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So macht man eine gute Präsentation

Die Präsentation - man kommt heutzutage nicht mehr um sie herum. In der Schule, in der Uni und im Beruf gehören Vortrag, Rede oder Power Point Präsentation längst zum Alltag. Doch wie präsentiert man eigentlich richtig? Welche goldenen Regeln gibt es für einen gelungenen Vortrag? Gina hat sich im Netz auf die Suche nach wertvollen Tipps gemacht.




Mentale und physische Vorbereitung

Je besser man vorbereitet ist, desto selbstbewusster sieht man der Präsentation entgegen. Auch ist es einem Redner anzusehen, ob er sich im Vorfeld gründlich mit seinem Thema auseinandergesetzt hat, oder alles in letzter Minute zusammenschustern musste. Wer sich selbst wohl fühlt, strahlt das auch nach außen aus.

Auch die Kleidung kann zum Wohlfühlfaktor beitragen - auf positive und negative Weise. Die Keidung sollte bequem, aber nicht zu legère sein. Wer ganz in schwarz gekleidet ist, sieht aus wie ein Trauerkloß, wer sich zu bunt oder zu sexy stylt, lenkt vom Vortrag ab. Hier ist ein gesundes Mittelmaß gefragt.

Vielen Leuten fällt es schwer, vor einer größeren Menschenmenge zu reden. Die gute Nachricht: Es geht auch erfahrenen Rednern so. Die schlechte: Die Angst oder die Aufregund verschwinden vielleicht niemals ganz. Sie lassen sich höchstens eindämmen oder als Adrenalin-Puscher verwenden.

Diese Tipps können bei der Vorbereitung helfen:
  • Viel Wasser trinken
  • In der Nacht davor gut schlafen
  • wenig Alkohol trinken
  • Essen
  • Atmen
  • ein positives Ergebnis visualisieren
  • wenn es andere Redner gibt: mit ihnen abhängen, das hemmt die Aufregung
   
Die 10-20-30-Regel

Es ist ganz einfach: eine Präsentation sollte nicht mehr als 10 Folien enthalten, nicht länger als 20 Minuten dauern und mindestens in Schriftgröße 30 geschrieben sein. Die 10-20-30-Regel stammt von dem Präsentatiosnspezialist Guy Kawasaki. Laut Kawasaki kann ein Publikum kaum mehr als 10 Konzepte aufnehmen, deswegen empfiehlt er 10 Folien pro Präsentation.

Bei einer Stunde Redezeit falle die Hälfte der Zeit  für die Technik weg, außerdem gebe es immer Leute, die zu spät kommen oder früher weg müssen. Bleiben 20 Minuten. Was die Schriftgröße angeht, so legt uns Kawasaki die Zahl 30 ans Herz. Mehr Text auf einer Folie bedeute nicht gleich guter Inhalt. Wem die Zahl 30 zu dogmatisch ist, der solle die älteste Person im Raum finden und deren Alter durch zwei teilen.

Inhalte der Folien

Alle Experten sind sich einig: Eine gute Präsentation muss einfach und miminalistisch sein. Das Publikum ist nicht da, um die Folien zu bewundern, sondern um dem Vortrag zuzuhören.

Eine Folie sollte nicht mehr als fünf Stichpunkte enthalten. Zu vermeiden sind ganze Sätze, lange Zitate und komplizierte Grafiken und Tabellen. Wer zuviel Text auf seine Folien schreibt, verliert sein Publikum. Lieber einmal ein Bild einsetzen, um einen Gedanken oder ein Zitat zu verstärken.

"Zeige den Leuten niemals, was du sagst und sage niemals, was du ihnen zeigst" ist ein weiterer wichtiger Grundsatz. Wenn der Inhalt der Präsentation der gleiche wie auf dem Handout ist, dann ist das ein schlechtes Zeichen.




Gestaltung der Folien

Jedem steht die Gestaltung der Folien frei, aber auch hier gibt es ein paar hilfreiche Regeln:

Keine reinen Farben wie Rot, Grün oder Blau als Hintergrundfarbe einsetzen. Auch reines Weiß gilt es zu vermeiden, lieber Beige oder Schwarz verwenden, das verhindert auch auffällige Farbverfälschungen durch die Wandbeschaffenheit.

Zur Schriftgröße hat Guy Kawasaki eine nützliche Regel aufgestellt (siehe oben). Wer mit ausgefallenen Fonts überraschen will, schneidet sich womöglich ins eigene Fleisch. Nicht alle Computer erkennen alle Schriftarten an, deswegen sollte man wenn möglich die Fonts Verdana, Tahoma, Arial oder Times New Roman wählen. 100 prozentige Sicherheit, dass alle Computer diese Schriften erkennen, gibt es nicht. Hier kann man nachschauen, welche Schriftarten Microsoft mit den verschiedenen Programmen lädt.

Auch bei der Gestaltung der Folien sollte man durch Einfachheit und nicht durch Überladung glänzen, schließlich steht der Vortrag und nicht die Power Point Präsentation im Vordergrund.


Der Vortrag

Diese vier Regeln sind grundlegend für jeden gelungenen Vortrag, werden aber immer noch viel zu häufig missachtet:
  • langsam sprechen
  • zum Publikum sprechen
  • denken, bevor man spricht
  • Pausen einlegen
  • positiv denken

Wer langsam und überlegt redet, wirkt ruhig und wird auch ruhig. Zwischen durch tief Luft holen wirkt Wunder.

Wer sich fragt, zu wem er während seines Vortrags sprechen soll, der hat die Antwort direkt vor sich. Manche Experten empfehlen die Suche nach "Positivmännchen". Das heißt, man sucht sich mehrere Personen im Publikum, die man während der Präsentation überwiegend anschaut. Wer seinem Publikum nicht in die Augen schaut, redet nur mit sich selbst.

Nach einem wichtigen Punkt oder einer wichtigen Idee eine Pause einlegen, damit sich der Gedanke bei den Zuhörern setzen kann. Das Einlegen von Pausen kann man gut im Gespräch mit Freunden üben.

Die eigenen Notizen sollten nur den roten Faden des Vortrags enthalten. Auf keinen Fall von den Dateikarten oder Folien ablesen. Sie sollten Hilfen für den Vortrag sein - mehr nicht. Wer von den Folien abliest, dreht sich mit dem Rücken zu seinem Publikum  - einer der gröbsten Fehler des Präsentierens.

Die Präsentationsexperten sind fast einstimmig der Meinung, dass ein guter Vortrag von Geschichten lebt. "Tell stories" ist einer der meistgelesenen Tipps. Wer mit einer Geschichte den Vortrag beginnt, fängt sein Publikum ein, mit kleinen Geschichten zwischendurch wird es bei Laune gehalten.

Ein starker Einstieg und eine starkes Ende sind wichtige Stützpunkte für einen guten Vortrag. Wer anstelle von "Zuerst werde ich Ihnen dies erzählen, dann werde ich Sie darüber informieren..." mit einem interessanten Zitat oder einem starken Bild beginnt, sticht aus der Masse hervor und erregt die Aufmerksamkeit der Zuschauer.




Die Zuschauer

Wer sich vorher denkt "die Zuschauer sind dumm", kann sich besser in die Köpfe der Zuschauer hineinversetzen, auch wenn die Annahme nicht stimmt.  Man stelle sich vor, sie würden gerade aus dem Big Brother-Dorf kommen und hätten noch nie etwas von dem Thema gehört. Worauf würden sie Wert legen?

Präsentationsfehler aus Sicht des Publikums:

  • Die Aufforderung, sich näher nach vorne zu setzen, aussparen. Wer eine Präsentation besucht (oder gar: dafür bezahlt hat), darf sich aussuchen, ob er in der ersten Reihe oder hinten am Ausgang sitzen möchte.
  • Sicherstellen, dass etwaige Unterlagen zur Präsentation vorher verteilt wurden. Nicht die wichtigsten Minuten des Vortrags - die ersten nämlich - damit vergeuden, Material durchzureichen.
  • Nicht anbieten, dass “jederzeit” oder “hinterher” Fragen gestellt werden können, wenn man nicht so gut vorbereitet ist, diese auch beantworten zu können.
 
Zusammenfassung

Es gibt im Netz viele wichtige und hilfreiche Tipps und wertvolle Anregungen. Wenn man sich auch nur an ein paar von ihnen hält, hat man die halbe Miete schon mal gewonnen. Ein guter Vortrag lebt jedoch nicht von Perfektion, sondern von Persönlichkeit. Wer nur stur alle Regeln einhält, verliert seine Natürlichkeit.

Wer gut vorbereitet ist und mit einem positiven Gefühl in den Vortrag geht, ist mit dieser Einstellung auf dem Erfolgsweg. Bloß nicht von großen Rednern und Experten einschüchtern lassen, sondern sich die wichtigsten Tipps abgucken.

Und immer bedenken: cool bleiben!








[Alle Bilder (cc-by) Tobias Toft @ Flickr; TUI-MidCourse Presentations]




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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 40
Mittwoch, 10.06.09 17:54
 

auch wichtig ist, dass man hinter seinem thema steht!

Mittwoch, 10.06.09 17:57
 

"In der Nacht davor gut schlafen"

Toll, als ob man sich das aussuchen kann. Also ich würd' dann jede Nacht gut schlafen, wenn ich's könnte.

Gast
Mittwoch, 10.06.09 18:02
 

Hallo,
http://prezi.com/
ist eine super alternative zum PowerPoint Einheitsbrei. die technische Umsetzung ist in 10 Minuten gelernt (Im gegensatz zu Powerpoint) aber dafür muss man bei der Erstellung kreativer sein. Und es funktioniert leider nicht bei zu konservativem Publikum.

have fun

Mittwoch, 10.06.09 18:16
 

Hast recht, Gast! In ihrem nächsten Artikel stellt Gina Prezi vor. Die erste Präsentation damit hat sie in dieser Woche gehalten! :)

Mittwoch, 10.06.09 18:21
 

"Wer sich vorher denkt "die Zuschauer sind dumm", kann sich besser in die Köpfe der Zuschauer hineinversetzen, auch wenn die Annahme nicht stimmt. Man stelle sich vor, sie würden gerade aus dem Big Brother-Dorf kommen und hätten noch nie etwas von dem Thema gehört. Worauf würden sie Wert legen?"

So ein Unsinn!!!

Wer mit der Einstellung eine Präsentation erarbeitet, hat verloren.

Richtiger Standpunkt:

Man stelle sich ein gebildetes, aber fachfremdes Publikum vor.

Jedenfalls bei Präsentationen an der Uni.

Mittwoch, 10.06.09 18:28
 

"Zeige den Leuten niemals, was du sagst und sage niemals, was du ihnen zeigst" ist ein weiterer wichtiger Grundsatz. Wenn der Inhalt der Präsentation der gleiche wie auf dem Handout ist, dann ist das ein schlechtes Zeichen.

*************************************************

Deswegen sollte man ReferentInnen, die ihre eigenen Folie vorlesen, zur Abschreckung in der Mensa aufknüfen.

Mittwoch, 10.06.09 18:31
 

5 goldene regeln:

1. finger weg von powerpoint.
2. finger weg von powerpoint.
3. finger weg von powerpoint.
4. finger weg von powerpoint.
5. finger weg von powerpoint.

Mittwoch, 10.06.09 19:19
 

Super Artikel!

Für die Vorbereitung noch hilfreich:
Am Abend vor dem Vortrag sich nochmal über aktuellste Veröffentlichungen zu dem Thema informieren...

Mittwoch, 10.06.09 19:25
 

10 Goldene Regeln:
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!
Auf keinen Fall auf porelsol hören!

Mittwoch, 10.06.09 19:25
 

Ich bin mit PowerPoint auf jeden Fall zufrieden, auch wenn ich's nie nutze :-D

Mittwoch, 10.06.09 19:28
 

fbn: werd du einfach mal ein paar jahre älter ... das legt sich dann ... das nennt man dann erfahrung ... grins.


Mittwoch, 10.06.09 19:31
 

Ach, ich geh' jetzt. Ich schreib' wieder nur Müll. So wie Ihr.

Bis morgen dann!

Mittwoch, 10.06.09 19:42
 

Die Punkte oben sind nicht schlecht. Trotzdem: Unbedingt Ed Tufte's webseite http://www.edwardtufte.com/tufte/powerpoint anschauen. Oder besser noch die Broschuere: "The cognitive style of Powerpoint: Pitching out corrupts within."

Eigenwerbung: fuers Üben von freien Reden (Praesentationen) Toastmasters. Nächstes Treffen in Freiburg: Montag 15. Juni 19:45 im mobile in dem Raum zwischen Cafe Velo und Fahrradladen. http://www.toastmasters-freiburg.de/ . Auf Englisch.

Ich arbeite in einer sehr PowerPoint-lastigen Firmenkultur. Ich sage nein, und es erhoeht die Arbeitseffizienz ungemein. Zeit für echte Arbeit, und Seelenfrieden.

Davon abgesehen: hat jemand Interesse in Freiburg mal eine Pecha Kucha Night http://www.pecha-kucha.org/ zu organisieren? Oder Powerpoint Karaoke? just for fun? Melden! Swoosh.

Mittwoch, 10.06.09 19:46
 

Die Links nochmal , einfach klicken::
http://www.edwardtufte.com/tufte/powerpoint
[..] href="http://www.toastmasters-freiburg.de/">http://www.toastmasters-freiburg.de/
http://www.pecha-kucha.org/

Mittwoch, 10.06.09 19:53
 

@CH: pecha kucha ... wo? hätte da ne iddee für taugliche räumlichkeiten ... wir mailen ... !

Mittwoch, 10.06.09 19:53
 

@CH: pecha kucha ... wo? hätte da ne iddee für taugliche räumlichkeiten ... wir mailen ... !

Mittwoch, 10.06.09 22:21
 

In Basel war gerade vor 2 Wochen die erste Pecha Kucha night. Ein Kollege von mir hat mitgemacht. Wenn man das Branding von pecha-kucha.org übernehmen will, ist ein wenig Vorarbeit noetig - mal sehen. Klick , Zeitungsbericht.

Susi19
Donnerstag, 11.06.09 03:05
 

Ich könnt mich wegschmeißen. Eine Anleitung für *editiert*, die in der Wirtschaft Fuß fassen wollen. Jeder Mensch mit Erfahrung nimmt das Ganze auseinander.

"10-20-30-Regel" - schade, dass Heute die Zielgruppe nicht zu mehr in der Lage ist. DIE (Zuhörer und Redner!) werden sicher nicht die Leistungsträger werden!

"Eine gute Präsentation muss einfach und miminalistisch sein."
- damit es noch der letzte Migrant versteht und man so seine multikulturelle Ader veröffentlicht? Minimalisierung, um das wenige noch maximal Mögliche zu erreichen - oder was?

"Zu vermeiden sind ganze Sätze..." Klar, wenn keiner der Zuhörer in ganzen Sätzen sprechen kann, dann sollte man dies auch vermeiden!

"Wer zuviel Text auf seine Folien schreibt, verliert sein Publikum. Lieber einmal ein Bild einsetzen, um einen Gedanken oder ein Zitat zu verstärken."
Deutsche Sprache , schwere Sprache - und wer interessiert sich schon Heute für Dichter und Denker. Hauptsache der Depp funktioniert anschließend!

"Wer sich fragt, zu wem er während seines Vortrags sprechen soll, der hat die Antwort direkt vor sich."
Danke für den Hinweis - aber wer es vorher nicht weiß, ist fehl am Platz oder sollte in Amerika Reden schreiben!

"Wenn der Inhalt der Präsentation der gleiche wie auf dem Handout ist, dann ist das ein schlechtes Zeichen." - ...für das Publikum

"Wer sich vorher denkt "die Zuschauer sind dumm", kann sich besser in die Köpfe der Zuschauer hineinversetzen...."
- hat wahrscheinlich Recht, ist ein schlechter Präsentator und sollte seinen Job wechseln.

"Ein guter Vortrag lebt jedoch nicht von Perfektion, sondern von Persönlichkeit. " - ehrlich (?), nach dem Bericht würde ich eher meinen von der LÜGE.

Beim letzten großen, internationalen Symposium hat bei uns ein älterer Herr die besten Bewertungen bekommen, der noch mit klassischen Overhead-Folien gearbeitet hatte, aber der deutschen Sprache so mächtig war, dass die Simultanübersetzer eine Stunde Vorbereitungszeit verlangt haben.

"Nur die Harten kommen in den Garten."

Ein solcher Bericht führt die "Kleinen" auf Irrwege und nicht zu den Jobs, die sie mal meinen als "Bachelor" zu bekommen.

Susi19

indienboy
Donnerstag, 11.06.09 08:20
 

apple iWork verwenden und die presentation wird genial

Annemieken
Donnerstag, 11.06.09 08:43
 

Guter Artikel - wenn ich mich so an die letzten Referate in der Uni erinnere, dringend nötig. Da gibt es leider auch so manchen Dozenten, der fast alles, was er sagt, Wort für Wort auf die Folien schreibt...

Und zu der bei Studenten so verbreiteten Sitte, die Überschrift eines Vortrags fett, kursiv und unterstrichen zu setzen, sage ich nur: Overkill. Bei einer Folie, auf der nur der Titel des Vortrags steht, muss man diesen nicht mehr hervorheben. Wie im Artikel ja so schön betont wird: Simplicity rules!

Eine der besten Methoden, Vorträge zu üben, ist übrigens, sich dabei filmen zu lassen und das anschließend anzugucken - meist ein unangenehmes, aber heilsames Erlebnis, das einen ziemlich schnell von Ticks wie dem Herumspielen an Ketten/Ringen/Haaren etc. oder einem "genau" bei jedem Folienwechsel kuriert...

Donnerstag, 11.06.09 09:05
 

nimmste iWork wirds perfekt...

Donnerstag, 11.06.09 09:24
 

iWork Keynote 09: "New cinematic animations, transitions, and effects in Keynote will keep your audience captivated". Also wenn ich einen (ernsthaften) Vortrag anhoere und anschaue dann bestimmt nicht wegen "animations, transitions, and effects". Phlouph.

Donnerstag, 11.06.09 09:39
 

Sag das mit den Schriftarten mal jemand, der Linguistik studiert!! Da hilft nur Schriftart in die Präsentation einbinden.

Donnerstag, 11.06.09 09:39
 

wenns optisch gut aussieht, schauste lieber hin...

Donnerstag, 11.06.09 09:50
 

Wer richtig gut ist, braucht kein Powerpoint und auch kein OpenSource-Derivat.

Dieser ganze Scheiß lenkt nur vom Vortragenden ab, ist also was für Würstchen, die selbst nicht genug darstellen.

Kann noch gut eine unglaublich schlechte Pädagogik-Vorlesung vor einigen Jahren erinnern, die als Pflichtveranstaltung von hunderten Lehramtsstudenten besucht werden musste. Von den Inhalten weiß ich alerdings nichts mehr.

Das war regelmäßig Powerpoint pur - nachdem der Kerl sein Machwerk im Schnitt nach einer guten dreiviertel Stunde endlich ans Laufen brachte.

Und mithin die quälendste und langweiligste Veranstaltung, die ich je erlebt habe - und das ausgerechnet von einem Pädagogik-Professor!

In der Schule hätten sie ihn auf dem Pausenhof bespuckt und anschließend gesteinigt.

Und zwar zurecht.

Donnerstag, 11.06.09 10:20
 

um dynamik in einem vortrag einzubringen, empfehlen sich auch 2-3 gramm speed. n kommilitone hat das mal gebracht, war ziemlich lustig...

Donnerstag, 11.06.09 13:34
 

Zum Thema Powerpoint:

Der Hinweis, dass individuelle Schriftarten auf Fremdrechnern nicht vorhanden sind und damit die Präsentation nicht so aussieht, wie man das erwaret, ist sicherlich richtig.

Generell empfiehlt es sich aber, auf Powerpoint-Dateien als endgültiges Präsentationsmedium zu verzichten, und eher auf PDF-Dateien zu setzen. Das hat den Vorteil, dass es egal ist, welche Schriftarten man verwendet (werden eingebettet) und welche Auflösung der Rechner, auf dem die Präsentation abgespielt wird, hat. Und man muss sich nicht drum kümmern, ob der Zielrechner die Version des PPT-Dateiformates unterstützt (Stichwort OOXML).

Letztendlich hat es noch den Vorteil, dass der Besucher vor sinnfreien Animationen und wilden Folienübergängen bewahrt wird. Diese richtig einsetzen zu können ist leider keine weit verbreitete Kunst...

PDFs kann man unter Windows mit dem Tool "FreePDF XP" erzeugen (http://www.freepdfxp.de/). Das Tool kann wie ein Drucker angesprochen werden, funktioniert also mit jedem Programm, das irgendwas ausdrucken kann. Oder aber man verwendet gleich OpenOffice (http://de.openoffice.org/) und kann direkt per Knopfdruck ein PDF aus dem Dokument erstellen.

Ein guter Tipp, den ein PM-Dozent (http://www.imfluss.de/) mir gegeben hat: Man sollte eine Präsentation so halten, dass man sich selbst unglaublich langsam vorkommt - dann hat man genau die richtige Geschwindigkeit, so dass die Zuhörer auch mitkommen.

Ansonsten kann man sich vielleicht noch das Buch "Tod durch Powerpoint" zu gemüte führen...

kus
Donnerstag, 11.06.09 14:24
 

Noch eine Buch-Empfehlung zu dem Thema

kus
Donnerstag, 11.06.09 14:25
 

danke für die Tipps, floeschie!

Donnerstag, 11.06.09 14:37
 

muss den heute jeder alles präsentieren ?? präsentiern wir uns nicht alle zu tode? (langweil) sind frontal schulungen nicht doch eher kurz vor dem ende? - und altermative schulungsmöglichkleiten über gruppenarbeit o.ä doch eher aktuell?

Donnerstag, 11.06.09 14:43
 

Ich nehm alles zurück: PowerPoint ist ein *selbstedit*! Ich krieg' damit zumindest keine Präsentation zustande. Nur 'ne halbe. Und das andere Programm hab' ich noch nicht ausprobiert. Und wie lädt man Präsentationen eigentlich bei YouTube hoch bzw. wie wandelt man die in ein anderes Format oder was auch immer um, um die bei YouTube hochladen zu können? Oder geht das gar nicht? Ich verwechsel das vermutlich grad mit Windows Movie Maker, kann das sein? Den hab' ich auch nur vier oder fünf mal verwendet. Aber das hat ja eigentlich nichts mit Powerpoint zu tun. Das ist ja wieder was ganz anderes.

Donnerstag, 11.06.09 14:46
 

@Ringo - nicht alles, und ich bin ja sehr kritisch, siehe oben. Aber manchmal ist es eben doch angemessen. War gerade bei einem 2-taegigen Workshop: Am ersten halben Tag haben wir die Tische in Reihen gestellt (Frontal"unterricht"), danach dann im Kreis / U- Form (Zusammen"arbeit").
Und daher ist diese Serie (soll wohl eine werden?) nicht schlecht, damit man die Moeglichkeiten, aber auch die Grenzen kennt. Und die Alternativen. Ich fuehl mich mit Flipchart und farbigen Stiften viel wohler.
Und zum Thema Langeweile: wenn es unertraeglich wird, klare Zeichen setzen: rausgehen!

Donnerstag, 11.06.09 14:54
 

@fbn - fuer praesentationen gibt es http://www.slideshare.net. Oder Du filmst die Präsentation und lädst das Video hoch.

Donnerstag, 11.06.09 17:48
 

Hi


A) ich hab nix gegen Powerpoint- ich find's super! und solange man die Armen zuschauer nicht mit Effekten überlastet, kann sogar der Vortrag was werden!

B) Auch Prezi ist nicht schlecht :)

Donnerstag, 18.06.09 08:57
 

SPON zum Thema Powerpoint:

"Kaum beginnt der Referent damit, die projizierte Powerpoint-Folie vorzulesen, fallen wir in eine Vollstasis: Das Denken gefriert, der Körper geht in eine Art Winterschlaf-Modus über, sieht nur noch wach aus. Das ist kein subjektives Gefühl: Studien zeigen, dass Powerpoint das Verständnis lähmt."

http://preview.tinyurl.com/ms28lp

Montag, 07.09.09 23:01
 

Ich finde gute Ideen http://www.powerpoint-presentation-power.com

Silan
Freitag, 08.01.10 18:36
 

Ich bin noch 14 und weis noch nicht was auf mich zukommt auf der uni aber ich finde die Tipps sind gut weil ich bin auf einer Realschule und bin in der 8. Klasse und ich muss eine gfs-prüfung machen. Ich hoffe sie helfen mir :)

Freitag, 18.11.11 02:07
 

Bei uns am Lehrstuhl sind die Dozenten wieder zum klassischen Tafelanschrieb zurück. Dadurch wird das Tempo automatisch der Komplexität des sehr formellastigen Stoffes gerecht.
Aber eine Vorlesung ist auch kein Marketing-Blabla-Vortrag.

Sonntag, 20.07.14 12:12
 

FAZ deckt auf: Poiwerpoint macht dumm http://mehr.bz/5247k

Dienstag, 22.03.16 22:01
 

Wer mehr lesen will: ich mache gerade eine Website mit vielen Anleitungen, Tipps und Tricks rund ums Thema "Präsentationen halten"

http://www.superpraesentation.de

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