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Slutwalk auf Französisch: Der erste Schlampenmarsch in Straßburg

Sie demonstrierten gegen Seximus, die ungerechte Behandlung von Vergewaltigungsopfern und ekelhafte Blicke in der U-Bahn. Der erste Straßburger Slutwalk sorgte am Samstag für offene Münder und heftige Diskussionen. Eine Foto-Reportage.



Vanessa Martin trägt Netzstrümpfe, High-Heels und eine schwarze Corsage mit tiefem Ausschnitt. „Wir wollen ja schließlich provozieren“, sagt die 32-Jährige aus Straßburg und rückt ihre Brüste in den BH-Körbchen zurecht. Sie hat zusammen mit ihren Freundinnen den ersten Straßburger Slutwalk organisiert, beim „Schlampenmarsch“ ziehen an diesem Samstagnachmittag rund 150 Frauen und Männer (!) durch die Innenstadt.

Auch Chloé Bourgingon ist gekommen, sie trägt ein bauchfreies T-Shirt, Kniestrümpfe und roten Lippenstift. „Ich war beim ersten Slutwalk in Toronto dabei, damals habe ich an der York University studiert, an der damals der Polizist seinen Vortrag über Sicherheit im Alltag der Studenten gehalten hat", erzählt sie atemlos. Der kanadische Polizeibeamte Michael Sanguinetti hat im Januar folgenden Satz verkündet: "Mir wurde empfohlen, dies besser nicht zu sagen, aber Frauen sollten vermeiden, sich als Schlampen zu kleiden, um nicht zu Opfern zu werden."

Für das Recht kämpfen, sexy zu sein
 

Der Satz wirkte - vor allem auf die jungen Studentinnen der York Universität, an der es Jahre zuvor eine ganze Serie von Vergewaltigungen in den Studentenwohnheimen gegeben hatte. Am 3. April 2011 veranstalteten sie den ersten Slutwalk um gegen die ungerechte Behauptung zu protestieren. "Wir waren 3000 Demonstrantinnen und Demontranten, das war genial", erinnert sich Chloé. Die Ansichten von Polizist Sanguinetti seien typisch, sagt Organisatorin Vanessa Martin. Viel zu oft werden die Opfer sexueller Übergriffe dafür verantwortlich gemacht, was ihnen passiert.

Ein älterer Herr in weißem Hemd und Sonnenbrille betrachtet die ungewöhnliche Versammlung aus der Ferne. Plötzlich stemmt er die Arme in die Hüften und geht schnurstraks auf Vanessa Martin zu. "Sie sind doch verrückt", fährt er die junge Frau an, "wenn ihr euch so anzieht, müsst ihr euch doch wirklich nicht wundern, wenn etwas passiert." Vanessa weiß nicht, ob sie lachen oder sich aufregen soll. "Habt ihr den als Beweis hierher bestellt?", fragt eine grauhaarige Journalistin. "Nein, solche Menschen gibt's leider wie Sand am Meer", antwortet Vanessa.

Seit zwei Monaten hat die Grafikerin nur eines im Sinn: Möglichst viele Menschen für den Slutwalk zu begeistern. Für ihre Demo der etwas anderen Art hat sie Plakate und Flyer drucken lassen, im Internet die Werbetrommel gerührt, Transparente gemalt. Es geht um viel: das Recht, sexy zu sein, die Behandlung von Vergewaltigungsopfern, sexuelle Selbstbestimmung. Und es geht darum, was es bedeutet Frau zu sein, in einer Gesellschaft, in der 13 Millionen Zuschauer Dominique Strauss-Kahn in einer Talkshow verfolgen und bei der Banalisierung sexueller Übergriffe zusehen.

"Zieht an, was ihr wollt. Hauptsache keine Burka!"
 

Seit Toronto findet das Spektakel überall auf der Welt Nachahmer. In sechs französischen Städten, aber auch in London, Minneapolis, Bristol und Neu Delhi sind die selbst ernannten "Schlampen" unterwegs. Sie werden tatkräftig von Männern unterstützt, die Sprüche wie "Ein echter Kerl weiß, was nein bedeutet" auf ihre nackten Oberkörper geschrieben haben. "Frauen sollen anziehen, worauf sie Lust haben", sagt Abdel Karim, 26, von der Partei Europe Écologie Les Verts (Die Grünen), der mitdemonstriert. "Männer tun das schließlich auch."

Eines erreichen die Aktivistinnen mit ihrem lautstarken Marsch auf jeden Fall: Aufmerksamkeit. Touristen bleiben mit offenen Mündern auf der Straße stehen, Fensterläden klappen auf, Verkäufer lassen ihre Kunden an der Kasse stehen und stürzen zur Ladentür, um einen Blick auf das Treiben zu erhaschen. Ein marokkanischer Tabakladen-Besitzer ruft den Demonstrantinnen zu: "Ja, weiter so! Zieht an, was ihr wollt. Lang oder kurz ist egal, hauptsache keine Burka!" Er klatscht in die Hände. "Bravo!"

Morgane und Sybille, Studentinnen in Straßburg, haben sich besonders aufreizend angezogen und skandieren mit: "Non c'est non": "Nein heißt Nein!". Beide haben lange Zeit in Paris gewohnt und hatten das ekelhafte Zungenschnalzen und In-die-Luft-Küssen in der Metro satt. "Das Absurde daran ist, dass man sich tatsächlich denkt: Verdammt, wieso habe ich nur diese kurze Hose angezogen?", erzählt Morgane. "Man fühlt sich schuldig für etwas, das bei 30 Grad im Schatten eigentlich überhaupt kein Problem sein sollte."

Ob 13 oder 30: Die Männer glotzen einfach



Die Frauen, die an diesem Samstagnachmittag teilweise halbnackt durch die Straßen laufen, wollen genau dieses Gefühl nie mehr haben. "Die Scham muss das Lager wechseln" steht auf einem der Schilder. Eine junge Frau erinnert sich an ihre Pubertät, als ihr Körper schon sehr fraulich war, sie sich aber immer noch als Kinder gefühlt hat. "In diesem Alter angegafft oder begrapscht zu werden ist geradezu traumatisierend. Den Typen ist es doch egal, ob man 13 oder 30 ist, sie glotzen einfach."

Vanessa Martin will nicht, dass ihre Kinder einmal die gleichen Erfahrungen machen müssen. "Ich wünsche mir, dass meine Töchter in einer Gesellschaft aufwachsen, in der man nachts im Kleid nach hause laufen kann." Jedoch solle der Slutwalk auf keinen Fall ein Aufruf zum Leichtsinn bedeuten. "Wir wollen die Leute dazu auffordern, über ihr Verhalten nachzudenken."

Eine Gruppe junger Touristen beobachtet das Treiben auf dem Platz Kléber. "Was ist hier denn los?" fragt Lionel, 29. Eine Aktivistin in Lackstiefeln erzählt ihm vom Polizisten Sanguinetti, von den ungerecht behandelten Vergewaltigungsgopfern und ihrer Wut über Seximus in Frankreich. "Aber der Polizist hat doch Recht", findet Lionel. "Für uns Jungs ist eine Frau im Mini-Rock wie ein Stück Fleisch, das einem Hungrigen vorgesetzt wird. Man weiß doch sofort, was sie will." Verblüffend ist die Lässigkeit, mit der er diese Sätze ausspricht. "Männer sind eben Männer", sagt er und grinst. Seiner Freundin Olivia ist das Lächeln vergangen.

[Fotos: Fabienne Hurst]

  
Foto-Galerie: Fabienne Hurst

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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 116
Sonntag, 02.10.11 14:52
 

Sie: "Du beachtest mich nicht mehr, Du findest mich nicht mehr attraktiv!"
Er:" Es ist mir leider nach §436 Blickstreifungsgesetz verboten, Dich länger als 2 Sekunden in einem Abstand von 2 Minuten anzusehen..."

Nichts für ungut, gegen Sexismus, gegen sexuelle Belästigung, aber wenn man jetzt schon Angst haben muss als Voyeur bezeichnet zu werden, weil man eine Frau ein paar Augenblicke länger als zufällig anschaut, die man vielleicht auch kennen könnte, oder bei der man sich überlegt, wie man sie anspricht, als Belästigung empfunden wird, dann stimmt was nicht. Besonders bei jenen Frauen, die immer wieder auf meine Muskeln glotzen (obwohl mir das gleichgültig ist ;)...

Sonntag, 02.10.11 14:56
 

mach doch nen muskel-marsch

Sonntag, 02.10.11 14:58
 

Wozu? Mir ist es doch egal, sollen sie glotzen. Frauen glotzen auch.
Ich fühle mich dadurch weder in meinem Selbstwert eingeschränkt, aufgewertet, bedroht oder sonst wie tangiert.

Menschen schauen nun einmal. Wer das ändern möchte, erläßt am besten eine Ausgangssperre oder ein Augenverbot.


Da Dude hat den Kommentar am 02.10.2011 um 15:00 bearbeitet
Sonntag, 02.10.11 14:59
 

dann:pscht.

Sonntag, 02.10.11 15:02
 

Nix da. Frauen neigen dazu, die Emanzipation etwas sehr einseitig zu sehen.

Sonntag, 02.10.11 15:02
 

ich glotze nicht, ich schaue. mir die welt an. und dazu gehören auch frauen.

Sonntag, 02.10.11 15:04
 

Der latente Geschlechterkampf

Wer bei der heutigen Werbung nicht zum Triebtäter wird, hatte entweder schon eine Überdosis Viagra oder ist impotent.
Ständig geht’s an die Unterwäsche, besonders im rückwärtigen Genitalbereich.
Ich will keinen Staubsauger mit Titten kaufen, auch keine Familienkarosse mit Arsch und schon garnicht metrosexuelle Uhren von 3- Tage-Bärten, die vollständig bekleidet lasziv nackt wirken.

Deswegen sind die meisten Frauen auch so lächelresistent, denn Männer wollen ja nur eines:
sich Bier verkaufen lassen.

Ist ja auch beanspruchend heutzutage als Vertreter des einst starken Geschlechtes zwischen Gleichberechtigung und Selbstverständnis noch zurechtzukommen, da Gleichberechtigung ja real bedeutet, daß Frauen schon immer Recht hatten.
Deswegen auch das Bier. Am liebsten natürlich von Gummipuppen serviert.

Sonntag, 02.10.11 15:05
 

Soll sich doch jeder der so leidenden Damen eine Burka zulegen. An störenden Blicken ist ja wohl jede Frau selbst schuld, wenn sie sich entsprechend anzieht. In meine Augen eine der sinnlosesten Proteste die es wohl jemals gab

Sonntag, 02.10.11 15:07
 

Lustzwieback hat den Text nicht gelesen. Oder nicht verstanden.

Sonntag, 02.10.11 15:17
 

"Richtig so, Ihr Sluts!" sage ich als Mann.

Sonntag, 02.10.11 15:18
 

Mich stört, dass pauschal gesagt wird "Männer tun dies, Männer tun das". Nicht alle Männer sind (potenzielle) Vergewaltiger, Grapscher und Sexisten.

Sonntag, 02.10.11 15:20
 

sagt keiner.

Sonntag, 02.10.11 15:22
 

Ob es nun so direkt zum Thema passt oder auch nicht. Denken wir doch einfach mal an die Fudder-Serien ''Was ist mein Stil'' Wie viel Prozent der befragten waren bisher männlichen Geschlechts ?! dürfte gerade so zweistellig werden. Und warum ??? Weil die Damen der Schöpfung gerne gesehn werden wollen, was ihnen auch nicht zu verdenken ist. Nur wenn man an einem Punkt angelangt, an dem Blicke als störend und sogar sexuell aufdringlich!!! empfunden werden, dann stimmt etwas nicht. Als emanzipiert würde ich eine Frau dann bezeichnen, wenn sie sich gegen Pfiffe oder Schnalzen von halbstarken möchtegern Playboys, selbst wehrt, indem sie ihre Meinung in der vollen U-Bahn etc. von sich gibt. Allerdings nicht, wenn man das Problem versucht auf die komplette Gesellschaft abzuwiegen.

Sonntag, 02.10.11 15:26
 

nö, männer in freiburg haben einfach keinen stil. muah. ich hater.

Sonntag, 02.10.11 15:30
 

Das war von mir eher als Gag gemeint. Im Grunde beziehen sich Slutwalks auf eine gewisse gesellschaftsweite Ebene der sexuellen Diskriminierung an der auch wir Männer zu leiden haben.

Es sind nicht die Blicke die offen angemahnt werden, sondern Handlungen wie eben Pfiffe oder andere Aufdringlichkeiten.

Sicherlich könnte man auch darüber hinweggehen, aber manche beunruhigt derartig machistisches Verhalten, das auch völlig unnötig ist.

Der Punkt ist die sexuelle Ausbeutung, die Objektivierung bedeutet. Menschen sind keine Objekte.

Sonntag, 02.10.11 15:31
 

Daran könnte es natürlich auch liegen ;) Um das noch klarzustellen, ich bin natürlich kein befürworter der Burka oder des Kopftuches... Trotzdem fühlt man sich als ''Durchschnittsmann'' ohne sexuell krankhaften Erscheinungen doch etwas auf die Füße getreten, wenn man die Botschaft dieses Slutwalks so zu hören bekommt.

Sonntag, 02.10.11 15:31
 

deswegen ist Fabienne dann auch viel außerhalb. Weil ihr Freiburger Männer zuwenig Stil haben...lol, Freiburger Männer mal mit dem Lineal zum Abmessen antreten...Blicke der Frauen garantiert.

Sonntag, 02.10.11 15:32
 

ich kann hier immer nur kurz an den rechner und kann meine gedanken zum thema deshalb nur schlagwortartig anreißen, aber die fragen, ob 1.a die ausführliche bebilderung des artikels in dieser form nicht exemplarisch für das problem ist, 1.b ob eine angemessene bebilderung möglich ist, 1.c wie sie aussehen müßte, und 2. ob die tatsache, dass ich das gefühl habe, mich als mann so gut wie nie mit meiner sexuellen identität zu beschäftigen, i. ein persönliches defizit, ii. ein sexistisches privileg oder iii. ein erstrebenswerter zustand ist, drängen sich beim lesen des artikels auf und ich suche mir jetzt hier jemanden mit dem ich sie offline diskutieren kann. grüßle!

Sonntag, 02.10.11 17:06
 

sexuelle übergriffe sind natürlich indiskutabel, aber wen man anschaut und aus welchem grund das sollte dann doch jedem selbst überlassen werden.

wenn es von frauen das größte problem ist das ein mann ihr hinterherpfeifft dann hat die liebe schwarzer ganz schön viel geleistet.


aber naja, versteh schon einer die schlampen.

Sonntag, 02.10.11 17:07
 

Gugge koscht nix sag ich immer. Sorry Mädels, aber wer sich hübsch macht wird halt angesehen, das ist so, fertig.
Da könnt ihr euch genötigt fühlen, aber ändern wird das nix.

Solange es hübsche Frauen gibt guck ich hinter her, besonders meiner eigenen :P

Sonntag, 02.10.11 17:42
 

"Freiburger Männer mal mit dem Lineal zum Abmessen antreten...Blicke der Frauen garantiert"

Da Dude darf als erster antreten. Mal schauen, auf wieviel Millimeter das Schrumpfelstilzchen kommt. 3 oder 4?

Sonntag, 02.10.11 17:45
 

ja und wenn man nicht schauen würde, dann wäre die Damenwelt auch frustriert. Aber wehe dir fällt nicht sofort die neue Frisur auf. oder die neuen Schuhe.

Wie man es macht. Man(n) kann es den Frauen einfach nicht rechtmachen.

Sonntag, 02.10.11 18:02
 

Offenbar habt Ihr nicht verstanden, dass es hier primär nicht ums "Gucken" geht, sondern u.a. darum, dass vergewaltigte oder sexuell belästigte Frauen zu Mitschuldigen erklärt werden, weil sie angeblich falsch gekleidet waren.

Sonntag, 02.10.11 18:32
 

"und ekelhafte Blicke in der U-Bahn."

ich kann mich ja nur über das lustig machen, was iuch ablehne, also hör auf mich dem schwarz weiß denken zebra :D

Sonntag, 02.10.11 18:36
 

"mon décolleté n'est pas un oui" - wer würde da widersprechen. Dass gegen Vergewaltigungen demonstriert werden muss ist schlimm, man sollte ja meinen dass die Gesellschaft da weiter wäre. Auch gegen Sexismus in Form von nicht-eingeladenen gaffenden Blicken oder Hinterherpfeifen usw. zu demonstrieren finde ich gut und kann ich voll unterstützen. Darum ging es doch wohl, und nicht um die Grenzen von Gaffen und Angucken oder anzüglicher und sommerlicher Kleidung.

Ist doch klar dass Frauen kein Bock haben ständig als Sexobjekt gesehen zu werden. Wer das nicht kapiert ist ein Vollpfosten und kriegt hoffentlich nie eine ab. Hugh.

Sonntag, 02.10.11 18:41
 

Das ganze Leben ist eine Kontaktanzeige...meistens in weniger seriösen Blättern.

Sonntag, 02.10.11 18:50
 

ach machen wir uns doch nichts vor, wenn ein george cloony hinterher pfeifen würde, finden sich die meisten frauen gebauchpinselt, würde es ein horst schlemmer tun, findn sie es eklig. also isses eher diskriminierend was manche frauen machen :D

Sonntag, 02.10.11 18:57
 

danke zebra.

Sonntag, 02.10.11 19:39
 

Bei der Geschichte geht es doch darum, daß es uns Männern egal sein soll / muß, wie eine Frau die Straße hinunterstöckelt, wie lasziv sie sich gibt, aufgebrezelt halb nackt, Geschmickt wie ein Vamp, die mir die Nacht der Nächte verspricht, rotgeschmicktem Mund, perfekter Purple Smokey Eyeshadow, Mascara getunte Wimpern in die man Dauerwellen ziehen könnte, Fingernägel so hart und lang um einen den Rücken aufzureissen, den Body in seiner vollkommenen Entwicklungsstufe des Körpertrainings gefinished, mit straffer, leicht blasser Haut, eingepackt in ein Designerkleid von Helmut Lang, daß selbst Peter Lindbergh sofort auf den Auslöser drücken muß....

Sonntag, 02.10.11 20:01
 

@tattoocheck: nein.

Sonntag, 02.10.11 20:02
 

...das kann einen Sehmann doch erschüttern.

Sonntag, 02.10.11 20:09
 

Frauen sind eitel und wollen schön aussehen - und dann sollen wir Männer sie nicht mehr anschauen dürfen? Einer der unsinnigsten Proteste überhaupt!

Gewisse Bekleidungsvorschriften im Berufsalltag müssen einfach beachtet werden - und wer das eben nicht mag muss sich in ein Land begeben mit islamischer Kulturordnung.

Für mich als Mann total überflüssig und nicht nachvollziehbar! Eher tritt das Gegenteil ein und mancher überreich hormonbestückter Mann fühlt sich erst durch den Auftritt der SO gekleideten Damen dazu animiert sie für seine Befriedigung sexueller Art auch gegen ihren Willen heran zu ziehen wollen.

Das Leben ist ein Balztanz und wer da nicht mitmachen will - soll halt über ein bescheidenes Outfit im Burka Style nachdenken.

Sonntag, 02.10.11 20:36
 

@Fabienne: ich glaube, es ist sinnlos. Lass sie reden.

Sonntag, 02.10.11 21:16
 

Also soll es uns nicht egal sein...?
Es geht doch darum, die Frau als solches in Ruhe zu lassen, egal in welchem Outfit sie daher kommt. Das eine entsprechnde Aufmachung nicht die automatische Einwilligung zum betatschen und ficken darstellt...

Sonntag, 02.10.11 21:19
 

Nein heißt nein, das ist richtig. Leider gibt es wirklich genug Spezialisten die soetwas partout nicht verstehen wollen, und damit meine ich jetzt nicht nur potentielle Vergewaltiger. Wenn mich abends irgendwelche Vodka-Bull Atzen in ihrer Affensprache darüber zulabern dass ich doch lieber mit ihnen weggehen soll als mit meinem Freund weil der ja nicht so heftige Muckis hat wie sie fühle ich mich natürlich angewidert. Aber über normale Blicke die uns das Gefühl geben attraktiv gefunden zu werden und dass sich die 3 Stunden zurecht machen gelohnt haben freuen wir uns natürlich schon (auch wenn wir in einer Beziehung sind).
Aber ich nehm mal kaum an dass das bei dem starken Geschlecht großartig anders sein wird.

Sonntag, 02.10.11 21:42
 

tschuldigung, ähm, reden?


Jass hat den Kommentar am 02.10.2011 um 21:43 bearbeitet
Sonntag, 02.10.11 21:44
 

und ich brauch nur 5 minuten um schlampig auszusehen. ätsch.

Sonntag, 02.10.11 21:53
 

Guter Artikel Fabienne!
Wer ihn gelesen hat, weiß potentiell, dass es ein Protest für die sexuelle Selbstbestimmung ist - nicht gegen Blicke.
Wer das nicht verstanden hat, ist a) imbezill oder WILL b) nicht, dass über dieses wichtige Thema gesprochen wird, sondern versucht stattdessen, mal loszuwerden, was er schon immer blöd an "Frauen" fand. In Anführungszeichen, weil die begriffsstutzigen Kommentare von Personen abgegeben wurden, die sich - nicht nur vermutlich, sondern sicher - noch nicht über alle Frauen dieser Welt aufregen konnten und darum der Verdacht besteht, dass ihr Hass sich wohl eher gegen bestimmte Personen - oder, das halte ich für wahrscheinlicher: gegen ihre eigene unbefriedigende Existenz - richtet.

Hier will uns jemand weismachen, Vergewaltigung wäre nur die ausgeprägtere Form des Zuspruchs, sozusagen die ernsteste Anerkennung für minuten-/studenlanges Stylen.
Wer bisher mit dieser Wahvorstellung lebte, wird ja nun eines Besseren belehrt und sollte einfach nur aufnahmefähig sein (alle jetzt Betrunkenen können morgen noch mal nachlesen, dass sie sich geirrt haben). An Dummheit solchen Ausmaßes glaube ich jedoch nicht. Bleibt also die Frage, was hinter frauenfeindlichen Äußerungen wie der oben von mir zusammengefassten steckt...

Natürlich ist es sinnlos, mit Menschen zu diskutieren, die an dem Thema selbst keinerlei Interesse haben und gut fahren, wenn angesprochene Missstände bestehen bleiben.
Sie durch massenhafte Repetition zu zementieren ist allerdings auch falsch. Man müsste also den Kommentarfaden hier abschneiden oder sehr viel Mühe in einen Scheinaustausch mit Betonköpfen stecken.
Dass verständige Menschen ihre Zeit und Energie bevorzugt anders investieren, ist naheliegend.

Sonntag, 02.10.11 22:06
 

Wenn man sich Sanguinettis Aussage ansieht:

"I've been told I'm not supposed to say this – however, women should avoid dressing like sluts in order not to be victimised." (http://www.guardian.co.uk/world/2011/may/06/slutwalking-policeman-talk-clothing),
wird einem der Skandal, denke ich, bewusster: ("Zieht euch nicht wie Schlampen an, damit ihr nicht vergewaltigt wird" -> Schlampen zu vergewaltigen ist o.k.) - Diese Wortwahl war - milde ausgedrückt - unbedacht.

Auch wenn eine Frau wie eine Schlampe gekleidet ist, so tut das keinen Abbruch an ihrem Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. (Genau wie eine Hure das Recht hat, mit einem Freier die zu leistenden Tätigkeiten zu vereinbahren).

Nichts desto trotz sollte sich keine Frau über Grenzüberschreitungen jeglicher Art wundern, wenn sie "zu aufreizend" gekleidet ist - Vollpfosten wird es leider immer geben. (Und drüber beschweren? Ich denke, ein "Slutwalk" wird diese Menschen nicht erreichen ....)

Sonntag, 02.10.11 22:13
 

Sanguinettis Wortwahl war ziemlich daneben und es ist fraglich, ob dieser Zusammenhang tatsächlich besteht -- ich weiß es nicht, ich habe keine Ahnung, was in den Köpfen solcher Leute vorgeht.

Aber den Überbringer der Botschaft (ob sie stimmt oder nicht) hinzurichten, bringt niemanden weiter. Und ihm zu unterstellen, dass er meint "Schlampen zu vergewaltigen ist o.k" ist einfach falsch. Er sagt nur "Die Wahrscheinlichkeit, mit aufreizender Kleidung auf der Straße Opfer zu werden, ist höher als mit dezentererer Kleidung". Das ist schlimm, wenn es so ist, aber daran ist nicht Sanguinetti schuld.


janjan7777 hat den Kommentar am 02.10.2011 um 22:16 bearbeitet
Sonntag, 02.10.11 22:33
 

der polizist ist schuldig weil dieser zusammenhang schwachsinn ist und er das denkt weil er ein vollpfosten ist. das ist die "(diesen schwachsinn, den ich als idiot für richtig halte) wird man ja wohl noch sagen dürfen"-denke. sonst müßte man davon ausgehen, dass es in saudi-arabien keine sexuelle gewalt gibt, weil alle frauen ja so züchtig rumlaufen. ein leidlich sozialisierter mann kann unabhängig von der kleidung seines gegenüber zivilisiert sein, und ein schlecht sozialisierter kann es ebenso unabhängig vom gegenüber eben nicht.

entweder ich habe die bizarre vorstellung, dass frauen keine vollwertigen personen, sondern nützliche hilfsmittel zur befriedigung meiner sexuellen bedürfnisse sind und ihr alltägliches wohlbefinden folglich der freien äußerung meines brünftigkeitsstatus untergeordnet ist, oder ich habe diese gefühle nicht. fertig.

Sonntag, 02.10.11 22:51
 

Sanguinetti sagt: "Frauen sollten vermeiden, sich wie Schlampen zu kleiden, um nicht belästigt/vergewaltigt zu werden." - Der Punkt steckt hier in der Verwendung des Wortes "Schlampe" als Bezeichnung für eine aufreizend gekleidete Frau, ("Slut": Oxford Dictionary: "slovenly woman" - dreckige Frau)
welcher in sich eine Abwertung enthält und lange negativ gefärbt war.

Hier kommt anscheinend nicht nur bei mir die Assoziation hoch: "Ach, und wenn ich als 'Schlampe' gekleidet bin, bin ich Freiwild?" Das Ganze halt auch in dem Kontext, dass dies keine Aussage im privaten Kreis, sondern eine Aussage in einer offiziellen Veranstaltung der Polizei war. Ein etwas sensiblerer Umgang mit dem Thema wäre hier durchaus wünschenswert gewesen.

Bis auf meine Wenigkeit hat ihn im Forum bisher keiner geschlachtet und letztlich ist seine Äußerung in meinen Augen der Ausdruck eines gewissen Denkens welchem begegnet werden sollte (sprich: wenn schon ein PB in einer öffentlichen Veranstaltung diese Worte wählt (so wie Du denkst, so sprichst Du), wie sieht es dann erst an den Stammtischen einer Gesellschaft aus ...)

Sonntag, 02.10.11 22:52
 

Verklemmt und ein halbes Jahrhundert hinterher!

Sonntag, 02.10.11 23:05
 

Ich finde, dass hier in dieser Diskussion viel zu wenige Frauen bzw. Frauen-Typen zu Wort kommen um ein repräsentatives Bild der Stimmung in der Frauenwelt wieder zu geben. Ich persönlich ziehe mich zwar gerne stilvoll, aber nicht sexy an. Dafür bin ich einfach nicht der Typ. Ich provoziere in keinster Weise "das ekelhafte Zungenschnalzen und In-die-Luft-Küssen" in der Straßenbahn. Dennoch muss ich es sehr oft über mich ergehen lassen. Es widert mich an, dass viele Männer ihre Machtposition aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit in Punkto Stärke demonstrieren müssen indem sie Frauen erniedrigen durch ebensolches Zungenschnalzen, in-die-Luft-Küssen und "aus-Versehen-Angrabschen". Das nervt, unterdrückt und macht Angst. Und das OBWOHL ich mich nie aufreizend anziehe, bewege oder schminke. Ich schätze, dass viele Männer Angst haben durch die zunehmende Gleichberechtigung ihre Position als Alpha-Geschlecht zu verlieren und deshalb durch "kleine" sexuelle Belästigungen und Bemerkungen zwischendurch nicht nur die leicht-bekleideten unter den Frauen, sondern und vielleicht auch vor allem, nach Emanzipation und Gleichberechtigung strebenden Frauen zu unterdrücken bzw. körperliche Überlegenheit zu demonstrieren. Wie gesagt "viele" und nicht "alle" Männer, "einige" und nicht "alle" Frauen. Aber diese Minder- oder Mehrheit prägt nunmal die Stimmung, weil fast jede Frau unabhängig davon, wie sie angezogen war, schonmal oder mehrmals mit sexuellen Bemerkungen zu kämpfen hatte. Klar gefällt es uns zu gefallen, aber scheißegal, ob sexy oder nicht, man(n) sollte sein Wohlgefallen doch bitte immer respektvoll zeigen!

Sonntag, 02.10.11 23:06
 

Nicht im hier im Forum, aber in anderen Medien und letztlich auch im Artikel. Man schlachte ihn von mir aus dafür, dass er dieses Wort benutzt, oder dafür, dass er aufreizend gekleidete Damen als Slut bezeichnet (was vor allem pubertierende Mädchen übrigens genauso machen) oder widerlege ihn mit Fakten, dass seine Aussage nicht stimmt, aber ich lese das so heraus, dass ihm vorgeworfen wird, er hieße diesen Zusammenhang gut. Und sorry, das sehe ich nicht.

Sonntag, 02.10.11 23:11
 

"...aber ich lese das so heraus, dass ihm vorgeworfen wird, er hieße diesen Zusammenhang gut..." - ER stellt diesen Zusammenhang erst her, er macht das Opfer zur Mittäterin.

Sonntag, 02.10.11 23:28
 

Auf Dich hatte ich gewartet @ja/nein, danke!

Ich bin wirklich überrascht, wie unterschiedlich dieses Thema von Männern und Frauen wahrgenommen wird. Das hätte ich nicht erwartet.

Sonntag, 02.10.11 23:31
 

Nein. Er sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer zu werden, höher wird.
Zugegeben, das ist im Grunde dasselbe. Ob es diesen Zusammenhang gibt, können aber nur Statistiker/innen oder Psychiolog/innen mit gewisser Sicherheit sagen.


janjan7777 hat den Kommentar am 02.10.2011 um 23:33 bearbeitet
Sonntag, 02.10.11 23:40
 

http://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung #Kriminologische_Betrachtung

"Ein Zusammenhang zwischen der Kleidung und dem Auftreten einer Person und ihrem relativen Risiko, vergewaltigt zu werden, konnte bisher statistisch nicht nachgewiesen werden."

tja

Sonntag, 02.10.11 23:48
 

Wenns nur ums gucken gehen würde...
Da muss man sich als Frau (mitunter auch als Mann, ich finde es erschreckend wie viele Frauen z.b. nichts daran finden einem attraktiven Kerl an den Po zu langen) oft einiges mehr gefallen lassen.
Wenn ich mir meinen Bekanntenkreis anschaue kenne ich kaum eine Frau, die noch nie in irgendeiner Form Opfer sexueller Gewalt war. Bei den Männern hält sich das dann doch deutlich in Grenzen, wobei ich da auch schon ganz schlimme Dinge habe erfahren müssen.
Das kanns doch irgendwie nicht sein.
Und am besten sind ja immernoch die "Stell dich nich so an, Männer sind halt so" Typen. Chauvinistenhippies !

Sonntag, 02.10.11 23:50
 

Eben. Es geht ja beileibe nicht nur um Vergewaltigungsopfer sondern allgemein um sexuelle Belästigung.

Sonntag, 02.10.11 23:58
 

Ich werde mich nicht wegen "Nein, aber eigentlich ja, aber ich wollte meinen Post mit einem "Nein" anfangen" hier verzetteln - diesen Zusammenhang gibt es erwiesenermaßen nicht und wenn man es nicht besser weiß, einfach mal zu sagen, dass es ja an den Klamotten der Frauen liegen KÖNNTE (janjan, der ist für dich, mit viel Geduld), ist eine Unterstellung, die auch, wenn sie statistisch unterfüttert WÄRE, in die völlig falsche Richtung zielt.
Eher würde ich behaupten, dass Frauen mit ungesicherten Schußwaffen in der Hand nie Opfer von Vergewaltigungen werden. Ich weiß nicht, was die Statistik meint, aber wenn ich vor Studentinnen sprechen müsste, würde ich ihnen sagen, sie sind selbst Schuld, wenn sie nix zum Totschießen dabei haben. Danke für die tolle Logik, Nicht-Schlaumeier.

Montag, 03.10.11 00:09
 

ja/nein, hier mit Beleidigungen anzufangen, bringt niemanden weiter. "now hold my beer and watch this" hat einen Link gebracht, der Sanguinetti widerlegt, damit kann man vernünftig weiterdiskutieren.

Montag, 03.10.11 00:31
 

WAS soll denn diskutiert werden? Ob Frauen in (was auch immer dazu zählt) "sexy" Outfits Mitschuld an Vergewaltigungen haben, wenn sie ihnen wiederfahren? Welchen Teil von "DIE GANZE IDEE DAHINTER IST KRANK" hast du nicht verstanden?

Montag, 03.10.11 00:41
 

Es geht darum, dass Vergewaltigung im von den meisten als Mittel zur sexuellen Erfüllung des Täters oder der Täterin verstanden wird, was so nicht stimmt. Erst wenn man sich bewusst wird, dass Sex nur Mittel zum Zweck ist und es in Wirklichkeit um etwas anderes geht (und mir war das auch lange nicht bewusst), wird verständlich, dass es nichts mit der Kleidung zu tun hat.
Du sagst im Grunde: "Wer glaubt, dass Vergewaltigung ein Mittel zur sexuellen Erfüllungdes Täters ist, ist krank".


janjan7777 hat den Kommentar am 03.10.2011 um 00:46 bearbeitet
Montag, 03.10.11 00:43
 

wenn ich die kommentare hier lese, ist es mir richtig peinlich ein mann zu sein.

Montag, 03.10.11 00:46
 

"Wer glaubt, dass Vergewaltigung ein Mittel zur sexuellen Erfüllungdes Täters ist, ist krank"
...Ist doch nicht ganz falsch, krank würde ich vielleicht nicht sagen aber wer ist so beschränkt zu glauben dass es bei Vergewaltigung um Sex geht?

Montag, 03.10.11 00:50
 

Wieso sollte man, wenn man sich nicht damit beschäftigt hat, etwas anderes glauben? Ging mir auch so, und ich verwahre mich dagegen, als "beschränkt" bezeichnet zu werden.

Montag, 03.10.11 00:55
 

eine vergewaltigung ist ein relativ gewalthaltiger vorgang und nicht das, was man sich gemeinhin unter sex oder als sexy vorstellt. die vorstellung ist so ungefähr das gegenteil von sexy.

Montag, 03.10.11 01:12
 

Hey janjan, die Volkshochschule hat angerufen: Der "Wie winde ich mich raus?"-Kurs wurde abgesagt, du bekommst dein Geld zurück.

edit: Nicht persönlich nehmen, war statt "Gute Nacht"


ja/nein hat den Kommentar am 03.10.2011 um 01:14 bearbeitet
Montag, 03.10.11 01:41
 

Ich muss mich nirgendwo rauswinden. Im Gegenteil finde ich, dass hier ein paar Dinge wesentlich klarer geworden sind, die anscheinend selbst manchen Demonstrierenden nicht so klar sind. Dass Vergewaltigung und dumm anquatschen nämlich zwei sehr verschiedene Dinge sind, zum Beispiel.

Dass von dir hier aber Tiefschläge auf der persönlichen Ebene kommen, sorry, das ist Kindergarten, da hilft auch der Edit nichts. Wir reden weiter, wenn du volljährig bist.

Montag, 03.10.11 03:54
 

nein, der punkt ist eben gerade dass unerwünschte anmachen eine form von übergriff darstellen. natürlich keine vergewaltigung, aber eine permanente streßquelle und durchaus nicht etwas "sehr verschiedenes". in beiden fällen wird der eigene wille über den der frau gestellt, obwohl man sich auch ohne weiteres einfach um seinen eigenen scheiß kümmern könnte.

wenn dich permanent jemand wegen irgendwas nervt wärst du auch unzufrieden, vor allem wenn das "nerven" die form eines spielerischen anschlagens der tiefsten taste auf einer nach oben offenen klaviatur darstellt, die von glotzen über pfeifen über grapschen eskaliert und buchstäblich mit mord - nach oder während einer vergewaltigung - endet.

stell dir vor du würdest auf der straße permanent angebettelt. alle fragen "hey, haste nen euro für mich, krösus?", dann ziehen sie dich am ärmel, der nächste packt dich am arm und will nicht loslassen, und dir ist völlig klar dass theoretisch auch einer mit nem messer kommen könnte und dich kaltmachen kann für den zwanni in deinem geldbeutel. tja, und jetzt kommt zu dem elend noch die aussicht auf eine mögliche vergewaltigung hinzu, was du dir der einfachheit halber als massive folter vorstellen kannst - eine erfahrung totaler hilflosigkeit, u.u. unwiderbringlicher verlust an welt- und mitmenschheitsvertrauen, todesangst und schmerz. SUPER!

es geht bei dem ganzen sehr grundlegend um respekt vor dem gegenüber als person. privatsphäre, um himmels willen. und wie bei allen frauenrechtsgeschichten profitieren männer natürlich genauso, jedenfalls nehme ich an dass du auch gerne respekt entgegengebracht bekommst und die achtung deiner privatsphäre schätzst. also anerkennung der attraktivität des gegenübers gerne, aber bitte nur in gedanken bis die situation eine äußerung deiner anerkennung sozial angemessen erscheinen läßt.


now hold my beer and watch this hat den Kommentar am 03.10.2011 um 04:01 bearbeitet
Montag, 03.10.11 04:44
 

Erstmal vorweg: dass der primäre Aspekt bei einer Vergewaltigung zumeist der Machtaspekt ist, war mir bisher auch nicht bewusst. So eingehend musste ich mich mit dem Thema bisher - zum Glück - nicht beschäftigen und bin auch sehr froh drüber. (Die Konsequenz aus dem Umstand, dass wir uns alle hätten eingehend mit dem Thema auseinandersetzen müssen, gefällt mir gar nicht)

Generell unterstützt Sanguinetti mit seiner Aussage den "Vergewaltigungsmythos" (http://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigungsmythos), Anführungszeichen wg. "stehendem Begriff", wobei ich über die Vorgänge, welche vorher an der Uni stattfanden und zu dieser Veranstaltung geführt haben relativ wenig weiß. Implizit weißt er den Frauen, welche sich wie "Sluts" kleiden damit eine Teilschuld zu. Wobei schon der Begriff selbst eine Diskriminierung und Herabwürdigung (vergl. Nutte/Hure) darstellt. (Janjan: ein PO ist keine pubertierende 17 jährige, schon gar nicht auf einer öffentlichen Veranstaltung vor einem Haufen Studentinnen)

Von der Wahrnehmung her ist es so, dass ich als Mann nicht sehr häufig damit konfrontiert werde, dass jmd. mir aus sexuellen Gründen hinterherpfeift oder mich mit den Blicken auszieht, wobei ich mich auch weder "mit Stil" noch besonders sexuell betont bekleide ... Daher fällt es mir auch - wenn überhaupt - nur am Rande auf. - Vielleicht wäre ein "Pfeif-Mob" eine interessante Alternative zum Slut-Walk ;)
Sexuell motivierte körperliche Übergriffe ("Antatschen", etc) fallen da, vor allem sekundär, deutlich mehr in's Gewicht.

Dies ist aber m.E. auch ein interpersonelles Problem, wie ich oben schon schrieb: fragt euch mal, wie viele eurer Freundinnen 'ne leichte Krise bekommen würden, wenn keiner schaut und wie viele eurer Freundinnen erwarten, dass der Mann den ersten Schritt macht.

Gut's nächtle ...

Montag, 03.10.11 04:57
 

@now hold my beer and watch this:
Problem hierbei ist, dass ich auch Frauen kenne, die die Anerkennung in Form eines Pfiffes sehr genießen .... (Oder bewusst körperbetont anziehen, um sich 'nen Typen abzuschleppen ;)

Insofern sehe ich "Anmachen" welche nicht mit körperlichen Übergriffen
verbunden sind durchaus noch in einer Grauzone zu der untersten Taste des Klaviers. Hier ist es für mich eine Frage der Sensibilität und des Respektes zum Gegenüber. Und diese beiden Features sind nun mal unterschiedlich ausgeprägt und z.T. auch tagesabhängig.

Montag, 03.10.11 08:05
 

Diese Frauen ziehen sich sexy an, nicht nuttig. sie schleppen AUS EIGENER ENTSCHEIDUNG jemanden ab, wie du schön sagst. Das ist vielleicht nicht besonders stilvoll, aber keine einladung zu unfreiwilligem Gegrapsche oder gar Sex.

Wenn hier Flirten oder meinetwegen auch Anbaggern mit Grapschen, Angaffen, Handyfilmen in der Bahn oder sexueller Nötigung auf einer Stufe gesehen wird, ist das falsch. Das habe ich in meinem Text glaube ich deutlich gemacht.


Fabienne hat den Kommentar am 03.10.2011 um 08:30 bearbeitet
Montag, 03.10.11 09:44
 

Ich glaube, ein grundlegendes Problem ist, dass Frauen glauben, sich so anziehen zu wollen. Die Klamotten in den Geschäften sagen es einem, die Werbung sagt es einem. Die anderen Frauen sagen es einem!
Wieso macht das kein Mann? Weil immer noch verinnerlicht ist, dass nun mal Frauen das "schöne Geschlecht" sind, sich dementsprechend hübsch machen müssen, mit anderen Fauen äußerlich konkurrieren zu müssen, sich daher auch schminken und weiß nicht was zu müssen. Der Sexismus steckt also leider auch in den Frauen, irgendwo tief verankert! Sexismus ist, (nicht-biologische) Unterschiede durch das Geschlecht begründet zu sehen.

Montag, 03.10.11 10:42
 

@Fischkopf: Dass es ein Polizist besser wissen sollte als unsereins und etwas vorsichtiger vor Publikum ist mir auch klar, aber dass schon Minderjährige so reden ist Teil des Problems.

Was ich schon festgestellt habe, ist, dass einem Mann keine "intimate zine" (weiß das deutsche Wort gerade nicht) zugestanden wird, gerade abends in der Disco. Ich kann damit leben, aber wenn die Freundin daneben steht, kann das echt anstrengend werden.


janjan7777 hat den Kommentar am 03.10.2011 um 10:49 bearbeitet
Montag, 03.10.11 11:07
 

Und dank der Werbung, Trends etc. haben Frauen die früher noch geltenden Grundlagen einer massenkompatiblen Bekleidung DEUTLICH überschritten!

Ein schöner Ausschnitt, verlockende Rückenpartie, kurzer Rock, waghalsiger Schlitz im Kleid - das sind alles Signale für den Mann sich ausgerechnet für die Trägerin zu interessieren. Jedoch wird in dem Zusammenhang vergessen das allzu offensiv gezeigte Haut nicht sexy wirkt - eher im Gegenteil ordinär-gewöhnlich vom Betrachter wahrgenommen wird.

Frauen die sich nicht so offensiv kleiden wirken interessanter, tiefgründiger und dadurch für Männer einfach sexier. Attraktiv ist eine allzuviel zeigende Frau nicht immer - ich finde es ist Kultur im Bereich "was-ist-noch-möglich" verloren gegangen. Oder ist es jetzt erstrebenswert sich wie eine Nutzerin der Herbertsstraße in Hamburg kleiden zu wollen?

Und gerade deshalb finde ich die Proteste übertrieben.

Montag, 03.10.11 11:21
 

auf mich wirkt die demo auf den ersten blick genauso, wie es mindchange gut auf den punkt gebracht hat: "Verklemmt und ein halbes Jahrhundert hinterher!"

allerdings wurde bei der sache mit dominique strauss-kahn deutlich, dass die franzosen, im gegensatz zu uns, beim thema sexuelle belästigung offenbar viel rückständiger sind. in deutschland ist das thema ja schon vor vielen jahren mehr als hinreichend abgehandelt worden. deshalb wäre eine ausführlichere erläuterung über die französische situation zum verständnis hilfreich gewesen.

""Nein, solche Menschen gibt's leider wie Sand am Meer", antwortet Vanessa." diese pauschalisierende behauptung ist eindeutig männerdiskriminierend / männerfeindlich und sollte nicht ohne kritischen zusatz im artikel verbleiben.

Montag, 03.10.11 11:33
 

willst du im ernst abstreiten dass es "solche menschen wie sand am meer" gibt? hast du beispielsweise den thread hier gelesen??

@janjan
respekt halt :)

@fischkopf
es gibt leute die alles mögliche gut finden. du kannst bei einer handlung, die einen anderen möglicherweise einschränkt, nicht automatisch davon ausgehen, dass das schon ok ist, weil du von jemand anderem weißt dass er das mal gut fand. es gibt genug leute die das scheiße finden dass es zu ner weltweiten demobewegung gereicht hat, das sagt doch auch was aus.


now hold my beer and watch this hat den Kommentar am 03.10.2011 um 11:39 bearbeitet
Montag, 03.10.11 11:39
 

10nach12 les dochmal bitte die kommentare über dir und sag dann nochmal das man hier bei uns schon viel weniger rückständig ist.
und warum ist das diskrimminierend? oder männerfeindlich? sie pauschalisiert auch nicht. sie sagt ja nicht "alle männer sind so", sondern nur das es viele gibt und das wird keiner bestreiten. wenn du wissen willst was pauschalisieren ist, dann les die kommentare von den herren hier, die uns erklären wie frauen funktionieren.

Montag, 03.10.11 11:46
 

@phh: "wie sand am meer" ist eine metapher für "mehr als zählbar viele" oder "unendlich viele". damit sind letztendlich alle männer gemeint und das ist nicht ok.

@NYHC: in der berichterstattung über strauss-kahn wurde z.b. darüber berichtet, dass frauen in frankreich am arbeitsplatz mancherlei belästigungen erdulden müssen, die bei uns schon lange ein völliges tabu sind, der klaps auf den po und ähnliche dinge.

Montag, 03.10.11 11:52
 

lustig das ganze,
für mich haben männer wie frauen ähnliche erotische bedürfnisse, nur komplementäre rhytmen sie auszuleben, kommen die nicht zusammen, gibt es böses, destruktives, ohnmachtverhältnisse werden körperlich durchgesetzt.
und das der mann eher ganz schnell was bequem reinstecken will und die frau es eher ganz lange emotional verstecken möchte, ist eine alte (sozialisation?) unzureichende konstante, die weitegehend sublimiert werden kann und wahrscheinlich auch muss. kreativität ist gefragt..sexualität ist was schönes und sollte befreiend wirken und keine abhändigkeit oder aggressionen freisetzen.

in deutschland schläft der eros meist so oder so..


inka hat den Kommentar am 03.10.2011 um 12:00 bearbeitet
Montag, 03.10.11 12:22
 

Es wurde zwar Alles schon sinngemäß gesagt, aber trotzdem:

"Für uns Jungs ist eine Frau im Mini-Rock wie ein Stück Fleisch, das einem Hungrigen vorgesetzt wird. Man weiß doch sofort, was sie will".
Juristisch angehen sollte man den Idioten/das A.......h!
Letztes Jahr miterlebt hinterm Karstadt, da wo man die Fahrräder abstellt: zwei Proleten laufen an einem warmen Tag an einer sexy gekleideten Frau vorüber und zu hören ist:"Eh, Muschi!".
Wäre ich Cop gewesen, ich hätte den W.....n eine Anzeige aufs Auge gedrückt.


en passant hat den Kommentar am 03.10.2011 um 12:30 bearbeitet
Montag, 03.10.11 12:29
 

@10nach12
nein, "wie sand am meer" bedeutet "jede menge", aber nicht "alle". wenn ich sage "ich habe hier äpfel wie sand am meer" denkt doch keiner dass ich jeden apfel auf dem planeten habe. dann verwendest du die sprachfigur falsch.

Montag, 03.10.11 12:45
 

Können die Nichtchecker hier sich mal irgendwie ein kleines bischen Vernunft in den Schädel rammen.
Die Kommentare hier Teilweise zeigen ganz deutlich, warum solche Proteste absolut zeitgemäss und angebracht sind.
Es geht nicht um Sex, und es geht auch nicht um die Frage ob es cool ist sich aufreizend zu kleiden.
Es geht letztlich darum in Freiheit leben zu können.

Mir reichts, ich werd Suffragette!

Montag, 03.10.11 12:49
 

"now hold my beer and watch this" hat Recht. Was für den Einen/die Eine stilvolles oder zumindest erwünschtes "Anbaggern" ist, kann für den Andere/die Andere unangenehm oder sogar belästigend sein. Und gerade deshalb ist das Thema delikat und sollte mit Vorsicht diskutiert und praktiziert werden. Der Kleidungsstil verrät auf jeden Fall nichts über die Art und Weise wie man angesprochen werden mag und ist auch keine Einladung an männliche (und/oder weibliche) Primaten sich möglichst animalisch zu verhalten. Anbaggern von mir aus, aber bitte immer respektvoll. Jede Frau/jeder Mann - unabhängig ihrer/seiner Bekleidung - will gut behandelt werden, selbst die "Sluts" unter ihnen. Soweit ich das Demokonzept verstanden habe, wollen die Frauen im Artikel genau darauf hinweisen. Was auch stimmt, ist, dass Deutschland in Sachen Respekt in vielerlei Hinsicht anderen Ländern gegenüber fortschrittlicher ist, kann aber auch einfach nur an der nördlichen Mentalität liegen. Ich habe eine Weile im Süden Europas gelebt und habe leider die Erfahrung machen müssen, dass man kaum irgendwo hin gehen konnte, ohne dass Autos gehupt haben, Männer mit Zungen geschnalzt oder mir im Vorbeilaufen zugerufen/-geflüstert haben, was sie jetzt gerne mit mir machen würden. Selbst Dozenten, die ihre Studentinnen anbaggern/sexuelle Bemerkungen machen, waren nicht selten. Und wie gesagt, ich ziehe mich nicht (bewußt) sexy an. Aber auch hier in Freiburg kann man als Frau kaum das Bermudadreieck passieren ohne danach mies gelaunt auf der Kajo wieder anzukommen. Aber das ist vielleicht eine andere Geschichte.

Montag, 03.10.11 13:00
 

außerdem kann es doch echt nicht sein, dass man als Frau in seiner Bekleidungsfreiheit so eingeschränkt wird, dass man - wie es im Artikel auf den Punkt gebracht wurde - an heißen Tagen nicht mit kurzen, engen Hosen rumlaufen darf ohne angesabbert oder eben sogar belästigt zu werden!! Dass man sich überlegen muss, ob man sich nicht in Gefahr bringt, wenn man in einer lauen Sommernacht alleine im kurzen Kleid nach Hause läuft. Auch wenn der Zusammenhang zwischen Kleidung und Belästigung geringer ist, als man denkt, fühlt man sich trotzdem mitschuldigt, weil noch immer viele Leute ("wie Sand am Meer") den Opfern eine Mitschuld geben, nur weil sie die "falsche" Kleidung trugen... das kanns doch nicht sein

Montag, 03.10.11 13:02
 

haben sich männliche Vergewaltigungsopfer auch zu aufreizend angezogen?

Montag, 03.10.11 13:16
 

oha^^

Montag, 03.10.11 13:56
 

Wenigstens einer hat's verstanden. Ich denke ich muss nicht erwähnen wer?

Montag, 03.10.11 14:05
 

@phh: die metapher ist in der bibel häufig zu finden und daher wird das älteste und ursprüngliche herkommen von dort stammen. mit derselben bedeutung wird übrigens auch die metapher "sterne am himmel" verwendet.

"Wie man des Himmels Heer nicht zählen noch den Sand am Meer messen kann, also will ich mehren den Samen Davids, meines Knechtes, und die Leviten, die mir dienen." Jeremia 33.22

"Also schüttete Joseph das Getreide auf, über die Maßen viel wie Sand am Meer, also daß er aufhörte es zu zählen; denn man konnte es nicht zählen." 1. Mose 41.49

"Es wird aber die Zahl der Kinder in Israel sein wie der Sand am Meer, den man weder messen noch zählen kann." Hosea 2.1

"Darum sind auch von einem, wiewohl erstorbenen Leibes, viele geboren wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Rande des Meeres, der unzählig ist." Hebräer 11.12

soviel zu der herkunft. aber auch ohne diesen hintergrund finde ich das bild eindeutig.

Montag, 03.10.11 15:05
 

jaha. es heißt, wie man aus deinen beispielen wunderbar entnehmen kann, "zahllos" im sinne von "unzählbar viele", was in der praxis so viel bedeutet wie "so viele, dass man sich keine gedanken machen muss dass sie jemals ausgehen (könnten)", oder, in der umgangssprache, "jede menge". niemand, auch die bibel nicht, wie du mit deinen stellen belegst, verwendet das bild als "ausnahmslos alle mitglieder einer gruppe", sondern "unübersehbar viele mitglieder einer gruppe". es heißt schlicht nicht "alle".

das ist exakt was ich oben gesagt habe und du hast es mit deinen zitaten schlicht nochmal bestätigt. du verwendest den ausdruck falsch wenn du ihn so wie du es verstehst verwendest. der sprung den du oben explizit gemacht hast und hier wieder implizit machst, dass "unendlich viele" = "ausnahmslos alle" ist ein logischer fehlschluß. weiß nicht wie ich das noch neu formulieren soll.

Montag, 03.10.11 17:02
 

Jeder 7. von 8 Männern wurde bereits in der Kindheit sexuell mißbraucht.
Später erleben Männer sexuelle Diskrimierung in Form von Arroganz, Intrigen und der Justiz (schon mal einen Sorgerechtsstreit oder eine Scheidung verfolgt?)
Im Freundeskreis - der bekommt nie eine ab, Weichei - und am Arbeitsplatz - der hat noch keine!, um nur mal 2 Beispiele aufzuzählen.

Ich portiere mal den im Artikel und den Kommentaren gesetzte Pauschalierung "Wie SAnd am Meer" auf die Frauen:

Es ist typisch Frau, sich in den Vordergrund zu spielen.
Dabei diskriminieren auch Frauen Männer massiv.
Ich persönlich sollte von den meisten Exfreundinnen meiner Kollegen als Rache-Fick mißbraucht werden ( die Absicht war weniger gegenseitige Befriedigung, sondern das Verletzen eines Freundes! Ich sollte somit als Mittel - Objekt - der Rache fungieren!).

Schon mal eine Frau gehört, die einen "Kontaktbewerber" im Freundinnnenkreis ablehnt?
Da ist ein Männerabend richtiggehend verfassungskonform.

Ebenso wie Frauen sich an Kinderpornographieringen beteiligen.
Oder Pornos drehen, "Sexarbeiter" werden (ist immerhin die reinste Form der sexuellen Ausbeutung, sprich Diskriminierung schlechthin) etc.

Sexuelle Diskriminierung ist nicht zu akzeptieren. Aber auch nicht auf ein Geschlecht bezogen.


Da Dude hat den Kommentar am 03.10.2011 um 17:08 bearbeitet
Montag, 03.10.11 17:10
 

Früher war es mir sowas von egal, was eine Frau anhatte, wieviel, ob jetzt vermeintlich Aufreizend oder nicht... weil wußte, wie ein Ansprechversuch endet, mit Ablehnung ihrerseits....
Heute ist es mir auch egal, weil ich verheiratet bin....

Montag, 03.10.11 17:29
 

Manche Beiträge in diesem Thread machen mich wirklich traurig.
Soweit ich das überblicke, hat jede Frau in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schonmal Erfahrungen mit blöder Anmache und/oder sexueller Belästigung gemacht. Die meisten von ihnen kleiden sich absolut nicht wie "Schlampen", sondern ganz normal.
Ich persönlich habe bisher noch keine wirklich schlimmen Erfahrungen machen müssen, nur das "Übliche": Blöde Sprüche, aufdringliches Anquatschen und Anglotzen (bei Missachtung von deutlichen Ansagen, mich in Ruhe zu lassen), "zufälliges" Angrabschen in der Disko, ein Typ, der in der Straba seine Hose aufmacht etc. Und das hat dann nix mehr mit einem "netten Spruch" zu tun oder mit dem "Gucken, weil man die Frau halt schön findet". Das sind zwei komplett andere Sachen.
Wieso fällt es manchen Männern so schwer, den Frauen mit Respekt zu begegnen, die solche Erfahrungen gemacht haben und das als negativ empfinden oder sogar richtig darunter leiden? Klar kann ich mich glücklich schätzen, wenn ich diese Art der Belästigung und Diskriminierung noch nicht mitmachen musste. Aber dann sollte ich doch zumindest die Größe aufbringen, anderen zuzuhören, die diese Erfahrung gemacht haben, ohne gleich den Macker raushängen zu lassen und diese Ansichten lächerlich zu machen oder zu relativieren. Was bitte ist so schwer daran? Wieso muss man solche traurigen Gestalten, die Frauen lediglich als Objekte sehen, auch noch verteidigen?

Montag, 03.10.11 19:03
 

@Janjan: das hier mit dem Individual-Bereich anderer Menschen in der Tram und bei Veranstaltungen zum Teil nicht sehr respektvoll umgegangen wird, ist mir auch schon (negativ) aufgefallen - dass kenne ich aus anderen Großstädten (Hamburg, Berlin, Amsterdam) so nicht.

Zum Reden: verwendete Fabienne z.B. den Begriff "nuttig", wo ich z.B. auch die Damen aus dem horizontalen Gewerbe als Hure bezeichne (und btw: einige der Mädels auf Abschlepp-Tour können gut den Damen aus der Umgebung der Herbertstraße (Hamburg) Konkurrenz machen...)

@now hold my beer and watch this:
Damit hast Du fast genau den gleichen Punkt wie ich, nur von der anderen Seite: z.B. schränkt der Satz "Nein heißt Nein" Frauen ein, welche gerne das "Nein heißt nicht immer Nein" Spiel spielen. (Nahezu O-Ton einer ehem. Gegenüber von mir). Am ehesten sehe ich das so wie Inka: (fast) alle Menschen haben einen Sexual-Trieb, jeder Mensch hat eine andere Struktur, diesen auszuleben (Stute, Hengst, Mauerblümchen, Stubenhocker). Es ist nicht an mir über eine dieser Strukturen zu richten, oder diese einzuschränken, solange die Grundsätze des gegenseitigen(!) Respektes und der Freiwilligkeit gewahrt werden. Um die Grenzen/Bedürfnisse des anderen zu erahnen braucht es einiges an Sensibilität. Ich kann jetzt x-mal diese Sensibilität einfordern, aber nicht davon ausgehen, dass alle Angesprochenen diese Sensibilität erlangen oder zu jeder Zeit besitzen. Das einzige, was ich machen kann, ist, meine Umgebung entsprechend sensibel wahrzunehmen und ggf. Präsenz zu zeigen.

@NukNuk: wie aus dem angesprochenen Artikel auf Wikipedia ersichtlich, geschieht ein Großteil der Vergewaltigungen im Verwandten-/Bekanntenkreis. Deshalb hatte ich ja auch angemerkt, dass ich über die Vorgänge, die an der Uni zu dieser Veranstaltung geführt haben zu wenig weiß (wurden dort z.B. häufig Frauen auf dem Heimweg von 'ner Party vergewaltigt? Dann wäre Sanguinettis Hinweis evtl. noch verständlich). In diesem Kontext hat die Kleidung ebenso wenig Einfluss wie die Kleidung im Knast. Da geht es um Macht und Hierarchie. Lese Dir den Artikel einfach mal durch.

@Vivien: Deine Freiheit endet dort, wo meine Grenzen anfangen (und vis versa). Ich habe es in meinem Studium einige Male erlebt, dass sich Kommilitoninen aufreizend angezogen und den jeweiligen Tutor ziemlich angebaggert haben. Bei mir gäbe es beim ersten Mal eine freundliche, aber bestimmte Ermahnung und beim zweiten Mal flöge die betreffende Dame.


fischkopf hat den Kommentar am 03.10.2011 um 19:05 bearbeitet
Montag, 03.10.11 19:33
 

Ich hab eine Verständnisfrage zum Text selbst:

"Vanessa Martin will nicht, dass ihre Kinder einmal die gleichen Erfahrungen machen müssen. "Ich wünsche mir, dass meine Töchter in einer Gesellschaft aufwachsen, in der man nachts im Kleid nach hause laufen kann." Jedoch solle der Slutwalk auf keinen Fall ein Aufruf zum Leichtsinn bedeuten. "Wir wollen die Leute dazu auffordern, über ihr Verhalten nachzudenken.""

-> Was ist hier mit Leichtsinn gemeint? Und wie genau passt das darauf folgende Zitat dazu?

Montag, 03.10.11 19:34
 

hups, @fischkopf
es gibt nichts, was es nicht gibt, ich bin mir aber nicht ganz sicher wie eine gesellschaft funktionieren soll wenn ein relativ grundlegendes wort wie "nein" nicht mehr "nein" heißt. diese sorte spielchen sind von mir aus in einer definierten spielumgebung mit safe word und was weiß ich möglich, aber es ist gefährlicher irrsinn seinen alltag danach richten zu wollen dass irgendwer da draußen bestimmt auf sowas steht. andere leute stehen auf peitschenspielchen und hodenfolter, was ihnen auch belassen sein soll, ich kann aber persönlich trotzdem sehr gut auf überraschungs-hodenfolter in der straßenbahn verzichten.

das hat auch nichts mit persönlicher freiheit zu tun, es gibt keinen anspruch auf eine gesellschaft, in der alle von anderen belästigt werden, auch wenn ich persönlich noch so drauf stehe. das ist unmöglich. "was ist mit meiner freiheit, andere in die fresse zu schießen??" wer drauf steht kann ja einen hanky code etablieren, "stehe auf sexuelle belästigung härtegrad 1/2/3 aktiv/passiv", und damit rumlaufen und so gleichgesinnte finden, was weiß ich, dann mit universellem safe word. oder sie nimmt nen taser mit. whatever.

möchte auch nochmal unterstreichen, dass das problem absolut nicht geschlechterspezifisch ist. auch frauen können selbstverständlich arschlöcher sein, es geht nicht darum dass frauen aggressiver werden sollen oder mehr wie reeperbahn-zuhälter aus den 80ern. auch als mann gilt einfach was sagen, grenzen kommunizieren und verteidigen, für sich einstehen, nichts gefallen lassen, gesellschaft verbessern.


now hold my beer and watch this hat den Kommentar am 03.10.2011 um 19:37 bearbeitet
Montag, 03.10.11 22:13
 

@now hold my beer and watch this

Was? Du möchtest keine Überraschungshodenfolter? Dabei hatte ich mich doch gerade darauf gefreut ;)

Wie ich in meinem Kommentar an Vivien schon schrieb, hört für mich meine Freiheit dort auf, wo die Grenzen des anderen anfangen - und abseits einer _deutlichen_ _verbalen_ Äußerung wird ein Nein für mich auch immer ein Nein sein.

Bloß bei dem Diskurs der Forderungen und Grenzen müssen wir auch bedenken, dass es auch Menschen mit z.B. exibitionistischen Neigungen gibt, die drauf stehen, mit den Blicken ausgezogen zu werden. Die sollten wir genauso mitnehmen, wie Menschen, welche einen besonders sensiblen Umgang mit ihrem Individual-Bereich schätzen.

Wenn Du mit den "reeperbahn-zuhälter aus den 80ern" auf Pinzner und Co. anspielst: Pinzner war eher zum Mitbewerber ausräumen da, nach dem Krieg waren die Hauswirtschafterinnen in den Puffs zumeist Frauen (hat der erste Chef der David-Wache durchgesetzt um das Gewaltproblem etwas einzudämmen). Ob das heute noch so gilt, ist ob der geänderten Strukturen fraglich, allerdings bin ich auch nicht wirklich ein Freund des Milieus.

Montag, 03.10.11 22:21
 

@fischkopf: Mit Freiheit meinte ich eher dass ich die Freiheit haben möchte in Ruhe leben, arbeiten und allein nach Hause gehen zu können wie es mir passt, ohne mir Sorgen machen zu müssen von irgendwelchen Penisträgern die keine manieren haben angegangen zu werden und nicht dass ich bock hab meinen Dozenten an den Arsch zu gehen.
Nichts liegt mir ferner.

Montag, 03.10.11 22:33
 

@fischkopf
und ich habe in meinem post geschrieben dass das was du exhibitionistische neigungen nennst kein problem ist und auch bedient werden kann und habe sogar geschrieben wie.

Montag, 03.10.11 22:38
 

@phh: also tut mir leid, aber du hast einfach nicht recht! man kann an den strand gehen und anfangen alle sandkörner dieser erde durchzuzählen. man kann sich nachts hinstellen und anfangen alle sterne am himmel zu zählen. man wird so oder so nie fertig damit. es ist der versuch die abstrakte größe "unendlich viele" anschaulich zu machen. dabei werden die sandkörner mit den getreidekörnern geglichen, ebenso mit den kindern israels usw. es sind alle gemeint. wenn man nun von den endlich vielen männern auf der erde soviele nimmt "wie sand am meer" dann müsste man eigentlich unendlich viele aussuchen, was aber schon nicht geht, weil soviele nicht vorhanden sind. man müsste mehr als alle nehmen. aber die existierenden gehören ja wohl schon einmal alle dazu.

Dienstag, 04.10.11 00:24
 

du kannst den fehlschluss "es sind alle gemeint" wiederholen so oft du willst, er wird nicht richtig, was sehr schön an daran erkennbar ist dass die bibel offensichtlich nicht meinte, dass der same josefs und die israeliten alle menschen des planeten umfassen, die außerdem alle getreidekörner des planeten hatten, weil sonst die interessante frage aufgeworfen würde wo der rest der menschheit herkommt und was er gefuttert hat.

Dienstag, 04.10.11 04:14
 

@Dude: dass du auch schon unter sexueller Diskriminierung gelitten hast, tut mir Leid. Und auch, dass du als "Rachefick" benutzt wurdest, sowas geht gar nicht.
Aber immerhin hat dabei wahrscheinlich niemand dir bzw. deinem Kleidungsstil die Schuld gegeben. Wird ein Mann belästigt, ist das nicht minder schlimm als die Belästigung einer Frau, aber immerhin wirft niemand einem Mann vor, dass er eine Teilschuld trägt, weil er sich nicht an einen bestimmten Bekleidungskodex gehalten hat.

@ 10nach12: was betreibt ihr denn für Korinthenkackerei, ist doch egal, wie "Sand am Meer" ursprünglich gemeint war, sondern wie es heute im allgemeinen Umgangs-Sprachgebrauch verwendet wird und im Artikel gebraucht wurde und dass da nicht ausnahmslos ALLE Männer gemeint waren sollte hier jedem klar sein. Es handelt sich nicht um eine Demo irgendeiner misandrischen Vereinigung solche Informationen finde ich nicht im Text und auch nicht in der "Slut-Bewegung". es sind immerhin auch Männer anwesend und eine Demo gegen sexistische Vorurteile, die selbst mit sexistischen Vorurteilen (die gegenüber Männern) hantiert , wäre ja wohl super kontraproduktiv und bestimmt nicht im Sinne der Demonstranten/innen.

Dienstag, 04.10.11 07:34
 

also ich habe "wie sand am meer" sehr häufig uns stets in dem sinne wie ihn nhmbawt beschrieben hat verwendet (und das sag ich nicht weil ich in dieser diskussion mit ihm übereinstimme).

Dienstag, 04.10.11 21:05
 

97.

Dienstag, 04.10.11 22:11
 

wenn du sagst, was fabienne bekommt, wenn sie die 100 mit nem artikel knackt, dann post ich viell noch "99".

Dienstag, 04.10.11 22:11
 

na gut, wolln wa ma nicht so sein. 99.

ps: manuel, email bekommen:)?

Dienstag, 04.10.11 22:13
 

ich steh dazu: die meisten selbsternannten schlampen halten nicht, was sie versprechen.

edit: nein, ich bin keine.


Jass hat den Kommentar am 04.10.2011 um 22:13 bearbeitet
Dienstag, 04.10.11 22:15
 

keine selbsternannte, sondern eine amtlich verbriefte und wissenschaftlich bestätigte LOHOL

Dienstag, 04.10.11 22:17
 

neidhammel.

Dienstag, 04.10.11 22:34
 

hihihi

Mittwoch, 05.10.11 00:06
 

@jass: mail bekommen. muss unbedingt antworten. morgen.

und: stimmt. halten meist nicht, was sie versprechen. und andersherum ...

Mittwoch, 05.10.11 11:39
 

Dazu passend dieses Werbevideo auf Fudder: Die schönsten Frauen der Welt...

Mittwoch, 05.10.11 11:46
 

Was hat "Schönheit" nochmal mit Belästigung, angeblicher Mitschuld an Vergewaltigung und Zwang zur Zurückhaltung und Selbstzensur zu tun?

Mittwoch, 05.10.11 12:08
 

grad gefunden:

Debatte: Wie sexy dürfen Frauen in die Uni gehen?

http://fudder.de/artikel/2010/10/07/debatte-wie-sexy-duerfen-frauen-in-die-uni-gehen/

Mittwoch, 05.10.11 13:17
 

FSK, hast ja recht. Jede Frau kann Opfer werden... Aber so mancher wird sich bei solchen Bildern was ausmalen, von wegen Willigkeit und wie die schon in die Kamera schaut... Natürlich nicht die Fudder-User, andere, weit weniger mit Intellekt beschlagene Männer, Pornokonsumenten gar...

Und die Moral von der Geschicht':
Mädchen, weich vom Wege nicht!
Bleib allein und halt nicht an;
Traue keinem fremden Mann!
Geh' nie bis zum bitt'ren Ende;
Gib Dich nicht in fremde Hände!

Deine Schönheit zieht sie an,
Und ein Wolf ist jeder Mann!
Merk Dir eines: In der Nacht
Ist schon mancher Wolf erwacht.
Weine um sie keine Träne!
Wölfe haben scharfe Zähne!

Mittwoch, 05.10.11 13:32
 

Jajaja - der Reiz geht vom Auge direkt ins Zwischenhirn und dann wird gesabbert und gehandelt. Aber ausser ein paar Stalkern und Vergewaltigern die offenbar (subjektiv ehrlich, psychopathologisch) wirklich glauben dass die Opfer das wollen sollte inzwischen die Freiwillige Selbst Kontrolle (sic!) so weit gediehen sein dass respektvolle Konventionen eingehalten werden. Man kann ja auch übern Münstermarkt laufen ohne permanent Mundraub zu begehen, und ohne den Bauern Mitschuld und "die wollen ja dass man klaut wenn die das so lecker präsentieren" zu unterstellen.


FSK18 hat den Kommentar am 05.10.2011 um 13:34 bearbeitet
Mittwoch, 05.10.11 19:47
 

Wenn ich etwas aufreizendes anziehe, dann komme ich auch damit klar, wenn mich Typen anglotzen oder auch anlabern. Kein Problem. Wenn aber jemand meint mich angabschen oder oder trotz einem klaren nein meinerseits mich weiter belästigen zu dürfen, dann hört der Spaß eindeutig auf!

Und wenn einige Männer hier glauben das auf Ihr übermäßig vorhandenes Testosteron schieben zu müssen, warum laufen dann nicht alle Typen im Schwimmbad mit dicker Hose rum? Da gibt es eindeutig mehr zu sehen als in den Clubs.

Es nicht NICHT ok, wenn Männer (UND Frauen, ja die gibt es auch) behaupten, ein Vergewaltigungsopfer sei selbst Schuld daran, wenn sie sich aufreizend kleiden und die Männer infolge dessen Ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben.

Ich sehe aber die Aussage von Sanguinetti nicht als Beleidigung sondern als Hinweis: Es gibt da draußen Kerle die euch eher an die Wäsche gehen wenn Ihr wie Schlampen rumlauft.
Er hat nicht gesagt: Ihr seid ja selbst schuld!

Mittwoch, 05.10.11 19:54
 

PS: Macht doch mal eine Umfrage

Wie viele Männer wurden schonmal von einer für sie unattraktiven Frau angefasst oder penetrant belästig trotz klarem Desinteresse und wie viele Frauen können von so einer Erfahrung berichten?

Mittwoch, 05.10.11 20:02
 

ich hatte im september in einer situation am hans-albers-platz (lol) kurz angst dass ich jetzt vergewaltigt werde und dafür auch noch bezahlen muss (zivile 30 euro allerdings), also würde ich für mich sagen exakt einmal.

fakeedit: ah und bei einer familienheimfahrt in uniform als kleiner wehrpflichtiger wurde ich im zug von einer gruppe besoffener muttis in eishockey-fankluft überfallen. sagen wir zweimal.

edit: die zählen denke ich beide nur halb, also insgesamt einmal


now hold my beer and watch this hat den Kommentar am 05.10.2011 um 20:03 bearbeitet
Donnerstag, 06.10.11 01:46
 

schaut ganz nett aus, die "nette" (?)(!) auf dem titelfoto !

Montag, 24.09.12 16:17
 

slutwalks sind rassistisch stellt sich raus:

http://maedchenmannschaft.net/kritik-an-der-mmwird5-party/

und klassistisch stand in einem blogpost irgendwo noch.

edit: die können alle derart die tinte nicht halten


why this world hat den Kommentar am 24.09.2012 um 16:21 bearbeitet
Montag, 24.09.12 19:07
 

Hier ein Bild vom ersten Slutwalk, die war ganz schön militant!
http://tinyurl.com/dy597ke

Montag, 24.09.12 23:10
 

Zitat: "Wenn mich abends irgendwelche Vodka-Bull Atzen in ihrer Affensprache darüber zulabern dass ich doch lieber mit ihnen weggehen soll als mit meinem Freund weil der ja nicht so heftige Muckis hat wie sie fühle ich mich natürlich angewidert."


Verständlich!

Nur ... warum macht man (Frau) das dann nicht DENEN klar ?
Gegen wen richtet sich denn die Demo ?
Gegen DIE Männer allgemein ? Will Frau hier alle in diese Ecke stellen ?
Das ist doch genau so sexistisch und vorurteilsbehaftet, sorry !
Ich würde ja auch nicht mit gleichermassen von einem schmutzigen Scheidungskrieg betroffenen Männern auf die Strasse gehen und gegen DIE Frauen demonstrieren...


Biber hat den Kommentar am 24.09.2012 um 23:14 bearbeitet
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