Das Holbeinpferd steht jetzt für Klimagerechtigkeit

Simon Voss

Studentinnen von "Fossil Free Freiburg" haben das steinerne Pferd am Dienstag neu verziert. Damit wollen sie ein Zeichen für eine klimafreundliche Energiepolitik setzen, zu der sich seit kurzem auch die Stadt Freiburg bekennt.

Ganz in Schwarz und Gelb steht das Holbeinpferd nun da. Anstelle der Augen befinden sich schiefe Kreuze. Gut gelaunt malen die drei jungen Frauen den Schriftzug "Fossil Free" auf die Seite der Skulptur. Es gibt ja auch etwas zu feiern: Schließlich hat sich erst vor einigen Wochen der Gemeinderat der Stadt Freiburg für die Ziele der Kampagne ausgesprochen. Es soll somit nicht länger in die 200 größten Firmen investiert werden, die fossile Energien fördern.


Mit der Bemalung des Holbeinpferdes wollen die Studentinnen nun ein Zeichen dafür setzen, die guten Vorsätze wahr zu machen. Zudem konnten noch nicht alle Institutionen als Unterstützer gewonnen werden. Zur Zeit versucht "Fossil Free Freiburg" mit einer Petition, das Erzbistum von ihren Zielen zu überzeugen. Und auch die Uni, so die Aktivistinnen, tue noch nicht ganz so viel für die Umwelt, wie sie könnte.

Sie selbst immerhin bleiben ihren Ansprüchen treu: Für die Bemalung, so versichern sie, wurden ausschließlich klimaneutrale Farben verwendet.

Mehr zum Thema: