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Gute Nacht, Feierabend

Im Arbeitsvertrag ist die 40-Stunden-Woche vereinbart, doch viele junge Berufstätige sind ständig bei der Arbeit. Dank Handy und Laptop ist das Büro überall: im Café, im Club und im heimischen Wohnzimmer. Und so arbeiten wir vor der Arbeit und nach der Arbeit und eigentlich immer. Darüber beklagen will sich niemand, denn schließlich lieben wir unsere Berufe und sind froh, überhaupt einen Job zu haben. Und trotzdem: ticken wir eigentlich noch richtig?



Freitagabend, 23 Uhr. In einer Kellerkneipe in Freiburg steht Florian (alle Namen geändert) am Tresen. Wir feiern heute den Geburtstag eines Freundes. Statt Bier trinkt Florian eine Cola-Marke mit besonders viel Koffein – die Woche war lang. Die Flasche hat er auf dem Tresen abgestellt, und in der Hand hält er sein iPhone. In beeindruckender Tipp-Geschwindigkeit beantwortet er die E-Mails von seinem Arbeits-Account.

„Nur eine noch“, sagt er abwesend, als auf das Geburstagskind angestoßen werden soll. „Ich muss nur noch kurz einen Termin für morgen abklären. Das ist total wichtig.“ Natürlich ist es total wichtig. Keiner der Anwesenden meckert. Jeder von uns weiß, wie das ist, wenn unbedingt noch etwas für die Arbeit erledigt werden muss.

Meinen Freunden und mir ist unsere Arbeit wichtig
. Wir haben ausführlich studiert, Studienfächer gewechselt, Praktika gemacht, waren im Ausland und überhaupt hat es eine Weile gedauert, bis wir endlich die Berufe und die Jobs gefunden hatten, die zu uns passen. Jetzt haben wir sie, welch großes Glück, und wollen uns und allen beweisen, dass all diese Jahre nicht verschwendet waren. Verantwortung? Immer her damit!

Florian trägt viel Verantwortung. Er ist 26 und arbeitet als Projekt-Manager bei einem großen Unternehmen. Er hat sich seine Stelle aussuchen können, ein seltener Luxus, den in der Generation Praktikum fast nur ITler kennen. Als er seinen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, war ihm klar, dass er deutlich mehr arbeiten muss als 40 Stunden in der Woche. Und so halt eben auch jetzt. Nur kurz, mal eben.

Während Florian seine E-Mail tippt, schaue mich um. Marlene verteilt Flyer für die Party, die sie am kommenden Wochenende veranstaltet und Jonas steht derweil hinter der Bar und diskutiert beim Biere zapfen, Musik auflegen und ein bisschen mit den Mädchen flirten, wie er die Platten, die er seit einigen Monaten auf seinem Mini-Label herausbringt, besser vermarkten kann. Derweil diskutieren Frank und Lucy, beide selbstständig, die Feinheiten der Kunden-Mailings.

Es ist Freitagabend, 23 Uhr. Sollten wir nicht mal langsam aufhören zu arbeiten und uns alle ein wenig entspannen, bitte?

Das Kein-Feierabend-Problem ist ein ziemlich neumodisches Ding. Unsere Eltern kannten das nicht. Sie haben zwar auch viel und lange gearbeitet, aber wenn sie zu Hause waren, waren sie zu Hause. Gut, da waren wir Kinder, klar, das ist auch Arbeit, aber eben anders. Es gab Arbeitszimmer in den Wohnungen unserer Eltern, aber dort wurde nicht gearbeitet, sondern große, teure Möbel zur Schau gestellt.

Meine Freundinnen und Freunde haben heute keine Arbeitszimmer in ihren Wohnungen. Ihre Arbeitszimmer sind Cafés mit freiem W-Lan, Clubs, in denen das iPhone Empfang hat und natürlich die eigenen Wohn- und Schlafzimmer. Dort werden Nächte mit Kundenpräsentationen, Design-Entwürfen und der Promo-Arbeit für die eigenen Band auf MySpace verbracht. Und der Laptop wärmt das Kopfkissen vor.

Das Kein-Feierabend-Problem betrifft nicht nur die Inhaber vermeintlich kreativer Styler-Berufe. Meine Freundin Andrea, Friseurin, verbringt ihre Wochenenden damit, Freunden und Verwandten die Haare zu schneiden und an sich selbst neue Techniken auszuprobieren. Kfz-Mechaniker Tobias bastelt am eigenen Auto herum und besucht Tuning-Messen, und Bankkaufmann Sebastian geht abends anstatt in den Feierabend auf die Berufsakademie und überlegt sich beim Sonntagsfrühstück Verbesserungsvorschläge für die Abläufe in der Filiale. Denn dafür gibt es ein Nicken vom Chef und eine kleine Prämie.

Die berechtigte Frage ist natürlich: Warum machen wir das? Und: Was ist daran jetzt eigentlich so schlimm? Wir können doch froh sein, dass wir unsere Jobs haben! Das sind wir auch. Und wir brauchen das Geld. Für die Studien-Kredite, die Handyrechnung und, so wie der Rest der Welt, für die Miete. Der eigentliche Grund für die Plackerei ist banal: Wir haben Angst. Denn von uns gibt es viele. Wir können alles und nichts. Wie sollen wir aus der Masse herausstechen, wenn nicht durch unseren leidenschaftlichen Arbeits-Masochismus?

Manchmal finden wir das alles auch gar nicht so schlimm. Dann erzählen wir uns stolz gegenseitig Heldengeschichten. Von Deadlines, die wir dank ignorierter Wochenenden einhalten konnten und von Präsentationen, die wir zittrig vom legalen Aufputschmittel des Jungarbeitnehmers, Coffeinum 0,2g, gehalten haben. Diese Geschichten verschaffen uns Befriedigung. Denn wenn Stress der Preis für einen Job den wir lieben ist, dann zahlen wir ihn gern.

Zu dumm nur, dass unser Freundeskreis mit seinen kollektiven psychosomatischen Beschwerden locker ein Fachbuch zum Thema  „Stress und seine Folgen“ ausfüllen könnte. Magenbeschwerden, Reizdarm-Syndrom, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Spannungskopfschmerzen, Tinnitus, Hörsturz, Depressionen – alles schon da gewesen.

Wir kennen die besten Physiotherapeuten für unsere verkrampften Körper und die besten Psychologen für unsere verkrampften Seelen. Schade, dass wir die Termine dort immer wieder verschieben müssen. Wegen der Arbeit.



Und dann wären da ja auch noch unsere meist nicht so gut funktionierenden Beziehungen. Babys haben nur die, bei denen das aus Versehen passiert ist. Wenn einem diese Freunde begegnen, samstags im Innenstadt-Café, wir mit dem Laptop auf dem Tisch, sie mit dem Kinderwagen daneben, dann machen sie einen viel glücklicheren Eindruck als noch vor ein paar Monaten, als sie neben uns saßen und man sich um die Steckdosen stritt.

Kurz nach Zwölf verabschiedet sich Florian aus dem Club. „Um 9 fängt die interne Schulung an“, sagt er in die Runde. „Und nachmittags seht noch eine Telefonkonferenz an.“

Morgen ist Samstag.
Wir nicken. Wir Spinner.




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von caro | 17.12.08, 18:13 | Kommentare (27)
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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 27
conan the grammarian
Mittwoch, 17.12.08 09:21
 

ist man freiberufler, halte ich diese lebensart langfristig für durchführbar (seelisch und körperlich);
ist man es nicht, ist der untergang - in welcher form auch immer- vorprogrammiert.

Mittwoch, 17.12.08 09:25
 

Tja, ne. Und nun? Ist man jetzt deswegen glücklich? Nein, ist man nicht. Spätestens, wenn der/die Neue, 5-10 Jahre jünger, und gerade mal den richtigen Riecher oder sie richtigen Beziehungen gehabt, einem den Job wegnimmt, dann erst wird einem klar, man hat die ganze Zeit umsonst geackert. Die Verdienste der letzten Jahre interessieren keinen!
Also, macht lieber früher Feierabend und habt noch was vom Leben ehe der Darmkrebs kommt. Mit dem, was da so beschrieben wurde, ist der vorprogrammiert.
Ich dachte eigentlich, die Leuten arbeiten, um zu leben ... aber offenbar ist es umgekehrt. Was hat man davon? Leben ist dann ja nicht mehr. Und das ganze Geld nutzt einem ja auch nichts. Entweder, man kann es nicht ausgeben, weil keine zeit, oder, es ist futsch, weil es mal wieder der Anlageberater verzockt hat.
Ich würde ja gerne sagen, Yuppies eben, geschieht euch recht. Aber leider sind es ja nicht nur Yuppies.
Noch was, man macht keine Telefonkonferenzen am Samstag uns schon gar keine wichtigen, das mögen die Geschäftspartner genau so wenig. Lieber mal Flagge zeigen und das ablehnen, die werden es zu würdigen wissen. Das nennt man Profil und davon gibt es heute viel zu wenig.
Schulungen am Samstag sind ebenso nutzlos, es ist keiner bei der Sache und das ganze somit nur Zeitverschwendung.

Mittwoch, 17.12.08 09:32
 

Wie wahr ... guter Artikel. Bei vielen spielt mit Sicherheit das "keiner ist unersetzlich"-Gefühl eine große Rolle ...

Mittwoch, 17.12.08 09:48
 

Super Artikel.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: es tut gut, einen Gang zurückzuschalten und sich mehr auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren: Familie und Freunde. Die sind es nämlich, die bei einem sind, wenns gesundheitlich oder anders mal schlechter läuft, auf die "Kollegen" ist dann aber sowas von geschissen...
Jetzt zahl ich gern noch 5 Euronen in das Phrasenschwein, aber Geld allein macht wirklich nicht glücklich.
Kann mir auch gut vorstellen, dass viele sich selbst für so wenig wert halten, dass sie sich durch ihre Arbeit oder ihren Erfolg definieren müssen - da hilft dann nur, sich echte Freunde zu suchen, allerdings trifft man die in den seltensten Fällen auf Business-Meetings oder After-Work-Partys ;-)

Mittwoch, 17.12.08 09:52
 

wen wunderts, generation praktikum und jene die jeden job auch unter tarif annehmen versauen all die errungenschaften die über jahre hinweg erkämpft wurden. und wehe es geht jemand wieder auf die straße dafür... dann erntet er von genau denen nur hohn und spott.

Mittwoch, 17.12.08 09:59
 

"Der Feierabend hat Feierabend

Von Adam Soboczynski | © DIE ZEIT, 28.08.2008 Nr. 36

Früher klingelte das Telefon nach zehn nur, wenn etwas Schlimmes passiert war. Heute klingelt das Handy, weil dem Chef wieder was eingefallen ist. Und wir checken noch mal schnell unsere Mails. Sind wir denn alle verrückt geworden?

Ich saß abends mit vier Freunden auf dem Trottoir bei einem Italiener [...] Und einer der Freunde, so Anfang 30, entschuldigte sich kurz, nicht um die Toilette aufzusuchen, sondern er zog sein BlackBerry aus der Tasche. Eine Mail, eine dringende, sorry. ..."

ah ja ;-)

was in dem originalartikel, mein ich, auch noch steht ist, dass früher die leute während der arbeit keinerlei privatkrempel erledigt haben. heutzutage mailt und telefoniert man privat, liest fudder, schreibt dort kommentare, geht zwischendurch, wenns ganz gut läuft auch noch mal nen kaffee trinken oder einkaufen. so kommt es dann logischerweise auch umgekehrt zu einer vermischung und es wird dann halt auch erwartet, dass man in seiner freizeit mal was fürs "gschäft" erledigt.

Mittwoch, 17.12.08 10:00
 

"Magenbeschwerden, Reizdarm-Syndrom, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Spannungskopfschmerzen, Tinnitus, Hörsturz, Depressionen – alles schon da gewesen."

Genau so ist es - war mit allen Symptomen auf "Du" !!! Und heute bin ich Frührentner.
Es hat Jahre gedauert bis ich das Gefühl des totalen Ausgebranntseins wieder überwunden hatte. Aber arbeitsfähig bin ich nicht mehr und werde es auch nicht mehr sein.

Soviel zum Nachdenken an all die "Mister Wichtig's".
Vertane Lebenszeit könnt ihr niemals nachholen!!!

NB. Übrigens: Sehr geholfen wieder "geerdet" zu werden hat mir, dass ich seit Jahren barfuß lebe

Mittwoch, 17.12.08 10:09
 

@ Biber: Das mit dem Barfuß geht mir nicht so ganz in den Kopf, wenn ich ehrlich bin - vor meinem geistigen Auge erscheinen dann immer die 80er/90er-Jahre-Spinner, die mit verklärtem Blick und ausgebreiteten Armen zu "Child in Time" über die Tanzfläche geschwebt sind (ich war dann der, der seine Kippen auf die Tanzfläche geschnippt hat - hach ja, die alten Zeiten ;-))
So wie es sich bei Dir liest, hat das aber offensichtlich andere Gründe - fällt mir zwar schwer zu verstehen, aber hey, ein Vorteil am Alter: Man geht sehr viel relaxter mit anderen Lebensentwürfen um ;-)
Mittlerweile sind mir die Black-Berry-Typen und After-Work-Schlampen übrigens weitaus unangenehmer als Barfuß-Tänzer - da wüsst ich auch, wohin mit meinen Kippen, nur verbring ich meine Freizeit gottlob an anderen Orten als besagte Fraktion ;-))

Mittwoch, 17.12.08 10:19
 

@romantiker:

Ach ja du willst allen Ernstes behaupten dass die Arbeitnehmer für Dumping-Löhne verantwortlich sind?
Was für ein Blödsin.

Die Agentur für Arbeit verpflichtet doch viele Menschen als 1-Euro-Jobber zu arbeiten oder vermittelt an Zeitarbeitsfirmen.

Jemand der noch einen Nebenjob braucht um die Runden zu kommen hat auch keine Möglichkeit sich aufzuregen dass dort dann nur 6,50 oder weniger gezahlt werden.

Mittwoch, 17.12.08 10:37
 

Wie immer liegt die Wahrheit in der Mitte. Wenn man einen Job am Fließband hat, dann beginnt die Freizeit genau nach der Stempeluhr. Und in vielen anderen Jobs eben nicht. Dafür sind die ein bisschen erfüllender, machen mehr Spaß. Aber das stimmt schon - man muss sich gerade als Freiberufler Freiräume einrichten und Urlaubstage freischaufeln, auch wenns schwerfällt. Man darf ja nicht krank werden, zumindest nicht chronisch. Deshalb ist es nicht nur für das Lebensgefühl, sondern auch für die wirtschaftliche Situation gut, wenn man etwas sorgsamer mit sich umgeht. Gute Vorsätze fürs nächste Jahr.

Mittwoch, 17.12.08 10:37
 

Einfach mal den "Mut" haben, offline zu gehen und das Handy abzuschalten und, auch so ein neueres Phänomen, "Qualitätszeit" verbringen, wie es mein Psychologen-Freund gerne ausdrückt...

Mittwoch, 17.12.08 11:03
 

...ach, klassisches Recycling eines schon vorhandenen Artikels. Das nenn ich pragmatischen Journalismus!

Mittwoch, 17.12.08 11:14
 

ne ... ich red von denen die ein jahr praktikum machen... oder von jenen die nach dem studium sich für die Hälfte des regulären Gehalts einstellen lassen.

Mittwoch, 17.12.08 11:42
 

@ Onkel

na ja, das kann man nicht in zwei Sätzen erklären.

Ich hatte bislang auch schon mehrfach Gelegenheit das in den Medien - Badische Zeitung und andere, im Hörfunk und im TV (gerade vorgestern wieder - live auf SWR BW/RP - ein bisschen darzustellen.

(Beinahe übrigens auch auf fudder, aber denen war ich schon zu oft in den Medien :-))

Wäre vielleicht wirklich mal einen eigenen Thread wert - es hat nämlich weit mehr Aspekte als auf den ersten Blick erkennbar ist - von medizinisch über psychologisch über politisch (!) zu philosophisch.

http://praesenz.barfuss.server3.tibit.de/

Und ich kann dir versichern, dass ich kein Althippie oder Spinner bin (obwohl - so ein kleines bisschen bluna sind wir doch alle)

Darftst mir bei Interesse auch gerne eine PM schicken...

Mittwoch, 17.12.08 12:09
 

Bin mal gespannt, wann , der Jugendwahn eintrifft.
Bei Radio Einslive, sind langjährige Moderatoren mit Jahresgehältern "wegbezahlt" worden, damit die jungen von unten Nachrücken. Claudia Cramer und Thomas Bug sind weg. Die vorhandenen sind noch jünger.
-
Da frage ich mich, wofür studieren manche, wenn in so vielen Bereichen der Jugendwahn um sich greift?
Manche Wesen betreiben ja Praktika, da darf man zu später Stunde keine Zigarrre aus dem Ledeetui flutschen lassen;-)

Mittwoch, 17.12.08 14:29
 

ich kenn grafiker die haben nach jahrelangem studium für 1400,- BRUTTO in werbeagenturen angefangen und dafür sind dann die über dreissigjährigen geflogen weil diese zu teuer waren......

Mittwoch, 17.12.08 18:39
 

Tja irgendwann merkt auch der letzte Arbeitgeber, dass kaum noch junge nachkommen und das Rentenalter bei 67 liegt - Graues Gold sage ich nur.
Und Verantwortung und flexible Arbeitszeit - schön und gut. Aber ich brauche weder Laptop noch nen Zugang zu meinen Arbeitsemails...soweit kommts noch. Reicht dass die Firma mich jederzeit via handy erreichen kann - und auch das ist, nüchtern betrachtet, noch zu viel. Nicht vergessen - rund um die Arbeit kann man auch Leben und Leidenschaft organisieren :-)

Mittwoch, 17.12.08 21:00
 

das mit den kindern ist ein bißchen holzschnittartig, ich kenn durchaus leute die 1. von ihren kindern genauso gestreßt sind wie sies im beruf waren und 2. ein bißchen bereuen dass sie kinder gekriegt haben. kinder sind ne menge ärger und kosten ne menge schlaf, und man kann sie halt nicht rückgängig machen, d.h. bis auf weiteres ist essig mit spontan mal was unternehmen, oder jemand bleibt in ner beziehung die er ohne das kind beenden würde...

wenig ist bitterer als nen vater / ne mutter zu beobachten, wie er/sie zwischen reue und kinderliebe hin- und herschwankt. oder noch schlimmer wenn man merkt dass leute ihren kindern innerlich richtig vorwürfe machen.

klar gehts anderen leuten super mit ihren kindern aber ich wollte mal differenzieren.

Mittwoch, 17.12.08 22:18
 

Ja ja - Wahnsinn ist vererblich.
Man erbt ihn von seinen Kindern...

Mittwoch, 17.12.08 22:49
 

Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Komunikationsfalle.
Habe das Mobiltelefon abgeschafft, und lebe ruiger& entspannter seitdem.

Donnerstag, 18.12.08 11:27
 

@ lalala: Gibt immer Leute, die Entscheidungen gerne rückgängig machen würden. Und in Zeiten von Konsumterror und wirtschaftlicher Unsicherheit sind Kinder natürlich auch ne Belastung - die Frage ist, wie man damit umgeht.
Nichtsdestotrotz zieht man aus der Beziehung zu seinen Kindern eine viel tiefere Befriedigung, als das bei nem Job je der Fall sein wird.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Und manche haben auch einfach Pech, weil sie ein AK erwischt haben ;-))

Donnerstag, 18.12.08 13:47
 

...außerdem brauchst Du bei Kindern keinen Grund, um Prügel auszuteilen, in der kneipe muss man erst umständlich provozieren, bis was kommt.
Alleine deswegen möchte man sie nicht missen.

Donnerstag, 18.12.08 14:03
 

;-))

Donnerstag, 18.12.08 18:10
 

ich bin gegen kinder

die welt ist bescheuert und warum den scheiß perpetuieren dann lieber gepflegt aussterben :)

Donnerstag, 18.12.08 19:05
 

lalala,

woran leidest du denn aktuell ??? Winter-Depri ?
Lass' uns zusammentun - deine Depressionen sind viel besser als meine !

"Hast du etwas gegen Kinder?"
"Leider nicht. Wenn ich etwas hätte würde ich es anwenden !!!"

;-))

Freitag, 19.12.08 15:46
 

ich leide eigentlich nicht ich jammere nur gerne :)

Freitag, 19.12.08 15:47
 

korrektur: sehr gerne

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