Das sind die Vor- und Nachteile am Leben in einem Studentenwohnheim

Maryline Boudot

Das Leben in einem Studentenwohnheim hat viele Facetten. Welche Vor- und Nachteile es bietet, zeigen wir Euch in einer Auflistung aus persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen.

Nachteile

1. Dreckige Küche

Eine der wichtigsten Regeln für ein Zusammenleben im Studentenwohnheim ist, dass jeder sein Geschirr sofort spült, abtrocknet und wegräumt. Nur hält sich an die leider kaum jemand. Das Geschirr steht tagelang rum, bis sich einer erbarmt, es wegzuräumen. Aber auch nach dem Kochen fällt es vielen schwer, die Küchenablage abzureiben, die dann oft mit getrockneten klebrigen Flecken verziert ist. Richtig eklig wird es aber, wenn das Essen im Kühlschrank vergessen wird und vor sich hin gammelt...


2. Kein eigenes Bad

Genauso wie die Küche, wird sich auch das Bad und damit die Duschen und Toiletten in einem Studentenwohnheim geteilt. Nachteile hierbei sind, dass diese besetzt oder schlimmer noch verschmutzt sein können. Bei ganz viel Pech haben deine Mitbewohner ihre Duschzeit voll ausgekostet und für dich bleibt nur noch kaltes Wasser übrig. Das häufigste Problem ist aber folgendes: fehlendes Klopapier. Eine sehr unangenehme Situation....



3. Lernen ist unmöglich

Du steckst mitten in der Klausurenphase oder musst Hausarbeiten schreiben und wohnst in einem Studentenwohnheim? Dann bist du aufgeschmissen... Deine Mitbewohner feiern natürlich genau zu dieser Zeit die größten Partys, diskutieren lauthals über den Flur und das alles gefühlt genau vor deiner Zimmertür. In dieser Zeit suchst du dir lieber einen Zweitwohnsitz in der Bibliothek!



4. Jemand hat dein Essen geklaut

Du freust dich riesig auf den Joghurt, den du dir extra aufgehoben hast. Aber als du nichtsahnend den Kühlschrank aufmachst und in dein Fach schaust, ist er WEG. Da hat sich wohl wieder ein Mitbewohner an deinen Sachen bedient. Es tut ihm natürlich schreeecklich leid, aber das bringt dir deinen Joghurt auch nicht wieder zurück...



5. Deine Mitbewohner bekommen ALLES mit

Egal, ob du am Wochenende zu tief ins Glas geschaut hast oder vielleicht sogar eine nette Bekanntschaft mitgenommen hast. Deine Mitbewohner sehen ALLES. Natürlich wird dann auf dem Stockwerk ausgiebig über dich diskutiert und du wirst mit Fragen durchlöchert. Du kannst ihnen dann tagelang nicht mehr ohne ein Grinsen, Zuzwinkern oder Heben der Augenbraue begegnen.



Vorteile:

1. Günstiges Wohnen

In einem Studentenwohnheim zu leben ist eine sehr günstige Alternative. Aber nicht nur die Miete ist preiswert, sondern in den meisten Fällen sind die Möbel im Zimmer schon enthalten. Auch Küchenausstattung, Waschmaschine, Sofa und Co. sind im Allgemeinen bereits vorhanden. Das spart Geld!



2. Immer jemand da

Manchmal können die Mitbewohner einem schon auf die Nerven gehen, aber wenn man mal jemanden braucht, ist immer einer da. Egal ob nur zum Quatschen oder bei Problemen und Sorgen. Die Stockwerksgenossen haben immer ein offenes Ohr für dich.



3. Anschluss finden

Vor allem, wenn man neu in eine Stadt zieht und noch niemanden kennt, ist der Einzug in ein Studentenwohnheim ideal. Du lernst sofort neue Leute kennen und findest den ersten Anschluss. Auch bei Fragen rund ums Studium und die neue Umgebung stehen dir deine Mitbewohner gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.



4. Keine Langeweile

Im Studentenwohnheim ist immer was los. Außerdem ist immer jemand da, mit dem du etwas unternehmen kannst. Vor allem die gemeinsamen Abende mit deinen Mitbewohnern sind legendär. Egal ob Stockwerksparty, gemeinsames Kochen, Film- oder Spieleabend, langweilig wird dir im Studentenwohnheim nie.



5. Essen stibitzen

Klar, selbst findet man es doof, wenn jemand das Essen geklaut hat. Aber, wenn einem beim Kochen auffällt, dass noch etwas fehlt oder man vergessen hat, einkaufen zu gehen und sein Kühlschrankfach total leer ist, bedient man sich doch selbst auch sehr gerne mal bei den Anderen. Das sollte aber natürlich nicht so häufig vorkommen und der Bestohlene sollte über seinen Verlust informiert werden.