Das Wum Stüble in Haslach macht doch nicht zu

Felix Klingel

Das Jahr 2016 hat uns ziemlich mitgenommen. Aber: Es gibt auch gute Nachrichten. Zum Beispiel macht das Wum-Stüble, die Kult-Altherren-Kneipe in Haslach, jetzt doch nicht zu! Wer möchte, kann sich dort auch 2017 die Welt schön trinken.

Das Wum Stüble ist eine einzigartige Kneipe, ein Relikt aus vergangenen Zeiten, ein Laden, in dem man sich auch morgens um 11 ein Bier bestellen kann, ohne dafür angeschaut zu werden – außer vom Nachbar, der zum Zuprosten sein Glas hebt. Ein Ort, in dem die Spielautomaten so selbstverständlich zum Inventar gehören, wie der Typ, der immer davor sitzt. Oder in den Worten des Wirts Sorin Lorinti: eine Sauf-Beiz.


Mit dem Wum-Stüble sollte Ende 2016 allerdings Schluss sein. Der Pachtvertrag lief aus, die Schließung drohte. Dabei wollte Sorin Lorinti gar nicht dicht machen. "Es gab Probleme mit den Inhaber", sagt Lorinti. Weiter will er nicht darauf eingehen.

Inzwischen haben sich die Probleme aber geklärt und der Pachtvertrag wurde wieder verlängert: "Die Odyssee geht weiter", sagt der Wirt. Er betreibt neben dem Wum Stüble auch die Goldgrube, ein Kegelcenter in Betzenhausen.

Das nur 20qm große Wum Stüble ist in einer ehemaligen Tankstelle untergebracht. Im selben Gebäude wie das Noblesse1, ein einschlägiges Etablissement mit rotem Licht im Fenster.