Blades of Steel - aus der Kreidezeit der Computerspiele

Mathis

Die Graphik moderner Sport-Computerspiele ist so leistungsstark, dass man kaum noch zwischen dem Game und der Wirklichkeit unterscheiden kann. Das war nicht immer so. Mathis entführt euch auf eine Reise in die Kreidezeit der Computerspiele - und zeigt euch "Blades of Steel" - ein fast 20 Jahre altes Eishockey-Game. Very skurril! Very retro!



"Ein Pixelpuck schwirrt über das Eis und auf Tastendruck schießt ein Strichmännchen über den Bildschirm. Ein bisschen erinnert das an Daumenkino!


Es ist das Jahr 1988, und junge Eissportenthusiasten, die heute bei YouTube zum gezeigten Retro-Video Kommentare wie "Habe ich in meiner Jugend stundenlang gespielt, wie nostalgisch" schreiben, sitzen vor einer NES-Spielekonsole und eifern ihren echten Idolen auf dem Eis nach. Zwei Jahrzehnte später scoren die eishockeybegeisterten Kids virtuell nicht mehr mit Zielhilfen, die ein bisschen an den Videospiel-Urvater "Pong" erinnern, sondern mit ausgereiftester Technologie: Mit dem Skillstick wird sich erst gekonnt durch die gegnerische Abwehr gezockt und dann der Puck in 3D-Action-Sicht mittels manuellem Zielen punktgenau ins Eck geschlenzt, unhaltbar für den Torwart, der in Grafik und Bewegungen so realistisch wirkt, dass die Grenze zwischen einem Livebericht im Fernsehen und einem Videospiel verschwimmt.

Zwei Jahrzehnte digitale Eishockeyvideospiele, ein Sprung wie vom Schwarz-Weiss-Film zu HDTV. Wie werden Computerspiele wohl in 20 Jahren aussehen? "

Mehr dazu:

Web: Blades of Steel (YouTube-Video)

YouTube: Blades of Steel (4:32 Min)