Auszeichnungen für SC-Nachwuchs: Fritz-Walter-Medaillen für Ginter und Däbritz

Tobias Ilg

Tolle Auszeichnung für die Jugendabteilung des SC Freiburg: Matthias Ginter wurde heute mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold für den besten Fußball-Nachwuchsspieler unter 18 Jahren ausgezeichnet. Ebenfalls ausgezeichnet: Sara Däbritz von den SC-Frauen.

Somit gesellt sich Matthias Ginter zu klangvollen Namen wie Marko Marin und Toni Kroos, die in der Vergangenheit ebenfalls ausgezeichnet wurden und mittlerweile einige Länderspiele unter Joachim Löw bestritten haben. Der 18-jährige Freiburger machte bereits in der Saison 2010/2011 in der A-Jugend-Bundesliga auf sich aufmerksam: In 25 Spielen gelangen ihm satte 14 Tore – und das als Defensivspieler. Es folgten erste Auftritte in der U18-Nationalmannschaft unter Christian Ziege und der DFB-Junioren-Pokalsieg im Jahr 2011.


Unter Coach Christian Streich gelang Ginter dann der Sprung zu den Profis des SC Freiburg. Streich ließ den Allrounder in 13 Spielen antreten - ganze zehn Mal spielte er sogar durch. Ginter dankte es seinem Förderer mit guten Leistungen. So steuerte er etwa das siegbringende 1:0 gegen den FC Augsburg im ersten Rückrundenspiel der vergangenen Saison per Kopf bei. Viele SC-Anhänger betrachten diesen Sieg im Nachhinein als Grund für den Aufschwung und den daraus resultierenden Nichtabstieg.

Doch nicht nur Matthias Ginter wurde mit einer Fritz-Walter-Medaille bedacht: Auch Sara Däbritz von den SC-Frauen bekam für herausragende Leistungen die bronzene Auszeichnung für Nachwuchsspielerinnen. Stets zu gut für die Damen-Jugend, kickte sie mit einer Sondergenehmigung bei der B-Jugend der Herren ihres Heimatvereins mit. Im vergangenen Winter griff dann der SC Freiburg zu und verpflichtete Däbritz für die Frauenmannschaft.

Die Fritz-Walter-Medaille wird jedes Jahr von der gleichnamigen Stiftung in Gold, Silber und Bronze an die herausragenden Talente der U17-, U18- und U19-Jahrgänge in Deutschland vergeben. Die Sieger werden durch eine Jury, bestehend aus Vertretern des DFB-Präsidiums, des DFB-Jugendausschusses und des DFB-Trainerstabes ausgewählt. Die seit der Saison 2004/2005 vergebene Medaille gilt mittlerweile als die angesehenste Auszeichnung im deutschen Jugendfußball.

Die Übergabe der mit 20 000 beziehungsweise 10 000 Euro dotierten Medaille findet vor dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Mannschaft gegen die Färöer Inseln am 7. September in Hannover statt. Tipps, wie man sich am besten auf eine solche Preisverleihung vorbereitet, können sich Matthias Giter und Sara Däbritz bei Teamkollege Marco Terrazzino holen. Der Neuzugang vom Karlsruher SC bekam im Jahr  2009 ebenfalls die goldene Medaille für den besten Spieler des U18-Jahrgangs des DFB.

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[Bild 1: Michael Heuberger; Bild 2: SCF]