Verlosung

Das Reservoir-Festival bringt die Linachtalsperre in Vöhrenbach zum Leuchten

Valentin Heneka

Medienkunst, experimentelle Musik und Video-Projektionen: Das gibt es am Samstag bei der ersten Ausgabe des Reservoir-Festivals an der Linachtalsperre zwischen Furtwangen und Villingen-Schwenningen. fudder verlost Gästelistenplätze.

Mitten im Schwarzwald, etwa eine Autostunde von Freiburg entfernt, liegt ein architektonisches Meisterwerk aus Tonnen von Beton: Die Linachachtalsperre in Vöhrenbach, knapp 100 Jahre alt, 143 Meter lang, 25 Meter hoch. Sie wird am Samstag zur Kulisse und Leinwand für digitale und elektronische Kunst, nach Einbruch der Dunkelheit bringen Video-Mappings internationaler Medienkünstlerinnen und -künstler die Staumauer zum Leuchten.


Darunter etwa Monica Vlad, die aus analogen Kassetten und Alltagsgegenständen wie einer Nähmaschine, aber ohne Computer, intensive Noise- und Ambient-Landschaften erschafft. Diese klingen an der einen Stelle wohlig-vertraut, wenig später aber nach neuartigem und mitunter furchteinflößenden Terrain. Auf dem Reservoir-Festival präsentiert die Künstlerin eine Performance mit eindrucksvollen Visuals.



Die in Berlin lebende Australierin Jasmine Guffond operiert an den Schnittstellen zwischen Sozialem, Politischem und Technischem und setzt sich unter anderem mit Überwachungstechnologien auseinander. In Vöhrenbach präsentiert sie nachmittags eine Installation für einen der Bögen des Staudamms, abends tritt Guffond live mit elektroakustischen Klängen zwischen Drone, Avantgarde-Techno und experimentellem Folk auf.



Eröffnet wird das Abendprogramm von dem US-amerikanischen Künstler und Komponisten Doron Sadja, der mit seiner Performance der Überlegung nachgeht, was wäre, wenn die Talsperre den Fluss Linach nicht stoppen, sondern in Klang umwandeln würde. Weniger nervenaufreibende Geschichten erzählt das Projekt Menion um den Berliner Stefano Ferrari gemeinsam mit dem Videokünstler und Musiker Timo Duffner mit einer Mischung aus Post-Rock, Ambient und Glitch zum Festivalausklang.



Das Medienkunstfestival wird von Master-Studierenden des Studiengangs Music-Design der Hochschule Furtwangen organisiert. Gewidmet ist die erste Ausgabe dem Jahrestag der Mondlandung: Am Festival-Samstag um 22:17 Uhr vor 50 Jahren setzte das Landemodul der Aprollo-11-Mission auf dem Mond auf. Das Programm beginnt ab 15 Uhr mit Installationen und Performances bei freiem Eintritt, für das Abendprogramm ab 20 Uhr mit audiovisuellen Konzerten und Video-Mappings auf der Staumauer sind Tickets erhältlich. Oder zu gewinnen.
Verlosung

Unter allen Mitgliedern in fudders Club der Freunde verlosen wir zwei Mal zwei Tickets für das Reservoir Festival for electric arts am Samstag, 20. Juli an der Linachtalsperre. Um zu gewinnen, schicke eine E-Mail mit deinem Namen und dem Betreff "Mondlandung" an gewinnen@fudder.de

Sollten zu wenige Club-Mitglieder an der Verlosung teilnehmen, werden die Karten unter den restlichen Einsendungen verlost. Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Freitag, der 19. Juli, um 12 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

  • Was: Reservoir Festival for electric arts
  • Wann: Samstag, 20. Juli 2019, 15/20 Uhr