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Wallis Bird und Boy im Zirkuszelt: Rock und Pop im Starformat

Hippes Studententum zwischen 20 und 35 hat sich am Freitagabend im gut gefüllten Zirkuszelt eingefunden. Und alle warten auf die Pop-Sensation des letzten Jahres: Boy. Im Herbst 2011 veröffentlichte das deutsch-schweizer Duo ihr Debutalbum „Mutual Friends“. Und seitdem gibt es kein Halten mehr. Im Mai vergangenen Jahres hatten die beiden Mühe, das Jos Fritz Café voll zu bekommen. Und jetzt stehen sie auf den großen Bühnen Europas. Wie's im Zirkuszelt war:



Musikalisch beginnt der Abend mit Wallis Bird als Support. Die Irin steht allein mit ihrer Gitarre auf der Bühne, witzelt herum, wirkt leicht überdreht und vollführt kleine Kunststücke auf ihrer Gitarre: sie klopft, schrammelt und hämmert auf ihr herum. Die Töne und Melodien, die da heraus kommen, sind wunderbar rhythmisch und rockig. Aber auch sanfte Töne trifft sie: Ihre neue Ballade „In Dictum“ provoziert die erste und letzte Gänsehaut des Abends: ein starkes Stück!

Und Wallis Bird versteht es das Publikum, das sie sich in den letzten Jahres erspielt hat, innerhalb von ein paar Takten mit ihrer fulminanten Stimme auf ihre Seite zu bringen. Mit Band ist sie noch explosiver und mitreißender, aber heute geht es ja eigentlich um Boy.



Die beginnen rhythmisch, vorsichtig und professionell zurückhaltend. Und das, was da kommt, ist richtig gute Popmusik. Das kannte man viele Jahre nur aus den USA und England. Valeska Steiner und Sonja Glass stehen einfach nur auf der Bühne, die zwei jungen Mädels von nebenan, die eine mit Bassgitarre, die andere am Mikrophon. Und viel kann man über Boy lesen: Wie zerbrechlich, zart und gefühlvoll ihre Musik sei. Das stimmt zwar, aber es ist auch viel mehr: Als ob die beiden in ihrem Leben nie etwas anderes gemacht hätten als auf der Bühne zu stehen, – ganz großes Kino – nur leider viel zu kurz. Nach knapp einer Stunde gehen den beiden die Lieder aus. Als Zugabe wiederholen sie zwei Songs, diesmal aber ohne Band, sondern nur mit zwei Gitarren und einer Blasharmonika.

Keine Extase, aber pure Begeisterung: ein Konzert mit vielen großen Momenten und einer in weißes Licht getauchten Bühne. Wallis Bird und Boy haben noch Großes vor und Großes vor sich. Wir können gespannt sein und zwischendurch die Texte von Boy auswendig lernen. Dann klappt es auch beim nächsten Konzert mit dem Mitsingen.  

   
Foto-Galerie: Jule Markwald

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