Am Dienstagabend entschied der Gemeinderat über den Umbau des zwischen Uni, UB und Theater gelegenen Platz der Alten Synagoge: Nach einem Entwurf des Freiburger Architekten Volker Rosenstiel und dem Lanschaftsarchitekturbüro Faktorgruen aus Denzlingen soll dort ein "urbaner, großer Platz" entstehen. Kritiker nannten den Entwurf eine "Steinwüste".









voll Ostblock-Style! Eisenhüttenstadt 60er-Jahre :-)
SVW: warum
Bischen mehr Grün wäre nicht schlecht, ein paar Bänkchen und ein Lagerfeuer mit Pinkelwand für unsere Straßenpunks
was passiert mim rotteckring, autos..?
Na, der Platz passt doch wunderbar zum seit Jahren in Freiburg praktizierten Baustil. Kubisch, mit viel Beton und Glas. Erlaubt sind nur Rechte Winkel und Pflanzen stören dabei.
Wer hat eigentlich die neue UB zu verantworten? Die passt so nicht ins moderne, urbane Stadtbild! :-)
Ich bin dafür das man da noch ne Meeeenge Basketballkörbe hinbaut.
Würde sich doch perfekt als Streetballplatz eignen oder ?
....und noch einige der (Gusseisen?)wirbel wie vor dem Konzerthaus aufstellen. Die passen auch in die Betonwüste vor dem Theater.
War da nicht mal irgendwas mit "Green City"? Man könnte aus Imagegründen den Beton grün anmalen.
Zum Vergleich (unmittelbare Nachbarschaft): So sahen die Entwürfe für die neue Unibibliothek aus: click
boah - sieht ja wirklich trostlos aus!
wäre für mich als freiburger mit leib und seele ne schlimme sache - da hat ja die momentane straße mehr charme!
...und die leute können sich im sommer auf dem beton sonnen - klar! mal ehrlich, grüner muss es werden!
hab erst gedacht, die etwas hellere, quadratische Fläche vor dem KGII wäre Sand. Das wär doch mal was. Aber so? Absolut schrecklich und einfach unfassbar hässlich. Und dann noch der Eisklotz nebendran.
tyspisch freiburg, alles neue wird erstmal schlecht gemacht, und wenn es nicht grün ist hat es sowieso verloren.
@kunz
Ja entschuldige! Aber die Innenstadt ist die reinste Steinwüste und eine schlichte grüne Wiese die einfach nur dort hin passt weils entspannt, muss weg für Pseudomoderne Glas-Granit-Beton-Scheiße. Es gibt schon genug Behörden, Kinos und Bahnhöfe in Deutschland die so ausschauen!
Von der Straßenbahntrasse mal ganz abgesehen. Das is die reinste Geldverbrennung! Der Bus fährt da keine 10min, aber Freiburg brauch da ne Schiene und Bahnen in denen man nich richtig sitzen kann und die aller 5Jahre saniert werden.
Weiter so Green City!(Deutsch kann hier auch keiner mehr)
als wahlfreiburger fand ich den platz vor dem theater immer so nett, wenn ich aus meiner heimat nach freiburg gekommen bin. vor allem die nette liegewiese hat die uni immer so sympathisch erscheinen lassen.
aber heißt das, dass zu der ub-baustelle auch noch jahrelang die platzbaustelle zukommt? :(
ach ja, wieso muss da eignetlich noch eine straßenbahn hin? und was für eine linie soll das werden? einmal um die innenstadt? und in die wiehre/rieselfeld/vauban fährt doch schon genug - wenn man nicht 10 minuten mit dem bus fahren will nimmt man halt die bahn...
Ich versteh es einfach nicht. Da studiert jemand zig Jahre Architektur um dann wie oben gut sichtbar, häßliche und trostlos wirkende Betonwüsten und steinere Sitzbänke zu entwerfen, das deprimiert mich ungemein. Um diese "Visionen" dann zu verwirklichen werden dann auch noch Millionen Euro rausgepfeffert, wir habens ja...
Svw: nein danke
Hmm. Wohlfühlfaktor eines ukrainischen Exerzierfeldes.
Ein idyllisches Plätzchen hätte sicherlich besser zu Freiburg gepasst. Einen Platz zum verweilen. Jetzt gibt es einen hektischen Platz zum möglichst schnell drüberhuschen.
Bäume, Beete, vielleicht einen Brunnen oder sonstige Wasserspiele, ein paar Ecken durch Natursteinmauern, in den wiederum Sitzgelegenheiten befinden, ein Schachfeld, ein Boulefeld - was hätte man da nicht alles draus machen können, um den hiesigen, mediterranen Lebensstil zu unterstreichen.
Stattdessen wird alles plan gemacht und eingenordet - welch Kreativität. Das ist nicht Freiburg. Das ist einfallslos.
wie schön, eine steinerne sitzbank...
ach ja
geschätzte 42 mio euro?
das werden sicherlich noch mehr. und hieß es nicht bei der abstimmung um den wohnungsverkauf, die kassen sind leer? soziale einrichtungen schließen? wo kommt den dann soviel geld her??!
@peter_silie
"was hätte man da nicht alles draus machen können, um den hiesigen, mediterranen Lebensstil zu unterstreichen."
Tja, wir haben doch den Stuckert, der kann sowas wie kein Zweiter!
Also ich find das jetzt auch nicht so gelungen, mal schauen, wie's dann in der Realität wird, aber die Vorstellung, an einem brütend heißen Sommertag dort lustwandeln zu müssen haut mich jetzt nicht so vom Hocker.
entschuldigt bitte den 4. post, ich bin in rage
wieso so trostlos? für eine stadt die sich gerade erst green city genannt hat? warum keine kleine idylle in der innenstadt, was besonderes, lebendiges? sowas wie ein garten in der innenstadt? etwas mit süddeutschem flair? mit hang zum schwarzwald/baden (in hinblick auf die ganzen touristen) man könnte da doch so viel machen, was attraktiver ist als dieses .. machwerk-
!!!
Hey Mann Leute, wir sind ja nicht mit drauf. Hoffentlich latschen da dann immer noch so viel Leuts rum, damit wir schnorren und abgreifen können. N Platz zum Kotzen fehlt auch noch und ein paar Bierdosenhalterungen wären nicht schlecht.
So wie der Platz der alten Synagoge gerade ist, ist er zwar okay, aber nicht toll: Er hat als Platz zwischen lauter Sachen keine richtige Funktion.
Durch die Schließung des Rotteckrings und den dadurch entstehenden Campus zwischen Uni, Theater und UB könnte er die kriegen, finde ich. Aber mit so einem leeren Betonplatz, Typ: Alexanderplatz, wird das nichts. Dort will niemand verweilen oder etwas veranstalten. Warum keine mobile Bühne? Warum nicht mehr Sitzgelgenheiten, Stufen, Bäume?
Ich finde den dänischen Entwurf, der Platz 3 im Wettbewerb erreicht hat, deutlich besser.
Das erste was nach der Fertigstellung sicher gemacht werden würde: Ausweitung der Alkoholverbotszone.
Eine schöne grüne Wiesenoase in der Innenstadt mit verdammt viel Steuergeld in eine leere Betonwüste verwandeln: ICH GLAUB ES HACKT!!!!
*urgs* Gibts den Entwurf auch in schön?
Mal ehrlich, das sieht so gar nicht nach Freiburg aus, das hat so was von "Wir lassen jetzt mal raushängen, dass wir ne Großstadt sind." Ich war immer froh darüber, dass Freiburg so ist, wie es ist - und nicht ein rießiger Klumpen Beton. Aber gut, ich kanns ja eh nicht ändern.
Ärgern tuts mich trotzdem, zumal für allen möglichen Schnickschnack Geld da zu sein scheint, aber solche Sachen wie z.B. die Franz-Siegel-Halle zu renovieren, das hat bei der Stadt bis heute keiner gebacken bekommen.
sieht viel zu weltläufig für FR aus. viel zu un-grün. ich find's nicht schlecht. endlich mal stein. endlich mal nicht nur botanik. allerdings fehlt dann tatsächlich jene wiese, auf der sich bei wärmeren temperaturen dankbar das faule studentenpack wälzt.
@caro:
Du sagst es.
Wo kann man denn den dänischen Entwurf mal anschauen?
Caro: Aber nicht alles und jedes braucht ein "Funktion"
Ich finde sooo schlecht ist der Entwurf jetzt auch nicht, aber man kann sicher noch einige Veränderungen vornehmen. Wie wärs zum Beispiel mit einem Brunnen? da können dann die Kinder plantschen, die Touristen machen Fotos.... und es sieht nicht ganz so "konstuiert" aus!
@Das:Goldene:Zeitalter: Bin schon sehr gespannt auf das Wasser, das im Entwurf da eingemalt ist. Wenn man sich die vorhandenen Brunnen vor Ort (gegenüber dem Theater z.B. anschaut) schwimmt dort Menge Müll drin rum, scheinbar haben die Bächleputzer genug mit den offenen Rinnen zu tun.
Green City ?
Die Toskana Deutschlands ?
Wenn die Stadt das wirklich ernst meint, dann bitte Olivenbäume, Oleander und Palmen dahin. Die können hier ja inzwischen dank des Klimas alle auch im Winter draussen bleiben.
Ansonten: Schande über euch Stadträte. Schämt euch !
Die Liegewiese wegzubetonieren finde ich auch falsch. Da muss doch was gemütliches hin. Der sagt doch so viel über die Stadt aus. Und daher ist es doch toll, wenn der symphatisch, gemütlich und akzeptiert ist...
Ich denke, eine Betonwüste wäre das total falsche... :-(
Aber wirklich schwierige Entscheidung. Denn es werden immer welche meckern.
Nur: Der Platz muss gemütlich bleiben und zum verweilen einladen und dazu in erster Linie die Studenten ansprechen und nicht Geschäftsleute. Die treffen sich vorm Konzerthaus... :-)
@Das goldene Zeitalter:
Natürlich braucht nicht jeder Platz eine Funktion, aber ein Platz an so exponierter Stelle, dem man den Verkehr entzieht, und der zwischen hochfrequentierten Institutionen liegt und keinen Verkehr hat, der bekommt eine Funktion, zwangsläufig, glaube ich.
PS: Daher:
Bäume, Wiesen, Pflanzen --> Green-City!!
Ja super, so ein ganz spontaner, ungezwungener Brunnen in dem die Kinder das ganze Jahr planschen können - und schon erscheint der ganze Entwurf sehr gelungen.
@Peter_Silie
Ich such mal noch eben die Bilder der anderen Entwürfe zusammen und häng sie unten an den Artikel.
Unter blog.till-westermayer.de habe ich in mehreren Artikeln meine Kritik an dieser Platzumgestaltung zusammengefasst (und freue mich, dass ich damit nicht alleine bin). Um wirklich was dagegen zu machen, wären allerdings innerhalb der nächsten sechs Wochen 15.000 Unterschriften notwendig ...
ich wäre für einen bürgerentscheid,da werden die werten herren und die damen von der stadt schon sehen,was die mehrheit darüber denkt.
Ich bin dafür das auch das Theater und die Uni abgerissen wird und auf der Fläche Bäume gepflanz werden. Wald! sozusagen als Freiburgs 'Zentraler Park' (anglizistisch 'Centralpark')
das find sich schön. so in zeiten der globalen erwärmung.
hmmm, welche funktion soll er denn bekommen? man könnte konzerte darauf veranstalten, aber da wird die uni was dagegen haben. wegen lärm etc... da war doch mal was.
eine andere nutzung von so einem betonierten platz fällt mir jetzt nicht ein. hinsetzen weils da so schön ist, wird sich dann keiner mehr.
die schönen kastanien abholzen? sonst macht die stadt wegen jedem kleinen haselnusstrauch ein mords trara.
@till
das würde doch sicher laufen,man bräuchte nur freiwillige die sich bereiterklären würden die unterschriften zu sammeln...
Mal ne andere Frage: Wie komm ich denn dann mit dem Auto zu meiner Wohung in der Innenstadt? Muss ich zwar nur 1 oder 2 mal im Jahr, aber immerhin!
@Caro: Da könntest du durchaus Recht haben ;)
@nudenn: Das wäre dann der richtige zeitpunkt, Arbeitsplätze zu schaffen!
@ich: naja, um 15.000 Unterschriften zusammenzubringen, wären schon ziemlich viele freiwillige Sammler/innen notwendig. Und es müsste sich auf eine Formulierung geeinigt werden, usw. -- ist schon ein bißchen Organisationsaufwand. Und die Parteien -- die z.B. wahlkampfgeübt sowas machen könnten -- scheinen ja überwiegend doch für große leere Plätze zu sein.
Zur Zeitperspektive: entweder in sechs Wochen, oder innerhalb von sechs Wochen nach dem endgültigen Gemeinderatsbeschluss.
@trine: die ungezwungen planschenden Kinder rennen dann hoffentlich nicht vor die Straßenbahn ...
ich will nicht wissen,wie es sich anfühlt bei so 30 grad ohne viel schatten bei der betonfläche,besonders barfuss....
@till
das stimmt natürlich
Argl, das ist wirklich hässlich!
Ich kann nicht verstehen wie ein Mensch reinen Gewissens eine Wiese zu einer Betonfläche verunstalten will.
Der geplante Platz wirkt kalt und trostlos. Im Sommer mag es noch gehen, aber z.B. im Herbst wird das eine absolute No- Go oder Schnelldurchrenn- Area werden.
Bäume, Stufen, Wasser.. das hätte her gemusst.
Ja, schämt euch, Räte!
natürlich braucht der verfickte platz eine funktion, sonst ist er nur ein unnötiges hindernis im städtischen raum. die dinger haben zwei funktionen: sie sollen nützlich sein für irgendwas oder sie sollen repräsentativ/hübsch sein, im idealfall alles. dieser entwurf ist keins, er ist lediglich zum verkehrshindernis umgestalteter raum.
könnt ihr euch außerdem vorstellen wie der fahrradverkehr auf dieser fläche aussehen wird?? GTA V: San Freiburg :)
huch jetzt gehts aber schnell
kommentar schon überholt, sorry.
Noch so 'ne Idee: was würde wohl passieren, wenn eines der Bilder oben als Großlaminat auf die aktuelle Liegewiese gestellt würde?
Wieso gibt es bei solch wichtigen Entscheidungen keine Abstimmung der Bevölkerung?
Schrecklicher Entwurf, Herr Rosenstiel! Aber war leider absehbar, dass die Mehrheit im Gemeinderat dafür stimmt....
Ich denke, dass genügend Freiburger ihre Unterschrift gegen diesen Plan bzw. für einen anderen leisten würden.
Aber so ein Bürgerentscheid ist mit viel Aufwand verbunden - wer kann das, zumal noch in so kurzer Zeit, leisten?
@ Hässlich
"Schrecklicher Entwurf, Herr Rosenstiel! Aber war leider absehbar, dass die Mehrheit im Gemeinderat dafür stimmt...."
Bin da leider nicht informiert. klär mich doch mal auf, warum das absehbar war.. Dankö.
So, Bilder der Entwürfe, die beim Wettbewerb die Plätze zwei bis vier belegt haben, hab ich an den Artikel angehängt.
Was die Lärmbelästigung durch Konzerte auf dem Mini-Theater des dänischen Entwurfs angeht: Sowas würde doch eh bevorzugt am Wochenende bzw. bis 22 Uhr passieren.
@Wuschel: Wie gesagt, ganz so knapp ist das mit der Zeit eventuell nicht. Wenn ich die Gemeindeordnung BaWü richtig verstehe, kann entweder gegen den Grundsatzbeschluss jetzt ein Bürgerbegehren gestartet werden (das wären dann die sechs Wochen, die ich oben genannt habe), oder aber das ganze kann in Reaktion auf den konkreten Gemeinderatsbeschluss, der irgendwann erfolgen wird, passieren -- und im Prinzip können bei geeigneter Formulierung der Frage auch vorher schon Unterschriften gesammelt werden.
Siehe etwas ausführlicher hier: http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/05/07/nach-dem-gemeinderatsbeschluss-wie-weiter-mit-d[..] Fudder mit Links, Namensverlinkung oder Trackbacks klarkäme, müsste diese Eigenewerbung auch gar nicht sein ...)
Vor ein paar Wochen war doch in irgendeiner dieser Freiburger Kostenlos-Zeitungen auch schonmal ein Bericht über die Entwürfe und schon da hatte sich, soweit ich mich erinner, die Mehrheit für den nun ausgewählten Entwurf ausgesprochen.
Schade, dass da der einfache Bürger mal wieder nicht gefragt wurde...
(Nachdem der Link so auch nicht geht:
http://blog.till-westermayer.de/index.php/2008/05/07/
müsste auch reichen)
@Woistdasgrün? -- ich nehme an, du meinst die Berichterstattung über die Jury. Die hat dem Entwurf den ersten Preis gegeben, der Gemeinderat hat sich jetzt dafür entschieden, diesen ersten Preis zur Grundlage des weiteren Verfahrens zu machen.
Ich seh da auch ein politisches Problem!
Warum werden die Freiburger nicht aufgerufen abzustimmen welcher Entwurf verwirklicht werden soll?
Genauso mit den Stadtbahntrassen!
So siehts einfach nur leblos und kalt aus!
Hallo, Platz 2 ???
Überdimensionierte Kitkat-Riegel weit über dem Verfallsdatum ?
Damit soll wohl der Vergänglichkeit an sich künstlerisch Ausdruck verliehen werden.
Das ist alles so traurig das ich mir heute abend einen auf die Lampe gieße !
Ansonsten gefällt mir der dänische Entwurf auch am besten....
Sowas aber auch....was soll man dazu nur sagen. Der Entwurf kommt auf den ersten Blick ja ganz nett rüber, auf den zweiten aber wirklich zu betonig. Wie heiß soll es denn im Sommer auf der Platte eigentlich werden? Auch die fehlenden Oberleitungen sollten nicht fehlen. Und warum stimmt über so eine einschneidende Veränderung nicht das Volk, nämlich die Freiburger, ab? Da können wir wenigstens von ausgehen, daß nicht jemand geschmiert seine Stimme abgegeben hat.
Freiburg den Freiburgern.
lasst doch alles so wie es jetzt ist,
n neuen platz brauch kei mensch!
...oder der platz wird für public viewing plattgewalzt!
Ich finde es schön :)
Der dänische Entwurf ist ja schön. So hätte ich es mir vorgestellt. Da kann man im Sommer auch schön sitzen.
Ich wandere aus, beschlossene Sache.
Da wird immer wieder über das Provinznest "Freiburg" gelästert. Und kaum schlägt mal die Großstadt zu, schon möchte man es wieder spießbürgerlich "Grün" haben - wie es halt war.
Eh! Iss eh doch klasse, eh!
Da mach ichsch Platz für Restaurante un verkauf eh die Schelato für 2 Euro!
Eine Ausgeburt der Häßlichkeit. Wenn das verwirklicht wird, im gleichen Zuge bitte Freiburg in "Schilda" umbenennen.
Leere in den Köpfen, ergo Leere auf den Plätzen?
Da kann man geil skaten!! Ist aber wahrlich nicht das schönste Bauwerk. Wie wärs mit nem schönen großen Brunnen?? Und ich will Hollywoodschaukeln und Hängematten.
so ein moderner platz passt nicht in das schöne alte freiburg :)
Hässlicher geht es wohl nicht mehr? Wie können "Grüne" Gemeinderatsmitglieder für sowas stimmen?
ich erspare mir hier diverse Vermutungen :)
Die Idee mit Wald finde ich gut. Das Theater könnte aber schon eingegliedert werden. Aber den Rest müsste man weg machen. Der Wald könnte dann vom Kolombi bis Mensa und KG2 bis (einschließlich) Cinemaxx reichen.
Höhe Deutsche Bank dann ein Badesee. Das wäre dann mal ein Zeichen und mittendrin hält die Straßenbahn!
--> GreenCity!!
Absolute Katastrophe.The green city,daß ich nicht lache.
Der Gemeinderat erstellt sich ein Denkmal.Sie müssen es ja nur
eine Generation ertragen.
Da muß ein toller grüner Park hin mit Palmen und Wasser und
mit vielen Sitzplatzgelegenheiten.Gibt sowieso zu wenig Park-
bänke.Eins zu eins mit der häßlichsten Strandbar an der Dreisam.
Jetzt habt Ihr noch die Chance die City grüner zu gestalten.
Siehe andere tolle Städte wie vor kurzem in Prag.
Die Grünen sind mittlerweile Mercedesfahrer und stimmen für
Kriegseinsätze,lächerlich.
Absolute Katastrophe.The green city,daß ich nicht lache.
Der Gemeinderat erstellt sich ein Denkmal.Sie müssen es ja nur
eine Generation ertragen.
Da muß ein toller grüner Park hin mit Palmen und Wasser und
mit vielen Sitzplatzgelegenheiten.Gibt sowieso zu wenig Park-
bänke.Eins zu eins mit der häßlichsten Strandbar an der Dreisam.
Jetzt habt Ihr noch die Chance die City grüner zu gestalten.
Siehe andere tolle Städte wie vor kurzem in Prag.
Die Grünen sind mittlerweile Mercedesfahrer und stimmen für
Kriegseinsätze,lächerlich.
Der BZ-Berichterstattung zu Folge hat wohl die halbe grüne Fraktion für den dänischen Entwurf gestimmt. Immerhin.
Und hier zeigt sich ebenso wie in den Statements von Eckart Friebis bei der Infoveranstaltung, dass es Grünen durchaus an Partizipation gelegen ist. Mehr oder weniger, jedenfalls mehr als anderen.
Uhh toll Beton! Das ist das was uns in Freiburg fehlt...
oh mein gott!
also ich finde den entwurf gelungen. wir brauchen auch mal einen richtigen platz in freiburg wo man auch mal etwas veranstalten kann (z.b. public viewing). als wetten dass in freiburg war, war es richtig eng am münsterplatz...
daumen hoch!
Platz des himmlichen Kleingeists
@homer: "Warum werden die Freiburger nicht aufgerufen abzustimmen welcher Entwurf verwirklicht werden soll?
Genauso mit den Stadtbahntrassen!"
Da kommst du zu spät, das war schon. 1999 war der große Bürgerentscheid zu den Stadtbahntrassen. Und zu den Platzentwürfen gab es zig Bürgerinformationsabende, die Entwürfe wurden ausgestellt etc. Wer sich natürlich für seine Umgebung nciht interessiert und keine Zeitungen liest, sondern wartet, bis ihm das jemand im Internet zusammenfasst, der kommt natürlich zu spät.
Über diesen Plan für den Umbau wurde doch schon vor dem Bürgerentscheid bezüglich des Wohnungsverkaufs entschieden. Damals stand doch schon fest, wie der Platz aussehen solle und wie viel das ganze kosen könne. Wahrscheinlich wollte unser Stadtrat nach dem erfolglosen Wohnungsverkauf nicht sein komplettes politisches Kapital verspielen und schieb den Umbauentwurf deshalb erst jetzt nach vorne. Damals hieß es ja Freiburg sei Pleite und aufgrund von Sachzwängen könne man gar nicht anders als die Wohnungen zu verkaufen. Ich wette ja, dass der Erlös aus dem Wohnungsverkauf nicht in die Renovierung von Schulen, sondern auch für den Umbau des Platzes eingeplant wurde.
Im Grunde ist dieser Platz doch nur ein Prestigeprojekt unseres Bürgermeisters, welches er der Stadt als Erinnerung an seine glorreiche Amtszeit hinterlassen will. Ein Versuch der Stadt um nach außen hin Großstädtisch auftreten zu können, obwohl man weiß dass Freiburg sich nur nach der Einwohnerzahl eine „Großstadt“ nennen darf. Reine Geldverschwendung.
Stelle mir den geistigen Entstehungsprozess, der zu diesem Entwurf geführt hat, in etwa folgendermaßen vor:
Eine achtundvierzig-köpfige Architekten-Task-Force hirnt sieben Monate lang, was man mit einer vierzig mal sechzig Meter großen Brachfläche mitten in der Stadt anstellen könnte. Sprudelnde Brunnen und kunstvoll verzierte Sitzmöbel schwirren durch die Köpfe. Bilder von verwunschenen Labyrinthen entstehen. Da erhebt einer seine Arme und spricht:
"Wartemalwartemalwartemal!"
[feierliche Kunstpause]
"Männer!... Lasst es uns mit flachem Beton probieren!!"
Alles folgende geht im gellenden Jubel der Baudesigner unter. Eifernd setzen sie sich an die Zeichentische und beginnen Bleistifte zu wetzen. Sie wissen: Ebene Flächen zu zeichnen gehört neben dem Entwerfen von filigranen Arabesken für die Eckgiebel des Taj Majal zu den anspruchsvollsten Aufgaben des modernen Architektionismus.
Wohl auf, Architekten. Schnapp euch den Planierer, viel Erfolg beim Erklimmen dieses städtebaulichen Mount Eversts.
Das, was dem Mitterand sein La Défense und die Louvre Pyramide, ist dem....
wo ist das Grün???
Es wäre schön mit Wasserbrunnen für heiß Sommer. ;o)
Oder erweitern Bächle...
Ist möglich z.b. Klein Veranstaltung; Weinfest, Weihnachtsmarkt oder so.... auch nicht schlecht!
Und bin dafür Autofrei!!
Wo das Grün ist? Parteienzugehörigkeit spielt bei der Thematik sicherlich keine große Rolle...
Man muss auch mal die Vorteile betrachten. Freiburg bekommt einen ausgezeichneten Demoplatz in bester Lage. Die Verbindungen ausm KG II können direkt vor der Haustüre jeden morgen ihren Fahnenappell abhalten und marschieren. Rentner haben wieder einen Vorwand zum meckern, nämlich die Skater. Diese werden wahrscheinlich die einzigen sein, die voll und ganz zufrieden sind.
Bitte auch alle 2 meter diese Bello-Kot-Tüten-Spender aufstellen, da der Platz sonst sicher schon nach kurzer Zeit durch diverse Hunde vollgekotet sein dürfte. Nicht vergessen bitte auch ein paar Hundeurinabflussrinnen. Danke
gurs-schild?
WALL-Toilette ?
wie "nutzbar" wird denn der platz noch, wenn er alle 2 minuten von straßenbahnen durchkreuzt wird? und der nackte platz, der so schon grenzwertig ist, sieht mit oberleitungen und den zugehörigen masten doch unglaublich scheiße aus!
@ähm -- möglicherweise sollen die gestrichelten Linien auch den Verlauf der Rolf-Böhme-Gedächtnis-U-Bahn andeuten. Dann wäre der Platz zumindest bespielbar (ach so, aber kein Lärm, während Jura-Studis lernen).
Ein Blick in die ungewisse Zukunft:
Das wird ja ein ganz einladender Platz! Ein richtiger Platz der Begegnung (wo der Oberbürgermeister Bundespolitikern bei offiziellen Besuchen begegnen kann). Und wenn da mal eine Demonstration vorbeizieht, dann hat die Polizei auch gleich gute Schußlinien um im Fall des Falles den Aufstand niederzuschlagen und muß nichtmal weit laufen um Menschen zu erschießen, wie es die EU-Verfassung in ihrem Schießbefehl fordert (lest nach!). Bis der entsprechende Paragraph dann doch im Deutschen Recht umgesetzt wird ohne EU-Verfassung, wird auch der Platz umgestaltet sein. Ja, die Angela M. aus dem Osten weiß eben, was gut fürs Volk ist! Und wer sich in der Stadt aufhält ohne pausenlos sein Hartz4 von Geschäft zu Geschäft auszugeben, der wird 2011 für Bevölkerung und Obrigkeit sowieso als potentieller und damit auch als faktischer Terrorist gelten.
Bravo!
SVW: titan
Wäre es ein Platz für die Freiburger Bürger, dann gäbe es:
- hochstämmige Palmen, viel Wasser, Stufen und Verweilgelegenheiten
alternativ:
- Olivenbäume, viel Wasser, Stufen und Verweilgelegenheiten
Aber es wird wohl ein Platz für die Politiker - und eben nicht für die Bürger.
bürgerentscheid!
wie soll denn dann der platz heißen?
'platz der alten synagoge' passt wohl nicht mehr so gut...
Wie bei uns in Mannem der Ehrenhof vor dem Schloss.
Weg mit dem Grünen, hin mit den Steinen.
>Peter_Silie
>Donnerstag, 08.05.08 15:16
>Hmm. Wohlfühlfaktor eines ukrainischen Exerzierfeldes.
was für ein schlechtes bsp. ich komme aus der ukraine, und jede ukrainische stadt hat viel mehr parks und ist grüner als freiburg was sich selbst doch für so grün hält.
hier ein bsp. (odessa)
http://farm3.static.flickr.com/2302/2360261621_090cb1e646_o.jpg
http://farm2.static.f[..] solch hässliche entwürfe wie die oben findet man da schon gar nicht, das ist typisch neumoderner geschmackloser scheiß, auf den man schon in ein paar jahren mit scham zurückblicken wird.
Robson Ponte du sprichst mir aus der Seele! Wofür studiert man Architektur wenn sowas bei rauskommt. Erbärmlich!
Da liegt es wohl an uns Freiburgern, das ganze etwas hübscher zu machen. Sehen wirs als (teures) Fundament (den etwa so sehen Fundamente doch aus).
ICh finde diese Diskussion sollte sachlicher geführt werden. Eine Straßebahn die im Badessee hält...wie soll denn das gehen. Das ist weder ökologisch noch schön.
Mein Vorschlag: nur noch sachliche Vorschläge
Wieso wird hier eigentlich ausschließlich über das Grün auf dem Platz geredet?
Es ist doch wesentlich wichtiger, dass der Platz das bleibt, was er ist, der Platz der alten Synagoge.
Dementsprechend halte ich es für absolut notwendig und auch sehr entscheidend, ein ANSTÄNDIGES "Denkmal" zu hinterlassen, wie es zum Beispiel im alternativen Entwurf eines Freiburger Second-Hand-Shop-Besitzers der Fall war.
Ich halte es für eine Frechheit, den Platz auf eine derart dreiste Weise zu entwürdigen und dadurch zu zeigen, dass die Freiburger Politiker eben doch größenwahnsinnig sind.
Wichtig ist für mich, dass der Platz gut sichtbar auf die ehemalige Synagoge hinweist und dass er Möglichkeiten zum Erholen stellt.
Beide Bedingungen werden in meinen Augen nicht erfüllt.
Pro Bürgerentscheid!
wie furchtbar..
und statt des geld lieber in die innenausstattung der uni zu stecken muss so ein häßlicher "wir sind ne großstadt-und-haben-eine-elite-uni-betonplatz" hingestanzt werden..?
bei sowas könnt ich kotzen.
2011 kann ich dann quer über den platz kotzen.
und die ub ist der knaller.
das sieht aus wie so ein sektenbunker aus dem jahre 3000. ekelhaft.
15000 unterschriften? wer macht mit? durch die stadt gehen und vor allem die bürger INFORMIEREN.
ich kann mir nich vorstellen dass das jemand will..
gut, ganz sicher (auch) geschmacksache und gegen ein wenig mehr auflockerung hätt ich auch nichts. aber: ich stelle mir gerade mit grauen eine grüne wiese vor, die zum erweilen einlädt - gesprenkelt mit abfall (flaschen, bierdosen, pizzaschachteln, burgertüten etc. pp.) vor. DA wird´s einem doch erst recht schlecht! unter diesem aspekt ist doch die große betonfläche allemal einfacher zu handhaben: wenn sich da wirlich mal n paar leute nieder- und ihren müll hinterlassen, ist der doch wesentlich einfacher zu entfernen! pflegeleicht eben!
Es ist wirklich haaresträubend wenn man hier einige bemerkungen liest: der bürger möchte der-natur-abgekupertes- grün, dabei ist mann doch spätestens nach fünf minuten von überall in freiburg in RICHTIGEM grün. ich verstehe diesen wunsch nach gefaktem, parkähnlichem verweilflächen nicht. das ist doch gerade das tolle an freiburg dass man sowas nicht braucht! hier gibt es richtige natur verdammt nochmal!! also ich bin froh dass der freiburger bürger über flächen nicht mitbestimmen kann, sonst hätte man überall furchtbare stuckert-ähnliche mediterane (wir leben im schwarzwald und nicht in der toskana!) barockgärten mit olivenbäume und palmen. und dann können die freiburger barfusstanzend, jonglierend öffentliche gruppentherapie ausüben. eine alptraumartige vorstellung! geradezu david lynchesk. ich sag: herr mit dem beton in der stadt und alles für den erhalt der angrenzenden REALEN schwarzwaldflächen tun!
@ Tja, die Moderne
Ich verstehe deine Argumentation nicht. Du sprichst dich gegen eine Grünfläche und für eine Betonfläche aus, mit dem Argument, dass es vor der Stadt auch Grün gibt.
Deine Grundannahme ist doch, dass letzteres etwas Positives ist?
Wie kann dann ein Mehr davon schlecht sein?
Deine Unterscheidung zwischem "richtigem" und nichtrichtigem Grün kann ich ebenso nicht nachvollziehen. Wann ist ein Baum ein Baum? *singträller*
Man kann sich einfach mal fragen:
Was sind die bsilang schönsten Plätze in Freiburg und
was macht sie schön.
Platz 1 und 2 gehen da sicherlich an den Rathausplatz und
den Adelhauser Kirchplatz.
Viele Bäume, angenehm zu hinsitzen.
Ganz unten aud der Liste:
Der Karlsplatz: Beton, Busse und Verhehr. Trotz Springbrunnen sitzt da keiner gerne
Der Platz vor der Johanneskirche: Inbaruchbar durhc den Verkehr
Der Schwabentorplartz: Unbrauchbar durch Verkehr trotz Grünpflanzen
Andererseites z.B. der Campus des IMTEK
Eigentlich auch eine Boronwüste, trotzdem aber nicht schlecht
da abgschlossen und "gemütlicher"
Fazit: Ein Platz muss zuerst verkehrsarm und ruhig sein. Wenn dann noch schattenspendende Bäume hinzukommen, wird es nett
Der neue Platz wird dank der Straßensperrung sicher viel ruhiger als der heutige Platz, und wenn man sich dann och durchringt Bäume rings rum aufzustellen, bzw. die vorhandenen Baüme zu belassen wird es vielleicht gar nicht übel
Ja, klar. Warum sollte sich Freiburg auch so gestalten, wie es den Freiburgern gefällt? Das ist unsere Stadt, verdammt! Und das politische System, in dem wir zum Glück leben dürfen, heißt übrigens Demokratie.
Mir fehlt die Wiese auch. Sehr.
Gaanz, gaanz übel! Ich kann mich den meistren hier nur anschliessen und mir überhaupt nicht vorstellen wie man sowas ernsthaft meinen kann. Die Stadträte sind gekauft oder größenwahnsinnig; oder haben von dem gesamten Touristenpack hier, die Schnauze gestrichen voll! Auf das die Touristen weg bleiben! Und die Freiburger nach und nach auswandern! Freiburg den Grauen! Bläh....
Genau scheiß auf Touris, scheiß auf die Geschäfte welche von den Touris leben, scheiß auf Arbeitsplätze! bla bla bla bla
Zum Glück achtet Fudder normalerweise darauf, seinen Lesern nicht zuviel Stadtpolitik zuzumuten.
Irgendwie errinnert mich das ganze an den, jetzt fast nicht mehr existirenden platz der Republik und an den Vorplatz dazu - das KG gebäude sieh aus wie der palast...
In freiburg ist es wohl aktuell in alte Architektoniche stile aus der mitte des letzten jahrhunderst aufzubacken.
sparkasse = "Speer gedachtnisbau"
Platz der Alte Synagoge = "honeckers Lampen Laden" vorplatz
ich bin für bäum palme wasser und ein paar treppen... das mit dem Wald ist auch ne gute idee....
fudder schreibt:
"Der Entwurf von Rosenstiel und Faktorgruen würde dem Platz der alten Synagoge eine Betonfläche verpassen, die Kastanien vor dem Theater müssten weichen."
Hier wäre es mal interessant zu erfahren, ob und wie das mit der Baumschutzsatzung der Stadt Freiburg im Einklang steht.
Laut dieser Fassung hier:
http://www.freiburg.de/servlet/PB/show/1153758/OrtsR_11_12.pdf
wäre das Fällen der Kastanien vor dem Theater ja eigentlich nicht drin.
Bin aber kein Jurist o.ä., vielleicht kennt sich da einer aus?
wenn die Stadt was baut sind ihr Bäume resp. Menschen das kleinste hinderniss - und Stadtverordnungen gelten für alle nur nicht für die Stadt.
"die Reste des 'gretherparkes' lassen grüssen....!"
Die darf sogar im Parkverbot auder auf dem Taxistand parken, "darf" eigenltlich nicht nur "wo kein richter da auch kein Henker" (ähhh falscher spruch ;-)))
SPW: Tokio - auch so ne Steinwüste.
Einfach nur zum kotzen.
Der dänische Entwurf wär ja noch ok.
Das fehlt einfach ein schöner Brunnen oder irgendwas mit Wasser.
Fudder behauptet: "Der Entwurf von Rosenstiel und Faktorgruen würde dem Platz der alten Synagoge eine Betonfläche verpassen, die Kastanien vor dem Theater müssten weichen."
Die Ideen der Planer sind dagegen laut dieser Quelle:
"Ein großzügiger Teppich aus großformatigen Sandsteinplatten wird über den Platz gebreitet (...) Der kräftige farbige Sandstein unterstreicht und betont die vorhandene Farbigkeit un d bindet die sehr unterschiedlichen Häuser zu einem Ensemble zusammen."
"Kirschbäume (auch diese unterstützen die Farbigkeit dezent), die eine Ruhezone vor dem Kollegiengebäude II zonieren. Sie ersetzen die eigentlich schönen Platanen, (was im Preisgericht kritisch diskutiert wird), um mit der Nordfassade des KG II dieses stärker in den Platz einzubinden."
"Ein Wasserspiegel als Erinnerung an den Standort der Synagoge. Ein stark aufgewerteter Zugang zum Theater mit Wasserbecken, der aber aussehen wird, als sei er schon immer so gewesen."
"Die vorhandenen und für Freiburg typischen Natursteinpflasterbeläge werden aufgenommen und bilden einen Rahmen für den Platz. Als einheitliches Material könnte Rheinkiesel verwendet werden, das auch schon vor dem KG II sowie vor dem Theater liegt. Die Bertoldstraße bleibt im Bestand erhalten, auch hier bilden die Rheinkiesel einen Rahmen. Für die zentrale Platzfläche wird ein größerformatiger Plattenbelag vorgeschlagen, um einen großzügigen Eindruck zu erzeugen. Die Farbigkeit orientiert sich an den umliegenden Gebäuden, vorgeschlagen wird ein Sandsteinbelag in gelb-beige-rot."
Wie passt das zusammen?
Fudder = Wortverdreher?
Oder tatsächliche Kostenoptimierung: Betonsteine statt Natursteine?
Ich verstehe nicht was für einen Entwurf spricht, der als Charakteristik ein "Sprungbrett" aufweist.
Und was spricht gegen den ansehnlichen dänischen Vorschlag?
Fragen über Fragen!
Was mich stört, dass auf allen Entwürfen noch das KG II steht. So was hässliches hab ich selten gesehen. Schön finde ich auch, dass alle Bauarbeiten nacheinander stattfinden, dann können die Leute in der UB bei offenen Fenstern besser arbeiten. In anderen Ländern bauen sie dir eine ganze Stadt in 2 Jahren hin, hier dauert es 20 Jahre um einen Platz umzugestalten.
blubbinger
tja, andere städte im in- und ausland versuchen wieder zu begrünen und die stadt dadurch wieder lebenswerter zu machen.
nun denn,
Andere Bewerber habe schönere Entwürfe eingereicht.
Aber das ist nun mal Geschmackssache.
Mir gefallen die Fußbäder vorm Stadttheater, da können dann diejenigen sich erfrischen, die in den städtischen Bädern keine Ermäßigung bekommen, weil die Stadt Freiburg ja nur Schüler; Studenten mit Ausweis und Behinderte mit 80% Prozent aufwärts Ermäßigung bekommen.
Alle anderen haben den vollen Eintritt zu entrichten, damit die Stadt in den paar Tagen im Jahr möglichst viel Geld einnimmt.
Und was ist mit den Arbeitslosen, Zivis und weiteren????
svw:
Kids ihr müsst das einsehen!
Freiburgs Innenstadt war in den 80Jahren unskateable (überall dieses Kopfsteinpflaster), es gab aber einen coolen bowl auf dem Fahnenbergplatz, der Brunnen war das ganze jahr ohne Wasser und konnte dank der schattenspendenden Bäume auch im Sommer befahren werden.
Eines Tages kamen die Bagger und dann wurde ein eckiger Brunnen hingesetzt.
Nun, die 20 boardenden Kids von damals sind deswegen in die Politik gegangen u. haben überall miniramps und halfpipes aufgestellt. Aber ich als freestyler brauch den Platz. Übrigens fehlen auf dem Entwurf noch die Scheinwerfer (offiz. Begründung: damit sich kein Pack im Dunkeln rumtreibt) damit ich in lauen Sommernächten skaten kann.
Benennt den Platz dann einfach nach mir: "JF-flat"
Bitte alle städtischen Beschlußfasser um 14.30 Uhr an einem brüllend heissen August-Tag im 100%Schürwollanzug auf den Platz führen und ohne Schatten grillen lassen.
Pro Wasser
Pro Frische
Pro Olivenbäume oder Palmen
Pro stufige Sitzgelegenheiten
Pro Chillout & Relaxing
Ich wäre für historische Laternenmasten ala London oder Paris.
Das macht eine ganz besondere Stimmung - und Licht ist immer schön!
Und dazu Wasser, damit sich das Licht auch hoch spiegeln kann.
Wer alles nur platt gestaltet hat nix im Kopf.
@fudder: Wie wäre es mit einem Polling, ob der beschlossene Entwurf gefällt ??? ;-)
42 Mio Euro für einen l e e r e n Platz - RESPEKT!!!
Dabei gibt es immer noch genügend marode Schulen und Sportstätten.
Unglaublich.
Ich nimm mal an das Wasser vor dem Theater (dem liebsten Kind der Stadt) hat es dem Gemeinderat an getan.
bei regen gibts das heute schon im Theater ;-)
Alter Schwede, man stelle sich nur einmal die heißen schwülen Hochsommertage auf diesem Platz vor....unfassbar...was bedeutet das eigentlich für´s Stadtklima ? Das wirkt sich doch garantiert aus, oder ?
Angeblich soll's ja noch eine Mikroklimauntersuchung geben, von wegen heiße Sommertage und so ...
wenn es regnet einfach von den kinder denn tuschkasten klauen und auf den platz verteilen. dann bekommt die sache ein bisschen farbe.
Hallo,
also da muss man mal einiges Richtigstellen:
* 42 Mio Euro sind nicht nur für den Platz sondern für den gesammten Ring mit Strassenbahnlinie, ein Teil davon bekommen wir übrigens vom Bund wieder.
der Platz hat schon, wenn man den jetzt Beschlossenen Entwurf so umsetzen würde
* der Platz hat serwohl Grün: Bäume am KG II und in der ganzen Südost Ecke
* Wasser: vor dem Theater und als Becken wo die Synagoge war
* Sitzgelegenheiten: als Stufen vor dem Theater und als Bank unter dem Platzhaus
* die Jüdische Gemeinde war im Preisgericht und findet den Entwurf so gut
Es ist Teil des Stadtratsbeschluss dass eben an dem Entwurf noch weiter gearbietet wird, unteranderm auch ein Entwurf mit Masten für die Strasenbahn, mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten, etc...
Weiterhin wird es wenige Meter den Ring rauf oder runtern noch sehr viel "Grünere" Plätze geben: vor dem Colombi und an der Rempartstrasse.
Weihterhin habe ich im Stadtrat dafür gestimmt, weil ich einen multifunktionalen Platz haben will: nicht nur zum sitzen sondern auch für Konzerte, Theater, Aufführungen, skaten, etc...
Der dritte Entwuf ist total zusgestellt, nach meiner Ansicht hat es da keinen Platz mehr sondern einen zugestellten öffentlichen Raum.
Sebastian Müller (Junges Freiburg)
hoffentlich wird der platz wie der bertoldsbrunnen auch fahrradfreie zone - dann müssten die vielen skater da auch nicht mehr so arg aufpassen...
zum glück wohne ich nichtmehr in freiburg, oder man kann sagen ich bin aufs land geflüchtet. was in freiburg abgeht ist echt nicht toll. da macht man denn kartoffelmarkt kaputt und stellt die stände an den rand der innenstadt sodas man meint man kommt gleich sonstwo an. hauptsache klare linien mit viel glas oder beton. wie früher schon das ufa gebäute, oder sollte man sagen kgb hauptsitz. und jetzt das mit dem platz. der osten sieht genauso aus. in hannover haben sie das gleiche vor dem hauptbahnhof gemacht, das ganze land lacht darüber, zitat "flugplatz in der innenstadt".
erst hat die stadt kein geld um schulen zu sanieren etc. und jetzt haben sie geld um so einen platz um zubauen. es hat sich auch einiges zum guten gewannt in freiburg. aber die herren und damen vom bauausschuss haben echt ne macke.
kahl, öde! schrecklich eckig, grau , trostlos!
Der Mensch möchte in der Stadt verweilen können unter SCHATTIGEN BÄUMEN, WASSER sehen und hören und BÄNKE zum Hinsetzen finden. DER MENSCH SOLL DER MASSTAB SEIN!
Stelle Euch mal vor diese Wüste bei 30° Hitze!
Wäre besser den Platz so lassen wie es ist und das Geld für Sinnvolleres ausgeben.
Ich möchte VIEL GRÜN UND SCHATTEN und GESCHWUNGENE LINIEN SEHEN!!!
B I T T E !!
Alla, Leut, ihr sin doch nimme ganz bagge, oder!!!???
Also mir als orginal Freiburger Bobbele komme da faschd d'Träne!
Nix gege moderni Stadtplanung und de UB-Entwurf findi ja au gar ned so schlecht.
Aba sellen Raseplatz mit de scheene alde Bäum mit Beton zuknalle ... und des elles für 12 Millione!?!?!? Ja hen se ihr denn noch alle????
Sell hen se voräm Aldi als Parkplatz billiger realisiert! Un dert kannsch im Sommer au schonemol usprobiere wie sich sell uffs Mikroklima uswirkt ...
Die Herre Stadträde sin alle middenand nimme ganz sauba!!!
Gott sei Dank wohn i nimme in Freiburg, so dassi des Elend mit aluege muss!
*kopfschüttel*
:''''-(
Sind die bescheuert?!?
Ich fass es nicht.
Aber vielleicht glauben sie, dass sie wieder ein paar "Herumsitzer" vertreiben können, wenn sie dort alles zupflastern mit konkret?
Und das Geld, maaaan.
This world is going to hell. Gradually, I´m getting fine with that.
Ich denke Freiburg kann diesen Platz gebrauchen.
Aber Menschen moegen grosse Plaetze nicht. Irgend etwas muss die Weite brechen.
Es gab einige Vorschlaege die das recht gut geschafft haben. Aber nicht wirklich ueberzeugend.
Und von den ach so tollen Architektenpfuschern hat nur einer die Strasenbahn mit Oberleitungen eingeplant!? Armseliger Haufen.
Ich koennte mir den Yellow Process Vorschlag mit irgendetwas kombiniert das dem Platz die Weite nimmt und die Mitte nutzbar macht. Vielleicht ein Brunnen. Oder eine Landschaftsstruktur.
Eine Zigzack Steinbank, oder eine kleine Senke.
Vielleicht kann man auch Baechle integrieren.
Irgend ein Entwurf sah eine Wok-Aenliche Vertiefung vor. Der Gedanke gefaellt mir.
Eine sanfte runde Senke an deren Grund eine kleine Wasserpfuetze steht. (Mit dem Problem das alles ins Wasser rollt.)
@Sebastian Müller: Vielen Dank für das klare Statement. Nachdem Ihr letztes Mal 80% meiner Stimmen bekommen habt, geht dieses Mal keine an Euch. Wie kann man als Jugendlicher einer so teuren Maßnahme (die Ausrede, ein Teil käme vom Bund klingt schon so richtig nach Berufspolitiker - dabei ist das Bundesgeld auch UNSER Steuerzahlergeld und muss deswegen genau so vorsichtig wie das kommunale Geld ausgegeben werden) mit so vielen Negativ-Effekten nur zustimmen, wenn gleichzeitig die Schulen vor sich hingammeln?
Ich bin sehr dafür, den Platz umzugestalten, aber so lange in der Planung die Straßenbahn dort fährt (und das wird sich ja nicht ändern), ist der Platz eh zerschnitten, deswegen macht hier ein kleinteiliger grüner Platz für Erholung viel mehr Sinn als eine heiße und langweilige Betonwüste, die zwei Mal im Jahr für ein Konzert verwendet wird (und dafür eh wieder zu klein ist, eben wegen der Straßenbahn, die man ja nicht jedes Mal sperren kann, wenn eine Veranstaltung auf dem Platz geplant ist).
Mit anderen Worten: Wie kann man so viel Geld für eine klare Verschlechterung ausgeben? Junges Freiburg bekommt keine Stimme mehr. Und die Grünen und schwarzen Stadträte, die für diesen Entwurf gestimmt haben, auch nicht. Zum Glück kann man in Baden-Württemberg Personen statt Parteien wählen.
SVW: fatal - so ist es!
hammaa yaaaa freiburg bekommt langsamm stylee hamma yaaa hehe
Wie kann man nur auf diese dämliche Idee kommen, die Grünfläche wegzubetonieren??? Eine modernere Variante des Platzes ist ja schön und gut, und generell sieht das ja auch ganz passabel aus. Aber muss da wirklich die schöne Wiese dran glauben? Haben die Leute sich den Platz eigentlich mal angeschaut, als sie ihre Entwürfe ausgebrütet haben? Klassischer Fall von Fehlplanung. Man kann nur hoffen, dass sich die Entscheider noch besinnen und der Stadt ihr Flair lassen. Wir wollen doch nicht von der grünen zu grauen Stadt werden, oder?
Ich bin auch für ne starke Abwandlung des Entwurfs! Die Devise muss definitiv heißen: mehr grün auf dem Platz der alten Synagoge!
Dieser Nr.1-Entwurf ist doch definitiv kalt und steril. Höchstens die Skater können sich darüber freuen. Denn in dem Entwurf kann ich im Grunde nur Beton entdecken. So wirkt er ganz sicher sehr viel kälter im Winter und auch im Sommer wird sich kaum noch wer dort niederlassen, wenn es nur aufgeheizte Steinplatten gibt. Im Moment finde ich es trotz Straße noch sehr angenehm mit der Wiese. Bei Sonnenschein kann man sich dort hinsetzen oder hinlegen. So hat der Platz was gemütliches - diese Gemütlichkeit kann ich nicht im Entwurf wiederfinden!
...konkretisiert:
ein bürgerentscheid muss her!
kann man derartiges in die wege leiten bzw. fudder evtl. sogar die initiative ergreifen?
Stimmt doch gar nicht, dass die Schule vor sich hingammelln: Renovierung Rotteck, Wentziger, Droste,Goethe, demnächst THG, Neubau Feyelschule, Ganztagsbetrieb: Albert-Schweitzer, Kepler, Brandschutzprogramm, da geben wir richtig viel Geld für aus!
Weiterhin: 1 Euro Mittagessen: ca 1 Mio laufende Kosten pro Jahr!
Gebaut wird eh unter Haushalbstvorbehalt, daher wenn dann soviel Geld da ist wie man braucht und auch noch andere Projekte finanziert werden können (Feuerwehrgerätehaus Eschholtzstr...), daher bis jetzt ist ausser für den Wettbewerb noch kein Geld geflossen.
Ich frage mich nur eins: Wohin mit den ganzen Fahrrädern? Wo sollen die bitte demnächst alle hin? Bald müssen wir dann auch mit dem Rad die Park and Ride Plätze ausserhalb benutzen
Gestern der Stadtbau-Skandal, heute eine geplante Steinwüste: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!
Die zuständigen "grünen", schwarzen und sonstigen Kommunalpolitiker - und insbesondere Super-Salomon - müssen sich fragen lassen, wie es denn sein kann, dass die Stadt noch im letzten Jahr aus einer angeblichen existenziellen Notlage heraus ihr Tafelsilber, nämlich die Stadtbau-Wohnungen, an dubiose Heuschrecken-Investoren verscheuern wollte, weil sonst angeblich "nichts mehr für Kultur und Bildung übrig" wäre, und jetzt für diesen Horror-Platz die Kohle ihrer Bürger raushauen kann.
Das damals ins Feld geführte "strukturelle Defizit" trägt einen ganz anderen Namen: Er lautet Dieter Salomon.
Schon beim letzten Bürgerentscheid hat sich der selbsternannte neoliberale "Grüne", der kein Linker mehr sein will, eine blutige Nase geholt.
Er will aber daraus nicht lernen, dass derartig einschneidende (Fehl-)Entscheidungen nicht gegen den Willen der Bürger durchzusetzen sind: Es wird eben nicht reichen, dem "Pöbel" mit einem sogenannten "Beteiligungshaushalt" das Recht auf Mitbestimmung nur vorzutäuschen.
Die Freiburger haben nämlich gelernt, dass sie - noch - reale Rechte haben und diese auch erfolgreich wahrnehmen können:
Der nächste Bürgerentscheid wird kommen und diesmal mit einem Knockout enden - aber sicher hat Salomon seinen Austritt aus der Partei und den Eintritt in die Wirtschaft schon längst vorbereitet...
Am Bürger vorbei. Mehr ist zu diesem Platz nicht zu sagen.
@Sebastian Müller (Junges Freiburg): Und tschüss...
Darf ich noch "Du" sagen?! Wie wäre es erstmal mit ´ner Tüte Deutsch? Dieses wirre Gefasel kannst Du vielleicht im Stadtrat absondern, weil Dir da eh keiner zuhört, aber wenn Du hier schreibst, lesen das pro Monat (lt. "fudder") Hunderttausende! Wie peinlich ist das denn!
Zitat (Sebastian Müller, Mittwoch, 14.05.08 14:16):
"[...] Gebaut wird eh unter Haushalbstvorbehalt, daher wenn dann soviel Geld da ist wie man braucht und auch noch andere Projekte finanziert werden können (Feuerwehrgerätehaus Eschholtzstr...), daher bis jetzt ist ausser für den Wettbewerb noch kein Geld geflossen."
Ehne mehne Muh -
und raus bist Du!
(Vielleicht nimmt Dich ja der Salomon mit...)
Bürgerentscheid, Oh Yeah
... und nicht zu vergessen, jede Menge dezent plazierter Rattenfallen mit hochgiftgsten Koedern, die schon nach einmaligem Konsum den Tod zur Folge haben.
Bin erstaunt ueber so viel Identifizierungspotential mit "unserer Stadt" {harharhar} und Vertrauen in Demokratie.
Wenn DIE beschlossen haben, dann wird es auch so gebaut. Der Platz war mal der Religionsausuebung gewidmet. DIE erlauben euch doch nicht, dass ihr darauf herumhaengt, raucht und saeuft. In 20 Jahren wird dann wahrscheinlich wieder eine Synagoge hingestellt, die aktuelle ist ja jetzt schon viel zu klein. Architekt dann wahrscheinlich wieder ein Hr. Rosenstill o.s.ae.
Bin ich jetzt schon antisemitisch ? Ogottogottogott
Oder habe ich vielleicht nur die Zusammenhange erkannt ?
k.
Eine Schweinerei ist das!
Statt mehr Natur und Grün bekommen wir immer mehr Beton- und Glasklötze in unsere Städte!
Schade, eine große Chance wurde vertan - und das nur, weil man heutzutage glaubt, dass lediglich effekthascherische (aber leider wenig nachhaltige) Glasbau-Architektur Beachtung finden kann.
Die neue UB wird in spätestens 30 Jahren das gleiche Schicksal erleiden, wie die jetztige: Als Gipfel der Geschmackslosigkeit wird sie einem neuen Entwurf weichen.
Bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin die Architekten wieder eines Besseren besinnen und endlich wieder FÜR den Menschen bauen. Wer fühlt sich auf Dauer schon wohl in Gebäuden, die kalt, steril und kubistisch-reduziert sind?!
Die Geschichte wird sie eines Besseren belehren!
Ein kubistisches Infocenter mit einem Sprungbrettdach - ganz großes Kino! Seit Bauhaus sind die Architekten (mit wenigen Ausnahmen - Patzschke, Kollhoff) scheinbar nicht in der Lage etwas anderes zu bauen als Kuben in verschiedensten Variationen aus Beton, Stahl und Glas. Gebäude in ganz Europa sind mittlerweile völlig austauschbar und haben keine regionaltypischen Elemente mehr. Die europäische Bauentwicklung seit der Antike wird völlig verdrängt, ja sogar verachtet - Ornament ist Verbrechen. Es zählt keine Schönheit mehr - das finde ich besonders bitter.
Und alle Politiker nicken den Dreck immer schön ab, weil sie sonst ja vieleicht als "rückwärtsgewandt" und weltfremd gelten könnten.
Sieht auf wie ein Aufmarschplatz, auf dem sich spontan die Breisgauer Werktätigen versammeln und dem OB und anderen verdienten Parteikadern zuwinken dürfen. 1. Mai und so. Die Tribüne kommt vors Konzerthaus.
Rechtzeitige Planung ist alles.
ich finde irgendwie den vorschlag 1 noch am besten. es sollte ein treffpunkt bleiben, ohne viel drumrum. das kostet doch nur alles.