Berufsziel Textilreiniger?

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Das Freiburger Universitätsklinikum ist das größte Ausbildungsunternehmen der Region. In einer Sonderveröffentlichung auf fudder präsentiert es eine Vielzahl interessanter Ausbildungsberufe. Heute beschreibt Lehrling Sebastian Oberle seine Ausbildung zum Textilreiniger.



Mein Name ist Sebastian Oberle, und ich absolviere am Universitätsklinikum Freiburg in der Zentralwäscherei meine Ausbildung als Textilreiniger. Derzeit befinde ich mich im zweiten Ausbildungsjahr. In der Zentralwäscherei wird in zwei Schichten gearbeitet: der Früh- und der Spätschicht. Die Frühschichtarbeitszeit ist von 6:00 Uhr bis 14:42 Uhr und beträgt vier Tage in der Woche. Die Spätschicht beginnt um 09:48 und endet um 18:30 und  erstreckt sich über sechs Tage die Woche, darin ist der Samstag enthalten. Für das Arbeiten an Samstagen und an Feiertagen gibt es einen freien Tag  als Freizeitausgleich. Das heißt, es wird eine Woche früh vier Tage und eine Woche spät sechs Tage gearbeitet.


Die Zentralwäscherei ist in zwei Abteilungen unterteilt, die Reine Seite und die Unreine Seite (Warenannahme und Waschhaus). Bei Dienstantritt ist der aushängende Dienstplan zu prüfen, um zu sehen, in welcher Abteilung welcher Mitarbeiter eingeplant ist. Die unreine Seite hat drei, die reine Seite hat sechs  Abteilungen. Als Auszubildender durchlaufe ich alle Abteilungen. Da ich also nicht immer dasselbe mache,  ist der Ausbildungsalltag spannend und abwechslungsreich gestaltet. Ich durfte schon zweimal mithelfen die Bewicklung der Mangel zu wechseln, was von den siebzehn Personen in meiner Klasse bisher keiner durfte.

Ich habe meine Ausbildung in der Zentralwäscherei begonnen, weil mein Interesse an dem  Berufsbild Textilreiniger durch ein Praktikum und das  Arbeiten als Aushilfe geweckt wurde und der Betrieb sehr nahe an meinem Wohnort liegt. Zudem bietet  das Universitätsklinikum Freiburg in Zeiten von Wirtschaftskrise und unsicherem Arbeitsmarkt einen sicheren Arbeitsplatz, der nicht so stark durch die Schwankungen der freien Marktwirtschaft beeinflusst wird. Der Beruf des Textilreinigers  hat auch deshalb Zukunft, weil es Wäsche  immer geben wird, zudem gibt es sehr gute Möglichkeiten sich fortzubilden und weiterzuentwickeln. Man kann den Beruf beispielsweise als Sprungbrett in die Modebranche verwenden, man kann in Chemieberufe einsteigen (durch die Erfahrungen mit Waschmitteln) oder sich spezialisieren als Textilpfleger, Textildrucker oder Textilveredler.

Das Klinikum bietet auch intern viele Fortbildungsmöglichkeiten, das reicht von Kursen wie „professionell telefonieren“ bis hin zu Trainings, die das Kommunikationsverhalten und die Zusammenarbeit schulen.

Mehr dazu:

Das Freiburger Universitätsklinikum ist ein Krankenhaus der sogenannten Maximalversorgung. Sämtliche Fachrichtungen der Medizin sind hier durch eigene Fachkliniken und Institute vertreten. Es ist eine der größten medizinischen Einrichtungen in Europa. Über 10.000 Beschäftigte garantieren eine Versorgung auf höchstem Niveau. Dieses Niveau wird unter anderem dadurch nachhaltig sicher gestellt, indem das Freiburger Universitätsklinikum seine Rolle als Ausbildungsunternehmen sehr erfolgreich ausübt und als wichtigen Bestandteil der Firmenphilosophie versteht.