Freiburger Studierende haben gestern erneut mit einer Demo auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht. Ziel des Protests von rund 1000 Demonstranten war diesmal das Regierungspräsidium für Schule und Bildung.



wer Hammer war das Polizeiaufgebot. Was das kostet:( Das Geld sollte die Stadt in die Schulen anstatt in die Polizei hängen !
Polizeiaufgebot fand ich für Freiburger Verhältnisse eher total harmlos. Aber anscheinend geht die Polizei immer mehr gegen Beteiligte der Demonstrationen vor und wirft ihnen jetzt schon Landfriedensbruch vor (Pressemitteilung der PH-Freiburg):
http://ph-freiburg.com/fileadmin/PM_UStA_PH_Freiburg_03_12_09.pdf
Echt lächerlich. Die sollen lieber mal Verbrecher fangen spielen, oder wieder Fahrradfahrende ohne Licht belästigen (Scheeeerz).
Am 5.Dezember 2009 organisieren Aktion Bleiberecht und andere Gruppen eine angemeldete Demonstration für Bleiberecht. Treffpunkt ist am Samstag, den 5. Dezember 09, um 13.00 Uhr in Freiburg an der Johanneskirche gegenüber der Ausländerbehörde.
Bericht auf Arte "Zoom Europa" zum Thema mit Familie aus Freiburg:
http://plus7.arte.tv/de/1697660 ,CmC=2959232,scheduleId=2928534.html
ab ca. Minute 30
Anschauen, Weitersagen, Kommen
langsam nervts nur noch. die "berufsrevoluzzer" haben sichs im audimax schön eingerichtet, mit volksküche, kaffeemaschine und security-dienst am wochenende. es schwingen immer mehr politische allgemeinplätze durch und die ohnehin von anfang an protzentual eher geringe solidarität der nicht-streikenden mitstudierenden schwindet zusehens.
ich persönlich wünsche mir eine räumung. dann können diejenigen, die die berechtigten proteste am bildungssystem für ihre politischen dogmatismen missbrauchen wieder zurück in die kts gehen und die übrigen studenten können effektiver und sinnvoller für ihre anliegen kämpfen.
@doppelhorst:
Wie soll denn deiner Meinung nach das effektivere und sinnvollere für die Anliegen kämpfen aussehen?
kreativ sein! statt durch stillstand mit witz und guter öffentlichkeitsarbeit glänzen. die gesamte besetzung schadet doch mittlerweile mehr als sie nützt. anstatt die möglichkeiten des netzes zu nutzen und die anliegen durch eher "guerilla-artige" aktionen zu verbreiten, sitzt man im audimax die zeit ab, verfasst hier und da mal solidaritätsbekundungen oder verliert sich in AKs in irgendwelchen details.
es gibt noch diverse andere formen des zivilen ungehorsams und vor allem die PR dieser besetzung ist unter aller kanone.
dann lieber in regelmäßigen abständen kurz vor feierabend das rektorat blockieren, unterschriften sammeln, dem MdB unseres wahlkreises ständig auf den sack gehen, eine flut von anträgen/petitionen einbringen, wo immer man als bürger/student die möglichkeit dazu hat. flashmobs, mahnwachen, leserbriefe, web 2.0, alle kanäle nutzen, mit guten und durchdachten flugblättern nochmal auf die kommilitonen zu gehen und und und...
durch die besetzung wird viel zu viel kraft sinnlos verschlissen und darüberhinaus wird die jetzige situation viel zu sehr von kräften und politischen strömungen okkupiert, die nicht nur mich sondern auch andere an der ehrhaftigkeit dieser "veranstaltung" zweifeln lassen.
@ doppelhorst
du hast ja brauchbare ideen, ich hoffe du hast dich bisher auch in IRGENDEINER form eingebracht und bist hier nicht nur online am vorschläge machen.
tatsache ist, dass durch die besetzungen ERSTMALS über mehrere wochen hinweg in deutschlandweiten medien über die probleme berichtet wird.
ps:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0 ,1518,665039,00.html