Ausstellung "Draußenseiter" zeigt Kunst von ehemals Obdachlosen

fudder-Redaktion

Das Leben auf der Straße als Inspiration: Ehemals obdachlose Jugendliche aus Freiburg stellen ab Freitag, 2. Dezember, im Kulturaggregat aus. Zwei Wochen lang sind dort rund 25 Kunstwerke zu sehen.

Mit einer Vernissage wird die Kunstausstellung "Draußenseiter" am Freitagabend ab 18.30 eröffnet. Auf dem Programm stehen eine Maskenperformance, ein selbstgedrehtes Video und das Release-Konzert von "Tunnelblick", einer Band aus ehemals obdachlosen Jugendlichen.


Noch bis zum 16. Dezember sind dann die rund 25 Werke der jungen Obdachlosen, die in Freiburg auf der Straße gelebt haben, im Kulturaggregat zu sehen. Die Jugendlichen sind zwischen 15 und 27 Jahren alt und schauen regelmäßig im Kreativraum der Freiburger Straßenschule vorbei.

Projekt für wohnungslose Jugendliche

Die Freiburger Straßenschule ist ein Projekt für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Jugendliche und junge Erwachsene. Die Mitarbeiter der Freiburger Straßenschule begleiten, beraten und fördern jährlich rund 450 junge Menschen auf der Straße.

Im Kreativraum können sich die Jugendlichen künstlerisch austoben und verarbeiten, was sie bewegt, was sie erlebt haben und was es für sie bedeutet, "draußen" zu sein. Im Rahmen eines Kunstprojekts, das unter anderem vom Kulturamt der Stadt Freiburg gefördert wird, entstanden dabei großformatige Acryl-Bilder dunkler Stadtlandschaften, zarte Bleistiftzeichnungen und grelle Collagen. Auch Skulpturen sind unter den Ausstellungsstücken.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler sind am Abend der Vernissage anwesend und stehen für Gespräche zur Verfügung.
Was: Kunstausstellung "Draußenseiter"
Wo: Kulturaggregat, Hildastraße 5, 79102 Freiburg
Wann: 2. bis 16. Dezember. Montag, Dienstag und Samstag von 13 bis 18 Uhr. Vernissage: Freitag, 2. Dezember, ab 18.30 Uhr.

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