Diesmal meldet sich der fudder-Nightlifeguru nicht mit einem Partybericht, sondern mit einem Meinungsstück zu Wort. Denn er findet, dass das Freiburger Nachtleben unter mangelndem Auswahlverfahren leidet. Ein Thema, über das sich trefflich streiten lässt.





Alle genannten Leute nicht reinlassen --> Discos leer.
Ob jetzt die "New Era-bemützten Bling Bling-Kids" schlimmer als die Nussfressenden Fahradsoziologen sind sei mal dahingestellt.
Wenn dem Nightlife Guru das angesprochene Publikum nicht passt warum verzieht er sich dann nicht ins Schneerot oder so? Oder reicht dafür das fudder-Freelancer-Gehalt etwa nicht aus?
Die Türpolitik ist optimal und wer mit dem Publikum nicht klar kommt geht halt woanders hin oder bleibt gleich mit den Kommilitonen Zuhause um italienisch zu kochen und bei nem guten Wein ne Partie Risiko zu spielen während das Gespräch über die Auswirkungen des Klimawandels durch den übermäßigen Marijuana-Konsum immer weiter in Verschwörungstheorien abzudriften droht.......9/11 was an inside job!
sry, but wieder einmal mehr der typische elitäre Isolationsversuch, der die Ursachen in der vermeintlichen Coolness zu verstecken sucht.
Kulturwissenschaftlich nichts Neues, die tiefenpsychologische Motivation dahinter wird durch die Moral verdeckt - nahezu typisch christlich, in dem Fall gar neo-christlich.
Zur Erläuterung:
Nehmen wir mal einen der Sozio-Milieu-Schnittpunkte in Freiburg: das Crash :
spätestens ab 4 Uhr treffen sich hier verschiedenste Stil-Mentalitäten in einer total verrauchten und auch über die Jahre immer weiter verranzten Kaschemme um gemeinsam die Nacht über die Steigerung des Alkoholpegels zu verlängern.
Funktioniert in der Regel prima und bleibt irgendwie immer originell, da eben die Vielfalt den Coktail bereichert.
Störer werden in der Regel recht schnell und meistens auch etwas zu "kompromisslos" entfernt...
Zum Grundsatz:
Störenfriede sind nicht Neues, gabs schon zu Agamemnons Zeiten (arme Helena) und wirds immer geben.
Nur eine Allgemeinverurteilung bestimmter soziokultureller Milieus (so unsympathisch auch das Auftreten manch einens sein mag) ist vorverurteilende Diskriminierung und entspricht kaum Erfahrungswerten!
btw - kaum etwas ist einfacher zu faken, als ein WebAuftritt auf Facebook und Co.
Deswegen:
Thumbs down für diesen wohl eher frustmotivierten Beitrag eines elitären "Clubliebhabers" der den Bodenkontakt zur Realität der Normalbevölkerung verloren zu haben scheint.
"Denn wie viel größer ist anschließend die Freude, Teil einer (Feier-)Gemeinschaft gewesen zu sein, die ein besonderes Erlebnis, das Erfahren einer rauschhaften Nacht teilt und tags darauf mit Stolz den Stempel an der Handinnenfläche trägt und weiß: ich war dabei!"
Und wie viel größer ist dann auch die Enttäuschung, wenn man nicht reingelassen wird? Wenn man sich schon die ganze Woche aufs Wochenende freut, wenn man wirklich mal wieder die Aggressionen der Arbeitswoche beim Tanzen rauslassen will - und dann, nach langem Anstehen in der Eiseskälte, nicht reingelassen wird? Warum sollen diese "spätpubertäre Starbucks-Hipster" oder "präpotente, hormongeflutete Jugendliche" nicht auch ein Recht auf Feiern haben?
Es ist ja auch nicht so, dass alle Clubs in Freiburg gleich sind. Das Publikum in der Nachtschicht unterscheidet sich sowohl als das vom Agar oder Kagan. Und das sind ja schließlich nicht die einzigen Diskotheken in Freiburg. Man muss ja auch nicht gerade in den Club gehen, von dem man weiß, dass das Publikum nicht so ganz zu einem passt. Wo landen wir denn hier, wenn wir nur noch nach Gästeliste feiern dürfen? Das spannendste an so Abenden sind doch grad die unterschiedlichen Leute, denen man begegnet!
letztlich kommt es auf das programm an, welches ein publikum finden muss/findet.
wenn manieren, faires verhalten & respekt gegenüber seinen mitmenschen/inventar usw. sowieso gesellschaftlich fehlen (das habe ich nach lesen dieses sprachlich/stilistisch nich ganz überzeugenden artikels zumindest so verstanden) ist die tür nur ne kleine schraube im ganzen.
grundsätzlich sollte jeder erstmal als willkommener gast verstanden werden.
"mehr risiko" und "unberechenbarkeit" paßt aber nicht wirklich zu "vorher ne bewerbung ausfüllen". daraus wie dringend jemand irgendwo reinwill kann man auch nicht wirklich ableiten, wie er sich da dann benimmt, hitler und schröder wollten schließlich auch wirklich dolle ins kanzleramt :)
ich unterstütze allerdings vorbehaltlos auch drastische maßnahmen zur nachhaltigen lösung der neonleser-frage
@riotpk
störer waren ja wohl paris (mopst agamemnon die ische) und agamemnon selbst (kommt aufgrund seines patriarchalischen besitzdenkens nicht damit klar dass helena selbstbestimmt leben und sexuelle entscheidungen autonom treffen will)
aus deinem ansonsten durchaus auf löblich hohem niveau argumentierenden kommentar sticht dieses steinzeitliche geschlechterbild umso unangenehmer raus.
unnötiger artikel!!! kommt alles ziemlich versnobbt rüber.
wems nicht passt, muss nicht hin.
irgendwas findet man schon.
ich plädiere für kleinere türen damit die dicken draußen bleiben müssen
mit einer aussparung im hüftbereich, üppige hintern sind geil
ich dachte dafür gäbs nachtschicht, freitags agar, kagan und schneerot, damit die meisten deppen aus den passablen klubs bleiben.
Wenn man freiwillig in die "Risiko Clubs" geht, muss man auch mit "Spacken" rechnen. Wie gesagt es gibt einige Lokalitäten, in denen alles im Lot ist.
Letztlich läuft es doch immer wieder auf dasselbe hinaus:
Ich behaupte mal, dass der Anteil der Leute sehr groß ist, bei denen die Musik(richtung) bei weitem nicht der wichtigste Faktor bei der Wahl ist, wohin es zum Feiern geht. Würden die alle an den Türen von musikmäßig spezialisierteren Locations abgewiesen, dürfte es innen ziemlich leer bleiben. In Freiburg gibt es einfach nicht genügend "Szene(n)" und damit potentielles Ziel-Publikum, als dass die Betreiber einfach selektieren könnten, wen sie reinlassen und am Ende brummt der Laden trotzdem - von Großveranstaltungen und Auftritten "angesagter" "Größen" vielleicht mal abgesehen, wo das ganze Umland hinrennt wie die Lemminge...
und was ist wenn die "New Era-bemützte Bling Bling-Kids mit Schachbrettmuster auf der Oberseite des Schirms" auch nette persönlichkeiten unter dieser, zugegeben gewöhnungsbedürftigen, maskerade sein können?
das stark alkoholisierte leute nicht rein gelassen werden sollten, steht fest, aber so wie du das beschreibst, kommt es mir vor, als ob man DOCH nach den äußerlichkeiten gehen solle. denn wer, außer betrunkene, verhalten sich an der türe auffällig negativ, so dass man sagen könnte, er passt nicht ins klima des jeweiligen abends...
bin nicht sehr überzeugt. weder von dem thema ansich, noch von deinen erklärungsversuchen...
ich hasse diese testosterongesteuerten kerle auch, aber die findet man ÜBERALL.
@binski: Vielleicht sind gerade so intolerante "Deppen" wie Du mit dem Artikel gemeint. Die sollten schon aufgrund ihrer Grundtendenz "ich verurteile alle, die nicht den gleichen Style haben oder genauso Hirnkrank sind wie ich" aus ALLEN Läden draussen bleiben. Typen wie Du machen in einem gemischten Laden erst die schlechte Stimmung, weil sie genau mit Deiner Einstellung rumhängen!
Übrigens: Mir KANN es vom Schneerot über das Kagan, Nachtschicht, Great RängTängTäng bis zum Drifters überall passen. Es liegt doch an einem selber, ob man sich über alle nicht gleichartig Gelagerten aufregt oder selber mit Spass und Stimmung dabei ist.
Dass der Fudder-Artiekl an sich etwas seltsam ist, finde ich auch. Ja wo ist das Konzept? Bei Facebook bekommt man so viele Einladungen, da muss ich ja nur dauernd "Ja, ich nehme Teil" klicken und schon bin ich dabei. Wer sucht denn da aus? Kanns ja nicht sein, dass alle Fans vom Kagan immer automatisch eingeladfen sind?! Wenn der nightlife-Guru es etwas spannender in puncto abgewiesen braucht: Ich empfehle 2,5 Promille und ne Tüte hinters Ohr klemmen. Da bin ich dann selbst gespannt, welche Quote Du heimbringst ;-)
Und Stempel auf der Hand... Nein Danke!
der selbsternannte "nightlife-guru" katapultiert sich mit diesem artikel in die unterste schublade. in den wirklich coolen clubs laufen einem die beschriebenen artgenossen nur vereinzelt bis überhaupt nicht über den weg. doch seien wir mal ehrlich - gibt es überhaupt coole clubs in freiburg? ^^
Über Facebook? Ja klar, das wär suuuper. Dann würden diese Affen nicht nur wissen wo man arbeitet oder zur Schule geht sondern auch noch wo man abends hingeht. Und Leute (wie ich) die verstanden haben dass Privatsphäre etwas tolles ist bleiben dann draußen.
Für mich hört sich das ein wenig so an als ob der Herr Nightlife-Guru sich in Freiburg Berliner Verhältnisse wünscht.
An sich löblich, denn allein schon in Clubs wie das Bergehain oder den Kitty-Club rein zu kommen ist ein Erlebnis. Leider fehlt in Freiburg zum einen die Location und zum anderen das Publikum für eine solche Tür und das Erlebnis danach. Zudem ist es für die Betreiber der Clubs wichtig den Laden voll zu bekommen, wenns sein muss auch mit trinkfreudigen Rotzlöffeln...
In dieser unserer schönen Stadt ist der Sportclub ein Familienverein, die Kinder spielen auf der Straße, der OB ist grün (so halb zumindest) und eine Party- und Feierkultur gibt es eben nicht.
Alle Versuche dies zu ändern sind bisher aus finanziellen Gründen gescheitert. Einzig Veranstaltungen wie root down oder tag.eins können noch halbwegs gutes Publikum vermelden. Tendenz: Es geht allerdings auch hier langsam den Bach runter (Habe letztes mal ganze Fußballvereine aus Obermünstertal dem Kaiserstuhl usw. gesehn die vorm Nachtschicht-Besuch jetzt noch do vorbi schaue...)
In dem Sinn --> Wer ein Türerlebnis will ab in den Zug und nach Frankfurt oder Berlin --> Eine Woche reicht und ihr haltet es in Freiburg wieder ne Weile aus;)
PS: Wer nicht so weit fahren will dem Rate ich Basel oder Zürich. Ist zwar etwas teurer, aber die Clubs und was in den Clubs geboten wird entschädigt großzügig;)
Mein erstes Tür-Erlebnis
Ich weiß noch ganz genau, wie ich angestanden bin, vor dem Unverschämt. Es war ende September, Deutschland bekam neue DM-Scheine, der SC spielte noch gegen Fußballgrößen wie Union Solingen, Berlin hatte noch seine Stadtmauer und die Schulterpolster starben langsam aus.
Dann der große Augenblick: Lässig schritt ich zum Türsteher. Er lächelte mich an und nuschelte mir unverständlich etwas zu. Ich ging vorbei und dachte mir: Wenn ale so lustig drauf sind wie der, wirds ein toller Abend.
Der plötzlich der Griff am Kragen und mit der Freundlichkeit eines Skinheadrlüpsers und unter dem Gekicher dieser wahnsinnig attraktiven Mädchengruppe wurde ich aus dem Tanzlokal entfernt...
Enttäuscht und den Tränen nahe irrte ich durch die Stadt. Wie soll ich vor meinen Arbeitskollegen und in der Berufsschule bestehen? Wenn wieder über die Sauf- und Fickrekorde des vergangenen Wochenendes diskutiert und analysiert wird...
Orientierungslos verschlug es mich in die Schnewelinstraße, eine Punkfrau kotzte mir vor die Füße und verlangte dafür eine Mark, als ich an einem Schuppen vorbeiging...
Das Cräsh! Kein Stress an der Tür, also rein!
Noch heute bin ich dem Türsteher vom Unverschämt dankbar, daß ich nicht zu einem Popperclown wurde, sondern ein Cräshlerpar excellence...
Ich bin auch dafür, dass wir ein Club- KZ aufbauen und dort alle Nasen zusammenrotten, die unserer stereotypverseuchten Weltanschauung zuwider sind.
"Leider fehlt in Freiburg zum einen die Location und zum anderen das Publikum für eine solche Tür und das Erlebnis danach"....
genau so isses. als das drifters anfang der neunziger als einziger laden house und acid jazz gespielt hat, war das noch möglich. es wurde kein eintritt verlangt, aber dafür haben sie sich eben ausgesucht, wer reinkommt und wer nicht. dadurch ist damals eine feine ansammlung von musik- und clubkulturinteressierten aller alterklassen entstanden, die bis heute leider vergeblich ihresgleichen sucht. manchen - mir eingeschlossen - mag die mischung damals sehr skurril vorgekommen sein, aber genau das machte den reiz der abende auch aus. leider ist diese positionierung mit beginn des eintritt-verlangens auch sukzessive zerstört worden und dafür ist das drifters heute eben auch nur einerlei.
@ all nightlife-gurus
*edit* was glaubt ihr wie ihr auf Konzerten nervt bei denen ihr meint dasein zu müssen weil ihr mal den Namen der Band gelesen habt oder EIN Lied kennt!!!!!!!!
Dann bleibt ihr alle bitte auch in euerer Disse hocken bzw. Club (sic!) in FR, ha ha und proliert und definiert euch über eure äußerlichen Reize, denn wie man in diesem Artikel lesen kann steckt in dem Autor wirklich nur Oberflächliches !!!
Death before disco !!!
P.S. Lieber Neon lesen als neon tragen !!!!
P.P.S. "Stolz dabeigewesen zu sein, mit Stempel auf Handinnenfläche.....pffft, Alter Schwede"..... Das waren auch schon andere die heute noch meinen Stolz zu sein weil sie nen "Stempel" tragen....
Nachdem hier jetzt mal alle gedanklich und schriftlich GESCHISSEN haben......sry, ABER GEHTS NOCH????
Wie viel BULLSHIT wollt ihr hier eigentlich noch zum besten geben????
Nr.1 : Sry aber der ganze Artikel is einfach fürn Arsch!
Nr.2 : Kann kein Türsteher eine Person so beurteilen um die
richtige Entscheidung treffen zu können!
Nr.3 : Die Leute machen die Party, und es ist immer win 50/50 Spiel ob der Abend gut wird oder nicht!
Hab letzten Freitag auch 4mal ein Ellenbogen einstecken müssen. Dachte eigentlich das ganze lässt sich friedlich regeln! Ging aber dann halt nicht, und der Typ flog dann in seine 4 Freunde rein, um danach den Club zu verlassen!
Das war aber auch der einzigste Abend seit LANGEM!!!! der scheisse war!
Mein Gott...dieses WE wird alles besser ;)
Ps. Rock on, und scheisst euch nicht so ins Hemd, das ist lächerlich!
Cheers
Es ist immer sehr schön zu lesen, wenn Menschen, die in einer Kleinstadt wohnen, denken und handeln (wollen) ale wären Sie in einer Großstadt
Wie soll denn der Überclub für die Elite sein? Wie das P1 oder doch lieber wie das Goa in Berlin?
Oben wurde es schon erkannt. In Freiburg fehlen die Banker Frankfurts, die "Adabei" von München samt Schikaria, die Düsseldorfer Mentalität, das hanseatische Zurückhaltung Hamburgs oder das progressive Publikum Berlins...
Freiburg ist das größte Dorf, liebenswert und gemächlich in allen Belangen.
@ag999
das stimmt so nicht - es gibt schon genug Clubs -
aber 95% von denen sind im Keller und haben keine (wicked) Atmo
@tatoocheck one two: du triffst den nagel auf den kopf.
das einzige, was eigentlich richtig läuft, sind studipartys (siehe das richtige publikum) und dorfipartys (siehe das richtige publikum). alles andere funktioniert nur in sehr kleinem rahmen oder wirkt bemüht.
1. Wenn es mir in einer Disko/Club/Bar/wasauchimmer nachhaltig nicht gefällt gehe ich nicht mehr hin. Klingt einfach, ist es auch.
2. Wenn sich irgend jemand nicht anständig benimmt, sags dem Türsteher. Es ist seine Aufgabe dafür zu sorgen dass die friedlich feiernden Gäste nicht von den weniger friedlichen gestört werden. Wenn der Türsteher sich nicht drum kümmert, kann man sich auch über ihn beim Thekenpersonal/Betreiber/Veranstalter beschweren. Wenn die sich auch nicht drum kümmern, siehe Punkt 1.
Was jedenfalls gar nicht geht, ist die Selbstjustiztaktik ("Der hat mich geschubst, jetzt kriegt er aufs Maul"), weil die normalerweise für beide Beteiligten vor der Tür endet. Und irgendwelche "Der hat aber angefangen"-Heulereien bringen dann auch nichts mehr.
Einfach öfter mal das Hirn und nicht das Gemächt zum Denken verwenden, macht zwar mehr Arbeit, führt aber zum angenehmeren Ergebnis. Damit meine ich übrigens auch viele Studenten die sich ja doch gerne mal intellektuell überlegen fühlen...
Toni (Türsteher und Student)
Clubkultur in Freiburg? Also bitte. Gerade der Nightlife-"Guru" sollte doch wissen dass es in Freiburg keine Feierkultur gibt.
Mein Rat: Wegziehen.
Also ich arbeite schon seit mehreren Jahren als Theker in Freiburg und das in verschiedenen Lokalitäten.
Und muss dem Guru schon zustimmen, das die Türsteher nicht mehr so streng aussortieren wie früher. Liegt aber zum großen Teil auch daran, das die Türsteher nicht mehr die von früher sind, da die Securityfirmen in vielen Lokalitäten gewechselt haben.
Diese arbeiten für weniger Geld, und bezahlen den Türsteher an sich natürlich auch weniger. Das die dann kein großes Interesse zeigen Ihre Arbeit ordentlich zu machen ist auf einer Weise auch verständlich.
Würd mir aber auch wünschen das das wieder anders wird. Denn wenns Ärger gibt dann, ist es meistens nun mal die "Haslach-Schachbrettfrisur-Fraktion", selten mal mit einer anderen.
Deshalb vorher lieber ordentlich aussortieren, dann wirds auch ein entspannter Abend, für Gäste und Personal.
:D Wie kann man sich darüber aufregen, dass Leute so feiern , wie sie wollen ? Ganz ehrlich, so nervig sind die meistn menschen auch nicht. ich will nicht irgendwo feiern, wo nur ein bestimmter menschenschlag ist, der keine anderen duldet. etwas intolerant....
Das Tuerproblem laesst sich ja wunderbar dank der ganzen Web2.0 Welt loesen.
1. Jeder Partygast bekommt nen elektronischen Personalausweis
2. Jeder Parrtygast muss jaehrlich zu nem Psychologen der ein psychologische sProfil erstellt.
3. Die ganzen Daten kommen in den E-Perso rein
4. Facebook/Studi/blaaa wird mit dem E-Perso verknuepft
5. Jeder scrobbeld (schreibt man das so?) ja fleissig seine Musik bei Last.fm (auch das wird mit dem E-Perso verknuepft.)
6. Auch alles was google/amazon ueber einen weiss wird verknuepft und natuerlich die Giro/Kreditkontendaten (Kunden muessen ja liquide sein)
7. Jetzt kann jeder Veranstalter sich sein Wunschpublikum "Zusasmmenklicken" und an der Tuer muss einfach nur noch der E-Perso ueberprueft werden, nen bisschen mit den Daten abgeglichen werden und dann heissts Ja oder Nein.
8. ???
9. Profit! (Das Publikumsproblem ist geloest... kommt nur rein wer reinpasst)
achja... schoene neue welt...
Bin mal auf dem Patentamt...
"in Freiburg fehlen die Banker Frankfurts, die "Adabei" von München samt Schikaria, die Düsseldorfer Mentalität, das hanseatische Zurückhaltung Hamburgs..."
und gott sei dank!!
@maddis
ich glaube in meiner neostalinistischen dikatur ist die eine oder andere platz in der nomenklatura für dich verfügbar
@andrés
weiß immer nicht woher dieses ding mit der hanseatischen zurückhaltung kommt alle hanseaten die ich kenne sind säufer und erzprolls
Je mehr Kommentare ich lese umso herzlicher muss ich lachen. Da hat sich jemand aber gekonnt in die Nesseln gesetzt. :-D
Beim erstmaligen lesen des Artikels hatte ich das starke Bauchgefühl, da schreibt sich jemand seinen Frust von der Seele, der auf einen konkreten Vorfall in den letzten Tagen zurück zu führen ist.
Und des Rätsels Lösung hab ich auch schon gefunden:
Wir verteilen diesen Artikel an alle Türsteher in Freiburg, am besten noch mit nem Bild des Gurus und dem Kommentar: "Da findet euch einer zu lasch". Ich möchte wetten, er wird nie wieder ein Problem mit bestimmte Klientels in bestimmten Clubs haben. ;-)
kinky, woher kommen denn die, die Du kennst? Bestimmt nicht von Blankensee... *g*
Ich verstehe sowieso nicht, was daran toll ist, wenn die einen rein kommen, die anderen nicht. Und die die drinnen sind werden dann noch von den VIP´s abgetrennt...
Das war in München immer lustig zu beobachten. Das Fußvolk erlangt Einlaß und versucht einen Blick auf die Society zu erhaschen, ohne aufzufallen, daß man grad versucht einen Blick zu riskieren. Immer schön cool bleiben...
und wenn dann ein A- bzw B-Promi aus dem Reich der hohen Tiere ins Reservat der Amöben begab, wurden erst mal die Möpse gerichtet *g*...
Im Grunde ist es ein Glück, daß Freiburg noch nicht einmal lokale Prominenz hat, bei solchen "Events" geht durch das ganze Posen und Gegucke nur der Feierspaß verloren. Weil sich alle so wahnsinnig wichtig nehmen...
@kinky: stimmt eigentlich. die hanseaten, die ich kennengelernt hab, waren auch alles prolls. allerdings prolls, die extremes hochdeutsch sprechen. das täuscht einen vielleicht als süddeutschen.
@ tattoocheck
nee, glaub nicht. ich kenne aber diese weiße-hosen-und-polohemdenfraktion vom rathausplatz oder was dieser eine platz da auch ist und wahrscheinlich sind die gemeint :)
zum rest des posts auch von mir ein "werd"
Der selbsternannte Night Life Guru!!!
Es ist doch offnesichtlich:
Er hat nach meiner Ansicht einfach nix mehr zu melden.
Zugekotzte Toiletten, schlechte Musikanlagen und so weiter...hatten wir ja alles schon mal...und das weiß doch auch eigentlich jeder.
Jetzt sinds also die Freiburger Gäste die den Guru auf der Party stören. Haha!
Vielleicht sollte er einfach mal seinen "Job" wechseln und sich mit sinnvolleren Weisheiten als solchem Unsinn zu verbreiten beschäftigen.
Eine wirkliche Berichterstattung:
zb.
Was genau spielt der tolle DJ oder die Band
Was hat ihn oder die Gäste fasziniert?
Es kommen doch in der Regel nur Phrasen und Gemeckere denn der Night Life Guru ist eigentlich Sherlock Holmes in verdeckter Ermittlung.
Seien wir doch mal ehrlich lieber "Guru" zu wirklichen Clubevents im Freiburger Underground verläufst Du dich eher selten, nicht war.
Du kannst ja wenn Du es in Fbg nicht mehr auhälst, auch ab jetzt jedes Weekend von der Partymeile in Emmendingen erzählen(am besten auf deinem eigenen Faceboock), soll ja jetzt laut Subculture Feb. jedes Wochenende stattfinden^^
Eine tolle Berichterstattung vom Umland war das!
Hätte ich Dir auch von Vornherein aus Freiburg aus ungesehen per E-mail schreiben können.
Wenns ihm da besser gefällt. Da gibts zumindest bedeutend weniger Stress mit seinen "Aggressionsträgern".
Was ich sagen will "GURU" Du bist manchmal witzig aber grundsätzlich nervst Du einfach nur mit Deiner unnötigen Berichterstattung!!!
Mit der Du hier alle wuschig machst!
ra ra ra
Ralph
finde den Artikel auch enorm mies. Bin ebenfalls Türsteher in Freiburg und kann solch einem selbsternannten Stümper-Journalist nur mal zu besserer Recherche raten. Soll er sich doch mal 7h neben einen der angesprochenen Clubeingänge stellen und die jeweilige Arbeit der Türsteher begutachten. Ich lade gern dazu ein.
Sinnvoll ist es vielleicht die Clubs untereinander zu vergleichen, wie oft gibt es tatsächlich gewaltbeinhaltende Vorfälle, wie oft steht ein Krankenwagen vor dem Lokal, wie oft die Polizei, wie wird mit bekannten DEHOGA- Hausverboten umgegangen, wie viele Türsteher arbeiten an einem Abend?
Dann muss aber wiederum unterschieden werden. Verschieden Clubs ziehen verschiedenste Menschen an. Das auf einer Ragga-Party im Kammikaze nur easy-Jungs abhängen....ist ja selbstverständlich. Der meiste Ärger ist eben in den "größeren Discotheken" (für Freiburger Verhältnisse), da kommen eben auch die verschiedensten Leute und Kulturen zusammen.
Abschließend gibt es noch zwei Dinge zu sagen.
1. gehe ich davon aus dass die meisten derjeniger, welche an den meisten Türen Freiburgs direkt abgewiesen werden, weder auf dieser Homepage unterwegs sind noch Kommentare posten. Sonst gäbe es mit absoluter Sicherheit einige die die Tür- Härte an mancher Stelle eher anders herum korrigiert haben wollten.
2.Egal wie... es wird immer eine gewisse Kluft zwischen Disco- Gänger und Türpersonal geben......und gerade in diesem Punkt muss ich einem Kollegen von oben Recht geben. Gerade Studenten oder Abiturienten, die sich selbst immer als elitär betrachten und bezeichnen, zeigen meist am wenigsten Verständnis wenn sie auf Grund eines sehr unangenehm hohen Alkoholpegels den Einlass zur Disco verwehrt bekommen. Ich sehe den Artikel also auch als spontane Frustattacke.
Hier gibts doch gar keine angesagten clubs die sich so eine Türpolitik erlauben können oder ? wer auf seinen Stempel "stolz" sein will muss wohl in ne grössere Stadt fahren :-)
@ ralph: wen interessiert denn hier, was ein "toller DJ oder die Band" gespielt haben? höchstens eine handvoll musiknerds pro genre, der grosse rest hört doch spätestens nach dem ersten aufgeführten musiktitel auf zu lesen.