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Am Dienstag starten die Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen"

16 Tage lang wollen sie gemeinsam informieren, demonstrieren, diskutieren und sich mit Frauen auf der ganzen Welt solidarisieren: 33 Frauen- und Menschenrechtsgruppen aus Freiburg veranstalten gemeinsam „16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen“. Die Aktionstage starten am Dienstag - dem Internationalen Tag der UNO zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

1377 Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt gab es im Jahr 2013 in Freiburg – rund 300 mehr als im Jahr zuvor. Martina Raab-Heck vom Freiburger Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt  erfüllt der Anstieg nicht nur mit Sorge: „Dass Frauen sich vermehrt wehren und die Polizei rufen, dass Nachbarn aktiv werden, wenn sie etwas bemerken – das zeigt, dass die Hemmschwelle sinkt, gegen häusliche Gewalt aktiv zu werden.“ Das Interventionsprojekt ist eine von 33 Organisationen, Institutionen und Gruppen, die sich zum Aktionsbündnis „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ zusammengeschlossen haben.

Zum dritten Mal veranstaltet das Bündnis die Aktionstage mit Vorträgen, Filmen, Ausstellungen und Kursangeboten. „Es geht nicht nur um häusliche Gewalt, sondern auch um die große weite Welt“, sagt Raab-Heck. Die 16-Tage-Aktion wird seit 1999 weltweit begangen, um auf sexuelle Gewalt und Missbrauch, ökonomische Ungleichheit, Zwangsheirat, Zwangsprostitution und die vielen weiteren  Gewalterfahrungen von Frauen auf der ganzen Welt aufmerksam zu machen. Frauen aus Bosnien,  Tschetschenien, Nicaragua, Syrien, dem Kosovo und dem Libanon werden als Rednerinnen und Gäste nach Freiburg kommen. „Das zeigt, wie vielfältig unsere Themen sind“, sagt Heide Serra von Verein Amica, der sich für Frauen und Mädchen in Krisenregionen und Nachkriegsgebieten engagiert.

Martina Backes vom Informationszentrum Dritte Welt ergänzt: „Die Aktionstage zeigen aber nicht nur die Probleme auf, die Frauen und Mädchen weltweit haben, sondern auch ihre kreativen Widerstandsformen.“ Sie  verweist auf Frauen, die in den Slums von Nairobi Selbstbehauptungskurse absolvieren. Die Erfahrungen von Frauen, die sich gegen Unterdrückung wehren und mit aller Kraft engagieren, werden unter anderem beim Vortrag „Starke Frauen“ des Migra-Zentrums Freiburg am 2. Dezember erzählt.

Widerstand zeigt auch die Beratungsstelle „Frauenhorizonte“, die Frauen nach sexueller Gewalt begleitet und berät, mit der Fotoausstellung der US-amerikanischen Fotografin Grace Brown im Amt für Bürgerservice. Browns „Project Unbreakable – Der Beginn der Heilung durch Kunst“ porträtiert Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben. Auf selbst beschriebenen Schildern halten sie dem Betrachter vor, welche Sätze die Täter oder wenig hilfreiche Freunde und Verwandte nach der Tat gesagt haben: „Kennst Du kein anderes Wort als Nein?“ oder „Warum beschwerst Du dich? Du hast ihn doch in dein Zimmer gelassen!“

Frauenhorizonte setzt seinen eigenen Schwerpunkt für die Aktionstage auf die Bestrebungen, die Gewaltqualifizierung aus dem „Vergewaltigungsparagraphen“ § 177 StGB zu streichen. „Die wenigsten Menschen wissen, dass es in Deutschland für eine Verurteilung nicht ausreicht, wenn man einfach nur Nein sagt“, sagt  Bettina Patzelt. „Jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung muss endlich strafbar werden.“

Die Aktionstage starten am Dienstag, 25. November um 12 Uhr auf dem Augustinerplatz mit einem Maskenumzug. Alle Frauen und Männer sind eingeladen.

 
16 Tage - Stopp Gewalt gegen Frauen - 25. November bis 10. Dezember 2014
 

In diesem Jahr sind folgende Gruppen & Institutionen beteiligt:
    
[Foto: Grace Brown]
   




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 24
Montag, 24.11.14 23:43
 

Im Zuge dessen können wir uns auch gleich noch ein wenig über Gewalt gegenüber Männern lustig machen: http://imgur.com/J4gfXJY
Das macht Spaß, das bringt Laune! Misandrie is' voll ok, oder wie?
Anders kann ich es mir nicht erklären, dass eine bekennende Männerhasserin wie Heng hier nach wie vor in schöner Regelmäßigkeit ihren Müll abladen darf.
Aber nicht vergessen, beim nächsten Shirt-/Gamer-/fappy-/Bomber-/Sonstwas-Gate wieder über Alltagssexismus und die Unterdrückung der Frau durch ältere weiße cis-Männer resp. das Patriarchat im Allgemeinen und Besonderen zu jammern!
Läuft bei euch :-)

Dienstag, 25.11.14 08:53
 

Ich versteh nicht, warum man bei dem Thema Gewalt gegen Frauen gleich wieder danach schreien muss, dass es auch Gewalt gegen Männer gibt.

Es geht hier nicht darum, mit Gewalt auf Gewalt zu reagieren. Wir Männer brauchen uns also in den nächsten 16 Tagen nicht zu verstecken, weil gewaltbereite Frauen durch die Straßen ziehen werden.

Samstag, 29.11.14 07:04
 

@Mahok
Mann sollte sich zunächst einmal fragen, wann genau das Thema Gewalt gegen Männer behandelt wird?

Dann sollte mann sich fragen, ob das Thema Gewalt gegen Männer überhaupt diskutiert werden kann oder darf?

Sehen Sie? Es gibt kein Tag der Ächtung der Gewalt gegen Männer. Solche Autoren, die solche Artikel im Netz stellen, unterschlagen dem Leser regelmäßig, dass Gewalt gegen den Mann allgegenwärtig ist. Die von Boko Haram getöteten Jungs sind unseren Medien schnurz gewesen, mann berichtete und empörte sich nur über die entführten Mädchen.

Dass Breivik und der Fritzl aus Amstetten von ihren Müttern blutig geschlagen wurden, werden Sie kaum irgendwo bei solchen Medien mitbekommen.

Ich hatte bei der Autorin, Frau Buchheim, einfach nachgefragt, wieviele Männer in den genannten 1377 Fällen Opfer waren? Nun schimpft sie mich als "Maskulinist" bei Twitter.

Ist es heutzutage verboten nach den korrekten Zahlen zu fragen? Ist das "mit Gewalt reagieren"?

Sind etwa die Daten zur Gewalt gegen Männer Staatsgeheimnis? Warum können es die Schweizer, aber nicht die Deutschen? Sind die Schweizer, was E-Mann-Zipation und Gleichberechtigung anbelangt, uns um Jahrhunderte voraus?

Was genau stört Sie denn daran, dass mann auch die Zahlen der Männer zur Kenntnis nehmen will?

Finden Sie es a) logisch, b) gerecht, dass die Gewalt gegen Männer dazu missbraucht wird, die Gewalt gegen Frauen zu übertreiben? Denn das Unsichtbarmachen der vielleicht 500 männlichen Opfer dient nur einem einzigen Zweck: Die Geringschätzung des Mannes!

Wenn Sie das Unterschlagen dieser Zahlen für richtig befinden, dann wollen Sie belogen werden. Das wollen Sie im Jahrhundert der angeblich für Toleranz, Aufklärung, Progressivität, usw. steht?!

Frau Buchheim hat Jura studiert. Sie müsste eigentlich die Gleichberechtigungsparagrafen aus dem ff kennen. Sofern sie die einschlägigen Kurse nicht geschwänzt hat!

Wenn Sie behauptet, dass in 1377 Fälle nur Frauen betroffen waren, dann sagt sie die Unwahrheit.

In diesem Artikel steckt die Botschaft: In ALLE 1377 Fälle wurde NUR gegen Frauen Gewalt angewandt und NUR durch Männer.

Das stimmt so nicht!

Es ist kein freies Land, ein Land in der solche Feststellungen kriminalisiert werden. Denn sobald mann danach fragt, gilt mann als frauenfeindlich.

Samstag, 29.11.14 09:28
 

Es gibt genügend Studien zu Gewalt gegen Männer innerhalb einer Ehe/Beziehung. Nur werden solche Studien leider in der Presse mehr oder minder komplett negiert bzw. totgeschwiegen.

Oft ist der Ehemann bereits nicht mehr körperlich fit und auf Hilfe angewiesen - da wird eine verzweifelte Ehefrau schon mal schlagen oder sich auch sehr massiv verbal-schimpfend ihrem Mann gegenüber verhalten.

Jeder der aufmerksam in eine Seniorenresidenz o.ä. geht wird so Szenen beobachten können. Die Trümmerfrauengeneration konnte schon früher kräftig anpacken - und lassen die Fähigkeiten nun bei Konflikten innerhalb der Ehe schlagend einwirken.
Das kann auch nur ein kräftiger Tritt gegen das Schienbein des Mannes sein , oder so ein gewaltiger Stoss das er blaue Flecken zurück erhält.
Leider sind die fast nur weiblichen Pflegekräfte in den Residenzen nicht auf so Vorkommnisse geschult und genügend sensibilisiert.

Habe selbst so einen Fall in der weiteren Verwandtschaft erleben müssen, jetzt ist das Ehepaar nach über 55 Jahren Ehe geschieden und jeder lebt für sich in unterschiedlichen Einrichtungen. Leider wurde ein Urteil gegen die Ehefrau von der Richterin aufgrund des hohen Alters nur mit einer sehr geringen Geldbusse erteilt.
Auch kann weibliches Pflegepersonal in solchen Einrichtungen generell zur Gewalt gegen über ihren Schutzbefohlenen neigen - das ist offenbar eine gesamtgesellschaftliche Erscheinung.

Generell ist es schon richtig das eine Frau besondere Unterstützung benötigt und von ihrem Mann/Freund/Lebensabschnittgefährten finanziellen Rückhalt dafür erhält.

Samstag, 29.11.14 09:50
 

@ Michael Baleanu: soll die Tatsache, daß es Gewalt gegen Männer gibt (und ich nehm an Sie meinen speziell "von Frauen gegen Männer" denn in irgend einer Weise Gewalt gegen Frauen rechtfertigen? Das meinen Sie ja wohl nicht.

Also: dann rufen Sie doch einen entsprechenden Tag oder Woche dazu aus. Das bleibt Ihnen unbenommen. Als komplett unabhängige Aktion. Oder sogar als "Verbündete": gegen Gewalt gegen Männer, gegen Frauen, gegen Kinder, gegen Tiere ... diese verschiedenen Initiativen könnten gelegentlich auch mal etwas gemeinsam machen.

Das tun Sie aber nicht, sondern Sie versuchen, das eine gegen das andere aufzurechenen, vergreifen sich total im Ton, und wenn dann der Erfolg ausbleibt, basteln Sie eine Verschwörungstheorie.

Was Sie nicht verstehen beziehungsweise akzeptieren wollen: selbstverständlich hat eine Initiative "keine Gewalt gegen Frauen" keine Pflicht zur Ausgewogenheit. Sie will und darf sich EIN THEMA aussuchen und bei dem bleiben. Und wenn Sie wissen wollen, wie sich die 1377 Fälle auf die Geschlechter aufteilen, oder auf Altersguppen, oder wie auch immer, dann können Sie doch diese Arbeit weder der Initiative Gewalt gegen Frauen, noch der Journalistin aufgeben, im Sinn von "unausgewogen" oder "da fehlt noch was", sondern: wenn Sie das wissen wollen, fragen Sie einfach selbst bei der Polizei nach.

Und Sie haben das Recht, ein anderes Thema selbst aufzugreifen und aktiv zu werden. Aber Sie habem nicht das Recht, anderen vorzuwerfen, diese hätten ein falsches Thema, oder seien unausgewogen.


christianhauck hat den Kommentar am 29.11.2014 um 10:04 bearbeitet
Samstag, 29.11.14 15:22
 

@Michael Baleanu

"Was genau stört Sie denn daran, dass mann auch die Zahlen der Männer zur Kenntnis nehmen will?"

Daran stört mich nichts. Wirklich nichts.
Was mich allerdings stört ist, dass jedesmal wenn es um das Thema "Gewalt gegen Frauen" geht jemand ankommt, der rumjammern muss, dass es auch Gewalt gegen Männer gibt.
Das hört sich stark nach einer Rechtfertigung für Gewalt gegen Frauen an.

Für sie scheint es so zu sein, als würde jemand, der gegen Gewalt gegen Frauen ist gleichzeitig für Gewalt gegen Männer sein.

Dass sie Täter wie Breivik oder Fritzl in der Opferrolle sehen hat ja schon fast einen humoristischen Beigeschmack.


"Dann sollte mann sich fragen, ob das Thema Gewalt gegen Männer überhaupt diskutiert werden kann oder darf"

Ja, das Thema darf diskutiert werden. Soll, muss sogar diskutiert werden. Aber warum hier? Wenn ein Veganer hier eine Diskussion über "Gewalt gegen Tiere" beginnen würde wäre das genauso falsch. Und nein, das ist nicht der Versuch, Gewalt gegen Männer mit Gewalt gegen Tiere zu vergleichen.


"Ist es heutzutage verboten nach den korrekten Zahlen zu fragen?"

Ich hoffe nicht. Ob sie eine Antwort bekommen hängt aber wahrscheinlich davon ab, wen sie wie fragen. Ich kann Ihnen keine Antwort darauf geben. Und ich glaube, dass sie auch keine Angst haben müssen ins Gefängnis zu wandern, wenn sie diese Frage stellen werden.


"Es ist kein freies Land, ein Land in der solche Feststellungen kriminalisiert werden. Denn sobald mann danach fragt, gilt mann als frauenfeindlich."

Dem muss ich widersprechen. Falls sie jemand als Frauenfeindlich bezeichnen würde (was bisher noh niemand getan hat), dann wohl eher deshalb, weil sie den Eindruck vermitteln, dass "Gegen Gewalt gegen Frauen" und "Gegen Gewalt gegen Männer" sich gegenüberstehen und man sich für eine der beiden Seiten entscheiden muss. Und dass sie sich für eine Seite entschieden haben.

Samstag, 29.11.14 20:03
 

@Christian Hauck
"soll die Tatsache, daß es Gewalt gegen Männer gibt (und ich nehm an Sie meinen speziell "von Frauen gegen Männer" denn in irgend einer Weise Gewalt gegen Frauen rechtfertigen?"

Ich habe mich der deutschen Sprache bedient.

Können Sie mir bitte belegen wo in meinem Text irgend etwas von Rechtfertigung der Gewalt gegen Fraue steht?

Samstag, 29.11.14 20:15
 

@Mahok
"Was mich allerdings stört ist, dass jedesmal wenn es um das Thema "Gewalt gegen Frauen" geht jemand ankommt, der rumjammern muss, dass es auch Gewalt gegen Männer gibt."

Meine Frage lautete, wieviel von den 1377 genannten Fälle, männliche Opfer waren?

Ist das rumjammern?

"Das hört sich stark nach einer Rechtfertigung für Gewalt gegen Frauen an."

Wenn Ihnen Fakten als Beweis für solche Verdrehungen dienen, dann haben Sie ein Problem mit der Realität. Dann können wir doch gleich fordern, dass die Erde wieder als Scheibe angenommen werden soll, oder? Was interessieren uns Zahlen, wenn diese mein Weltbild nicht bestätigen können? Dann mache ich alles, um diese Zahlen so zu drehen, wie sie mir passen. Gab's z. B. im real existierenden Sozialismus auch.

Umgekehrt scheinen Sie kein Problem zu haben, dass Sie ein Rechtfertiger der Gewalt gegen Männer sind, oder? Denn Sie verlangen von uns, dass wir diese Gewalt verschweigen, oder?

Breivik und Fritzl wurden von ihren Müttern blutig geschlagen.

Das Verschweigen mütterlicher Gewalt ist nun mal ein Risikofaktor. Der nächste Amok-Läufer kommt bestimmt, wenn keine Prävention getrieben wird.

Dann sind Sie vermutlich einer der Ersten, die mit dem Finger auf den Übeltäter zeigen, oder?

Und blenden vollkommen aus, dass ihn eine misandrische Gesellschaft so geformt hat.

Hier der Artikel zu Breivik: http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/norway/9592433/Anders-Behring-Breiviks-mother-sexua[..]

Samstag, 29.11.14 20:40
 

es steht nicht drin drum hab ich ja gefragt, stünde es drin müsste ich nicht fragen.
Und warum frage ich: weil das unter, sagen wir mal, formallogischen Aspekten, für mich der einzige Grund wäre, warum einem zur Aussage "Es gibt Gewalt gegen Frauen und das ist schlecht" als ersten die Antwort "Es gibt aber auch Gewalt gegen Männer" einfallen würde.

Oder anders ausgedrückt: wieso ist Breiviks Prügelmutter irgendwie relevant beim Thema "Gewalt gegen Frauen"? Für mich ist das so logisch wie wenn Sie zu einer Initiative zum Schutz der Wale sagen würden : " aber die Beißschrecke ist auch gefährdet". Mag sein - oder auch nicht - aber es ist ein anderes Thema.

Aber Sie sind da bestimmt kreativer als ich, werden wohl einen Grund haben, dieses berechtigte Anliegen nicht als solches anzuerkennen und dann Ihr eigenes berechtigtes Anliegen hinzuzufügen, sondern sie kämpfen erstmal dagegen.


christianhauck hat den Kommentar am 29.11.2014 um 20:58 bearbeitet
Samstag, 29.11.14 20:50
 

Zahlen ( nicht die von Freiburg speziellen 1377 allerdings ) gibt es beim BKA http://www.bka.de/ unter "Polizeiliche Kriminalstatistik, recht gut erklärt und fein aufgeschlüsselt.

Samstag, 29.11.14 21:02
 

@christianhauck

Meine Frage lautete: Wie viele Männer sind unter den 1377 Fälle, Opfer?

Dass auch Männer Opfer sein können steht auch in der BKA-Tabelle 921:
http://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2013/Sta[..] das beim BKA drinsteht, dann müsste es auch in Freiburg möglich sein, diese Frage zu beantworten.

Sonst wäre die einzig formallogische Schlussfolgerung, dass jemand hier versucht Unwahrheiten zu verbreiten.

Wer die 1377 nur als männliche Gewalt ausgibt lügt, rein formallogisch gesehen.

Wer belogen werden möchte, bitte, kann er gerne tun. Ich möchte nicht belogen werden.

Rein formallogisch habe ich etwas dagegen, wenn mir jemand versucht zu erklären, dass 1+1=3 sei.

Also, warum ist man so kreativ, in der Nichtbeantwortung meiner Frage? Was hat man denn zu verlieren? Verliert jemand sein Gesicht? Schämt sich jemand für die maßlose Übertreibung?

Damit wir nicht vergessen, was ich gefragt habe:
Wie viele Männer sind unter den 1377 Fälle, Opfer?

Nach Beantwortung dieser Frage können wir gerne weiter diskutieren, gell?

Muss mann um diese Frage beantwortet zu bekommen, bei change.org, bei attac oder amnesty international vorstellig werden?

Samstag, 29.11.14 21:19
 

Da Sie daran am meisten Interesse haben müssen Sie sich halt auch die Mühe machen, wenn es sonst niemand tut. Aufträge erteilen funktioniert halt nicht.

Und ich glaube, die erwähnten Organisationen können da auch wenig weiter helfen. Amnesty geht es um politische Gefangene, Attack um das internationale Geldwirtschaftssystem ... wieso sollten die fähig oder willig sein, Ihnen die Frage zu beantworten?


christianhauck hat den Kommentar am 29.11.2014 um 21:23 bearbeitet
Samstag, 29.11.14 21:40
 

@Christianhauck
Deutsche Sprache, schwere Sprache ;-).

Meine Frage lautete:
Wie viele Männer sind unter den 1377 Fälle, Opfer?

Wer gerne belogen werden will, kann sich gerne weiter alle mögliche Ausflüchte aussuchen.

Samstag, 29.11.14 22:00
 

ach wär das schön wenn man einfach so eine Frage stellen könnte und dann würden sich andere Leute die Mühe machen, die Antwort herauszufinden.

Selbst ist der Mann.

(und wenn Sie es herausgefunden haben, bin ich sicher daß ich es hier erfahre.)

Samstag, 29.11.14 23:35
 

(und wenn Sie es herausgefunden haben, bin ich sicher daß ich es hier erfahre.)

Danke für die Bestätigung, dass nicht ALLE 1377 Fälle Gewalt gegen Frauen waren, sonst würden Sie ja keinen Nachtrag erwarten.

Eigentlich wäre es die Aufgabe der werten Qualitätsjournalistin gewesen. Aber was macht mann nicht alles, wenn man einigermaßen auf dem Bodensatz des Grundgesetzes bleiben möchte:

Art. 3, II: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt."
also, mann muss sowohl die Gewaltzahlen gegen Frauen als auch gegen Männer nennen und nicht die Zahlen des einen Geschlechts zur Erhöhung der Gewaltprävalenz des anderen Geschlechts missbrauchen.

Letzteres fällt unter Art. 1, I "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Der Versuch, das männliche Gesclecht zu beschämen, durch eine Lügenmeldung, ist eine Verletzung seiner Würde. Ich nehme aber an, dass dies Ihr Horizont übersteigt, so wie es auch das Horizont der Juristen hierzulande überstiegen hat, dass §1626 a BGB eine DISKRIMINIERUNG der Väter nicht ehelicher Kinder wäre!

Es mussten die Ausländer vom EMRGH den Juristen hierzulande das GG ins Deutsche rückübersetzen und ihnen die DISKRIMINIERUNG aus §1626 a BGB, a. F. aufzeigen.

Sollte es notwendig werden, werden wir versuchen, Euch beizubringen, was Respekt den Menschen gegenüber bedeutet:

Die Leser zu belügen, bedeutet, dass man kein Respekt vor ihnen hat!

Mann verletzt den Leser in seiner Würde, denn Ihr unterstellt uns, dass wir so blöde sind, dass wir solche billige Tricks nicht durchschauen können.

Angesichts solcher katastrophalen Zustände im Berufsethos der "Qualitäts-Journalisten" braucht man sich nicht zu wundern, dass die Verkaufszahlen der Zeitungen, rasant nach unten zeigen.

Gute Nacht!

Sonntag, 30.11.14 05:07
 

@ Michael Baleanu

Was ich sehr schade finde: Eigentlich ist das ein wichtiges Thema. Wie schon gesagt bin ich auch der Meinung, dass es angesprochen werden sollte. Allerdings nicht so, wie sie es machen.

Ihren letzten Beitrag habe ich nur noch halb gelesen und bin auch auf ihre Fragen nicht mehr eingegangen. Falls sie irgendwann einmal Interesse an einer vernünftigen Diskussion haben, wäre ich bei diesem Thema auf jeden Fall dabei. Allerdings zweifle ich stark daran, dass wir uns verstehen werden.

Sonntag, 30.11.14 06:33
 

@Mahok
"Eigentlich ist das ein wichtiges Thema. Wie schon gesagt bin ich auch der Meinung, dass es angesprochen werden sollte."
Endlich sind wir einer Meinung.

"Allerdings nicht so, wie sie es machen."
Dann sprechen Sie es doch selber an, so wie Sie es machen wollen.

Wenn Sie mir ein Artikel über Partner-Gewalt gegen Männer zeigen würden, dann könnten wir uns über die Würdigung der Männer gerne unterhalten.

Was hier passiert - die Unsichtbarmachung der männlichen Opfer - ist die Entwürdigung dieser männlicher Opfer:

Nachdem sie schon einmal der Lächerlichkeit preisgegebn wurden, weil sie als Männer Opfer wurden, werden sie nun zum zweiten Mal der Lächerlichkeit preisgegeben, indem man sie als Frauen zählt.

So ein Umgang mit Opfern ist schlicht und ergreifen würdelos.

Es ist ein erbärmliches Armutszeugnis für eine Gesellschaft, die über ihre Opfer Häme ausschüttet.

Wie Sie sehen, ich betrachte Ihre und die Haltung der anderen, die das Verschweigen befürworten, als Häme gegenüber der Opfer, als Nachtreten auf jemand der schon am Boden liegt.

Das ist unwürdig für eine Gesellschaft, die sich mit einer "Leitkultur" schmücken möchte.

Ich nehme an, Sie werden garantiert eine Ausrede haben.

Sonntag, 30.11.14 08:58
 

Schade. Eigentlich ist das auch ein wichtiges Thema, wie Mahok sagt, aber ich mag diesen Stil nicht.

Ich bin draussen.

Sonntag, 30.11.14 09:09
 

Und Tschüss! Womit klar wird, dass den Gewaltbefürwortern die Argumente ausgehen, wenn sie den Gegenüber nur beschämen wollen, aber nicht den Mumm haben auf die Fragen und Argumente einzugehen.


Michael Baleanu hat den Kommentar am 30.11.2014 um 09:11 bearbeitet
Sonntag, 30.11.14 09:41
 

So langsam aber sicher wird es Zeit für einen Männerbeauftragten der dem allgegenwärtigen übertriebenen Hardcore Feminismus aufzeigt das auch Männer Rechte haben die es zu würdigen gilt.

Und das gilt für beide Seiten, Frauen wie Männer!

Sonntag, 30.11.14 10:30
 

@vdp1100
Es wäre aber sicherlich interessant, wenn die Männer sich nicht mehr beschämen lassen würden und aktiv gegen diese Misandrie vorgehen würden.

Mich erinnern solche Bilder an den Klu-Klux-Clan, aber nicht an einer Bewegung, die sich für Menschenrechte einsetzt:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/start-der-aktionstage--95313789.html

Sonntag, 30.11.14 15:08
 

Zum Thema Gewalt, kann ich folgenden Vortrag von Joachim Bauer über sein Buch "Schmerzgrenze" sehr empfehlen:
Schmerzgrenze -- Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt - http://youtu.be/PyLeglWf13k

"Nach wegweisenden Büchern, wie „Prinzip Menschlichkeit", „Das kooperative Gen", befasst sich Joachim Bauer in seinem gerade erschienenen neuen Buch „Schmerzgrenze" mit der Aggression, deren Stellenwert neu bestimmt werden muss. Denn die Annahme, es gebe einen „Aggressionstrieb", ist im Licht moderner neurobiologischer Erkenntnisse falsch. Im Gespräch mit Dr. Franz-Josef Köb erklärt er warum."

Sonntag, 30.11.14 23:02
 

@PC_Ente
Leider setzen die Radikal-Feminist.I.nnen Aggression mit "hegemonialer Männlichkeit" gleich. Dass Aggression, Gewalt menschlich ist und sowohl Männer wie auch Frauen gleichermaßen betreffen kann (siehe Studien zu Paargewalt, wie z. B. die letzte RKI-Studie), steht nicht im Weltbild dieser Radikal-Feminist.I.nnen.

Leider führt die Unterschlagung der Hälfte der Gewalt dazu, dass auch die Hälfte der Opfer keine Hilfe bekommt, weil sie ja als Aggressoren gelten.

Da allgemein akzeptiert ist, dass Gewalt wiederum Gewalt produziert, ist wohl klar, dass dieses Verschweigen der Hälfte der Gewalt - die weibliche Gewalt - wiederum zu Gewalt führen wird. Den Opfern wird nicht geholfen, denn man freut sich, dass man sie später als Täter wiederfindet.

Sonntag, 30.11.14 23:25
 

Da schau her: "frauen werden drei mal so oft opfer von häuslicher gewalt wie männer." https://twitter.com/misscaro/status/537162811223576576

Die Autorin kennt also die Hellfeldzahlen, hat aber keinerlei Gewissensbisse, die 344 Fälle, in denen Männer Opfer waren, zu verschweigen?!

Ich danke für die "hervorragende" Darstellung!

Bei solcher Berichterstattung, muss man sich über nichts mehr wundern. Ein Lehrer würde sagen: 6! Setzen!

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