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Meine Meinung: Euch Rassisten geht es nicht um die Kölner Frauen

In der Silvesternacht wurden am Kölner Hauptbahnhof Dutzende Frauen sexuell belästigt und ausgeraubt. Weil die Tatverdächtigen „nordafrikanisch“ oder „arabisch“ aussehen sollen, geht die Debatte nun in die falsche Richtung, findet fudder-Autorin Jule Markwald:



Es war unvermeidlich, ich wusste es eigentlich schon in dem Moment, in dem ich mich zu dieser Gesprächsrunde gestellt habe. Ich hätte mir noch ein Bier holen sollen. Hier gibt es zwar nur lauwarmes Oettinger, aber alles ist besser als hier zu stehen.

Denn sie sprechen von Köln, von den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht. Von den „Ausländern“, die Frauen begrapschen und Handys klauen. Und ich bin viel zu müde und zu angetrunken für die Diskussion, die ich jetzt leider beginnen muss.

Mit dem Vollpfosten, der mir gegenüber steht und von „Schwarzköpfen“ spricht und dass man „die Muslime“ wieder „aufs Boot“ stellen sollte, wenn sie sich nicht benehmen können. Der mir allen Ernstes ins Gesicht schaut und sagt: „Dass sich deutsche Frauen jetzt unsicher auf den Straßen fühlen müssen, das kannst du doch nicht wollen – gerade als Frau!“


Das stimmt, lieber Vollpfosten!

Nein. Das stimmt, lieber Vollpfosten. Das kann ich nicht wollen und ich tue es auch nicht.

Dass ich eine Frau bin, spielt für mich dabei keine Rolle, denn auch als Mann kannst du so etwas nicht wollen. Auch als Mann sollte es dir gegen den Strich gehen, dass Frauen sich unsicher fühlen. Das ist aber leider eine Tatsache und nicht erst seit dem Vorfall in Köln. Nicht erst seitdem die „Ausländer“ da sind.

Frauen fühlen sich „jetzt“ nicht unsicherer auf den Straßen dieses Landes, zumindest nicht die, die ich kenne. Und ich kenne so einige.

Ich trage nicht erst seit Köln ein Pfefferspray mit mir herum. Ich war in der zweiten Klasse, als meine Mutter mir beibrachte, dass man einem bösen Mann in die Eier treten muss, wenn der einen auf dem Schulweg belästigen sollte.

Ich kenne viele, viele mutige Frauen, aber selbst die Mutigsten und Draufgängerischsten von ihnen nehmen nachts auf dem Nachhauseweg beim Musikhören die Ohrstöpsel raus. Zumindest einen. Damit sie den etwaigen Vergewaltiger hören und schnell weglaufen können.


Wir reden zu wenig darüber

Ja, als erklärte Feministin finde ich es toll, dass auf einmal alle über Gewalt gegen Frauen sprechen wollen, denn wir sprechen immer noch viel zu wenig darüber! Über sexuelle Belästigung, über Nötigung, über Ausgeliefertsein.

Laut der Weltgesundheitsorganisation wird jede dritte Frau in ihrem Leben einmal Opfer von sexueller Gewalt. Wir schießen Raketen auf den Mars, kriegen es aber scheinbar nicht hin, unseren Jungs beizubringen, dass Vergewaltigung und Schläge große Scheiße sind!

Mir ist bislang nichts passiert. Abgesehen von fremden Händen, die auf einer dunklen Tanzfläche plötzlich in meinem Schritt landeten und einem alten Sack, der sich in der U-Bahn einen auf mich gerubbelt hat.

Ich zähle zu den Frauen, die sich sehr, sehr glücklich schätzen können. Ich habe viele Freundinnen, die es nicht so gut erwischt haben. Die vergewaltigt und misshandelt wurden. Die nachts auf dem Heimweg plötzlich um ihr Leben rennen mussten.




Ein ekelhaftes Monstrum in brauner Panade

Ja, lieber Vollpfosten, ich glaube ich habe eine ganz gute Vorstellung davon, wie sich viele deutsche Frauen fühlen, wenn sie nachts oder alleine auf den Straßen dieses Landes unterwegs sind. Ich maße mir sogar an zu sagen, dass ich eine deutlich bessere Vorstellung davon habe als du.

Ich finde es bezeichnend, dass nach dem Vorfall von Köln nicht wirklich über Gewalt gegen Frauen gesprochen wird – oder darüber, wie man sie verhindern kann. Stattdessen wird die Diskussion in brauner Panade gewälzt und in garantiert deutschem Öl frittiert. Und zum Schluss will keiner mehr dieses ekelhafte Monstrum anfassen, aus Angst sich die Finger zu verbrennen.

Also wird gar nicht darüber gesprochen und den Vollpfosten dieser Nation das Parkett überlassen. Denn die mögen Braunfrittiertes richtig gerne. Und sie beraten sich darüber, wie man den „Flüchtlingen“ und „Ausländern“ endlich mal beibringt, dass in diesem Land Frauen respektiert werden.


Setz dich selbst in den Sandkasten!

Mit gutem Beispiel voranzugehen, ist in den allermeisten Fällen eine gute Methode. Der Mensch ist einfach gestrickt und Nachmachen ist so viel einfacher, als sich selbst ständig Blödsinn auszudenken.

Ich habe mal ein Praktikum im Kindergarten gemacht. Da habe ich gelernt: Du willst, dass sich das Blag in den Sandkasten setzt? Dann setz dich erst mal selber rein! Du willst, dass andere Männer keine Frauen vergewaltigen? Dann behandle die Frauen um dich herum respektvoll und freundlich und begleite deine Mädchenfreunde nach einer durchsoffenen Nacht nach Hause!

Hör uns zu und hinterfrage dein eigenes Verhalten anstatt die Schuld grundsätzlich auf Andere zu schieben!


Ein fieser Verdacht

Es könnte so einfach sein. Allerdings habe ich einen fiesen Verdacht: dass es nämlich gar nicht wirklich um Gewalt gegen Frauen geht. Sondern um Braunfrittiertes. Und weil sich die Frauen auch endlich mal nützlich machen könnten, wird das Ganze in eine Frauenrechte-Serviette eingewickelt. Damit man es wieder gerne anfassen mag.

Tja, dieses plumpe Manöver nehme ich leider persönlich. Denn Frauenrechte sind „my jam“! Über Feminismus diskutiere ich mit dem gleichen Enthusiasmus wie ein Fünfjähriger, der ein Schokoeis isst. Manchmal esse ich dabei auch Schokoeis. Oder trinke Rotwein. Beides hilft.

Nur instrumentalisieren lasse ich mich leider richtig ungern. Vor allem nicht von Vollpfosten, die ihre Sätze mit „du als Frau“ beenden und sich nicht zu schade sind, ihre kruden Ansichten zur Lage der Nation mit allen Mitteln zum Ausdruck zu bringen.

Dein Monstrum darfst du deshalb behalten – Braunfrittiertes stößt mir leider immer schlecht auf.




[Foto 1: dpa Picture Alliance, Foto 2: privat]




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 89
Mittwoch, 06.01.16 15:06
 

Und was soll uns jetzt der Artikel sagen?

Vergewaltigung ist grundsätzlich eine unmögliche Sache, egal ob das nun Frauen oder auch Männer betrifft.

Der erlebte Umgang mit Frauen unserer Asylsuchenden aus dem arabischen Raum ist nicht konform mit den in Europa gültigen Umgangsformen.
Mehr Rücksicht und Akzeptanz auch für nicht übliche Lebensformen (Schwul, lesbisch, transirgendwas) wird noch immer in breiten Kreisen der Bevölkerung nicht gewahrt.

Und wie soll das Problem mit den Herren Asylsuchenden nun gelöst werden liebe Autorin? Ich bin da ratlos und würde ich über Deinen Lösungsvorschlag sehr freuen.

Mittwoch, 06.01.16 15:13
 

@vdp1100:

"Und was soll uns jetzt der Artikel sagen?"

Steht in der Überschrift.

Außerdem: Du pauschalisierst. Aber man kennt's ja von dir, gell?

Mittwoch, 06.01.16 15:14
 

vdp1100 hat mal wieder teh smarts und alles an dem artikel verstanden.

10 punkte.

Mittwoch, 06.01.16 15:33
 

Ja Gewalt gegen Frauen passiert LEIDER heute immernoch. Jedoch DAS was in Köln, Hambur, oder Stuttgart passiert ist, ist abgrundtief zum Kotzen. Und verdammt noch mal, man kann es durchaus aus ansprechen, dass wir dieses Ausmaß an Gewalt an Frauen erst jetzt haben. Zufälligerweise in dem jahr als uns ca. 1 Mio Flüchtlinge aufgezwungen worden sind. Ist aber auch bestimmt nur Zufall dass das erst jetzt passiert ist.

Mittwoch, 06.01.16 15:39
 

Wenn fremde Menschen nach Deutschland kommen ist eine Anpassung an hier übliche Umgangsformen Grundvoraussetzung für weitere Integrationsschritte.

Wenn das nicht befolgt wird - dann steht einer raschen Rückkehr in die alte Heimat doch nix im Wege, oder?

Und es ist dabei recht egal ob die Herrschaften nun Frauen übel behandeln oder ihre eigenen politischen Aktivitäten weiterverfolgen.
Wer Schutz haben will - muss die Grundregeln der Umgangsformen beachten.

Mittwoch, 06.01.16 16:01
 

Da sind die Tatsachen ja mal wieder klargestellt. Wer nicht möchte das Zuwanderer, Flüchtlinge sich hier aufführen wie die Axt im Walde ist ein Vollpfosten, Rasstist oder eben ein Nazi.

Ich möchte genausowenig das sich Deutsche oder sonstwer hier so verhält, es waren in diesem Fall aber offenbar mehrheitlich Nordafrikaner und Araber.

Muss das mittlerweile aus PC verschwiegen werden ?

Mittwoch, 06.01.16 16:08
 

*Dieser Kommentar wurde wegen Verstoß gegen die fudder-Netiquette entfernt*

Bit
Mittwoch, 06.01.16 16:37
 

@vdp1100
Und wenn Menschen aus Jameln und Freital kommen, dann sollen die sich ebenso an die üblichen Umgangsformen halten. Zum Beispiel, dass man Häuser anderer Leute nicht anzündet und Menschen nicht wie Freiwild durch die Straßen jagt.

Im übrigen haben sich dort nicht 1.000 Männer gezielt zu Vergewaltigung und Raub getroffen. Das waren kleinere Gruppen die aus der Masse heraus agiert haben. Alle zu Tätern erklären wäre eine Pauschalisierung.
goo.gl/8CRSnq (DieZeit: Was geschah in Köln?)

Gruppen können und das ist soziologisch belegt, Eigendynamiken entwickeln. Gerade bei stark alkoholisierten Personengruppen sinkt die Hemmschwelle drastisch. Sascha Lobo hat das gut zusammengefasst:

"Ein Mob ist eine Ansammlung von Leuten, die eine eigene soziale Dynamik entfaltet, in der mehr oder weniger alle anderen Regeln ignoriert werden, was entsprechend häufig in Gewalt mündet. Ein Mob ist ein mobiler, temporärer, rechtsfreier Raum. Aufgespannt unter denjenigen, die für den Moment den dünnen Firnis der Zivilisation abblättern lassen."

Inwiefern lässt also die Herkunft einer Person tatsächlich Schlüsse zu auf das Handeln eines Akteurs in einer Gruppe, dessen Hemmschwelle durch Drogenmissbrauch und eine aggressive Grundstimmung gesenkt ist?
goo.gl/mWn4od (SPON: Mob und Gegenmob)


Bit hat den Kommentar am 06.01.2016 um 16:38 bearbeitet
Mittwoch, 06.01.16 16:56
 

@Bit:

+1

Mittwoch, 06.01.16 17:14
 

Herr Laufer, als Freund von Jule schickt es sich nicht, hier Partei zu ergreifen und Kritiker der Autorin anzugreifen. Schlechter journalistischer Stil. Basta

Mittwoch, 06.01.16 17:19
 

nach der obigen Argumentation hätte dann im Dritten Reich, auf die Gesamtbvölkerung gesehen auch nur eine kleine Gruppe als Täter agiert ?
Ohne den Rahmen und die Duldung ( oder sogar mehr ) hätte das Ganze so nicht stattfinden können.

Das es jetzt Trittbrettfahrer gibt die den Vorfall politisch für sich nutzen wollen ist klar, ist ja quasi ein Elfmeter ohne Torwart.

Das wirklich traurige ist, das die Deppen von Pegida und AFD gar nichts mehr tun müssen, denn mit den ständigen Weichspül-und Relativierungskommentaren werden ihnen merh Leute zugetrieben als durch irgendwelche fremdenfeindlichen Posts.

Mittwoch, 06.01.16 17:23
 

Ist das wieder die Verurteilung der Menchen welche die Aktionen in Köln und anderen Städten nicht Gut finden?
Oder ist das reines Gutmenschen Getue?
Für mich auf jeden Fall ein ganz schlechter Journlismus:-(
@Joschi2109 + vdp100
guter und berechtigter Einwand

MZ
Mittwoch, 06.01.16 17:45
 

Hallo Jule Markwald,
ich vermute, dass diese Berichte auf Dein interesse treffen!
Grüße
MZ

Muslime fordern Rücktritte bei der Polizei
""NRW als Sammelbecken für migrantische Straftäter"
(...)
Ismail Tipi, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, fordert ebenfalls personelle Konsequenzen: "Die Verantwortlichen in Köln und Nordrhein-Westfalen müssen sich die Frage stellen, ob sie die richtigen Frauen und Männer für ihre Posten sind. Die Köpfe der Sicherheitsbehörden sollten die Verantwortung für das beispiellose Versagen übernehmen", sagte er der "Welt"."
http://m.welt.de/politik/deutschland/article150662104/Muslime-fordern-Ruecktritte-bei-der-[..] Handlungsempfehlungen+++MuslimStern
https://www.facebook.com/MuslimStern/posts/345451765578515


MZ hat den Kommentar am 06.01.2016 um 17:48 bearbeitet
Mittwoch, 06.01.16 19:19
 

Jule, top!

In Österreich gibts ne feine Broschüre für Ausländer, inklusive Bildern:
http://www.refugee-guide.at/gleich.html
"Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind in Österreich erlaubt. Frauen dürfen mit Frauen und Männer mit Männern zusammenleben."

Ansonsten ist das "ganz normale" Gewaltkriminalität, die mit den vorhandenen Gesetzen geregelt werden kann. Und je nach Fähigkeit und Willigkeit mit jedermanns (jederfraus) Zivilcourage, sobald irgendwer schwulenfeindlich oder fremdenfeindlich oder frauenfeindlich auftritt.

Mittwoch, 06.01.16 19:31
 

Da hierzulande immer noch deutlich mehr Männer als Frauen Opfer von Gewalt werden, wollte dein Herr Vollpfosten wahrscheinlich sagen:

"Dass sich deutsche Frauen jetzt so unsicher auf den Straßen fühlen müssen, wie sich der deutsche Mann eigentlich, nach Lesen der Statistik, fühlen müsste, das kannst du doch nicht wollen?" Fühlen ist halt nicht wissen.

Ansonsten ist das schon eine sehr spezielle Gruppe von Leuten gewesen. Falsch ist sicher, erstmal die Ausländerkeule zu schwingen. Aber das ist nunmal absolut nicht Standard in .de, auf offener Straße ausgeraubt und begrapscht zu werden, insofern ist tatsächlich die wichtigste Frage, was das für Typen sind.

PS: Den alten Sack in der Disco hatte ich auch schon. Tja.


asdf hat den Kommentar am 06.01.2016 um 19:36 bearbeitet
Mittwoch, 06.01.16 19:36
 

Was bitte haben die Übergriffe auf Frauen in Köln, mit Schwulen und Lesben zu tun? Ihr kommt vom Thema ab, ihr Gutmenschen, ihr. Ich habe übrigens eine lesbische Tochter, um gleich unnötigen Kommentaren vorzubeugen. Ganz normale Gewaltkriminalität, wie auch die Anschläge in Paris ganz normale Gewaltkriminalität war, ja?? Mensch, erst denken, dann schreiben.

Mittwoch, 06.01.16 20:11
 

Definier mir mal jemand "Gutmensch"

Mittwoch, 06.01.16 21:13
 

Zuerst einmal mein großes Mitleid an all die Opfer dieser Nacht.

@vdp1100:
Du pauschalisierst sehr gern und bist nicht in der Lage Sachverhalte zu differenzieren. was du benennst ist ein bürokratisches Problem.
Wenn jemand aus Nordafrika es schafft, auf illegalem Wege über Spanien und Frankreich nach Deutschland einzureisen, gibt er kein Herkunftsland an. Somit ist die deutsche Justiz nicht in der Lage diesen abzuschieben. Wohin denn auch?? Einfach mal in den Flieger nach Tunesien? Danach gibt es ein lustiges Spiel dieses Herkunftsland herauszufinden. Diese Personen werden nach und nach in die vermuteten Botschaften geschickt, ob man diese Person anhand Sprache etc. dorthin zuordnen kann. Hier stellen sich diese Personen dann halt dementsprechend an.


@echt12:
Das gehört in die Sparte Polemik, die meist mit einer subversiven Frage wie die deiner beginnt ;-)
Angebracht und viel wichtiger wäre in diesem Zusammenhang wohl eher die Frage, wo Rassismus beginnt und endet. Diese Grenzen sind schwimmend.

@Jule Markwald:
Dein Beitrag ist emotional und wie es da oben schon in der Schlagzeile steht, eine persönliche Meinung, die viel Groll bzw. Subjektives enthält. Man sollte aber auch drauf achten, dass in dieser Aversion der Fremdenfeindlichkeit, nicht wichtige und auch richtige Inhalte verloren gehen.
Was die sexuellen Übergriffe und Belästigungen im Alltag angeht, ob gierige Blicke am Arbeitsplatz, über gierige Blicke in der Sauna oder eben Grabschereien in den Clubs bis hin zum Schlimmsten und mehr, stimme ich dir voll und ganz zu.
Warum nicht mal einen Artikel darüber?

@Daniel Laufer:

Du hattest bereits diesen Artikel "Gewalttaten gegen Schwule in der Silversternacht".
Meiner bescheidenen Erkenntnis nach, würde ich die erste Straftat bzw. Körperverletzung nicht in erster Linie schwulenfeindlich motiviert sehen. Da hätte glaub auch jeder Andere eine in die Fresse bekommen.

Um beim Thema zu bleiben, habe ich die Vermutung, dass das mit den überwiegend Nordafrikanern abgesprochene Sache war und diese wohl aus Frankreich für diese "Aktion" eingereist waren. Ob das dann so ausgeartet ist und sie einfach nur mal durchdrehn wollten, sei mal dahin gestellt. Dank Whatsapp und anderen Medien gar kein Problem, kennen wir ja alle. Darf ich das so schreiben oder ist das Rassismus? Das ist eine ernst gemeinte Frage. Falls ja, bitte diesen Absatz löschen.
Betroffen sind Großstädte in den westlichsten Großstädten, sprich Frankreichnah, außerdem sind Feuerwerkskörper in Frankreich für private Personen verboten.
Trotz allem, eine riesige Schweinerei :-(((

In diesem Sinne

Mittwoch, 06.01.16 21:18
 

Jules Meinung ist für mich nachvollziehbar dargestellt: Sie ärgert sich über eine konkrete Situation ("Vollpfosten") und macht ihren Ärger transparent. Soweit verstehe ich nicht, worin der Artikel hier scheinbar gestellte Fragen offen lässt.
Immerhin, er führt zur Diskussion, das ist schon mal was. Aber, wie er auch zeigt, sollte man die, wie auch Jule, immer fallgerecht führen. Daher sind sofortige Pauschalisierungen à la "Jetzt haben wir den Beweis. Es sind die Flüchtlinge!" angesichts der miesen Informationslage gefährliche Luftblasen, vielleicht auch eher Brandblasen.


Pseudograph hat den Kommentar am 06.01.2016 um 21:19 bearbeitet
Mittwoch, 06.01.16 21:37
 

an vdp:
Umgangsformen sind keine Grundlage des Zusammenlebens und der Integration. Das sind Gesetze. Und die gelten für - deutsche, nichtdeutsche, flüchtende, asylsuchende, arabische, muslimische, christliche, atheistische - Menschen.

Was sind "fremde Menschen", die nach Deutschland kommen?
Warum das Wort "Herrschaften"?
Warum "unsere Asylsuchenden"?
Was sind das für nebulöse Bezeichnungen und Verallgemeinerungen?

Wie passt "Vergewaltigung" und "unmögliche Sache" zusammen?

Jule´s Thema ist nebenbei ein anderes. Aber Deine Ausdrucksweise ist doch auch inhaltliche Schnittmenge bzw. Bestätigung des Artikels.


An Ken Guru:
Wie passt "passiert leider immer noch" zu "Gewalt gegen Frauen"? Schau Dir Statistiken an seit Statistiken gemacht werden und fang das Kotzen an. Doch nicht wegen Silvester! Passiert leider immer noch. Ich glaub ich spinn.

Und hast du bei dem Satz "Und verdammt noch mal, man kann es durchaus aus ansprechen..." mit Deinem Fäustchen auf Dein Schenkelchen geklopft und zornig gekuckt oder was? Lächerlich diese überzogene Aufregegung.

An asdf:
Denkaufgabe zu Deinen angerissenen, statistischen Ungereimtheiten: Warum heisst die Sendung "Aktenzeichen XY" und nicht "XX"? Weiterführend: Wie könnte der Zusammenhang sein, dass mehr Männer Opfer von Gewalt werden?


An Mr Perfect und Joschi:
Gutmensch ist echt knorke.
Deine Tochter hat wirklich nichts mit dem Thema zu tun.




Wirklich guter und überlegter Artikel.






Mittwoch, 06.01.16 22:25
 

liebe für iso 492

Mittwoch, 06.01.16 22:35
 

@iso: Willst du damit sagen, dass Männer, die Opfer von Gewalttaten werden, selbst schuld sind, also die Gewalt, die ihnen angetan wurde, provoziert wurde? Was machen dann die 67% der Männer falsch, die Opfer eines Raubüberfalls wurden? Tragen sie vielleicht die falsche Kleidung?

Victim blaming is auch dann Unsinn, wenn die Opfer männlich sind.

Warum es Aktenzeichen XY ungelöst heißt? Das weiß ich nicht, da dort auch weibliche Tatverdächtige vorkommen, wird es wohl nichts mit den Genen zu tun haben.

Mittwoch, 06.01.16 22:36
 

"Ich finde es bezeichnend, dass nach dem Vorfall von Köln nicht wirklich über Gewalt gegen Frauen gesprochen wird – oder darüber, wie man sie verhindern kann."

Einfach eine Armlänge Abstand halten.

Donnerstag, 07.01.16 10:38
 

Sich schlagende Menschen und das Begrapschen von braven Frauen - das waren in Großstädten schon immer die Ausländer:
https://www.youtube.com/watch?v=BQEfO9sM4Ic


Und finden bei deutschen Veranstaltungen nicht statt:
http://bit.ly/1OBQopk


Vielleicht sollten Gutmenschen und "Nazis" sich damit abfinden, dass Mensch Mensch ist und dass es natürlich unter Asylsuchenden so viele Arschlöcher gibt wie in Deutschland und es auch Länder gibt bei denen eine Sozialisation der hiesigen Sozialisation konträr gegenüber steht. Das geht in alle Richtungen (Ein Syrer fand den Besuch eines Freiburger Fußballspiels beim Anblick auf die Straßen Pissender und Bierwerfender absolut widerlich und unmenschlich). Und dass Taten verabscheuenswürdig und zu verurteilen sind, egal welchen Ursprungs - das allerdings erstmal auch nur "Landes"-subjektiv funktioniert und der Argumente benötigt.

Auf ein wiederkehrendes (!) Ereignis präventiv "www.sicherewiesn.de" ins Leben zu rufen, anstatt alle männlichen Oktoberfestbesucher nach BadenWürttemberg abzuschieben, finde ich viel plausibler als zu versuchen auf jede erste Unmöglichkeit irgendein Instrument zu installieren, dass jede weitere Möglichkeit zu verhindern versucht oder pauschal Menschen zu katalogisieren und diesen Katalog zu verurteilen mit allen Konsequenzen.


trugschluss hat den Kommentar am 07.01.2016 um 10:41 bearbeitet
Donnerstag, 07.01.16 10:40
 

Erschreckend wie schnell Rassimus wieder salonfähig wird.

Donnerstag, 07.01.16 11:42
 

Die Nationalität bzw. die Herkunft der Täter spielt keine Rolle. Auf jedem Großereignis, sei es der Schlager- Move, das Oktoberfest oder die Fusion, gibt es sexuelle Übergriffe. Massig. Und da laufen keine "1000 Männer aus Nordafrika und dem arabischen Raum" rum. Das Problem liegt also bei Männern aller Herren Länder. Doch wenn es ins Programm des rechten Rollbacks passt, werden die größten Chauvinisten plötzlich standhafte Verfechter der Frauenrechte. Hm hm, ja, genau. Arschlöcher gibts überall, daher nützt ja auch der Nationalismus nix um Zustände zu verbessern.

B
Donnerstag, 07.01.16 12:13
 

Überraschenderweise einer der besten Artikel, der zu dem Thema erschienen ist.

http://tinyurl.com/z9rb2mc

Donnerstag, 07.01.16 12:20
 

Ergo: Alle Männer kastrieren.

Donnerstag, 07.01.16 12:35
 

@B
achso ja dann ist ja Alles gut
@Murmeltier
erschreckend das sich die Opfer von Köln als Rassisten zeigen mit ihrer Täterbeschreibung

Die Übergriffe in Köln zu verharmlosen und mit einem pinkelnden Fussballfan oder mit dem Oktoberfest in München zu vergleichen ist ein Hohn für Alle :-(
Zur Info die Wiesn hatte 2015 5,9 Mio Besucher, dauerte 18 Tage und hatte 20 angezeigte Sexualdelikte. Die Silvester Nacht in Köln hat schon mehr als hundert Anzeigen!

Donnerstag, 07.01.16 12:42
 

solange die Autorin stets eine Armlänge Abstand hält, ihr Pfefferspray dabei hat und zur Not auch die Eier ihrer Angreifer trifft, ist sie ja bestens gewappnet, sollte sie mal in eine ähnliche Situation geraten, die aus Ihrem Mund wie eine rechte Propaganda-Veranstaltung klingt... viel Glück!

Donnerstag, 07.01.16 12:56
 

Kennt man auch vom Oktoberfest:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-das-steht-im-internen-polizeibericht-zur[..]

Donnerstag, 07.01.16 12:57
 

@Perfect: Quatsch, ist mir doch egal woher die Menschen kommen, sobald sie Frauen nicht respektieren sollen sie wieder gehen und die Deutschen gleich mitnehmen die es auch nicht können. Ich meine nicht die Täterbeschreibungen sondern die Diskussionen darüber.

Donnerstag, 07.01.16 13:04
 

Ich konnte bislang noch kein Rassismus in den Komementaren finden @Murmeltier!?
Dafür aber jede Menge Unsinn :-(
Egal wenn man Nazis sucht, meint man diese überall zu finden ;-)

Donnerstag, 07.01.16 13:11
 

Sorry ich meinte ganz allgemein die Debatte zum Thema in Deutschland und die Politiker die nach tagelangem Schweigen jetzt ihr Fähnchen in den Wind hängen. Ich kotz.

Donnerstag, 07.01.16 13:22
 

Mengenlehre anyone? http://tinyurl.com/hhe9f4p

Donnerstag, 07.01.16 13:23
 

Ich bin seit Jahren auf etlichen Großveranstaltungen. Lasst es Silvester in Großstädten sein (Silvesternächte in Berlin, mit unglaublichen Menschenmassen vor dem Brandenburger Tor, an Bahnhöfen usw waren Events, auf denen ich mich sogar am sichersten gefühlt habe und Polizei überhaupt nicht wahrnahm, die Menschen sind zivilisiert miteinander umgegangen). Lass es Konzerte von Gangsterrappern sein, auf denen sich unsere muslimischen Babos und deutschen Alphakevins mit Hurensohn anlachen - und trotzdem die wenigen Frauen respektvoll behandelt haben, egal wie "geil" sie eine fanden. Lasst es Festivals und sogar türkische Strände sein, auf denen Frauen halbnackt herumhüpfen, wo jeder sein Leben lebt. Aber etwas Derartiges wie in Köln habe ich noch nie gehört.

Frauen einen Verhaltenscodex anzuraten, ist das Bescheuerste, was ich je gehört habe. Diese Männer, die da Rambazamba gemacht haben, müssen auf eine Weise sozialisiert gewesen sein, die einfach nicht ansatzweise europäisch/westlich/modern ist!

Ich bin selbst Südländer mit deutschem Pass (in 2.Generation hier lebend) und habe eine deutsche Freundin. So oft, wie sie 2015 auf herablassenste Weise von nicht Deutsch sprechenden, dunkleren Menschen angemacht und schließlich beleidigt wurde, zählen wir schon nicht mehr. Sehr penetrante Leute unterwegs, die Frauen den Weg versperren, ein Nein nicht akzeptieren, sie an mehreren Stellen in der Stadt abpassen und immer wieder aufdrängen und dann beleidigen. Manche laufen sogar nur zum Beleidigen hinterher.

Die Schuld gebe ich nicht dem Islam (da kenne ich nur sehr gastfreundliche, familiäre Leute) oder einer Hautfarbe (ich bin ja selbst nicht blond und blauäugig), aber da mangelt es ganz ganz ganz heftig an sozialem Verhalten. Männer, die anscheinend in Bauerndörfern oder hinter dem Mond aufgewachsen sind, in denen die Uhr anders tickt.

Nicht die Frauen müssen sich zurückhalten, sondern diese Männer lernen wie man sich verhält. Ich bin auch mit Nordafrikanern, also mit Marokkanern und Tunesiern (in 2.Generation hier lebend) befreundet, die belästigen auch keine Frauen.

Sicherlich gab es schon vor dem Flüchtlingsstrom Probleme, auch haben wir schon seit Jahren in Deutschland "Problembezirke" mit hochkonzentriertem Ausländeranteil und auch Großteil muslimische Bürger, trotzdem kommt da keine Männerhorde um einer die Kleider vom Leib zu reißen. Auch die wissen sich für deutsche Verhältnisse so zu verhalten, dass eine Frau nicht seelisch zu Grunde geht (Diebstähle, Drogenangebote usw halte ich mal noch für seelisch verkraftbar).

Ich sehe da absolut einen Zusammenhang zwischen Leuten, die hier leben und sich mit den Bedingungen gut arrangieren und Leuten, die hierherkommen und sich nicht an Regeln halten. Wenn man sich in fremden Ländern unsicher ist, was erlaubt ist und was nicht, muss man sich informieren...sonst muss man sich auch nicht wundern, wenn die "Braunen" ihre Fäuste Ballen. Ich bin wie gesagt selbst Südländer und würde ebenfalls meine Faust erheben, wenn jemand wehrlose Frauen anpackt. Falls es vielen noch nicht aufgefallen sein sollte: selbst viele mit ausländischen Wurzeln mögen die mittelalterlichen Verhaltensweisen vieler Neuankömmlinge nicht und sind deswegen nicht gerade begeistert. Frauen nicht zu respektieren gehört dazu!

Donnerstag, 07.01.16 13:27
 

@Tiko: Guter Text! Habt ihr eure schlechten Erfahrungen in Freiburg gemacht?

Donnerstag, 07.01.16 13:42
 

@Tiko
schön geschrieben, schwierig da die Nazikeule zu schwingen!

Ich schließe mich dir an,
seit ca. 1 Jahr lasse ich wenn wir Unterwegs sind oder ich Besuch habe keine Frau mehr alleine nach Hause oder ans Auto gehen.
Freiburg hat sich extrem verändert, ist sehr gefährlich geworden und das nicht nur für Frauen :-(

Donnerstag, 07.01.16 14:09
 

Es gibt wohl noch immer Paralellgesellschaften in Deutschland. Menschen die sich bewußt und gewollt jeglicher Integration verweigern, die stur ihre Lebensform beibehalten wollen.

Bislang habe ich immer gedacht das sich Gäste nach den allgemeinen Verhaltensformen im Gastland benehmen sollten - offenbar ist dieses Wissen/Vorhaben bei verschiedenen Menschen in Vergessenheit geraten.
Und wenn nun die fehlende Sprachenkenntnis die Ursache für so ein Verhalten sein sollte - ist es angebracht die deutsche Sprache erlernen zu wollen.

Donnerstag, 07.01.16 14:28
 

Könnte man die Dummheit aus solchen Menschen rausprügeln würden wir in einer schönen Welt leben.

Donnerstag, 07.01.16 14:47
 

Zu diesem bescheuerten Oktoberfestvergleich: Da gehen 6,5 Mio Menschen von genau zwei Gruppen hin: Männer, die literweise Bier trinken (und auch aus aller Welt kommen, sich daneben benehmen und wieder abziehen) und deren Hemmschwelle niedrig ist sowie Frauen, deren einzige Sorge ist, dass ihr Dekoletee im Dirndl ordentlich ausgefüllt ist. Da sind soziale Kontakte unausweichlich und Ziel. Und wie so oft auf Festen: man ist besoffen, lernt irgendwen kennen, knutscht vielleicht rum und schon hat man jemanden scharf gemacht, der auch gegen deinen Willen weitermachen will.
Es gibt auch etliche Frauen, die dann selbst so betrunken sind und sich auch nicht klar mitteilen und wehren und dann hinterher erst zur Besinnung kommen, dass das eigentlich doof war.

Wenn man aber einfach zu seinem Gleis im Bahnhof will und Idioten ignorieren möchte, die dich im Kollektiv umkreisen und anfassen, dann ist das absolut bedenklich.

Edit zu der Frage: Ja in Freiburg! Sie geht jetzt auch nicht mehr tagsüber oder zum Joggen ohne Pfefferspray. Dass man nachts nicht durch dunkle Gassen geht, klar. Aber Freiburg ist entweder dicht besiedelt oder naturbelassen...aber selbst da warten die blöden Begnungen. Einmal wollte sie einen Park als Abkürzung nutzen, hat dann Rückzieher gemacht und ist den Umweg gelaufen, weil sich einer merkwürdig verhalten hat.


Tiko23 hat den Kommentar am 07.01.2016 um 15:12 bearbeitet
Donnerstag, 07.01.16 15:18
 

Mr_Perfect
"Die Übergriffe in Köln zu verharmlosen und mit einem pinkelnden Fussballfan oder mit dem Oktoberfest in München zu vergleichen ist ein Hohn für Alle :-(
Zur Info die Wiesn hatte 2015 5,9 Mio Besucher, dauerte 18 Tage und hatte 20 angezeigte Sexualdelikte. Die Silvester Nacht in Köln hat schon mehr als hundert Anzeigen!"

Es wurden überhaupt nicht die Geschehnisse ansich verglichen sondern die Wahrnehmung dieser. Es ging wohl eher darum Parallelen aufzuzeigen um zu verdeutlichen das hier viele scheinbar mit zweierlei Maß messen und sich dessen traurigerweise nicht mal bewusst sind.

Und dass du es bist der hier verharmlost, und zwar die, für dich anscheindend akzeptablen, 20 ANGEZEIGTEN Sexualdelikte auf der Wiesn, müsste sogar dir möglich sein zu begreifen.

vdp1100
"Es gibt wohl noch immer Paralellgesellschaften in Deutschland."

Das hoffe ich doch sehr.
Du findest das doof oder?
Damit offenbarst du wunderbar dein faschistoides Wesen. Die überhöhung "deiner" Kultur und Werte scheint mir schon fast pathologische Züge zu tragen.

"Bislang habe ich immer gedacht das sich Gäste nach den allgemeinen Verhaltensformen im Gastland benehmen sollten(...)."

Aus reinem interesse: Wie denkst du denn mittlerweile, sollten sich Gäste ( Diese Wortwahl ist nur ein weiteres Indiz für das Überlegenheitsgefühl, dass du anderen Menschen gegenüber scheinbar empfindest) benehmen?


sprotte hat den Kommentar am 07.01.2016 um 15:24 bearbeitet
Donnerstag, 07.01.16 15:27
 

es wird immer mit zweierlei Maß gemessen, das ist nichts Neues.
Gilt aber im übrigen für alle Seiten, denn jeder versucht ja seien Argumentation zu untermauern.

Was in Wheil passiert ist wird übrigens noch mehr Wasser auf die Mühlen mancher sein

Donnerstag, 07.01.16 15:47
 

Wie man sich benehmen sollte? Normal.

1. Fuck deine Nachbarn und Mitmenschen nicht ab
2. Mach nichts kaputt
3. Nimm anderen nichts weg
4. Tu niemandem weh
5. Halt den Mund, wenn nur Scheiße bei rauskommt

Wenn man dann noch "Bitte" und "Danke" beherrscht, kommt man eigentlich weltweit ganz gut durch's Leben.

Donnerstag, 07.01.16 16:12
 

Seh ich ähnlich. Und vdp1100 hat das ja wohl auch so gesehen. Jetzt aber eben nicht mehr.

Donnerstag, 07.01.16 18:23
 

Fakt ist, in Deutschland werden Frauen nicht immer so behandelt wie es eigentlich sein sollte und der Anstand gebietet.
Fakt ist aber auch, das es Herkunftsländer gibt, in denen es noch viel schlimmer zugeht.
Das nun Leute mit dem Finger auf diejenigen zeigen die sich noch mieser verhalten, ist die Konsequenz daraus, denn es ist doch immer schön einfach sein Verhalten damit zu rechtfertigenoder entschuldigen ,das ein anderer noch schlimmer ist.
Und das es Leute gibt die denken:" wir haben schon genug Arschlöcher hier, warum müssen wir uns dann noch mehr importieren? " eben auch.

Erson Özerol s Kommentar auf FB ist empfehlenswert!.

ich möchte mir übrigens nicht vorstellen, was passiert wäre wenn jemand seine Freundin verteidigt hätte und dabei einer der Täter zu Schaden gekommen wäre...




Donnerstag, 07.01.16 18:44
 

ehrlich gesagt wenn ich die zeugenaussagen aus der süddeutschen so lese klingt das deutlich krasser als oktoberfest. und die welt und süddeutsche berichten derzeit als aufmacher, dass die polizei sehr wohl von 80 tätern die personalien aufgenommen habe und es überwiegend leute mit asylantragspapieren gewesen seien.


Schwarzkommando hat den Kommentar am 07.01.2016 um 18:49 bearbeitet
Donnerstag, 07.01.16 19:33
 

Soviel Schwachsinn auf einem Haufen, wie ihn hier die Autorin abläßt, liest man selten (ganz abgesehen von kindischen Einlassungen, z. B. "Ich hätte mir noch ein Bier holen sollen. Hier gibt es zwar nur lauwarmes Oettinger, aber alles ist besser als hier zu stehen.") Nach dieser Einleitung könnte man sich eigentlich den Rest sparen, denn Substantielles ist nicht mehr zu erwarten. Aber für gute Realsatire bin ich immer zu haben. Also weiter:

"Und ich bin viel zu müde und zu angetrunken ..."

Das war wahrscheinlich auch beim Verfassen des Artikels noch der Fall.

"Mit dem Vollpfosten ..."

Es ist immer wieder amüsant zu erleben, daß ein Vollpfosten andere "Vollpfosten" nennt.

"Ja, als erklärte Feministin ..."

Solange es solche "Feministinnen" gibt, darf sich der Feminismus nicht wundern, daß es mit ihm nicht vorwärts geht.

"Stattdessen wird die Diskussion in brauner Panade gewälzt und in garantiert deutschem Öl frittiert."
...
"Denn die mögen Braunfrittiertes richtig gerne."
...
"Sondern um Braunfrittiertes."
...
"Braunfrittiertes stößt mir leider immer schlecht auf."

Anscheinend macht es der Autorin Spaß, sich einer Fäkalsprache zu bedienen. Ich vermute, sie hat ihre frühkindliche anale Phase noch nicht richtig überwunden.

"Der Mensch ist einfach gestrickt"

Sic! Vor allem manche "Feministinnen".

"Denn Frauenrechte sind „my jam“! "

O weia. Die armen Frauen.

"Über Feminismus diskutiere ich mit dem gleichen Enthusiasmus wie ein Fünfjähriger"

Offensichtlich auch mit dem gleichen Verstand.

"Oder trinke Rotwein. Beides hilft."

Wogegen? Gegen Dummheit jedenfalls nicht.







dolcemadonna hat den Kommentar am 07.01.2016 um 20:03 bearbeitet
Donnerstag, 07.01.16 19:37
 

"Ich finde es bezeichnend, dass nach dem Vorfall von Köln nicht wirklich über Gewalt gegen Frauen gesprochen wird – oder darüber, wie man sie verhindern kann"

Wirklich ? "Armlänge Abstand halten" (von einer Frau ! war doch schon mal ein guter Ansatz !

Wenn ich mir hier tlw. die Antworten durchlese wundere ich mich darüber allerdings nicht.

Und dieser Artikel ist einfach nur polemisch und genau so undifferenziert wie die "Argumente" der rechten Dumpfbacken !

Es muss anscheinend unter allen Umständen jeglicher Hauch von Zusammenhang mit Ausländern vermieden werden, sonst ist man sofort "braun".
Wenn selbst das Verlangen nach einem im Gastland üblichen Benehmen (egal ob wir im Ausland oder diese bei uns) als "Überlegenheitsgefühl" interpretiert wird...
Und wenn jemand "seine Kultur" in seinem Heimatland wertschätzt ist das gleich faschistoid ?
Versuch' mal Deine Kultur in Arabischen Ländern zu leben !

Wieso ist es eigentlich möglich (erforderlich ???), dass hier Zureisende in Merkblättern darauf hingewiesen werden, dass man in Deutschland Frauen nicht belästigt, dass alle die gleichen Rechte haben ?
Eigentlich fand ich alleine das schon völlig daneben weil ich davon ausging dass Achtsamkeit und andere menschliche Verhaltensweisen völlig selbstverständlich sind und nicht erläutert werden müssen (was ja dem Personenkreis entsprechendes unterstellt !

Inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher, das fast verzweifelte Buch der Polizeibeamtin hatte ich ja schon mehrfach erwähnt.

Aber in Zukunft werde ich auch wegschauen, Probleme leugnen, mich stets für meine Staatsangehörigkeit entschuldigen ("sorry, ja, dieses Land mit seiner Kultur ist einfach scheisse, aber ich kann wirklich nichts dafür dass ich hier geboren bin und es im Prinzip sogar einigermassen gut finde ...) damit ich niemals auch nur einen Hauch in den Verdacht komme braun zu sein. Aber vermutlich bekomme ich dann wiederum Ärger, weil ich das Problem "Gewalt gegen Frauen" ignoriere...

Und damit ich richtig verstanden werde: Natürlich ist es nur eine kleine Minderheit, natürlich sind deutsche Dumpfbacken keinen Deut besser, was mich nervt ist dieses konsequente Leugnen von Problemen, die durch einen kleinen Teil der Zuwanderer entstehen ! Und damit auch den weitaus größeren anständigen Teil in die Bredouille bringt !

Aber eines ist sicher: Probleme ignorieren treibt den braunen Dumpfbacken jedenfalls mehr Publikum zu als sie selbst es jemals schaffen könnten ...

Donnerstag, 07.01.16 21:59
 

Jede Frau, die durch "Externe" traumatisiert wird, ist eine zuviel. Natürlich darf man so argumentieren. Und gerade weil es Asylbewerber waren, muss man auch die seit Monaten auftauchenden Meldungen zu Vergewaltigungen in den Flüchtlingsunterkünften endlich ernst nehmen. Mein Beileid an die Frauen, die mit denen unter einem Dach leben müssen.

Donnerstag, 07.01.16 22:36
 

http://tinyurl.com/h8jmdpt

Die Zahlen sprechen für sich.

womanstats.org ist glaube ich keine Naziseite ...

Donnerstag, 07.01.16 22:53
 

Hallo Frau Markwald. Erlauben Sie mir eine Meinung zu Ihrem Text. Angetrunken und muede laesst es sich schlecht diskutieren, aber noch schlechter schreiben. Ihre persoenliche Abrechnung mit Ihrem Gespraechspartner zu lesen empfinde ich als eher komisch und unbeholfen und ich hoffe sie hatten zum Zeitpunkt des Diskurs bessere Argumente als die in pubertaerer anmutenden Theatralik im Artikel wiedergegebenen. Hochemotional ergehen sie sich in weiblichem "Ausgeliefertsein", geben allzupraktische Tips zur Selbstverteidigung, fuehren quellenlos Statistiken ueber Missbrauch und Gewalt ins Feld und beschwoeren die Gefahr von verstopften Ohren auf dem Nachhauseweg... bei der Verkehrslage ein nicht zu unterschaetzendes Risiko. Vielleicht sollten Sie mal die Sache mit Ihrem persoenlichen Feminismus mit betreffenden Herren/Damen besprechen die bislang noch nichts davon gehoert haben (wollen), (vielleicht nicht in angetrunkenen Zustand sondern hellwach und ausgeruht) ich bin mir sicher, Sie leisten dann einen momentanen Beitrag zur Sicherheit fuer Menschen beiderlei Geschlechts in Ihrer naeheren geographischen Umgebung. Vielleicht verspraeche die Sparte "Kochen mit Juli" gesuenderen und besseren Erfolg als den pathetischen Quatsch mit Pesto, den Sie obenstehend abgeliefert haben.
Trotz allem Hochachtungsvoll, -wayne-

Donnerstag, 07.01.16 23:13
 

Ich bin dafür, restlos alle abzuschieben, auch die Deutschen. Dann wär das Land leer und endlich mal Ruhe im Karton.

Donnerstag, 07.01.16 23:38
 

Benny....warum schieben und nicht fahren solange wir noch Sprit vom IS kriegen.... ich schieb ab, und zwar ins Bett, bin jetzt muede und angetrunken...

Freitag, 08.01.16 00:09
 

an dolcemadonna:
Nur weil Du mit dem Text nichts anfangen kannst, musst Du der Autorin nicht Dummheit unterstellen.
Macht Dich nebenbei eher klüger.


an Biber:
"Es muss anscheinend unter allen Umständen jeglicher Hauch von Zusammenhang mit Ausländern vermieden werden, sonst ist man sofort "braun"."

Nein. Weder das eine, noch das andere.

Allerdings ist ein Satz wie "Der erlebte Umgang mit Frauen unserer Asylsuchenden aus dem arabischen Raum ist nicht konform mit den in Europa gültigen Umgangsformen" von vdp100 voll von 1) extremer, mehrfacher Verallgemeinerung und 2) Begleitinhalt durch das Wörtchen "unsere" und will doch gleichzeitig so seriös und allgemeingültig rüberkommen.

Und da hab ich 2 Probleme mit:
Die Einfärbung des Satzes oder seine Absicht oder seine Gesinnung ist nunmal braun. Über die Farbtiefe können wir diskutieren. Aber nicht die Farbe selbst. Oder überzeug mich vom Gegenteil.
Die Allgemeingültigkeit des Satzes teile ich eben nicht. Weil er nun mal faktisch nicht allgemeingültig ist. Stuss halt.
Zusammen: brauner (von mir aus leicht gebräunter) Stuss.


"Wenn selbst das Verlangen nach einem im Gastland üblichen Benehmen (egal ob wir im Ausland oder diese bei uns) als "Überlegenheitsgefühl" interpretiert wird...
Und wenn jemand "seine Kultur" in seinem Heimatland wertschätzt ist das gleich faschistoid ?"

Und dazu hat hier von der Gutmenschengegenseite (fast Gutedel geschrieben) bis jetzt garnichts gesagt, oder? Sich als Opfer fühlen, sich vorverurteilt und missverstanden fühlen als Gesprächsgrundlage? Offenheit ist anders.


Wie nennt man eigentlich dieses Vorurteil, dass man denkt, die anderen haben was gegen mich (oh, noch besser: gegen "uns")?


"Aber eines ist sicher: Probleme ignorieren treibt den braunen Dumpfbacken jedenfalls mehr Publikum zu als sie selbst es jemals schaffen könnten ..."

Dann sind die Gutmenschen am Ende schuld, dass andere zu Publikumsnazis werden? Echt? Wow.
So läuft das... Wegen denen da bin ich Rechter geworden. Also eigentlich bin ich´s ja garnicht. Ich wollte ja auch garnicht, aber die ham uns quasi gezwungen. Genau. Quasi.

... und dann - hinterher -kommt man erst zur Besinnung, dass das eigentlich doof war.

Freitag, 08.01.16 01:51
 

Ich habe, weder das Verlangen nach einem im Gastland üblichen benehmen als Ausdruck eines Überlegenheitsgefühls, noch das wertschätzen seiner eigenen Kultur als faschistoid, bezeichnet.
Kuss

Freitag, 08.01.16 07:23
 

Mittlerweile distanzieren sich selbst Asylbewerber von den Vorgängen in Köln:

http://v.gd/yG1Xmt

also wird die Verhaltensabart dieser Gruppe nicht als positiv wahrgenommen.


Wenn ein Gast in einem arabischen Land leben und arbeiten will: hat er sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Da gibst halt keinen Alkohol, Frauen laufen tief verschleiert rum und die Umgangsformen sind landestypisch.
Es gibt genug Menschen die in den Arabischen Emiraten arbeiten und mit den Regeln klarkommen - warum sollen das Gäste in Deutschland mit den hier üblichen Umgangsformen nicht beachten?

Freitag, 08.01.16 09:50
 

Zitat: "Dann sind die Gutmenschen am Ende schuld, dass andere zu Publikumsnazis werden? Echt? Wow."

Ja. Genau das ! Nicht mal zu Publikumsnazis (das ist schon wieder so eine Unterstellung !), sondern einfach in die Arme jener getrieben werden von denen sie sich dann noch Lösungen versprechen.
Ist Tatsache und kannst Du direkt am gegenwärtigen Stimmungsumschwung ablesen. Und vermutlich bei den nächsten Wahlen.
Wenn Menschen das Gefühl haben dass sie belogen werden (siehe Köln und die ersten Polizeiberichte), sich hilflos fühlen, ihre Probleme nicht wahrgenommen werden (auch wenn die Sichtweise massiv verzerrt oder überhöht ist!), dann landen sie halt letzten Endes bei den Bauernfängern.
Und solange das nicht eingesehen wird wird es auch so weitergehen, fürchte ich...

Zitat: "Ich habe, weder das Verlangen nach einem im Gastland üblichen benehmen als Ausdruck eines Überlegenheitsgefühls, noch das wertschätzen seiner eigenen Kultur als faschistoid, bezeichnet."
und "sollten sich GÄSTE ( Diese Wortwahl ist nur ein weiteres Indiz für das Überlegenheitsgefühl.."

Sorry, habe ich wohl übersehen dass das Wort "Gäste" für dich anscheinend schon zum braunen Vokabular gehört - man kann einfach nicht sensibel genug sein...

Und "Überhöhung deiner Kultur" ? Wo ??? (Wobei ich bekanntermaßen nicht gerade ein Freund von vdp bin)
Weil er Parallelgesellschaften anspricht ? Gibt's die etwa nicht ?
Mir sind solche willkommen, die hier friedlich leben und unsere Gesellschaft akzeptieren, sogar bereichern. Aber nicht solche, bei denen sich nicht mal mehr die Polizei hineintraut.
Interessant auch dass bislang noch kein Einziger auf das verlinkte Buch eingegangen ist. Das wohl über jeden Verdacht einer Rechtslastigkeit erhaben sein dürfte...

Aber ist ja auch viel einfacher jeden, der nicht mit den eigenen Vorstellungen hundertprozentig konform geht mit den Totschlagvokabeln faschistoid und braun anzugehen.




Freitag, 08.01.16 09:51
 

Ich habe Zweifel, dass das Belästigen und Ausrauben anderer Menschen in irgendeinem Land den öffentlichen Gegebenheiten/der Kultur entspricht. Weder in Indien noch in Afrika noch im nahen Osten. Im Gegenteil, dort hat man wenn's dumm läuft die gesamte Sippe auf dem Hals.

Hier läuft etwas anderes. Entweder extreme Frustration und Machtlosigkeit, religiöser/moralischer Extremismus oder es gehört zur Strategie der Räuberbanden. Das wäre wichtiger zu klären als der Aufenthaltsstatus von Ali Baba und seinen 80 Räubern.

Freitag, 08.01.16 10:24
 

Man kann sich nur wundern. Und Mann auch.
Es gibt einfach Verhaltensweisen, die schlicht nicht tolerabel sind. Es ist auch egal, wenn solchen nicht tolerierbaren Verhaltensweisen dann irgendwelche Erklärungen beigegeben werden, die etwas beschönigen oder gar rechtfertigen sollen.
Es ist mir schurz, ob jemand homo oder hetero ist, ob jemand deutsch oder ausländisch ist, badisch oder schwäbisch, Feministin oder Macho.
Das sind alles keine Gründe, sich daneben zu benehmen. Und jede oder jeder, die/der meint sich daneben benehmen zu dürfen, stellt sich ins Abseits.
Dieser Person ist mit der vollen Konsequenz unserer Werteordnung bis hin zum Strafrecht zu begegnen. Nicht der Schrei nach neuen Gesetzen hilft hier weiter, sondern die Anwendung dessen, was wir haben.
Es ist traurig zu sehen, wie z.B. eine Berliner Jugendrichterin ihr Leben nicht mehr lebenswert empfand, weil sie von ihrer eigenen gutmenschelnden und pseudoverständnisvollen Umgebung angegangen wurde.

Freitag, 08.01.16 11:09
 

Zu wem gehen die Menschen wohl ? Zu dem der sie zu versteht ( oder im Fall von AfD &Co das vorgibt ), oder zu dem der sie mit Totschlagargumenten in die Ecke drängt ?
Soviel zu der obigen Frage.
Dieser Ansatz wird übrigens bei jugendlichen Straftätern angewendet um sie wieder auf die richtige Bahn zu bringen.

Als Trost bleibt denen die das nicht wahr haben wollen aber noch , das sie hinterher sagen können sie hätten es ja schon immer gewusst.
Hauptsache das Ideologiefähnchen schön hochgehalten.

Und wie dämlich muss man heutzutage eigentlich sein um zu glauben, das man Informationen unterschlagen oder zurückhalten kann. Am Schluss kommt es immer raus, ob es ins Weltbild passt oder nicht .
Was die meisten Menschen übrigens noch mehr verabscheuen als unbequeme Wahrheiten, ist wenn man sie für dumm verkaufen will....

Freitag, 08.01.16 12:35
 

Sollten Flüchtlinge darunter gewesen sein, werden diese MÖGLICHERWEISE abgeschoben, wenn sie verurteilt werden und keine Bewährung bekommen. MÖGLICHERWEISE.

Ich habe derzeit kein Vertrauen in das System, wie es derzeit läuft. Man hat leider gesehen, dass die Polizei relativ machtlos war bei den Massen. Es werden Informationen nicht preisgegeben um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Die Infos kommen raus und man fühlt sich verarscht. Dies wird nur zur Folge haben, dass es bei der nächsten Wahl einen Rechtsruck geben wird. Das ist alles andere als positiv, und eine Ohrfeige für die bisherige Politik.

Freitag, 08.01.16 15:54
 

"Wegen meiner Gesinnung halten mich viele für einen Nazi."

If you don´t understand it I can´t explain it.

Freitag, 08.01.16 16:35
 

@ Wolke

Sag' ich doch !

Freitag, 08.01.16 20:49
 

traurig wenn man die realität nicht aktzeptieren will nur weil man angst um seine ideologie hat...
es gibt da diesen schönen falschfahrerwitz; wieso einer ? hunderte !

Freitag, 08.01.16 20:57
 

Ich gehe mal auf Kambouri ein, werter Herr Biber:


Polizei-Funktionär fordert Disziplinarverfahren gegen Kambouri
Mit ihren Fälschungsvorwürfen ist Kambouri nun aber offenbar einen Schritt zu weit gegangen. "Vertuschung von Statistiken gibt es nicht. Weder beim BKA noch bei uns in NRW", sagt Arnold Plickert, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft GdP in Nordrhein-Westfalen. "Als GdP-Vorsitzender würde ich mich vor einer Aussage wie der von Frau Kambouri mit Zahlen absichern."Wesentlich deutlicher wird André Schulz, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter: "Wer steuert und instrumentalisiert die Kollegin eigentlich die ganze Zeit?", fragt er sich in einem Facebook-Post: "Woher stammt eigentlich die Expertise der jungen Streifenbeamtin für ihre wenig fundierten Aussagen?" Schulz fordert von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD), Kambouri in die Schranken zu weisen: "Wann gibt es eigentlich das erste Disziplinarverfahren?"Polizei Bochum fordert von Kambouri mehr ZurückhaltungEin solches wird es aber vorerst nicht geben, wie die Bochumer Polizei mitteilt. Kambouri habe ihr Buch als Privatperson geschrieben. Die Aussagen würden lediglich "ihre persönlichen Ansichten repräsentieren".Trotzdem musste die 32-Jährige offenbar zum Rapport: "Frau Kambouri wurde in einem vertrauensvollen Gespräch durch Vorgesetzte darauf hingewiesen, dass sie sich künftig zu dienstlichen Themen zurückhaltender äußern soll. Nach diesem einvernehmlichen Gespräch sind keine dienstlichen Maßnahmen erforderlich“, teilt die Bochumer Polizei mit. Tania Kambouri selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Aber immerhin hat sie es mit ihrer Trivialgrütze in die Bestsellerlisten geschafft. Und sich in Talkshows warmgesessen. Scheint ihr besser zu gelingen als ihre eigentliche Profession.

Freitag, 08.01.16 23:31
 

"Vertuschung von Statistiken gibt es nicht. Weder beim BKA noch bei uns in NRW"


... und die Erde ist eine Scheibe !

Wie lautete der erste Polizeibericht in Köln über die Sylvesternacht ?:

"friedlich ..."

Samstag, 09.01.16 08:03
 

Und was diese Frau von sich lässt und schreibt ist wahr? Weil es Dir eher in den Kram passt?

Samstag, 09.01.16 09:36
 

Und woher soll ich wissen ob Deine Wahrheit richtig ist ?
Die Du "von Dir lässt" und die Dir eher in den Kram passt ?

Ist doch so, das eine vernünftige Diskussion gar nicht mehr möglich ist - die einen schauen krampfhaft weg und leugnen sämtliche Probleme, diskriminieren Kritiker reflexhaft als "braun", die andere Seite pauschalisiert und nutzt die Lage für ihre schmutzigen Zwecke.

Ich denke zumindest dass die Erfahrungen mit dem bisherigen Umgang (nicht nur) der Ereignisse in Köln nicht gerade eine vertrauensbildende Maßnahme waren, was Verlautbarungen der Kölner Polizeioberen angeht.

Und weiter denke ich, dass gerade sie als Beamtin* sich sehr genau überlegen musste was sie schreibt und dass das nachprüfbar sein muss.

* Ich halte übrigens das Argument "...sie habe das ja als Privatperson geschrieben" für ziemlich dämlich und fadenscheinig (vielleicht weil man eine öffentliche Auseinandersetzung vermeiden will ? Es könnten unangenehme Wahrheiten dabei herauskommen ?) - schließlich hat sie das ja gerade als Polizeibeamtin (Titelbild sogar in Uniform !!!) und über ihre dienstlichen Erfahrungen geschrieben.

Zudem würde sie das ohnehin keinesfalls schützen: auch ich habe mir als damaliger Polizeibeamter mal ein Disziplinarverfahren zugezogen wegen rein privater Sachen (Verkehrsangelegenheit!)

PS: Und was ist denn wohl "ihre eigentliche Profession" ? Könnte es sein das gerade DAS damit zu tun hat ?
Und haben sich Kollegen (nicht nur Vorgesetzte) auch kritisch zu ihren Aussagen geäußert ? Die sind ja eher hautnah dran !


Biber hat den Kommentar am 09.01.2016 um 09:46 bearbeitet
Samstag, 09.01.16 10:27
 

% 1: der lehrer hat immer recht
% 2: trifft %1 nicht zu, tritt automatisch %2 in krafr..

gilt inzwischen übergreifen wie man sieht.

Samstag, 09.01.16 11:08
 

Habe ich "meine Wahrheit" irgendwo gepostet? Ich habe nur in Frage gestellt, ob man der Polizistin alles glauben muss. Ausser man will es unbedingt so sehen wie sie.

Samstag, 09.01.16 11:08
 

Habe ich "meine Wahrheit" irgendwo gepostet? Ich habe nur in Frage gestellt, ob man der Polizistin alles glauben muss. Ausser man will es unbedingt so sehen wie sie.

Samstag, 09.01.16 12:09
 

@asdf Ob du es glauben möchtest oder nicht, aber in manchen Teilen dieser Welt ist das leider nicht ungewöhnlich und gehört zum Alltag. Da hat man zB drei Portemonnaies dabei, eines mit alten Karten und Münzgeld, damit es zumindest auf den ersten Blick "echt" wirkt, ein weiteres als Backup und dann sein richtiges ganz tief unten in der Tasche. Und wenn dann sogar einer an die Scheibe deines Autos klopft, um dich auszurauben, dann übergibst du eines bereitwillig und kannst froh sein, dass kein wirklicher Schaden entstanden ist, sowohl finanziell als auch deiner Gesundheit. Wer einfach so blauäugig irgendwo Urlaub macht, ohne vorbereitet zu sein, hat dann leider Pech.

Samstag, 09.01.16 15:05
 

ich bin son bißchen ehrenamtlich in dem bereich tätig und was die polizistin lt zeitung so schreibt ist vollkommen plausibel. oder wenn man mal mit nem realschullehrer oder sozialarbeiter redet. hier ist es nicht so dramatisch, wir haben mehr kohle und mehr arbeitsplätze um den leuten perspektiven zu bieten. in ner stadt im pott mit dreimal soviel arbeitslosigkeit und genug einwohnern, dass die integration optional ist wenn man keinen bock drauf hat weil man auf seinem geschlossenen kiez bleiben kann glaube ich gerne, dass die kacke so richtig am dampfen ist.

dieser blödsinn mit dem oktoberfest ist doch intellektuelle konkursverschleppung.

Samstag, 09.01.16 18:15
 

Hello again.War zuletzt als onetrickpony hier.

Biber, ich werde nicht schlau aus Deinen Aussagen. Du schreibst zu den vermeintlichen Erfahrungsberichten von der Sarra, äh, Kambouri:
Und weiter denke ich, dass gerade sie als Beamtin* sich sehr genau überlegen musste was sie schreibt und dass das nachprüfbar sein muss.
Auf der anderen Seite stellst Du die Aussagen der Gewerkschaft, deren Mitglieder Beamte sind, in Frage.

Und wenn Kambouri beklagt, muslimische Mitbürger hätten keinen Respekt gegenüber der Polizei.Wie verhält es sich mit den Deutschen, die heute in Köln die Polizei mit u.a.Böllern angreifen, letztes(?) Jahr an selber Stelle deren Einsatzwagen umstürzen,oder die die am 1.Mai Straßenschlachten mit der Staatsmacht anzetteln, Politikern Morddrohungen schicken etc. Aufenthaltsrecht entziehen?


1100Biber hat den Kommentar am 09.01.2016 um 18:30 bearbeitet
Samstag, 09.01.16 18:28
 

"Intellektuelle Konkursverschleppung" gefällt mir.


OliScratch hat den Kommentar am 09.01.2016 um 18:48 bearbeitet
Samstag, 09.01.16 20:02
 

Dachte hier gehts um Feminismus...


fettstorm hat den Kommentar am 09.01.2016 um 20:03 bearbeitet
Sonntag, 10.01.16 23:13
 

"Wie verhält es sich mit den DEUTSCHEN, die heute in Köln die Polizei mit u.a.Böllern angreifen, letztes (?) Jahr an selber Stelle deren Einsatzwagen umstürzen, oder die die am 1.Mai Straßenschlachten mit der Staatsmacht anzetteln, Politikern Morddrohungen schicken etc. Aufenthaltsrecht entziehen?"

Unbedingt ! Und ab nach Nordafrika.
Gleiches Recht für alle ... :-)

(Vielleicht einige Politiker gleich mit dazu...)

Ganz im Ernst: Ich bin nicht sicher ob man nicht diese Feuerwerkerei überhaupt verbieten sollte - es gibt viel zu viele Idioten ! Ich habe nur einmal am Schlossberg in den unteren Reihen Sylvester feiern wollen - nie wieder !

Montag, 11.01.16 11:24
 

Du verstehst schon worauf ich hinaus will, oder? Nicht alle Muslime sind so wie von der Polizistin beschrieben und nicht alles Deutschen sind Hogesas, Autonome und Faschos.
Ein Verbot von Feuerwerkskörpern wäre Dein Lösungsvorschlag? Im Ernst?Als ehemaliger Polizeibeamter wäre das Deine Lösung? Und Du willst, dass man sich ernsthaft mit den Problemen der Kambouri auseinandersetzt? Frag mal Deine Ex-Kollegen, ob das Problem der radikalen Übergriffe auf Polizisten dann gelöst wäre.
Mein Vorschlag war wahrlich nicht ernst gemeint. Man muss wohl damit leben, dass es Idioten in allen Lagern gibt.

Montag, 11.01.16 12:00
 

Erst Pony, dann Känguru jetzt ein Biber, Kreuzung aus VDP und Biber. Ah jaaaa!

Montag, 11.01.16 12:39
 

Känguru? War ich nie. Ich war noch einige Andere, aber ein Känguru war nicht dabei, liebstes Lovecraft-Bambi.


1100Biber hat den Kommentar am 11.01.2016 um 13:00 bearbeitet
Montag, 11.01.16 17:16
 

@ 1100...

1. habe ich nie behauptet dass ALLE Moslems usw. usw. so sind !
2. habe ich nie behauptet dass damit die radikalen Übergriffe auf Polizisten behoben seien !

Aber leider ist an Sylvester die Kombination Suff/Aggression/Böller anscheinend unvermeidbar. In anderen Ländern ist es nicht üblich/erlaubt - schon bei unserem Nachbarn Frankreich nicht.
Aber wenn ich Deine Argumentation übernehme, dann könnten wir ja auch wieder ein laxeres Waffengesetz einführen, so wie früher. (Als trotzdem weit weniger passierte als heute ! Und noch nicht alle Sportschützen als potentielle Kriminelle diskriminiert wurden!)

(Ach ja, und ich z. B. muss ja auch mit den Streckensperrungen für Motorradfahrer leben - nur wegen einiger weniger Idioten ! Und Feuerwerk an Sylvester ist weit weniger - ich sage mal "notwendig/freudvoll", vor allem wenn es missbraucht wird" - wie Ersteres.


Biber hat den Kommentar am 11.01.2016 um 17:17 bearbeitet
Montag, 11.01.16 17:36
 

*Dieser Kommentar wurde wegen Verstoß gegen die fudder-Netiquette entfernt*

Montag, 11.01.16 20:45
 

die handlungen eines besoffenen mobs auf den islam zu schieben ist ein bißchen problematisch. wenn sie islamisten wären, wären sie nicht besoffen gewesen. kenne leute aus einschlägigen kulturkreisen, die mit ein bißchen islamismus alles in allem besser dastehen würden, weil der fusel dann wegfiele. aber die rechte hat aus enorm offensichtlichen gründen natürlich probleme, korrekt eine "patriarchalische" kultur als das problem zu benennen, weil die omg muslime sind das fremde, aber sexist ist man selber und möchte das auch bleiben.

Mittwoch, 13.01.16 00:48
 

http://bit.ly/1TRVhuF


trugschluss hat den Kommentar am 13.01.2016 um 00:49 bearbeitet
Mittwoch, 13.01.16 09:43
 

http://tinyurl.com/huq2xqx

Mittwoch, 13.01.16 09:45
 

http://tinyurl.com/hjf9b2s

Mittwoch, 13.01.16 09:48
 

@schwarzkommando - das ist so gut formuliert, das hätte ich gerne geschrieben :)

Donnerstag, 14.01.16 14:50
 

Heutige Headline Badische Zeitung

Muslima berichten: "Keinen Respekt vor Frauen"

Die Vorfälle in Köln werfen viele Fragen auf. Zwei Migrantinnen erzählen von ihren Erfahrungen mit Männern in muslimisch geprägten Ländern – ein Erklärungsversuch.

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