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Stadt Freiburg will Slacklining verbieten

Slacklining, das Balancieren auf einem zwischen zwei Bäumen gespannten Seil, ist ein Freizeitvergnügen, das in Freiburg immer beliebter geworden ist. Damit soll Schluss sein. Zum Schutz der Bäume will die Stadt Slacklining verbieten.



Slackliner brauchen nicht viel, vielleicht ist der Freizeitspaß auch deshalb zum Sommertrend geworden: Man spannt eine fünf bis 25 Meter lange Slackline, dezent übersetzt ein "Schlabberband", zwischen zwei frei stehende Bäume und balanciert dann barfuß drüber, gern unter anerkennendem Nicken der Passanten. Fragt sich nur, wie lange das in Freiburg noch möglich ist.

Städte wie Köln und Stuttgart haben Slacklining zwischen Bäumen verboten. Freiburg wird wohl im kommenden Frühjahr folgen. Die Gründe liegen für Martin Leser vom Garten- und Tiefbauamt auf der Hand: "Eine straff gespannte Slackline entfaltet bis zu fünf Tonnen Zugkraft. Das machen Bäume mit dünner Borke nicht lange mit. Buche, Birke, Linde oder Ahorn – alle Laubhölzer, an denen die Leinen oft hängen, sind betroffen." Prominentestes Opfer sind zwei Japanischen Kirschbäume an der Sandfangbrücke. Sie wurden im Sommer täglich, teils bis in die Nacht, von Seiltänzern beehrt. Jetzt "machen sie den Schirm zu", wie ein Anwohner sagt.

Thomas Herdt ist öffentlich bestellter Baumsachverständiger mit Sitz in Offenburg und kennt sich aus: "Alle Gartenämter meckern wegen Slacklining." Es gebe zwei Arten von Schäden: "Das Hantieren mit Seil und Ratsche kann zu sichtbaren Scheuerstellen führen, durch die Pilze in den Baum eindringen." Wichtiger sei aber, was unter der Borke passiert, weil dort die Lebensader des Baumes liegt: das Kambium. "Durch Quetschungen können die Kambialzellen absterben. Wenn das gelegentlich geschieht, erholt sich der Baum. Dauerhaftes Slacklining führt dagegen zu irreparablen Schäden." Ein Slackliner kann die Folgen nicht sehen, sagt Herdt. "Und wenn die Blätter im August abfallen, ist es zu spät."

Das Körpergewicht der Slackliner spielt übrigens für die Schäden keine Rolle, sagt Martin Leser, die Leine steht im Mittelpunkt: "Mit einer Langhebelratsche lässt sich das Seil bis zur Zugbelastung eines Lastwagens spannen. Das ist so straff, darauf könnte man Geige spielen."

Schützen können Slackliner den Baum mit Kambium-Schonern, die zwischen Seil und Borke geklemmt werden. Auch ein zusammengerollter Teppich sei akzeptabel, Zeitung oder Schaumgummi reiche dagegen nicht. Kommunen, die Slacklininig weiter erlauben wollen, sollten den Sport auf Bäume mit einem Stammdurchmesser von 60 bis 80 Zentimetern begrenzen, schlägt Herdt vor.

Mit dem Slacklining zwischen Bäumen gehen die Kommunen unterschiedlich um. "Wir setzen auf Überzeugungsarbeit", sagt Bernd Wnuck, Pressesprecher der Stadt Karlsruhe: "Wenn unsere Mitarbeiter in den städtischen Grünanlagen Slackliner sehen, bitten wir sie, das Seil abzumontieren." Im Karlsruher Schlosspark, der zu den Liegenschaften des Landes zählt, ist der Spaß dagegen verboten. In Stuttgart darf die Slackline nur in zwei Grünanlagen gespannt werden. Köln fährt eine besonders harte Linie: "Spiele in den Grünanlagen, die die Anpflanzungen schädigen", sind verboten.

In Freiburg will das Gartenamt nun handeln, weil Bäume in den Szenetreffpunkten im See-, Eschholz- und Dietenbachpark erkennbar gelitten haben. Martin Leser kündigt für die kommende Saison ein zweigleisiges Vorgehen an. Von März an wird Slacklining zwischen Bäumen im Stadtgebiet verboten. Zugleich bemüht sich die Verwaltung um Alternativen, etwa tief im Boden verankerte Stahlrohre. Statiker messen bereits – mit ernüchterndem Resultat für eine klamme Kommune: Die Alternativen aus Stahl brauchen ein massives Betonfundament.







[Foto: Dana Hoffmann]




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 60
Random Hippie
Montag, 02.11.09 16:01
 

Oh nein, welch zwiespalt offenbart sich vor mir! ich will weder meine alternativ- naturuelle beschäftigung aufgeben, welche meinen tagesablauf nach dem birnen pflücken vollendet, noch möchte ich meine nahezu besten freunde, die bäume in mitleidenschaft ziehen...

Grüße, euer Random Hippie aus Vauban

Montag, 02.11.09 16:02
 

Das Denken haben sie im Rathaus wohl auch schon seit einiger Zeit verboten.

Montag, 02.11.09 16:11
 

also wie ich das jetzt verstanden habe muss man nur was dazwischen klemmen und n dicken stamm nehmen und darf weiter "slacklinen" oder ?

das wird jawohl machbar sein

Montag, 02.11.09 16:28
 

DENKT DENN AUCH MAL EINER AN DIE ARMEN BÄUME?????

LOOOOL xD

Montag, 02.11.09 16:50
 

Mal wieder in typischer Manier:
Verbote kosten ja nichts.

Ich bin mal gespannt was für Verbote noch kommen werden. Mir würden da noch ein paar sinnvolle einfallen. Verbieten sollte man ferner:

Cubb (Wikkingerschach, sieht man in Freiburger Parks auch immer öffter)
BEGRÜNDUNG: Die Erschütterungen der fallenden Stäbe könnten Maulwürfe bei der Paarung massiv stören.

Handys, MP3 Player und Netbooks in den Stadtteilen Herdern, Wiehre und der Vauban.
BEGRÜNDUNG: Die Aura eines sich gerade im Chi befindlichen Mediums könnte durch negative Schwingungen eine ungesunde Farbe erhalten.

Husten und Niesen während des Herbstes/Winters in der Öffentlichkeit
BEGRÜNDUNG: Dies könnte bei Umstehenden eine Massenpanik auslösen (Schweinegrippe)

Das Beschweren noch klar denkender Bürger bei der Stadtverwaltung über die vielen seltsamen Verbote die erlassen werden.
BEGRÜNDUNG: Verwaltungsbeamte könnten dadurch gezwungen sein sich mit der Realität der Bürger, die in ihrer Stadt leben, auseinander zu setzen und dadurch einen kulturellen Schock erleiden, weil sie plötzlich aus ihrer Verwaltungsluftblase erwachen.

Montag, 02.11.09 16:56
 

@ Mikey
Nicht zu vergessen, das Handy, MP3 Player, und Ghettoblaster-verbot in den Straßenbahnen;-) Lautes Schreien und Bölken ist auch nicht erlaubt.

Montag, 02.11.09 17:04
 

Viel wichtiger als gesunde Bäume im Park ist doch der Spass der riesigen Schar der Slackliner in Freiburg

Montag, 02.11.09 17:09
 

Dieses Verbot ist ganz offensichtlich sinnvoll und gut begründet.

Jetzt muss man nur noch gute Gründe für ein Jonglage-, ein Trommel- und ein Didgeridooverbot finden...

Montag, 02.11.09 17:14
 

@ cohen, hast auch an das Didgeridoo in der Kajo gedacht?

Montag, 02.11.09 17:18
 

@Cohen

hehehe.

Re: mp3-Playerverbot. Heute Morgen im Bus (erste Busfahrt des Winters, boo) beim Auspacken des mp3-Players von gegenübersitzendem älteren Herrn unfassbar boshaft angeguckt worden. Habe kurz überlegt, die Kopfhörer zu tragen, aber die Musik auszulassen, und auf seine Beschwerde zu warten und mich dann mit ihm zu streiten (ist ja Montag). Dann fiel mir aber ein, dass ich gestern abend neue Musik gekauft habe, die ich dringend hören wollte. Der ältere Herr schmackte die ganze Fahrt die Habsburger runter so konsterniert und laut mit den Lippen, dass ich es trotz Kopfhörern und 'I'm in you' hören konnte.

Tsk!

Montag, 02.11.09 17:26
 

Gut gemacht Caro :-)

Montag, 02.11.09 17:29
 

ich hasse diese kommentarfunktion...jetzt is alles wieder gelöscht...also nochmal:

wenn schon verbote seitens der stadt ausgesprochen werden, dann sollten die sich mal selber verbieten, weiterhin die salomonische ordnungssäule aufm august zu betreiben. ich glaub ja kaum, dass das bei gefühlten 10 grad minus abends um 11 noch notwendig ist, dass man da öffentliche gelder und energie sinnlos verschwendet!!! so, genug gemotzt...jetzt kommt der schöne teil des abends....die rifles :-)

Montag, 02.11.09 17:29
 

Endlich mal jemand mit Zivilcourage; sehr,sehr mutig

Montag, 02.11.09 17:39
 

Und mal nicht Off-Topic: Davon abgesehen finde ich persönlich ein Verbot von Slacklining ohne Baum-Schutz (der auf meinen ersten Google-Eindruck selbst in der Spezialvariante nicht besonders teuer ist) durchaus angemessen. Bäume kaputt machen=immer doof. Egal ob mit Hipster-Sport oder nicht.

Montag, 02.11.09 17:55
 

ja auf kosten der allgemeinheit sachen kaputt machen und sich dann wundern wenns verboten wird!!!
typisch deutschland jeder depp denkt nur noch an sich selber,denn alle anderen sind eh dumm und haben keine ahnung von nix. sollen sich doch selber 2 bäume in garten stellen und dann schauen was der baum macht wenn die rinde kaputt geht, oder sollten sich selber mal ne slackline um den hals zurren damit sie merken was sie damit anrichten.

Montag, 02.11.09 18:52
 

@butthead:
lieber mal weniger mit dem Auto unterwegs sein, das führt wohl eher zu einem Baumsterben als das Slacklinen.

Man kann doch einfach dem Baum zuliebe ein Teppich oder ein dickeres Handtuch verwenden und dann ist der Baum geschützt und der Slackliner freut sich.

(Ich bin kein Slackliner und Baumfreund... aber die Diskussion um zwei Bäume finde ich lächerlich, da gibt´s ja wohl echt mal andere Schädlinge, die die Bäume viel stärker angreifen !!)

@Slckliners: Benutzt doch bitte ein Teppich um den Baum zu schützen !!! THX !!

Montag, 02.11.09 18:56
 

schützt die menschheit!

und:

für die einführung der baum-burka!

Montag, 02.11.09 19:08
 

Da aber geschah etwas, das jeden Mund stumm und jedes Auge starr machte. Inzwischen nämlich hatte der Seiltänzer sein Werk begonnen: er war aus einer kleinen Tür hinausgetreten und ging über das Seil, welches zwischen zwei Türmen gespannt war, also, daß es über dem Markte und dem Volke hing. Als er eben in der Mitte seines Weges war, öffnete sich die kleine Tür noch einmal, und ein bunter Gesell, einem Possenreißer gleich, sprang heraus und ging mit schnellen Schritten dem ersten nach. »Vorwärts, Lahmfuß«, rief seine fürchterliche Stimme, »vorwärts Faultier, Schleichhändler, Bleichgesicht! Daß ich dich nicht mit meiner Ferse kitzle! Was treibst du hier zwischen Türmen? In den Turm gehörst du, einsperren sollte man dich, einem Bessern, als du bist, sperrst du die freie Bahn!« – Und mit jedem Worte kam er ihm näher und näher: als er aber nur noch einen Schritt hinter ihm war, da geschah das Erschreckliche, das jeden Mund stumm und jedes Auge starr machte – er stieß ein Geschrei aus wie ein Teufel und sprang über den hinweg, der ihm im Wege war. Dieser aber, als er so seinen Nebenbuhler siegen sah, verlor dabei den Kopf und das Seil; er warf seine Stange weg und schoß schneller als diese, wie ein Wirbel von Armen und Beinen, in die Tiefe. Der Markt und das Volk glich dem Meere, wenn der Sturm hineinfährt: alles floh auseinander und übereinander, und am meisten dort, wo der Körper niederschlagen mußte. Zarathustra aber blieb stehen, und gerade neben ihn fiel der Körper hin, übel zugerichtet und zerbrochen, aber noch nicht tot. Nach einer Weile kam dem Zerschmetterten das Bewußtsein zurück, und er sah Zarathustra neben sich knien. »Was machst du da?« sagte er endlich, »ich wußte es lange, daß mir der Teufel ein Bein stellen werde. Nun schleppt er mich zur Hölle: willst du's ihm wehren?« »Bei meiner Ehre, Freund«, antwortete Zarathustra, »das gibt es alles nicht, wovon du sprichst: es gibt keinen Teufel und keine Hölle. Deine Seele wird noch schneller tot sein als dein Leib: fürchte nun nichts mehr!« Der Mann blickte mißtrauisch auf. »Wenn du die Wahrheit sprichst«, sagte er dann, »so verliere ich nichts, wenn ich das Leben verliere. Ich bin nicht viel mehr als ein Tier, das man tanzen gelehrt hat, durch Schläge und schmale Bissen.« »Nicht doch«, sprach Zarathustra; »du hast aus der Gefahr deinen Beruf gemacht, daran ist nichts zu verachten. Nun gehst du an deinem Beruf zugrunde: dafür will ich dich mit meinen Händen begraben.« Als Zarathustra dies gesagt hatte, antwortete der Sterbende nicht mehr; aber er bewegte die Hand, wie als ob er die Hand Zarathustras zum Danke suche. –

Aus: Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen ...

phh
Montag, 02.11.09 19:23
 

ich mag bäume lieber als menschen und slackliner weniger als hitler, insofern bin ich zufrieden mit dem verbot und entzückt über einen zusätzlichen grund, die hampelmänner zu hassen. wer bäume killt hat bei mir verschissen.

die information dass man mit soner blöden ratsche sachen aus dem boden reißen kann ist auch sehr interessant

Montag, 02.11.09 19:40
 

Und wieso verbietet man es nicht einfach nur, wenn es ohne gut angelegten Kambium-Schoner oder bei Stämmen mit unzureichendem Durchmesser gemacht wird? Was spricht da fachlich dagegen? Wenn es fachlich nen Grund dagegen gibt, gerne ein generelles Verbot. Aber so scheint mir das nur ein weiteres Steinchen der Gängelung durch demokratievergessene Neocon-Grünen zu sein.

Montag, 02.11.09 20:07
 

Ja, Jimbo, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
In deinem Fall empfehle ich, den Artikel noch einmal AUFMERKSAM zu lesen. Vielleicht wirds dann klarer. Falls nicht, melde dich doch hier nochmal. Wir erklären es dann gerne ;-)

Montag, 02.11.09 20:12
 

lächerlich?

Montag, 02.11.09 21:02
 

definitiv :o)

Montag, 02.11.09 22:49
 

Oh Leute, die Stadt will ja uns nicht ärgern, sondern will nun mal verhindern das Bäume beschädigt werden.
Fühlt Euch doch nicht immer gleich verfolgt.
Zumal zu 90 % hier eh niemand diesen "Sport" betreibt.^^- schätze ich mal ;P
Abgesehen davon, dass in paar Jahren der ganze Wirbel um solche Bänder eh ein Ende hat.

Montag, 02.11.09 23:00
 

Wieso muss man überhaupt mitten in der Stadt tänzeln? Anstatt sehen und gesehen zu werden kann man jetzt endlich sein Hobby mit einer Radtour verbinden, immer neue Bäume und Schwierigkeitsgrade ausprobieren und in den umliegenden Wäldern und Berghängen munter los laufen auf dünnen Linien. Für die, die es ernst nehmen mit dem Seiltanz an sich, sollte das ja in Ordnung sein.

Für so manch einen, meines Erachtens die Mehrheit, ist dieser Sport ohnehin ein reines Sich-Selbst-Präsentieren auf öffentlichen Grünanlagen. Den nackten Oberkörper kann man daher auch sonnend zur Schau stellen und eine andere Art zu stylen und irgendein Talent zu präsentieren, findet sich sicherlich auch. Ohne, dass Bäume verbogen werden.


....was jedoch lustig aussähe.

Montag, 02.11.09 23:03
 

Was sagen denn die Wiehrener Baumknutscher zu diesem Erlass?

Montag, 02.11.09 23:07
 

@denTwo:
Wie schadet denn ein Auto mit Katalysator Bäumen?

klug
Montag, 02.11.09 23:36
 

@harnasch: CO2, vorallem aber natürlich Schwefeloxide (Dieselabgase) sorgen für sauren Regen...

...was aber natürlich kein Grund ist, die Bäume vorsichtshalber gleich zu strangulieren, vorallem wenn sie einem gar nicht gehören.

Montag, 02.11.09 23:37
 

Vielleicht sitzt die Touche-Baum-Knutscherin jetzt im Stadtrat? Würde mich nicht wundern.

Aber wußte jemand hier bis vor 10 min., dass eine Slackline Bäume putt macht? Ich nicht. Deswegen scheint mir Aufklärung und die Bitte um Kambibum-Schoner geeigneter als ein Verbot. Die Verbotskeule scheint aber Dieter mehr Spaß zu bereiten.

In NRW war doch auch einer der mutwillig eine Menge Bäume zerstört hat, durch abschälen der Rinde rundum oder so. Vielleicht ward er hier gesehen.

Dienstag, 03.11.09 00:37
 

amelie und ihr salomonischer vorschlag.

hier auf fudder gab es doch vor nicht allzulanger zeit diesen typen, der dazu steht, einen dodge ram zu fahren.
ihr wisst schon. dieser typ, der die bösen blicke erntet. dieser typ, der mit seinem auto einen liegengebliebenen lkw abschleppen könnte. und genau dieser typ hat doch bestimmt einen freund, der auch so ein teil fährt.

jetzt ruft die doch zwei doch mal an. bittet ihn respektive sie um hilfe. das weckt dann ihren captain future instinkt und sie sagen ja. ganz bestimmt.

die jungs fahren erst durch die wiehre, dann durch die vauban und schließlich natürlich auch am august vorbei. laden alle slackliner und fans der slackliner auf ihre ladefläche und fahren dann an die dreisam. stellen ihre autos mitten auf eine saftig grüne wiese, spannen die slackline zwischen die - bestimmt vorhandene, auf mehrere tonnen zuglast ausgelegte - anhängerkupplung und geben kurz mit ihren - natürlich auf erdgas umgerüsteten - autos gas.

voila.

zwischen seiltanz, oberkörperzurschaustellerei und chill n grill fördert dies auch die zwischenmenschliche kommunikation.

getreu dem motto: gestern abend noch kurz an die säule der toleranz gepinkelt, diesem typen mit der dicken karre mit meinem fahrradschloss den lack zerkratzt und heute früh schon an der dreisam. auf dem seil tanzend.

fazit: der typ mit der dicken karre is ja doch ganz nett und hat mir gleich zu nem erdgas-umrüstkit für mein wagenburgfahrzeug geraten...

Dienstag, 03.11.09 06:51
 

wahahaaaaahaaa jooar bäume haben au gefühle ne =)

Dienstag, 03.11.09 09:50
 

@phh
"ich mag bäume lieber als menschen und slackliner weniger als hitler"

JETZT verstehe ich deine offensichtlich gerade beginnende Metamorphose (siehe dein Avatar)

Und darf ich jetzt meinen Lieblingsbaumbruder auch nicht mehr umarmen ? Auch wenn ich gaaanz vorsichtig bin ?

@Trugschluss
"...ist dieser Sport ohnehin ein reines Sich-Selbst-Präsentieren auf öffentlichen Grünanlagen"

DAS ist natürlich ein stichhaltiger Grund - auf ÖFFENTLICHEN GRÜNANLAGEN auch noch !!!

Wie gut, das sonstige Sportarten alle im stillen Kämmerlein und ausschliesslich bar jeder Selbstdarstellung stattfinden

Dienstag, 03.11.09 10:15
 

auf eines ist immer Verlass: Sobald das Wort "Verbot" in einem Text auftaucht, sind alle Argumente in diesem völlig zweitrangig, da wird dann erstmal die große "AHHH, VERBOTE SIND NIE GUT!" Keule rausgeholt. Ich meine, hier ist doch wirklich plausibel erklärt, dass Slacklinen (und mir macht das ebenso großen Spaß) die Bäume nachhaltig kaputt macht und es wird sogar nach Alternativen mit Stahlrohren geschaut und trotzdem muss sich die Stadt hier anhören, wie böse so ein Verbot ist?

Unglaublich, wie man freiwillig in die Politik gehen kann.

Dienstag, 03.11.09 10:21
 

@harnasch:
durch Katalysatoren können Schadstoffemissionen REDUZIERT werden und nicht vermieden !!

Dienstag, 03.11.09 11:45
 

@Pepper

Vielleicht liegt das daran, dass unsere Kommunen, die Länder und der Bund, also alles was mit Gesetzen rumhantiert, immer gleich mit irgenwelchen, oftmals völlig unsinnigen Verboten rumhantiert.

Da machen wir uns sorgen wegen der paar Bäume in den Parks, weil diese durch Slackliner beschädigt werden - VERBOT
Die Automobilindustrie dagegen hat ja durch gute Lobbyarbeit die Emissionsregelung wieder aufweichen können - KEIN VERBOT

Es kommt mir halt einfach die Galle hoch wenn ich mittlerweile das Wort BERBOT lese.
Vielleicht liegt das daran, dass ich immer mehr das Gefühl habe das VERBOTE da wo sie sinnvoll wären, weil sie riesigen Schaden verhindern, nicht zustande kommen weil man den Mächtigen, Großen nicht ans Bein pisst (Finanzmärkte).

Ich hab nix gegen VERBOTE wenn sie nur endlich mal da aufgestellt werden würden wo der große Mist passiert. Ich hätte nix gegen ein Verbot das den Besitz von großkalibrigen Waffen regelt. Vor allem wenn die von sogenannten Sportschützen zuhause aufbewahrt werden.

Dienstag, 03.11.09 11:52
 

@ ablogworkorange: alter, du gehst mal ab mit deinem zoroasterzitat. mann, mann, mann! :)

Dienstag, 03.11.09 12:14
 

@ Mikey

Ich stimme mit dir weitgehend überein, nur im letzten Satz kommt mir wieder die Galle hoch und du machst dich selbst unglaubwürdig, denn da passt ein sinnfreies Verbot offensichtlich zufällig gerade dir in den Kram

"sogenannte" (!) Sportschützen ???
Sind wegen ein paar Idioten alle "sogenannten" Autofahrer" Raser, alle Pfarrer pädophil usw usw ???

Und wie das aussieht, wenn alle Waffen schön beieinander im Schützenhaus gelagert werden hat man doch erst kürzlich wieder gesehen, als es sich für die Einbrecher dann wenigstens auch wirklich gelohnt hat...

Und für mich wäre die Stadt, der Staat, bedeutend glaubwürdiger, wenn er z. B. auch sonst mal so besorgt und konsequent bei verschiedenen Dingen wäre - du hast da ja schon ein gutes Beispiel genannt...

Kleines Beispiel direkt vor Ort: Die (nicht verbotenen, weil lukrativen) Verkaufsgondeln/Werbereiter usw. in den Arkaden behindern weit mehr als die inzwischen verbotenen Fahrräder (leider kann man ja keine Fotos reinstellen, sonst könnte ich das hier satt dokumentieren - aber wer Interesse hat dem maile ich sie gerne zu)
Auch damit macht man sich unglaubwürdig.

Und wenn dann mal fast alles verboten ist, dann hält sich niemand mehr dran, weil man es nicht mehr ernst nimmt...

Dienstag, 03.11.09 12:19
 

interessanter artikel zum entsehen der verbotsgesellschaft in der zeit erläutert am beispiel schweiz.

"Letzte Woche waren die Paintball-Freunde dran: Das Thurgauer Kantonsparlament beschloss ein Verbot [...]. Eine kleine Sache, nicht weiter relevant, wer spielt schon Paintball? Doch die kleinen Sachen häufen sich[...], kleine Verbote, kleine Obligatorien. [...]
Widerstand bleibt aus. Denn betroffen ist in jedem Fall eine Minderheit"

nicht anders läuft es bei uns.

Dienstag, 03.11.09 12:24
 

he leute, was ist los ?
ich hätte ein bischen mehr aufregung erwartet, so in etwa wie beim alkoholverbot.
fühlt sich denn keiner in der entfaltung seiner persönlichen freiheit beeinträchtigt, jetzt wo das baumkuscheln verboten ist ?
oder liegt es am beginnenden winter.

mein vorschlag: dickere seile nehmen, hat der vorteil der druckverteilung und als positiven nebeneffekt, das falls ein männlicher seiltänzer für arme abrutschen sollte, er sich ordentlich die klöten quetscht.

ich fahr doch nicht nen auto mit katalysator um das baumsterben zu verhindern, damit hier dann exessives baumbondage betrieben werden kann....

ps. heute abend kommt strooooohmberg

phh
Dienstag, 03.11.09 13:57
 

@biber
wie ich kürzlich las: "it is better to be pissed off than to be pissed on". laß dich trotzdem knuddeln, aber nicht die bäume anknabbern bzw. nur kranke und abgestorbene.

@verbotsgesellschaft
bäume brauchen nunmal ewig um nachzuwachsen und erfüllen eine wichtige funktion fürs mikroklima. die da fahrlässig und ohne guten grund abzutöten erscheint mir bescheuert. ich halte auch nicht viel von slippery-slope-argumenten; das erste verbot gehört genauso abgewogen wie das tausendste; kosten? nutzen?

Dienstag, 03.11.09 15:18
 

Man kann die Dinger doch fertig aus der Baumschule kaufen. Ich glaube nicht, dass wir bei geschätzten 40.000 Straßenbäumen in Freiburg eine bedrohliche Dezimierung der Baumbestände zu erwarten haben. Sollen sie halt ein paar, die geeignet sind als Slacklining-Bäume ausweisen und es nur dort erlauben.

Dienstag, 03.11.09 15:20
 

Auf die 40.000 komme ich so: Berlin hat bei der 6-fachen Fläche 400.000 hat aber auch anteilig ungewöhnlich viele.

Dienstag, 03.11.09 15:27
 

also wenn durch das slacklining der ein oder andere baum im stühliner dran glauben müsste würde mich das schon ganz schön ärgern........

Dienstag, 03.11.09 15:35
 

@mr. keep: auswendig ;)

und als dreingabe "unser täglich wiki (9)": seiltanz


GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG

Seiltänzer traten bereits in der Antike bei den Griechen, viel häufiger aber bei den Römern auf. Man unterschied Funambuli, die auf starken Seilen, und Neurobatae, die auf Darmsaiten tanzten. Letztere hießen auch Aërobatae („Lufttänzer“), weil sie bei der Dünne der Saiten aus der Entfernung in freier Luft zu tanzen schienen.
Seiltänzerkunststücke finden sich auf Vasen und Wandgemälden abgebildet. Auf einigen Münzen von Kyzikos ist sogar das Besteigen des Turmseils dargestellt.
Später kamen von Indien und Ägypten aus Seiltänzer nach Konstantinopel. Im Mittelalter kannte man indische, persische, morgenländische Gaukler dieser Art.
Der Seiltänzer Arcangelo Tuccaro verfasste eine illustrierte Schrift über seine Kunst (Paris 1599).
Als Drahtseilakt bezeichnet man eine akrobatische Vorführung von Seiltänzern auf einem Drahtseil. Vor der Erfindung des Drahtseils 1834 wurde die Akrobatik auf Hanfseilen ausgeübt. Die ersten Drahtseilakte fanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt. Spektakulär war dabei die Überquerung der Niagarafälle auf einem Drahtseil.


UNTERSCHEIDUNG SCHLAPPSEIL, TANZSEIL UND HOCHSEIL

Bei Darbietungen auf dem Schlapp- oder Tanzseil spricht man von Seiltanz, auf dem Hochseil von Seillauf.

Schlappseil
Das Schlappseil ist ein zwischen zwei festen Punkten lose hängendes Seil. Auf diesem werden im Balancieren verschiedene Kunststücke vorgeführt. Leichte seitliche Schwingbewegungen halten den Artisten im Gleichgewicht. Der Balancepunkt der Artisten ist in Hüfthöhe. Neben dem Laufen und Drehen auf dem Schlappseil gibt es viele verschiedene Tricks wie Einradfahren, Jonglieren, Hand- und Kopfstand, Schwingen und Rolla-Rolla.

Tanzseil (Steifseil)
Das Tanzseil ist wie auch das Schlappseil in einer Höhe bis zu 4m an zwei festen Punkten befestigt. Anders als Letzteres ist es aber mit einer Zugkraft bis zu 40kN gespannt. Man nennt es deshalb auch Steifseil, direkt übersetzt aus dem engl. "tight rope". Der Balancepunkt der Artisten liegt in Schulterhöhe, was ihnen eine sehr aufrechte Optik verleiht. Als Balancehilfe dient üblicherweise ein Balancefächer, der tropfen- oder kreisförmig ist. Eine Besonderheit des Tanzseiles ist die Federung, die insbesondere von französischen Artisten genutzt wird. Diese erleichtert die tänzerische Darbietung mit Sprüngen, Drehungen und Schrittfolgen. Die Seillängen betragen in dieser Disziplin circa 5m. Es werden abgespannte Seile bzw. freistehende Apparate verwendet. Seitenabspanungen wie beim Hochseil sind unüblich.

Hochseillauf
Ein Hochseil, ist wie das Tanzseil ein stark gespanntes Seil. Das Hochseil wird, wie der Name schon sagt, in größeren Höhen verwendet. Im Zirkus beträgt die Höhe etwa 8–10 Meter, im Freien können es bis über hundert Meter sein. Hochseilläufer benutzen normalerweise eine Balancierstange, die zwischen 5 und 10m lang und bis 15kg schwer ist, um den Balancepunkt nach unten zu verlagern. Manche Artisten, besonders aus Amerika und Spanien, arbeiten jedoch auch freihändig, dann aber meist auf einem relativ kurzen Seil. Bei den im Freien üblichen Höhen und den Kabellängen von bis zu mehreren hundert Metern ist es ohne Balancierstange nahezu unmöglich, dem Wind und den auftretenden Schwingungen standzuhalten. Lange Seile werden in bestimmten Abständen mit seitlichen Abspannungen (Cavaletti) gegen zu starkes Ausschwingen gesichert.
Auf dem gespannten Seil (Tanzseil oder Hochseil) können auch Radschläge, Bögen, Spagat oder Sprünge gemacht werden, man kann mit einem speziell präparierten Einrad darauf fahren oder mit einem Stuhl darauf sitzen.

Tricks auf dem Seil
(Trick ist der Fachausdruck für ein artistisches Einzelkunststück, nicht zu verwechseln mit "Trick" im Sinne von Täuschung.)
Mitunter wird ein Hochseilakt mit dem Aufstieg auf dem Schrägseil begonnen, der sich umso schwieriger gestaltet, je stärker das Seil geneigt ist. Zu den wohl ältesten Tricks gehört das Gehen mit Stelzen oder Körben an den Füßen sowie mit verbundenen Augen. Es wurden Schubkarren übers Seil geschoben und Personen getragen. Nach dem Fahrrad fanden auch Einräder und Motorräder auf dem Hochseil Verwendung.
Neben verschiedenen Formen des Zwei- und Dreimannhochs - der Obermann steht auf den Schultern oder auf dem Kopf des Untermanns aufrecht oder im Handstand - werden Pyramiden gebaut, wobei jeweils zwei Untermänner durch eine Schulterstange verbunden sind, auf der ein Obermann steht. Auf diese Weise gelang der Wallenda-Truppe 1947 zum ersten Mal die berühmte Sieben-Mann-Pyramide (vier Untermänner, zwei Personen in der Mitte und eine oben). Die Camilio-Mayer-Truppe, sowie die Camilla-Mayer-Truppe zeigten die Sieben-Mann-Pyramide allerdings bereits vor 1943.
Besonders waghalsige Kunststücke sind Bewegungen ohne Balancierstange auf dem Hochseil, wie beispielsweise das Überspringen sitzender Partner, Seilspringen, Degenfechten, Fahren auf dem sattellosen Einrad (Ultimate Wheel) und Rückwärtssalto.


BERÜHMTE SEILTANZARTISTEN UND TRUPPEN

* Madame Saqui (26. Februar 1786 - 1866)
* Blondin (Jean François Gravelet) (24. Februar 1824 - 22. Februar 1897)
* Familie Knie
* Freddy Nock
* Falko Traber
* Familie Traber
* Maria Spelterini (9. November 1850 - ?) überquerte 1876 anlässlich der 100-Jahr-Feier der USA als erste Frau die Niagarafälle auf einem Seil.
* Louis Weitzmann (21. Februar 1881 - 15. März 1968)
* Camilio Mayer (25. April 1890 - 21. Mai 1972)
* Karl Wallenda (21. Januar 1905 - 23. März 1978)
* Konrad Thurano (* 4. April 1909 , † 20. November 2007)
* Vladimir Voljanski (*30. Mai 1917)
* Rabadan Hassanowitsch Abakarov (*7. November 1917)
* Geschwister Weisheit
* Great Alzana (Harold Davis) (1918? - 16. Februar 2001)
* Joe Seitz (*1929)
* Gene Mendez (1934 - 23. August 1993)
* Pedro Carrillo (*2. November 1946)
* Philippe Petit (*13. August 1949)
* Los Quiros
* Benno und Lothar Kastein (13. Dezember 1956 / 15. Juli 1954)
* Carlos Camadi
* David Dimitri
* Carmo Bauer (Artistenfamilie Bauer)
* Mario Wittmann
* Philippe Petit
* Masha Dimitri

phh
Dienstag, 03.11.09 15:47
 

@marchlewo
man kann doch nicht jedes jahr einen teil des baumbestands austauschen, und ein teil vom rest hängt halbtot in der landschaft, na super. dann sollen die scheiß slackliner sich halt einen pfosten irgendwo suchen oder auf nem geländer hin und her laufen

Dienstag, 03.11.09 16:03
 

Wenn Geld genug für die "Säule der Toleranz" da ist, sollten ja wohl auch noch ein paar Euronen übrig sein, um an den häufig frequentierten Slackliner-Treffpunkten neben den gefährdeten Bäumen ein paar Pfosten aufzustellen an welchen das Seil befestigt werden kann.

Dienstag, 03.11.09 16:22
 

neuer vorschlag:

2 kerle nackt hinstellen; band festmachen und das ganze dann "sacklining" nennen

Dienstag, 03.11.09 16:57
 

Was wollen die noch alles verbieten?

dennycrane
Dienstag, 03.11.09 19:09
 

ich find das verbot hier vernünftig.

aber, wie wäre es, wenn für jedes neue verbot ein altes aufgehoben werden müsste? im moment könnt man ja meinen, dass es verbote im angebot gibt und im 10er pack noch billiger.

dc.

Dienstag, 03.11.09 19:19
 

scheiß bäume,gehn mir eh aufn keks!

Dienstag, 03.11.09 20:37
 

@ harnasch: Ein Auto mit Katalysator emmitiert Stickstoff, der in den Boden eingetragen wird und dazu beiträgt, dass dieser übersäuert. Und aus dem übersäuerten Boden können die Bäume kaum noch Nährstoffe aufnehmen.

phh
Dienstag, 03.11.09 20:52
 

die atmosphäre besteht zu 80% aus stickstoff

Dienstag, 03.11.09 20:52
 

@klug

Äh, kleine Info am Rande, Bäume BRAUCHEN CO2 (falls Dir Photosynthese etwas sagt)! Je mehr CO2 desto besser für den Baum (Schwefeldioxide sind natürlich ein anderes Thema...). Also bitte das nächste Mal etwas Vorsicht mit zu schnellen Antworten (und "Totschlagargumenten").

phh
Dienstag, 03.11.09 20:57
 

wenn wir im moment ein umweltproblem haben dann ist es "zu wenig co2"

Dienstag, 03.11.09 21:05
 

@ phh

sola dosis facit venenum (allein die Dosis macht das Gift). Wie alles seine Kehrseite hat, ist natürlich zuviel CO2 schlecht für einen Teil der Lebewesen (und zwar die Tiere). Übrigens können Pflanzen tatsächlich mit CO2 gedüngt werden. Dagegen ist zuviel Sauerstoff (was wir Menschen dringend brauchen) für Pflanzen eher schädlich! Es herrscht also ein dynmaisches Gleichgewicht zwischen Menschen und Pflanzen! Natürlich ist es dann problematisch, wenn ein Faktor sich zu stark ändert und das Gleichgewicht außer Fugen gerät. Ich habe übrigens NIE behauptet, dass wir zu wenig CO2 haben (lies meinen Beitrag), sondern lediglich für etwas Allgemeinbildung gesorgt und Fehler klargestellt.

phh
Dienstag, 03.11.09 21:20
 

ok

Dienstag, 03.11.09 21:53
 

"Der Wald leidet demnach weiterhin unter der hohen Stickstoffbelastung. Die Waldböden versauern zunehmend, die Nährstoffversorgung ist gestört, das Stammwachstum reduziert."

NZZ vom 14. Mai 2009

http://www.waldwissen.net/themen/inventur_monitoring/oekosystemmonitoring/wsl_sanasilva25_DE[..] weiß auch nicht, auf so ziemlich allen Seiten ist mal von N und mal von NO die Rede.

Mittwoch, 04.11.09 10:38
 

Schaut Ihr mal bei Wikipedia:
-----------------
Die Wirkungsweise beruht auf katalytischen Reaktionen. Die Aufgabe des Fahrzeugkatalysators ist die chemische Konvertierung der Verbrennungsschadstoffe Kohlenwasserstoffe (HmCn), Kohlenstoffmonoxid (CO) und Stickoxide (NOx) in die ungiftigen Stoffe Kohlenstoffdioxid (CO2), Wasser (H2O) und Stickstoff (N2) durch Oxidation beziehungsweise Reduktion. Je nach Betriebspunkt des Motors und bei optimalen Betriebsbedingungen können Konvertierungsraten nahe 100 % erreicht werden.
----------------

Stickoxide sind das Problem:
----------------
Entstehung des Sauren Regens: Bildung von Salpetersäure (HNO3) durch Reaktion von (2 NO2 + H2O → HNO3 + HNO2) oder durch Aufnahme von N2O5 in Aerosolpartikel und nachfolgender Bildung von NO3- in der flüssigen Phase.
----------------

Mittwoch, 04.11.09 11:30
 

mal ne doofe frage, aber ist bäume beschädigen nicht ohnehin verboten? da gibts doch bestimmt irgend eine landesforstverordnung, städische baumsatzung, polizeiverordnung..., was weiss ich, in der steht, dass man bäume nicht beschädigen darf. ich kann mir kaum vorstellen, dass es das nicht geben soll.
derjenige, der das slacklining-verbot auf einhaltung überprüft, bzw durchsetzt, könnte es doch auch auf basis des schon bestehenden anti-baum-kaputtmach-gesetzes.
ein neues verbot könnte man sich dann eigentlich sparen.

einleser
Sonntag, 15.11.09 13:40
 

man nehme zwei arbeitslose...
...gebe diesen jeweils einen 1€-job, eine schaufel und einen sack zement...
...und schwupsdiwups ragen an ausgewählten ecken Stahlrohre aus dem boden und alle freuen sich...
...oder wenigstens muss sich niemand aufregen...

...ich verstehe nicht, warum man sich nicht über probleme freut, die man ganz leicht lösen und dann sogar als erfolg verkaufen könnte, sondern statt dessen lieber mit voreiligen verboten den protest und den unwillen der bürger vorprogrammiert...

...ich wär wohl echt zu dumm um aufm amt zu earbeiten...?!

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