Sonntag ist es zehn Jahre her, dass Terroristen mit gekaperten Flugzeugen Anschläge in New York, Washington D.C. und Pennsylvania verübten. Was TV-Sender in jeder Minute der Berichterstattung zeigten, lässt sich im Internet Archive nachvollziehen. Es war um 9 Uhr Ortszeit, 16 Uhr in Deutschland, als …



Der wahre Terror den Bin Laden wollte ist das wir jedes Jahr zum 11.9. wieder die sch...lechten Berichterstattungen ertragEn müssen.
@martinjost
"Liestes halt nich."
Kann das sein dass du dich bei Kommentaren, die unter deinen Artikeln erscheinen, recht schnell angegriffen fühlst wenn sie nicht deinen Erwartungen entsprechen?
Das ist nämlich schon das zweite mal diese Woche und, wenn ich das mal anmerken darf, taktisch etwas ungeschickt.
Mir war bei nakedCats erstem Kommentar gleich klar, dass damit die ganze Bandbreite an Berichterstattung gemeint war und nicht speziell dein Beitrag. Exakt das gleiche Thema hatten wir ja schon beim Artikel über das Programm des Carl-Schurz-Hauses.
Ich habe das Gefühl, das bei vielen Usern hier der Diskussionsbedarf über das Thema schon vorhanden ist, nur halt sehr kritisch und hauptsächlich Hintergründe und Zusammenhänge betreffend. Das zeigt ja schlielich der Diskussionsverlauf unter deinem anderen Artikel.
Es ist eine Zeitenwende, ganz einfach zu einscheident, um ignoriert werden zu können.
Es handelt sich ja nicht um eine Allerweltstat, sondern um den ultimativen geplanten und ausgeführten Anschlag. In seiner Folge wurde das gesellschaftliche Leben verändert, zwei Kriege begonnen und eine Supemacht in Auflösung gestürzt...
@Mikey: Persönlich angegriffen im Zusammenhang mit erwarteten Kommentaren? Nö. Ich bilde mir ein, dass ich die Kommentare nutzen kann um persönlich mit über ein Thema weiter nachzudenken, das ich im redaktionellen Teil schon breiter behandelt habe. Und ich freue mich einerseits über die Möglichkeit, mit einem persönlicheren Ton über ein Thema radebrechen zu können, die in den Kommentarthreads gegeben ist, und andererseits über alle neuen Meinungen. Auch die, die meiner ganz entgegen sind, kritisch formulieren und mir neue Denkanstöße geben. (Okay, ich klammere Verschwörungsglauben aus, aber das ist ja auch keine Meinung, sondern eine Religion.)
An NakedCats Beitrag hat mich nur die unqualifizierte Bewertung gestört: „die sch...lechten Berichterstattungen ertragEn [sic] müssen“. Und ja, den habe ich als auf den obigen Beitrag (mit) bezogen gedeutet, weil er ihn genau drunter gepostet hat (und nicht auf einer anderen Seite oder in seinem Blog, weshalb ich ihn als pars-pro-toto-Form gedeutet habe). Und mich stört auch keineswegs, wenn seine Kritik ist, dass er meinen Beitrag schlecht findet, sondern dass er kein Argument und keine Qualifizierung liefert – etwas einfach als Scheiß abtut ohne konstruktiv zu sein. Ich wünsche mir lieber konstruktive Kritik als keine Kritik. Aber ich wünsche mir lieber keine Kritik als unkonstruktive Befindlichkeitsfürze. Nicht nur für meine Arbeit, sondern für die ganze Welt.
alles was ich bisher auf den verschiedenen medienportalen über das thema gelesen habe bestärkt mich ehrlich gesagt in der ansicht dass das thema gegessen ist. gibt nix mehr drüber zu sagen. besonders mitgenommen hats mich auch nicht, obwohl es mich mehr betroffen hat als andere, war beim bund währenddessen und wir dachten kurz - ne stunde oder so - jetzt ist krieg. aber fuck it, es war bloß ein blöder terroranschlag. ja, die welt hat sich seither spektakulär und unerwartet weiterentwickelt, aber auch komplett uninteressante ereignisse können interessante folgen haben. bringt lieber analysen über das danach und die folgen als diesen scheiß faulen voyeurismus und emogewichse über die ach so dämonischen attentäter und die ach so tapferen retter und die ach so allzu menschlichen opfer und schnarch. das ist jetzt an die medien generell gerichtet, aber schon auch an martin quasi pars pro toto, der sich den stiefel ja - ich nehme an freiwillig - angezogen hat und auch über was anderes hätte schreiben können.
Ich muss mich hier einreihen, werter MJ.
Wie auch beim Lebkuchen soll der Verbraucher verantwortlich sein (siehe Schlußsatz)?
Die Illusion der Verbraucherdemokratie ist doch faktischer Unsinn in einem Markt, der sich nur auf statistische Verbraucher (insbesondere TV) beruft.
Wohl kaum einer dürfte sich an Bildern verhungernder Kinder oder verbrannter Menschen aufgeilen...
Vielmehr wäre es angebracht gewesen, einmal von der anderen Seite her zu hinterfragen, denn immerhin hat die Presse auch einen pädagogischen Auftrag (Konsumverhalten ist auch ein Thema der Aufklärung!). Allein schon die Weise der Darstellung nämlich fördert und fordert (!) Voyeurismus.
Die sehr einstimmigen Kommentare (selten!) sollten zum Nachdenken anregen...
@MartinJost
"Auch die, die meiner ganz entgegen sind, kritisch formulieren und mir neue Denkanstöße geben."
Genau diese Haltung hatte ich erhofft und eigentlich auch erwartet. Deswegen hat mich deine Reaktion auch so erstaunt.
Zum Thema 9/11 - Berichterstattung
Mir ist tatsächlich nur ein mediales Machwerk in Erinnerung geblieben das rein zufällig entstand weil es sich, im Kern, jenseits jeglicher politischer oder religiöser Vereinnahmungsversuche befand.
Eine Dokumentation über die Besatzung einer Feuerwache die an diesem Tag dort um Leben und Überleben kämpfte.