber auch wirklich Gesang sein.


Über das Crowdfunding-Projekt

Malaka Hostel wollen ihr Album auf technisch hohem Niveau aufnehmen und Profis bezahlen, um den Mix und das Mastering zu übernehmen. Dafür hoffen sie auf Unterstützung ihrer Fans und Supporter, das Fundingziel liegt bei 3.000 Euro

Was: Malaka Hostel auf dem ZMF (gemeinsam mit The Trouble Notes)
Wann: Donnerstag, 19. Juli, 2018
Wo: Freiburg, Zelt-Musik-Festivalgelände
Tickets: BZ-Ticket