Für Gemüsefans gibt es in Freiburg eine bequeme Alternative zu Discounter, Bioladen und Münstermarkt: das Gemüseabo. Per Fahrrad kann man sich frisches Gemüse einmal in der Woche nach Hause liefern lassen. Till und Florina waren bei einem Gemüseaboanbieter in Gundelfingen und haben eine WG besucht, die so ein Abo nutzt.


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Selbst wenn die Felder und Obstbäume im Herbst abgeerntet sind, bleibt die Vielfalt in der Kiste groß. „Man kann auch regional durch den Winter kommen.“, erklärt Ursula Weigmann. „Es gibt da die Kohlvielfalt, wahnsinnig viele Rüben, Lauch...“ Weigmann kauft auch Bio-Obst hinzu. Ökologisch kann sie das so vertreten: Zugekauft wird nur, was heimische Böden nicht hervorbringen, wie Ananas und Maracuja.




Also am Klosterhof hab ich als 4-jähriger als Milch geholt, da hießen sie noch Müller (das ist aber schon verdammt lange her!).
Ansonsten, vielleicht keine schlechte Idee, aber für mich persönlich geht nichts über einen ausgedehnten Einkauf auf dem Münstermarkt.
Das Gemüse-Abo ist sehr empfehlenswert! Wir sind schon seit Jahren dabei. Man hat immer was im Kühlschrank und muss nicht im Voraus planen wenn dazu noch die üblichen Grundnahrungsmittel vorhanden sind. Die Qualität ist sehr gut. Und es gibt hin und wieder auch Gemüsesorten die man vorher nicht kannte, sonst niemals gekauft hätte oder die im Supermarkt gar nicht angeboten werden.
Ah, Freiburger Super-Ökos. Volles Klischee.
FRAUKE? FRAUKE! Huahuahuahua.
"Es stehen zum Glück auf den Rechnungen hinten Rezepte drauf für diese sehr unüblichen Gemüsesorten.“, erklärt Frauke"
Psssst! Es gibt da eine neue Erfindung: INTERNET!
Mercedes sei gesagt, jeder der biologisch produziert bzw Bio-Produkte egal ob Demeter, Bioland, EU-Zertifikat usw verarbeitet, wird sich zertifizieren lassen müssen! Sonst lohnt sich der Mehraufwand gar nicht bzw darf nichtmal verbal Bio genannt werden...
Keiner baut Bio an und sagt es nicht. Im Vergleich zum konventionellen Ackerbau bring ein Biofeld je nach Saat zwischen 20 und 80 % weniger Ertrag. Da wäre man doch dumm, sich nicht entsprechend zu vermarkten.
Wenn jemand Bio kaufen will, dann schaut bitte auf Demeter bzw Bioland zertifizierte Betriebe. Das EU-Zertifikat ist kein 100% Bioprodukt. Diesen Produkten werden konventionelle Methoden zugestanden.
(Ich habe KEINEN der obigen Kommentare gelesehen.)
Meine Meinung zu den Gemüse-Abos ist deutlich POSITIV.
ich hab die selbst schon in einer WG mit den Mitgenossen gehabt:
Die Demeterhöfe BRAUCHEN unsere Unterstützung und das Essen schmeckt DEUTLICH BESSER als der Fraß aus den hiesigen Ketten-Geschäften.
Wer heute noch Obst und Gemüse aus Spanien kauft, hat es sowieso nicht besser verdient, als das Ihm und den Nachkömmlingen 3 Augen und ein Schwanz hintenraus wächst !
Das ist schon fast kein Gemüse mehr, sondern PESTIZIDE in Früchteform gepresst - aber die dummen Deutschen fressen ja bekanntlich alles, wie Vieh.
Es gibt hierzu nur zwei Meinungen: Meine und die Falsche.
Produkte des Bioland-Verbands kaufe auch ich, vor allem im Bereich der tierischen Waren. Einerseits, weil sie mir besser schmecken und andererseits, weil ich dann weiss, dass die Tiere über die gesetzlichen Normen heraus artgerecht gehalten werden.
Warum kaufe ich keine Demeter-Produkte? Weil ich diese antroposophischen Ansätze für pseudowissenschaftlichen Unsinn halte. Es gibt einige wenige Studien, die diesem biologisch-dynamischen Landbau positive Auswirkungen auf beispielsweise die Bodenqualität bescheinigen, aber noch viel mehr Studien, die aussagen, dass die Antroposophie im Einklang mit anderem esoterischem Quatsch keine messbar positiven Auswirkungen auf die Qualität landwirtschaftlicher Erzeugnisse haben, vergleicht man diese mit Erzeugnissen aus normal-ökologischem Anbau.
Nichtsdestotrotz sollten man sich auch dessen bewusst sein, dass es sich nicht jeder leisten kann, ökologisch erzeugte Produkte zu kaufen. Zudem wäre es von den Kapazitäten her schon gar nicht möglich, die Weltbevölkerung auf diese Art und Weise zu versorgen.
Was lokal erzeugte und saisonale Produkte betrifft, kann aber jeder - unabhängig davon, ob diese ökologisch oder konventionell erzeugt wurden - unnötigen Transportwegen und der damit einhergehenden Umweltbelastung entgegenwirken und das, ohne viel mehr Geld auszugeben.
Tatsächlich wäre ich aber auch an einem solchen Abo interessiert, wenn in diesem Abo nicht nur Gemüse, sondern auch frisches, ökologisch erzeugtes Fleisch angeboten werden würde, obwohl es aufgrund der Kühlkette logistisch natürlich schwieriger wäre ;).
Bei uns liegt hin und wieder ein Zettel bei, der Fleisch und Wurstwaren von der Hochburg per Vorbestellung anbietet. Wie das in FR ist, weiß ich nicht.
@tatoocheck
"Sonst lohnt sich der Mehraufwand gar nicht bzw darf nichtmal verbal Bio genannt werden...
Keiner baut Bio an und sagt es nicht. Im Vergleich zum konventionellen Ackerbau bring ein Biofeld je nach Saat zwischen 20 und 80 % weniger Ertrag. Da wäre man doch dumm, sich nicht entsprechend zu vermarkten."
Stimmt so auf keinen Fall!
Bei regionalen Halbnebenerwerbsbauern kommt es durchaus vor, dass sie mehr oder weniger auf Bioniveau produzieren, aber nicht zertifiziert sind (wird aber natürlich auch nicht kontrolliert, ist dann reine Vertrauenssache). Bei hochprofessionellen Nahrungsmittelproduzenten sieht dass aber natürlich anders aus.
@lego
weisst du, wo ich den honig der imkerei schelinger alm bekomme ?
Das Abo mag ne gute Sache sein.
Etwas übel aufgestossen ist mir neulich einer dieser roten Kisten die bei 38,5 Grad vor der Nachbrstür vor sich hingammelte !!! Der Salat sah zu Fürchten aus.
Nix gegen die LEbensmittel, die sind sicher erstklassig, aber der Vertriebsweg ist furchtbar. Wie kann man bei einem Hitzetag die bestellten Lebensmittel vor einer Tür abstellen wenn der Empfänger nicht da ist. Besser wäre es nen Zettel dazulassen und den schönen Salat wieder mitzunehmen und am nächsten Tag nochmal vorbei bringen (gegen Aufpreis versteht sich).
Oder halt beim Nachbarn klingeln und fragen ob er die Kiste im kühlen verwahrt.
Als Empfänger jedenfalls hätte ich diese Kiste nicht mehr angenommen. Die Post jedenfalls läßt Lebensmittel nicht in praller Sonne stehen (Pakete von Gourmondo und Co landeten immer in Hausgang oder beim Nachbarn weil LEbensmittel drauf stand).
Ansonsten würd ich den Lieferservice schon mal probieren, da es das Einkaufen erspart, was mir eh lästig ist ;)
Bei Abwesenheit und Sommerhitze legt man ein feuchtes Handtuch in die leere Kiste, das deckt der Lieferant dann über das Gemüse, so bleibt es trotzdem frisch.