Der EHC Freiburg verpflichtet Chris Billich

Daniel Laufer

Chris Billich kehrt zu den Wölfen zurück. Das hat der Eishockey-Oberligist am Sonntagabend bekanntgegeben. Warum Billich Kassel verlassen musste und nun wieder in der Heimat unterschrieben hat:



Chris Billich wird in dieser Saison für den EHC Freiburg spielen. Das hat der Eishockey-Oberligist am Sonntagabend auf seiner Internetseite gemeldet.

"Wir hatten schon in den letzten Jahren immer wieder verhandelt. Ich wollte hierher zurückkkommen - dieses Jahr hat es geklappt. Freiburg ist meine Heimat", sagt der 27-jährige Billich nach dem Testspiel gegen die Heilbronner Falken, das der EHC mit 4:2 gewonnen hat. Billich spielte in der Partie bereits als Gastspieler mit, nachdem er während der Saisonvorbereitung bei den Wölfen mittrainiert hatte.


Wie sein jüngerer Bruder Steven, der ebenfalls für den EHC stürmt, hat auch Chris Billich in Freiburg das Eishockeyspielen gelernt. Sechs Jahre lang spielte er in der ersten Mannschaft des EHC. In dieser Zeit machte er sich als einen Ruf als schneller Außenstürmer mit einer guten Spielübersicht. Nach der Insolvenz der Wölfe-GmbH 2011 verließ Billich seinen Stammverein. Um auch weiterhin in der zweiten Liga spielen zu können, ging er zunächst nach Heilbronn.

In der vergangenen Saison spielte er für die Kassel Huskies in der Oberliga West. In 58 Spielen kam Billich auf 112 Punkte. Er war maßgeblich beteiligt am Aufstieg der Hessen, erhielt trotzdem keinen Vertrag für die DEL 2. "Das war schade", gibt Billich zu. "Kassel hat glaube ich nur fünf Spieler mit nach oben genommen. Das war eine Entscheidung des Managements. Es hat einen neuen Trainer verpflichtet, der seine eigene Mannschaft zusammenstellen wollte."

Glück für Freiburg. Trainer Leos Sulak ist froh, dass die Verpflichtung jetzt geklappt hat. "Wir wollten ihn schon letztes Jahr haben", sagt er. Nun soll Billich der Mannschaft helfen, das erklärte Ziel zu erreichen: den Aufstieg in die DEL 2. "Die Chance ist da", sagt der Neuling. "Aber jetzt müssen wir erst mal bis zu den Play-offs arbeiten."

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