Das Holbeinpferd will nicht sein Fell über die Ohren gezogen bekommen

Lisa Petrich

Farbenfroh mit einer deutlichen politischen Botschaft: #nofur und die durchgestrichene Aufschrift "Pelz" auf dem Sockel machen klar, dass das Holbeinpferd sich gegen die Tierpelzindustrie positioniert.

Von weitem erscheint das berühmte Freiburger Holbeinpferd an diesen grauen Wintertagen in einem bunten und farbenfrohen Look, aber gleichzeitig möchte es ein klares Zeichen für den Tierschutz setzen. Die bunten Kringel und Striche auf seinem Fell wirken fröhlich, aber die Augen des Holbeinpferdes blicken düster und mahnend umher.


Zahlreiche Tiere müssen für Pelz sterben

Denn sein Pelz, und auch das Fell von jedem anderen Tier, möchte auf keinen Fall als warme Winterjacke oder kuschelige Kapuze missbraucht werden. Auf dem Sockel des Pferdes sind neben #nofur und dem durchgestrichenen "Pelz" noch die Wörter "Das war Mord!" zu lesen.

Zahlreiche Tiere werden jährlich nur wegen ihres Felles getötet, darunter auch Hunde, Katzen und Kaninchen. Die Methoden sind erschreckend – oftmals werden die Tiere lebendig gehäutet, zu Tode getreten oder mit Elektroschocks getötet. Tierquälerei ist in der Pelzindustrie allgegenwärtig und leider oftmals legal.

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