Party machen – für die einen heißt das entspannt abfeiern, für andere einen Haufen Arbeit. Bevor die Feierlustigen auf die Tanzflächen der Stadt strömen, stecken die Partyveranstalter eine Menge Schweiß, Zeit und Adrenalin in ihre Events. Ob tatsächlich viele Leute kommen und die Party dann nicht nur lustig wird, sondern sich auch finanziell lohnt, ist nicht vorhersehbar. Der Beruf des Partyveranstalters birgt Risiken, trotzdem übt er eine Faszination aus.

Alexander Hässler, in der Partyszene unter dem Pseudonym "Pornoladenerbe" unterwegs, kennt das Gefühl, nervös auf seiner Party zu stehen und darauf zu warten, dass das Feiervolk einläuft. Er veranstaltet die "Neon-Tanzbar" im Klub Kamikaze an der Salzstraße und das "Basskonforme Lotterleben", das auch in der KGB-Bar stattfindet. Der 32-Jährige hat Sozialarbeit an der Katholischen Fachhochschule studiert und abgeschlossen, ist über Interesse an Musik, Gastro-Jobs und Kontakte zu Veranstaltern "klassisch quereingestiegen". Er meint, dass Freiburg ein unberechenbares Pflaster für Partyveranstalter sei. "Einerseits gibt es hier viele junge Leute, viele Studenten, die feiern ja gerne. Andererseits ist in Freiburg ständig irgendwas los. Wenn dann Fest auf dem Grethergelände ist oder es 35 Grad hat, kann es passieren, dass keiner kommt."
Im Nachtprogramm des Jazzhaus in der Schnewlinstraße taucht regelmäßig der Name Raimund Flöck auf. Er steht am Plattenteller als DJ Raimund Flöck und ist so was wie ein Freiburger Party-Veteran. Der 51-Jährige legt seit Mitte der 80er Jahre in Freiburg auf, seit Mitte der 90er veranstaltet er Partys selbst. Und das erfolgreich, er kann von seinen Veranstaltungen wie der "Funky Dance Night", der "90er Party" oder dem "Jungle Club" leben. Von Festen in Freiburg allein zahlt Flöck seine Rechnungen aber nicht. "Ich bin ein Party-Konzept-Exporteur", sagt er. Mit seinen Ideen geht er in Clubs nach Offenburg, Basel, Zürich oder London. Trotz wenig familienfreundlicher Arbeitszeiten ist Flöck verheiratet und hat einen einjährigen Sohn. "Es ist wie Schichtarbeit", sagt er.


Da habt Ihr lauter gute und auch noch sympathische Veranstalter rausgesucht.
Ich habe letztes Jahr auch meine Erfahrungen als Veranstalter gemacht: Mir hat das zu viele Nerven und Zeit gekostet. Ich bin halt doch lieber DJ, Produzent und Remixer.
Respekt an alle, die für viele gute Veranstaltungen und neue Konzepte sorgen.
is der jungle club nich eigentlich jemand anderes baby? oder reicht mein geschichtsbewußtsein noch nicht so weit? bitte aufklären!
hi jass
hinter dem jungle club verbirgt sich die breakbeat movement crew
und raimund hilft uns immer sehr im november bei uneren geburtstagssausen,die finden nämlich immer im jazzhaus statt