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Ordnungsamts-Chef Rubsamen äußert sich zur Freiburger Festkrise

Weil binnen kurzer Zeit fünf Großveranstaltungen abgesagt wurden, steht das Freiburger Amt für öffentliche Ordnung in der Kritik. Amtsleiter Walter Rubsamen bezieht nun erstmals Position. [Mit Video.]





Public Viewing im Eschholzpark, Schlossbergfest, Downtown-Streetparty, Freiburger Abi-Nacht und das 1.Mai-Fest auf der Wilhelmstraße: Gleich fünf Freiburger Großveranstaltungen wurden in den vergangenen Wochen abgesagt oder gar nicht erst beantragt. Mit den Absagen einher ging eine pointiert formulierte Kritik von Freiburger Veranstaltern am Leiter des Amts für öffentliche Ordnung. Sie verglichen die Zusammenarbeit mit Rubsamen mit einem "Obrigkeitsstaat wilhelminischer Prägung". Gut zwei Monate nach dem Beginn der Absagewelle hat sich Rubsamen am Dienstag erstmals erklärt.

"Polemisch und diffamierend"

Zu den Vorwürfen gegen seine Person sagte Rubsamen: "Der Vorwurf ist polemisch und diffamierend und trifft in der Sache nicht zu. Sie können davon ausgehen, dass die Berichterstattung zu einer Kampagne gegen den Leiter des Amts ausgeartet ist." Von Event-Veranstaltern, mit denen sein Amt zusammenarbeite, erwarte Rubsamen "ein Grundverständnis für die Themen Sicherheit und Nachbarschaftsschutz". Dies klappe mit zahlreichen Veranstaltern hervorragend – namentlich nannte Rubsamen den Veranstalter des Zelt-Musik-Festivals. "Das ist eine ganz andere Art der Kommunikation als die Zusammenarbeit mit den Unternehmen, die das Amt für öffentliche Ordnung angegriffen haben."

Freiburgs Erster Bürgermeister Otto Neideck, der wie Rubsamens Stellvertreter Martin Schulz an der Pressekonferenz teilnahm, stellte sich vor seinen Ordnungsamts-Chef:"Die Kritik war größtenteils unberechtigt und in der Form der Artikulation zu hinterfragen."

Zusammenarbeit zwischen Stadt und Veranstaltern soll verbessert werden

Auf die Frage, welche Perspektive Endless Event als Veranstalter in Freiburg habe, sagte Neideck: "Natürlich ist Endless Event als Veranstalter in dieser Stadt erwünscht – die Frage ist allerdings, welche Größenordnung eine Veranstaltung hat und welcher Art sie ist." Aufgrund der Erfahrungen, die die Stadt im vergangenen Jahr beim Musikfestival Sea of Love mit Endless Event gemacht habe, habe die Stadt im Vorfeld klar artikuliert, dass man die Agentur 2012 als Veranstalter außen vor sehe – und zwar nicht nur bei der Sea of Love, sondern auch beim Public Viewing im Eschholzpark.

Zum Stand der Dienstaufsichtsbeschwerde, die Bela Gurath, Geschäftsführer der Freiburger Veranstaltungsagentur Endless Event gegen Rubsamen eingereicht hatte, nahm Neideck keine Stellung. Er sagte aber: "Dass der Leiter des Amts für öffentliche Ordnung anders in der Kritik steht als die Leiterin des Standesamtes, liegt in der Natur der Sache."

Eine zentrale städtische Stelle für das Management von Großveranstaltungen soll künftig die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Veranstaltern verbessern – ein Probelauf findet bei der diesjährigen Sea of Love statt. Federführender Koordinator ist Martin Schulz, der stellvertretende Leiter des Ordnungsamts. Ein wichtiger Aspekt sei, das Verfahren besser zu strukturieren und zu formalisieren – zum Beispiel durch Zeitziele, an denen sich Veranstalter und Behörde orientieren müssen.

"Unser Ziel ist es, Veranstaltungen zu ermöglichen – dies ist die Devise aller Ämter", sagt Otto Neideck. Ähnlich hatte Neideck dies auch schon im Jahr 2008 formuliert, als die Downtown Streetparty zum ersten Mal abgesagt wurde. Am Dienstag, 3. Juli, geht die Diskussion weiter: Auf Antrag der Grünen wird die Genehmigungspraxis des Amts im Freiburger Gemeinderat diskutiert.


[Foto: Ingo Schneider / Badische Zeitung]




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 36
Dienstag, 26.06.12 17:25
 

Eigene Fehler eingestehen? Fehlanzeige!?!

Dienstag, 26.06.12 17:43
 

Vorverkauf für : Public Viewing im Eschholzpark, Schlossbergfest, Downtown-Streetparty, Freiburger Abi-Nacht und das 1.Mai-Fest auf der Wilhelmstraße ? ? ? Hmmmmm ? ? ?

Dienstag, 26.06.12 17:43
 

Eine gesteuerte Kampagne also. Sehr interessant.

So spricht man neuerdings also von einer gesteuerten Kampange wenn sich Menschen mit dem gleichen Anliegen, zusammenfinden?

Im folgenden lesen Sie Beispiele für gesteuerte Kampagnen:
Grüne. SPD, CDU, Bürgervereine, Hatz IV Empfänger, FDP, der regelämßige Aufmarsch von Fußballfans nach einem gewonnen Spiel, die Leute die bei 35 Grad an den selben Baggersee fahren, [...]

Für eine Stellungnahme, Wochen nach dem das Thema auf dem Tisch war, war das sehr, sehr dünn.

Mich hätte mal interessiert was es mit den eingestellten Anzeigen zum Schloßbergfest auf sich hatte. Mich hätte mal interessiert was es mit der Einlassrückmeldung zur Downtown-Party auf sich hatte, mich hätte mal interessiert was es mit dem Verbot des gesamten nachmittäglichen Familienfestes im Gretherquartier auf sich hatte und wie dies mit den nächtlichen Ruhestörungen in Zusammenhang steht.

Das wäre Stoff für eine Stellungnahme gewesen. Das hätte sich langsam mal den Kern der Sache genähert.


Mikey hat den Kommentar am 26.06.2012 um 17:47 bearbeitet
Dienstag, 26.06.12 18:08
 

die kernaussage, wieso manches nicht unterstützt wird, findet sich im text. tiefer zu bohren ist natürlich gebot. und wenns was zu kritisieren gibt,dann soll man das auch konstruktiv tun. ob rubsamen der teufel in person ist, muss jeder für sich entscheiden, solang das amt für öffentliche ordnung seine arbeit im sinne des allgemeinwohl macht isses mir eigentlich egal ob engel oder teufel.

die 1.mai absage war eine unglückliche sache, beim rest: vollstes verständniss.

Dienstag, 26.06.12 18:46
 

Vorverkaufsprobleme...ja ne is klar. Schlossbergfestkarten musste man ja immer vorbestellen...lach

Dienstag, 26.06.12 20:44
 

Ganz klar Gesagt, Feste sind weiterhin möglich!

aber vielleicht eher in Richtung
- Gemeinschaftliches Beten zu Gott im Sitzkreis -
(aber nicht für laute Donner)
- Angeln ohne Köder -
auch schön ruhig

Man muss nur ein wenig erfinderisch sein

Dienstag, 26.06.12 20:50
 

PS:
Wenn sich Bürger aufregen sind sie gesteuert, vom ZORN

und wenn ich die Auflagen für´s Weinfest mitbekommen habe wird mir schlecht, schlimmer als eine Feuer & Fluchtwegbegutatchtung des Bauamtest

Musik im Zelt knapp 30 € pro Tag, vor dem Zelt 4000 € (Gema)
Die Musik muss um 22 Uhr deutlich leiser werden und darf nie über 76 Dezibill sein.
Ich Diskutiere nicht über genaue Details, die Richtung ist schon
unmöglich. (Es ist wiedereinmal der typische "eine" Anwohner vor Ort schuld) !

Dienstag, 26.06.12 21:00
 

uff, na wenn die massen auf der fusion, damals vor ein paar jahren, durchgedreht wären,weil die musi ab ner gewissen frühen morgenstunde leiser gedreht wurde, dann gäbs heut gar keine fusion mehr. und das ging soweit ich weiß von den veranstaltern aus um die nachbardörfer ein bisschen zu entlasten...und was hat die gema mit dem ordnungsamt zu tun? die is allerdings n scheissverein...

Dienstag, 26.06.12 21:01
 

und fangen wir gar nixht mit den 99 dezibel der schweizer an...

Dienstag, 26.06.12 22:16
 

Die leere Flasche in meiner Hand hat wesentlich mehr Inhalt als dieser Dialog.
So viele Tränen kann ich mir gar nicht ins Knopfloch packen ob des verstecktem "Mitleidsgeschrei".

Mittwoch, 27.06.12 00:51
 

Es gibt eine Initiative zu diesem Thema aus dem Osten, einfach mal reinschauen und wenn's anspricht mitmachen: "KULTUR RUMORT!" - http://www.facebook.com/EbneterKulturSommerEV

Mittwoch, 27.06.12 09:25
 

Bitte mal an die eigene Nase fassen Herr Rubsamen
das würde Ihnen gut bekommen!

Vor allem wenn so seriöse Herren und Damen - vom Schlossbergfest sie kritisieren - wird an deren Kritik etwas dran sein - da bin ich mir 100% sicher.

Es immer nur auf die Veranstalter schieben ist ein billiger Trick.
Das zieht nicht mehr und ist zu sehr durchschaubar.

Mittwoch, 27.06.12 10:54
 

"Eine zentrale städtische Stelle für das Management von Großveranstaltungen soll künftig die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Veranstaltern verbessern [...] Ein wichtiger Aspekt sei, das Verfahren besser zu strukturieren und zu formalisieren – zum Beispiel durch Zeitziele, an denen sich Veranstalter und Behörde orientieren müssen."

ach was? erst heissts, die veranstalter sind nur zu dämlich und zu bösartig, beim amt hingegen ist alles in bester ordnung und dann kommt sowas. offenbar scheint doch tatsächlich auch das amt verbesserungsbedarf bei sich zu sehen. nur eingestehen tut man das natürlich auf gar keinen fall.

Mittwoch, 27.06.12 11:42
 

der gute mann ist beamter (vermutlich a15er stelle), der macht keine fehler und sieht auch keine ein :o)
und wenn, dann ists nicht sein zuständigkeitsbereich (wie ich den satz liebe).


hank_From_hell hat den Kommentar am 27.06.2012 um 11:45 bearbeitet
Mittwoch, 27.06.12 12:12
 

GI Rubsamen:
http://www.youtube.com/watch?v=0NT8l-eHZvM

Mittwoch, 27.06.12 13:22
 

BADISCHE ZEITUNG

Freiburg: Die meisten Veranstalter kommen mit dem Rathaus klar

Es ist ein heikles Thema: Wie läuft es mit Veranstaltungen in Freiburg? Wie bewerten Festmacher, Profis und engagierte Laien, die Zusammenarbeit mit der Stadt. Die Antwort: in der Regel gut, auch wenn nicht immer alles reibungslos läuft. Eine Umfrage in der Stadt.

http://tinyurl.com/7tbzy5n


supermanuel hat den Kommentar am 27.06.2012 um 13:24 bearbeitet
Mittwoch, 27.06.12 21:39
 

"Es immer nur auf die Veranstalter schieben ist ein billiger Trick.
Das zieht nicht mehr und ist zu sehr durchschaubar."

Es immer nur aufs Amt zu schieben wenn sich jemand nicht an Auflagen halten will ist ein billiger Trick. Das zieht nicht mehr und ist zu sehr durchschaubar.

Donnerstag, 28.06.12 09:32
 

@Stonecutter

dann schau Dir doch mal die Anzahl der Veranstalter an die sich beschwert haben - das kann doch so kein Zufall sein und wenn dann auch noch der Herr Daddler (vom Restaurant Dattler) dabei ist - gehe ich mal davon aus - das an der Beschwerde etwas dran ist.

Donnerstag, 28.06.12 13:50
 

@ limbo: dann bennene doch mal bitte alle veranstalter, die sich beschwert haben und erstelle verknüpfungen untereinander.

Donnerstag, 28.06.12 14:08
 

na hier gibt es Nachhilfe:

dann such bitte bei Fudder mal nach dem Namen Martin Schulz den erster Artikel den Du fidnest - dort gibt es mehr Info`s


Sherifflimbo hat den Kommentar am 28.06.2012 um 14:13 bearbeitet
Donnerstag, 28.06.12 15:17
 

@ limbo: und? ich les da berechtige punkte, warum auflagen erteilt wurden. was liest du da den jetzt raus?

Donnerstag, 28.06.12 16:46
 

okay ich wiederhole mich ungern das ist mein Argument:
das kann doch so kein Zufall sein und wenn dann auch noch der Herr Daddler (vom Restaurant Dattler) dabei ist - gehe ich mal davon aus - das an der Beschwerde etwas dran ist

Donnerstag, 28.06.12 16:51
 

was kann kein zufall sein? red nich in rätseln, sondern lass mal argumente folgen.

Donnerstag, 28.06.12 17:40
 

@Jass das ist mein Argument

Donnerstag, 28.06.12 17:54
 

ähm...

Donnerstag, 28.06.12 17:57
 

Donnerstag, 28.06.12 18:15
 

is der Daddler ne moralische oder sonstwiegeartete Instanz in FR? Hab ich was verpasst?

Donnerstag, 28.06.12 20:47
 

@Sherifflimbo

Kennst den Herrn Dattler wohl persönlich. Oder hat er das Buch "Die unumstössliche Wahrheit" heraus gebracht?

Die Herren Dattler, Böttinger und Schlegel haben schon letztes Jahr gesagt sie machen das Schlossbergfest nicht mehr. Und nun nach dem Ärger mit Herrn Gurath springen sie auf den Kampagnenzug auf und melden nochmal sie machen das Schlossbergfest nicht mehr, als wenn die Entscheidung jetzt erst gefallen wäre.

Für mich hat das ein Geschmäckle, wenn man mit so einem Timing spielt.

Hatte nicht eine Frau vom Ordnungsamt gesagt, der Veranstalter des Public Viewing (Gurat?) meinte er mache das Public View nur noch wenn für ihn garkeine Auflagen mehr gelten.

Ist das etwa eine Verhandlungsbasis?

Sonntag, 01.07.12 21:13
 

Dass in einer Stadt wie Freiburg sich für ein Public Viewing (das im Mensagarten ist für mich nicht "public", weil nur für Studenten) kein Veranstalter finden lässt spricht schon Bände.
Die Auflagen für das Mensagarten Viewing waren auch extrem hoch. Näher kann ich da nicht drauf eingehen, aber für den Veranstalter müssen da immense Zusatzkosten enstanden sein.

Es scheint also ob dem Freiburger Ordnungsamt alle U 30 Veranstaltungen grundsätzlich suspekt sind. Schade für Freiburg.

Sonntag, 01.07.12 23:12
 

"kein Veranstalter finden lässt spricht schon Bände."

Das zeigt nur dass sich keiner an Auflagen halten will, sondern nur Gewinnmaximierung im Vordergrund steht.

Soll nicht heissen dass ein Veranstalter kein Geld verdienen darf aber nicht auf Kosten der Sicherheit oder auf Kosten der Allgemeinheit. Gewinne einstecken, Verluste/Negativposten auf die Allgemeinheit übertragen.

Oder wer soll die Herrichtung der Wiesenfläche bezahlen? Der der spielt räumt hinterher auch wieder auf.

Montag, 02.07.12 07:08
 

Zitat:
"Es scheint also ob dem Freiburger Ordnungsamt alle U 30 Veranstaltungen grundsätzlich suspekt sind."

Merke: Der Bürger an sich ist ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko.

Und der "Wutbürger" geht ja durch alle Altersklassen - besonders perfide und gefährlich diejenigen, die sich optisch den Anschein von harmlosen 66-jährigen Rentner/innen geben (siehe Stuttgart, Ältere erinnern sich noch an Whyl)

Frankreich ist da bezüglich Lastenverteilung auf dem richtigen Weg: Seit gestern muß der Kraftfahrer der Ordnungsmacht die Beweismittel zur Verfügung stellen: Mitführpflicht von Alkotest.

Ich denke, man könnte diesen guten Gedanken noch ausweiten, z. B. sollte jeder Bürger ein paar Handschellen für den Fall des Falles dabei haben müssen ...

Montag, 02.07.12 07:57
 

@Biber

Und den Nachweis, dass er sie sich selbst anlegen kann ;-)

Das Gesetz zur Mitführung des Alkohltests ist sowieso ziemlich bescheuert. Denn in dem Moment, in dem du ihn dafür nutzt wofür du ihn mitführen sollst ist er nicht mehr in dem Zustand, in dem ihn die Polizei sehen will wenn sie dich 10 Min später kontrolliert.
Ergo: Niemand wird ihn nutzen (von denen die betrunken Auto fahren erwarte ich sowieso nicht dass sie das machen würden. Bissi naiv).

Montag, 02.07.12 09:26
 

Es wird nicht erwartet, daß man einen Alöktest mitnimmt, sondern derer 3-5... mit aktuellem MHD, damit die Dinger auch bei Nichtgebrauch bei einer Kontrolle beanstandet werden können.

Montag, 02.07.12 10:37
 

Mikey,

aus dem gleichen Grund sollte man auch 2 Verbandkästen dabei haben, falls man wirklich vorhat ihn gegebenfalls zu gebrauchen ...

Und zum Verfallsdatum: Ich habe mich ja damals immer gefragt, was der TÜV eigentlich macht wenn ich zwei Jahre überzogen habe - z. B. bei längerem Nichtgebrauch eines Fahrzeuges (alte Regelung): Zwei Untersuchungen unmittelbar hintereinander ?

Kleine Anekdote zur Genialität des Wahnsinns:

Ich finde eine Karte im Briefkasten, dass für mich eine Sendung auf dem Postamt liegt.
Also hin - aber leider keinen Perso dabei.
Auf der Karte steht aber die Möglichkeit jemanden zu beauftragen. Ich frage also den Hintermann in der Schlange ob er ...
Kein Problem ! Ich unterschreibe die Karte, drücke sie ihm in die Hand, und siehe da - jetzt wird ohne Weiteres geglaubt dass meine Unterschrift tasächlich von mir stammt :-)

Oder: Mein Moppednummernschild ist eingerissen (500 ccm Einzylinder, der rüttelt im Laufe der Jahre ziemlich alles ab)
Ich will ein neues machen lassen und das dann einfach gegen Abgabe des alten umstempeln lassen.
Geht nicht - ohne Bescheinung kein Schild vom Schilderdienst -volles Programm - Vormittag ist gelaufen...

Auf meine Anfrage, wo denn der Sinn des Ganzen (welch ein einfältiger Gedanke - SINN ?!) liege:
"Man hätte dann ja ein Blanko-Kennzeichen um Missbrauch damit zu treiben!"

"Ich hätte das alte ja klaglos abgegeben, und bei Banküberfällen nehme ich ohnehin sinnvollerweise nur geklaute mit Stempel!")

Ok, also dem Schwachsinn gefügt, neues Kennzeichen gestempelt, altes entstempelt - und er will es einziehen als ich ihn bremse: "Moooment !!! Das ist meines, das habe ich bezahlt und das nehme ich jetzt auch wieder mit!"
Sprachs, packte es und sagte zu ihm: "Sehen sie, jetzt habe ich genau das was sie angeblich vermeiden wollte ! Nur- vorher hätte ich es ihnen dagelassen, jetzt NICHT mehr!

Unterkieferrunterklapp...

Ach, die Welt wäre ohne Beamte doch um manches Lustspiel ärmer !
Ich hätte genug selbsterlebtes Material für ein Buch ...


Biber hat den Kommentar am 02.07.2012 um 10:56 bearbeitet
Montag, 02.07.12 11:14
 

@Biber: Typisches Beispiel für emergenten Unsinn, Sinn plus Sinn gibt Unsinn.

z.B.
Müssiggang ist aller Laster Anfang.
Aller Anfang ist schwer.
Also:
Müssiggang ist schwer.

Montag, 02.07.12 11:28
 

das mit herrn dattler und der moralischen instanz hatte ich mich auch schon gefragt.

auf der anderen seite ist es nicht verwunderlich, das wenn herr rubsamen alles erdenkliche tut um sich unbeliebt zu machen, jeder den 11 er ohne torwart dankend annimmt um ihm einen reinzusemmeln..
hat er aber selber zu verantworten.

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