Das Café Heldenbude in der Unterwiehre schließt Ende Dezember

Stella Kaltenbach

Urige Möbel, ein Sandkasten im Gastraum und leckere Waffeln, das waren die typischen Merkmale des Cafés Heldenbude. Am 23. Dezember macht der schnuckelige Laden in der Langemarckstraße nun allerdings zu.

Seit zwei Jahren gibt es die Heldenbude in der Unterwiehre. Am 23. Dezember soll nun aber Schluss sein. Der Grund warum die Heldenbude schließe, sei eine Verkettung von Umständen, so Claudia Held, Besitzerin des Cafés.


"Die Heldenbude müsste bis spät abends offen haben, um noch mehr Einnahmen zu bekommen. Zudem wäre der Anbau einer Küche nötig, da es einfach nicht reicht, was das Café her gibt", sagt Held. Das schwerwiegendste Argument ist jedoch, dass sie es einfach alleine nicht mehr schaffe.

Betreiberin plant neues Projekt

Ihre Gäste wissen bereits, dass es die Heldenbude an Weihnachten nicht mehr geben wird. Sie reagieren mit Bedauern. Claudia Held hat aber auch gute Neuigkeiten: Sie plant schon an einem neuen Projekt, das sie nächstes Frühjahr oder Sommer starten will. Ob es sich um ein neues Café handelt oder um etwas völlig anderes ist jedoch noch ungewiss.

Bei der Abschiedsfete an St. Martin können die Besucher der Heldenbude das Ambiente des Cafés noch ein mal genießen. Der Musiker Tim Beam wird zu Gast sein und die Heldenbude rocken.

Räume werden zu Privatwohnungen

Und was kommt neues in das Café? "Kein Gewerbe mehr, sondern Privatwohnungen", erzählt Held. Die Kunden des Cafés müssen sich also ab dem 23. Dezember einen anderen Ort für ihre Kaffeepause in der Unterwiehre suchen.

Mehr dazu: Verborgene Theken: Café Heldenbude in der Unterwiehre