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Abgeschleppt, betäubt und ausgeraubt: Das Urteil

Gestern ist der Angeklagte im sogenannten Beischlafraub-Prozess verurteilt worden: zu zwei Jahren und neun Monaten Haft wegen schweren Raubs in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung. Was sich am letzten Verhandlungstag abspielte, haben wir beobachtet.

Amtsgericht

13.15 Uhr: Der Zeuge Batur

Batur*, der vom Zeugen Enver* zuvor als „Monster“ tituliert wurde, wirkt weniger furchteinflößend als erwartet. Was auch daran liegen mag, dass er in Handschellen in den Zeugenstand geführt wird, da er sich wegen einer anderen Sache in Untersuchungshaft befindet. Batur: 28, blass, bulliger Oberkörper, schwarze Turnschuhe mit Silberapplikation im Fersenbereich. Während seiner Vernehmung zuckt er nervös mit dem rechten Fuß. Der Mann hat momentan ganz andere Probleme. Hier eine Zusammenfassung seiner Aussage:

„Den Angeklagten Abdallah* kenne ich seit Kindesbeinen. Wir haben früher im selben Verein gekickt, in der D- und C-Jugend. Den Harun*, der ja im Hotel betäubt und ausgeraubt worden ist, habe ich im Knast kennengelernt. Von der ganzen Geschichte erfuhr ich, als mich Harun an diesem Wochenende im Dezember anrief und mir erzählte, was ihm passiert ist. Ich hab das zuerst für Quatsch gehalten. ,Dass man sich von nem Mädchen abfüllen lässt und danach nix mehr weiß, das gibt’s doch gar nicht.’

Aber anscheinend war da doch was dran. Harun war ziemlich aufgebracht. Er hat ein Foto von diesem Mädchen organisiert und überall rumgefragt, ob jemand die kennt. Einer wusste es, so ein Typ aus dem Spielland. Der hat die sogar mal heimgefahren. Der Harun hat mich gebeten, dass wir da zusammen hinfahren und dieses Mädel fragen, was sie mit der Sache im Hotel zu tun hat.

Amtsgericht

Also sind wir nach Zähringen gefahren. Wir haben das Klingelschild gecheckt und ja, der Name war dabei. Aber es war niemand da. Also haben wir eine gute Stunde gewartet. Dann kam sie, zusammen mit ihrem Vater. Harun wollte das Mädel zur Rede stellen, aber der Vater hat sie beschützt. Ich sagte zu Harun: „Du bist frisch entlassen, Mann. Bau' keinen Scheiß. Lass uns lieber die Polizei rufen.“ Also kam die Polizei, und die haben dann bei der Nina* auch 400 Euro Bargeld gefunden und sie konnte nicht sagen, wo sie das herhat.

Irgendwann später hat mich Harun wieder angerufen und gesagt: „Ich weiß jetzt, wo dieser Albaner ist, der Enver, der Freund von Nina. Lass’ uns da mal hingehen und ein bisschen Druck machen. Ich will endlich wissen, wer hinter der ganzen Geschichte steckt.“

Wir sind also zu so 'nem kurdischen Café in den Stühlinger gefahren. Erst ist Harun da allein rein. Nach ner bestimmten Zeit kam ich dazu. Der Enver, dieser Albaner, hat nur wirres Zeug gefaselt. Erst war er es, dann wieder nicht, dann war es seine Freundin, dann wieder nicht, dann war es eine andere Freundin, bla bla bla. Am Schluss wusste er gar nichts mehr. Ich hab’ dann ein bisschen geblufft, so wie Harun und ich das besprochen hatten. Ich hab’ gesagt: „Enver, die Polizei ermittelt hier wegen versuchten Mordes. Entweder, du sagst uns jetzt die Wahrheit oder du bist dran!“

Na ja, dann sind wir ins Baltino und Enver hat ausgepackt. Er hat erzählt, dass Abdallah hinter der ganzen Sache steckt. Der Harun hätte den Abdallah irgendwie abgezogen und jetzt will Abdallah sein Geld zurück.

Später dann habe ich mit Harun noch mal diese Nina getroffen. Ich muss sagen, sie ist echt in Ordnung und wurde übelst ausgenutzt. Sie hat uns die gleiche Geschichte erzählt wie Enver. Sie war halt der Lockvogel. Aber ich war dann ganz schön sauer auf Enver und Abdallah, dass sie die Nina da eingespannt haben. Deshalb habe ich auch gesagt: „Wenn einer von denen der Nina auch nur ein Haar krümmen sollte, dann breche ich dem alle Knochen. Wenn ich in dieser Nacht im Karma gewesen wäre und nicht der Harun, dann wären die anderen Bastarde platt gewesen.

Ich muss dazu sagen, dass ich damals mit Abdallah ziemlich zerstritten war. Und es wäre mir nur recht gewesen, wenn er in Haft gegangen wäre.“

Amtsgericht

14.20 Uhr: Verhandlungspause

Der Angeklagte Abdallah geht im Treppenhaus des Amtsgerichts herum und spricht auch Prozesszuschauer an: „Der Enver ist ein großes Kind. Der weiß nicht, was er macht.“

14.30 Uhr: Verteidiger stellt Beweisantrag

Obwohl der Richter die Beweisaufnahme eigentlich schon geschlossen hat, melden sich Abdallah und sein Verteidiger wieder zu Wort, um einen unkoordinierten Beweisantrag zu formulieren, in dem es um eine rätselhafte Tonbandaufnahme und einen Entlastungszeugen geht. Der Richter unterbricht abermals die Verhandlung, damit der Verteidiger seinen Beweisantrag ordentlich aufschreiben kann.

In der Pause sagt Abdallah zum Anwalt des Nebenklägers: „Sie kennen den Batur, oder? Ja, ich auch. Das vergisst du nicht, wenn dir einer die Nase bricht.“

Amtsgericht

15 Uhr: Beweisantrag wird abgelehnt

15.20 Uhr: Der Antrag des Staatsanwalts

Der Staatsanwalt beantragt drei Jahre und drei Monate Haft für Abdallah, wegen schweren Raubes. Die Strafe bezieht sich überdies auf Abdallahs Fahren ohne Fahrerlaubnis, auch wenn dieses Vergehen nur am Rande den Strafantrag beeinflusst.

Der Staatsanwalt beurteilt das Verhalten Abdallahs im Prozess als negativ. Hätte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt, so hätte er Nina die Pein erspart, in der öffentlichen Verhandlung nochmals den für sie sehr unangenehmen Tathergang nachzuerzählen. Stattdessen griff Abdallah Nina während der Verhandlung verbal an: „Warum lügen Sie?“ Nina wird vom Staatsanwalt als das eigentliche Opfer der ganzen Geschichte eingestuft.

Die beiden anderen Tatbeteiligten Nina und Enver treten in dieser Verhandlung nur als Zeugen auf. Sie wurden bereits im März 2009 verurteilt (Dank für diesen Hinweis an fudder-User TomTee!): Nina bekam eine Jugendstrafe, sechs Monate auf Bewährung; Enver wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt, ebenfalls auf Bewährung.

Amtsgericht

15.30 Uhr: Der Verteidiger bemüht sich redlich

In einer Mischung von Thomas Bernhardschen Wiederholungen und ans Stumpfe grenzender Beharrlichkeit versucht der Verteidiger, die Zeugenaussagen von Nina und Enver als „völlig unglaubwürdig“ hinzustellen. Der Richter runzelt die Stirn, die Gerichtsschreiberin kann sich ein Grinsen nicht verkneifen: Immer wieder umkreist der leicht derangiert wirkende Verteidiger die Szenen im Hotel, die Nina widersprüchlich wiedergegeben haben soll; immer wieder weist er auf Enver hin, der das Gericht zuerst angelogen habe; des Verteidigers ermüdende Rede mündet in der Forderung, seinen Mandanten frei zu sprechen.

Amtsgericht

17.10 Uhr: Das Urteil

Abdallah wird zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, wegen schweren Raubs in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung.

Bei der Urteilsverkündung kommt nochmals die Motivation des Täters zur Sprache. Abdallah wollte von Harun Geld, „wegen irgendwelchen dubiosen Geschichten, die wohl eher im illegalen Bereich anzusiedeln sind“, wie der Richter sagt.

Tatsächlich ist im Laufe der Verhandlung herausgekommen, dass der Geschädigte Harun über einiges Know-How im Ausräumen von Glücksspielautomaten verfügt. Und es könnte sein, dass Abdallah Harun (oder umgekehrt, es waren ja mal „Kollegen“) dabei fotografierte, wie dieser mit einem präparierten Geldschein einen Automaten manipulierte und daraus ein Konflikt oder eine Erpressungssituation entstanden ist.

Der Richter räumt ein, dass Abdallah in der Tatnacht am Tatort zwar von niemandem gesehen wurde, aber dass es „der Zufälle zuviele“ sind, die für Abdallah als Täter sprechen. Allein die Nachverfolgung der Handygespräche zwischen Abdallah und Nina in der Tatnacht seien höchst belastend. Das Partyfoto von Nina und Harun sei für ihn „der Anfang vom Untergang“ gewesen. Abdallah ist als Initiator und Beherrscher des Tatplans einzustufen, obendrein als Hauptprofiteur des Raubs. Nicht zu vergessen sei auch, dass Abdallah zum Tatzeitpunkt auf Bewährung stand, wegen Körperverletzung und Bedrohung im selben Jahr.

Amtsgericht

Doch auch der ausgeraubte Harun habe sich leichtsinnig verhalten, weil er mit solch einer großen Barschaft herumgelaufen sei. Harun sei „ad hoc-sexuellen Spontanbegegnungen nicht abgeneigt“ gewesen, was Abdallah gewusst und eiskalt ausgenutzt hätte.

Epilog: Der Verurteilte

Bis zur Urteilsverkündung lässt der Eisenbieger Abdallah keine Gelegenheit aus, allein schon durch sein Mienenspiel Verachtung und Zweifel gegenüber den Zeugen zum Ausdruck zu bringen. Im schwarzen Pullover, den grünen Hemdkragen gestärkt, lauscht er den Zeugenaussagen mit einem Gesichtsausdruck, als leide er an einem mittelschweren Migräneanfall. Dann wieder grinst er zynisch und betrachtet seine Fingernägel. Hin und wieder kritzelt er mit seiner linken Hand Muster auf ein Papier.

Nur selten streift sein Blick den geschädigten Harun und dessen cremefarbene Lederjacke, etwa dann, als dieser sagt: „Abdallah hat Enver 400 Euro geboten, wenn er vor Gericht sagt, dass Abdallah gar nicht im Karma gewesen sei.“

Dafür begutachtet der Angeklagte gern mit Argwohn den Zuschauerraum. Oft meldet er sich zu Wort, spricht von einer „Verschwörungstheorie“ und „einem großen Theater“.

Eine Minute nach Urteilsverkündung zeigt Abdallah zum ersten Mal in der gesamten Verhandlung sein wahres Gesicht: Es wirkt wie versteinert und ja, Abdallah blickt zu Boden. Kein Zupfen mehr am Pullisaum, keine Handbewegungen, die zeigen sollen: „Die anderen lügen doch alle.“

Für einen Moment meint der Beobachter etwas anderes in Abdallahs Gesicht erkennen zu können: Scham.

*[Alle Namen von der Redaktion geändert]

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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 37
Donnerstag, 23.07.09 16:00
 

Sehr schöner Artikel wieder mal.

popguerkle
Donnerstag, 23.07.09 16:02
 

Ich versteh nur Bahnhof...
Verwundert..
??????

phh
Donnerstag, 23.07.09 16:05
 

war das ein pflichtverteidiger? schöne scheiße wenn der mann kein anständiges abschlußplädoyer halten kann. und ziemlich geil dass das opfer die täter alleine ermittelt, der mann hätte anscheinend auch polizist statt knacki werden können.

beantrage pseudonymänderung des zweiten hintermannes auf "albaner-erwin", das hat was.

Donnerstag, 23.07.09 16:21
 

den ohrring im hotelzimmer verloren? wow, das ist ja wie im fernsehen.

csi hätte noch dna von der nina dran festgestellt.

phh
Donnerstag, 23.07.09 16:25
 

dna kann man bestimmt auch an dem spendierhosenbesitzer feststellen

Donnerstag, 23.07.09 16:40
 

@phh: Du meinst seine Spendierhose trägt Spuren von Ninas DNA?

phh
Donnerstag, 23.07.09 16:45
 

naja der inhalt der spendierhose

schließlich haben sie einander fleischesfreude spendiert

Donnerstag, 23.07.09 16:55
 

man sollte sie mit schwarzlicht beleuchten, da kann man anhaftungen von körperflüssigkeiten feststellen.

das macht calleigh duquesne auch immer. :)

Donnerstag, 23.07.09 16:56
 

@ phh: ganz bestimmt ein pflichtverteidiger... :)

Donnerstag, 23.07.09 16:57
 

wenn nina ihm die spendierhose mit dem mund geöffnet hat, trägt vll auch die spendierhose dna.

aber ob so viel enthusiasmus von nina erwartet werden konnte, ist fraglich, schliesslich handelte es sich wohl eher um einen unangenehmen job.

phh
Donnerstag, 23.07.09 17:04
 

man sammelt ja eher schamhaare

@k-i-d

schöne scheiße, die arme sau.

phh
Donnerstag, 23.07.09 17:06
 

achso man hat heutzutage ja keine schamhaare mehr

hm irgendwelche haare werden schon übrig gewesen sein. vielleicht war ja das "phantom" auch involviert.

Donnerstag, 23.07.09 17:09
 

mensch, heutzutage hat man doch keine schamhaare mehr.

stand doch letzte woche in allen zeitungen:

http://tinyurl.com/nca3dc

Donnerstag, 23.07.09 17:10
 

oh, du hast es schon vor mir geschrieben.

phh
Donnerstag, 23.07.09 17:15
 

die artikel in zeit und spiegel wurden so ausführlich kommentiert wie sonst kaum was. der deutsche an sich hat großes interesse an fremder leute schamhaare. und wie man sich aufregen kann über die leute die die sündenbürste "falsch" tragen ohjeohje

schmutziges geheimnis: ich hatte kurz in erwägung gezogen, auch was drüber zu schreiben :)

Donnerstag, 23.07.09 17:18
 

man man man......vielleicht sollte man das Ganze doch mal als Piloten ins Fernsehen bringen mit dem Titel "Gute Knackis, schlechte Knackis" .......vielleicht ma bei TV-Südbaden nachfragen?!

Donnerstag, 23.07.09 17:19
 

"sündenbürste" :-))))

Donnerstag, 23.07.09 17:45
 

Geniale Geschichte! Ich verstehe nur nicht, warum Du - anders als beim ersten Prozessbericht- nun die Namen der Personen geändert hast.

Der Verteidiger war wirklich sowas von hilflos und unsicher... als ich beim zweiten Termin dort war (wegen des genialen fudder-Berichts), habe ich mich wirklich fremdgeschämt. Auch der Angeklagte hat sich immer wieder peinlich berührt von ihm weggedreht... beispielsweise als ein Zeuge fertig vernommen war und den Gerichtssaal verlassen durfte, wollte ihm der Verteidiger nun doch noch eine Frage stellen, bekommt diese aber überhaupt nicht formuliert. Dann standen der eigentlich schon entlassene Zeuge und der gerade hereingerufene Zeuge in der Tür, alle blicken auf den Verteidiger, der blättert konfus in den Akten, und nach einigen Minuten des hilflosen Schweigens platzt dem Richter der Kragen und er bittet den Zeugen zurück auf den Platz. Da kommt vom Verteidiger endlich die Frage nach der Höhe des Geldes. Der Zeuge schaut den Richter verständlichlos an und meint: "Das habe ich doch gerade eben gesagt." Der Richter: "Ja, das wissen wir alle, aber sagen sie es doch für den Verteidiger noch einmal." Woraufhin der Verteidiger nicht müde wird zu betonen, er wollte diese Tatsache doch unbedingt noch einmal betonen.

Unglaublich! Kann man so einem nicht die Zulassung entziehen???

Donnerstag, 23.07.09 17:49
 

ich hab schon die ganze zeit auf die fortsetzung gewartet. echt verrückte geschichte. aber in teil 1 habt ihr noch die echten namen verwendet, wodurch man sogar leicht einen der beteiligten im studivz finden konnte;)

Donnerstag, 23.07.09 17:59
 

@ Doreen & superbeppo

Wie schon in den Kommentaren zum ersten Prozessbericht erklärt, erschien es uns doch angebracht, die Namen abzukürzen bzw. zu ändern. Versetzt Euch zum Beispiel mal in die Situation der beteiligten Dame: Sie hat ihre Bewährungsstrafe bereits bekommen und muss jetzt nochmal als Zeugin aussagen. Sie hat ihr Berufsleben noch vor sich - Ihr wisst, wie schnell ein potenzieller Vorgesetzter diese Geschichte im Netz liest und seine Schlüsse daraus zieht. Soweit es geht, gilt es also für uns als Medium, die Privatsphäre der Prozessbeteiligten zu schützen - auch, wenn es sich um eine öffentliche Verhandlung handelt.

Donnerstag, 23.07.09 19:12
 

Ist zwar ne andere Baustelle, aber hat der Geschädigte eigentlich sein Geld wieder??

Wieder ein toller Bericht, David!

Donnerstag, 23.07.09 19:21
 

ich hab' haare!

phh
Donnerstag, 23.07.09 19:25
 

na dann ab ins kriminaltechnische labor damit

Donnerstag, 23.07.09 21:29
 

irgendwie schade, dass es vorbei ist. hatte was von einer telenovela ... *seufz*

Donnerstag, 23.07.09 21:42
 

Ein Thread mit Top-Ten-Potential... :))

nur mal so
Donnerstag, 23.07.09 22:10
 

Schön, dass Euch das einfällt, nachdem im ersten Artikel die Namen samt link zum Suchen der Bilder präsentiert wurden.
Hat Euch Frau Ehrlicher einen Hinweis gegeben oder Professoren im Familienkreis?

"Wie schon in den Kommentaren zum ersten Prozessbericht erklärt, erschien es uns doch angebracht, die Namen abzukürzen bzw. zu ändern. Versetzt Euch zum Beispiel mal in die Situation der beteiligten Dame: Sie hat ihre Bewährungsstrafe bereits bekommen und muss jetzt nochmal als Zeugin aussagen. Sie hat ihr Berufsleben noch vor sich - Ihr wisst, wie schnell ein potenzieller Vorgesetzter diese Geschichte im Netz liest und seine Schlüsse daraus zieht. Soweit es geht, gilt es also für uns als Medium, die Privatsphäre der Prozessbeteiligten zu schützen - auch, wenn es sich um eine öffentliche Verhandlung handelt."

Donnerstag, 23.07.09 23:34
 

@nms: Der Link war aufgrund der Fakten sowieso auffindbar. Google Karma plus Datum plus Fotos.

Es wäre Sacher des Verteidigers von N gewesen, dafür zu sorgen, dass Link und Foto verschwinden, oder auch Sache des Jugendamtes, des Gerichts, der Therapeutin.

Manchmal sind die Leute auch selbst schuld.

Freitag, 24.07.09 01:15
 

Izmir übel !

Freitag, 24.07.09 07:42
 

Kommt da ein Band auf DVD von der Gerichtsverhandlung?
Kann man das schon auf Amazon bestellen?

Freitag, 24.07.09 08:56
 

soso, der eisenbieger kommt jetzt hinter gitterstäbe ...

Freitag, 24.07.09 09:53
 

... da ist ein Ausbruch ja vorprogrammiert...

Freitag, 24.07.09 10:20
 

@ Jos

thanks for the defense

@ nur mal so

Nichts gegen Kritik, aber dein stichelnder Unterton geht mir langsam auf den Zeiger. Falls du irgendein Problem hast mit uns oder unseren "Familienkreisen", dann kannst du gern bei uns in der Redaktion vorbeikommen und wir klären das. Hätte dir das gern persönlich geschrieben, aber das lässt dein anonymes Profil ja nicht zu.

Freitag, 24.07.09 17:51
 


mir geht da was ganz anderes auf den zeiger - und es ist nicht nur der dauernd stichelnde unterton sondern was was ich seit wochen zwischen den zeilen lese, und es gefällt mir gar nicht... - und ich weis ich setz mich jetzt in die nesseln - aber egal -

Freitag, 24.07.09 22:20
 

@ringo: wot??? sprich dich aus. ;-)

Samstag, 25.07.09 18:12
 

Hab ich auch nicht verstanden.

s´isch halt so
Sonntag, 26.07.09 15:20
 

-Guter Artikel,
-toll beobachtet,
-gut geurteilt, in allen Fällen.
Danke

Montag, 27.07.09 12:13
 

Sehr schöner Artikel. Richtig amüsant :-)

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