Das schwerste Baby wog 5,4 Kilo

Aljoscha Harmsen

Über 4000 Geburten gab es im Jahr 2007 und eine libanesische Familie war besonders fleißig. Mehr spannende Zahlen aus der Statistik des Freiburger Standesamtes im Folgetext.



Nicht nur ungewöhnlich schwere Neugeborene gab es, sondern auch ungewöhnlich große: Das größte Kind maß 59 cm und hatte damit etwa die Schulterhöhe eines Schäferhundes. Insgesamt gab es über 4000 Geburten, das sind pro Tag rund elf Neugeborene. Mit genau 4084 waren es 126 Neugeborene mehr als im Vorjahr. Ein Viertel der Mütter war unverheiratet. Außerdem gingen 14 weibliche und 13 männliche Freiburger eine Lebensgemeinschaft ein. Alles weitere im nachfolgenden Text.


Unter den Neugeborenen gab es 98 Zwillings-, 4 Drillings- und 21 Totgeburten. Die Mütter waren zwischen 15 und 48, die Väter zwischen 17 und 68 Jahre alt; sie sind im Schnitt vier Jahre älter sind als die Mütter.
Die fleißigste Familie war im vergangenen Jahr eine libanesische: Sie bekam ihr elftes Kind.

Der Juli war mit 383 Geburten nicht nur der stärkste Geburtenmonat, sondern auch einer der beliebtesten Heiratsmonate mit 140 Eheschließungen. Im Februar erblicken nur 310 Babys das Licht der Welt; er war damit der geburtenschwächste Monat 2007.

Von 530 Verheirateten ohne gemeinsamen Namen entschieden die Eltern von 448 Kindern, ihnen den Namen des Vaters zu geben. Bei 45 Kindern wählten die Eltern den Namen der Mutter. Die übrigen Ehegatten gaben ihren Kindern einen Doppelnamen.



Die Zahl der Eheschließungen sank um 55 Paarungen auf 1.157. Für 74 Prozent von ihnen ist es die erste Ehe. Die drei ältesten Brautpaare waren über 80 Jahre alt. 36 Prozent der Ehepaare entschieden sich, ihre Ehe kirchlich besiegeln zu lassen, das sind 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Eheschließungen mit Ausländern liegt bei 28 Prozent, dabei stammen die Ausländer aus 68 verschiedenen Staaten.

Die meisten Paare haben vergangenes Jahr den Juni zum Heiraten ausgesucht: 141 Ehen sind in diesem Sommermonat entstanden. Im Juli und Dezember gab es 140 Trauungen, im März schlossen die wenigsten Paare den Ehebund: Nur 109.

Gestorben sind 2599 Menschen und damit 7 Menschen mehr als im Jahr 2006.
Aus der Kirche ausgetreten sind 668 Menschen: Der katholischen Kirche kehrten 380 Menschen den Rücken zu, die evangelische verließen 288.