So. Der Pott steht, gut geküsst, auf unserem Tisch. Das wäre geschafft. Wie er in unsere Hände gekommen ist, haben gestern Abend einige Fotografen und Kameramenschen dokumentiert. Die authentischsten Bilder stammen wieder einmal, inklusive Kölschhandwacklern, von unserem Elztal-Tarantino Marc Schätzle.


GLÜCKWUNSCH!!!!
>>>>>Ihr seid wirklich Klasse!!!!!!!
ich glaube man muss sich nicht so herunterbücken um ins mikro zu sprechen..
nur so als tipp für den nächsten Preis...
kompliment, ihr habt den preis verdient!
(ts, marc du poser!)
Herzlichen Glückwunsch nochmal :- )))))
Mensch wart ihr schick!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Tolle Rede :- ) Wir weinen gerade ;- ))))
Wir umarmen euch!!!!!!
Grüße
Svenja und Ani
tight. very tight.
glückwunsch!! absolut verdient.
die arme sehen aber wirklich mysteriös aus.
hach - ... bilder und video zeigen ne g´schmeidige stimmung
glückwunsch...nochmal
Die Ansage war etwas lowendig, oder? Das Lied von Royksopp zum Video ist mein Lieblingsstück, passend zu Fudder, verdiiiiiiiennt!
Tach,
gleich vorweg: auch ich beglückwünsche euch gerne für diese tolle Anerkennung.
Allerdings scheine ich hier der einzige zu sein, bei dem der Grimme Online Award ein übles Gefühl auslöst. Mit den Ereignissen um selbigen während der letzten Tage vor der Preisverleihung haben sie sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Und man kann davon in so ziemlich jedem Internet-Blog lesen. Nur hier nicht. Schade eigentlich.
Ich möchte euch die Freude nicht verderben und - wie gesagt - ich finde auch, ihr habt den Preis verdient. Aber ein bis zwei Worte zu der allgegenwärtigen Debatte um diesen Preis wären - gerade von einem der Preisträger - sehr interessant und würden dem journalistischen Anspruch dieses Blogs gerecht werden.
MfG,
Matthias
Hallo Matthias,
Was soll man zur 'Debatte' sagen? Ich persönlich finde, Stefan Niggemeier hat sowohl in seinem Blog, als auch in seiner Rede beim Preis, alles gesagt.
Für mich fühlte es sich sehr seltsam an, von einem eigentlich renommierten Medien-Institut einen Online Preis zu erhalten, das scheinbar jedes mediale Feingefühl zumindest temporär verloren zu haben scheint.
Die Veröffentlichung der Preisträger (die alle von ihrem Schicksal ohnehin schon seit Wochen wussten) ist eine Panne, die auch bei anderen Preisen schon passiert ist; Das mit den Nachnominierungen war ungeschickt bis dilletantisch, und das ausgerechnet so viele der Nachnominierten gewinnen....Nunja. Vielleicht hätte einfach bei Bekanntgabe der Nachnominierungen besser erklärt werden müssen, wie das genau gelaufen ist, und warum das den Statuten des Preis entspricht. Mich hat die Nachnominierung zumindest sehr verwundert.
Was mich persönlich (und das hier ist meine eigene, nicht eine offizielle fudder-Meinung) jedoch wütend macht, und auch unseren Preis für mich ein winziges bisschen weniger schön macht, ist der 'Publikumspreis' von hausgemacht.tv. Dieses Angebot, das meiner Meinung nach eben gerade nicht user generated content, sondern gekaufte bzw. extra produzierte Inhalte von Seven One Media (Pro Sieben/Sat 1) enthält, hat keinen Preis verdient, schon gar nicht einen 'Publikumspreis', der mit einer manipulierbaren Online-Abstimmung ermittelt wurde.
Ich persönlich hege die Vermutung, dass man bei Seven One Media (neben der Werbung für die Abstimmng, die so keiner der anderen Nominierten machen konnte) sicher einen kleinen Praktikanten dafür nicht bezahlt, sechs Wochen lang die Abstimmung zu bedienen. Und diese Leute standen dann auf dem Podium und erklärten, die hätten "den ehrlichsten Preis des Abends" gewonnen. Excuse me, I need to vomit.
Ich freue mich über unseren Preis. Und denke gleichzeitig, dass das Grimme Institut einiges an ihm ändern muss. Die Kategorien müssten vielleicht überdacht werden, denn man kann schlecht last.fm mit einem Ein-Personen-Blog wie "Nach 100 Jahren" vergleichen oder öffentlich-rechtlich betriebene Blogs mit einem Privaten. Oder uns mit einer Stadt-Site, die keinen Verlag im Rücken hat. Es müsste sichergestellt werden, dass die Abstimmung nicht manipulierbar ist. Und es müsste besser nach Aussen hin kommniziert werden.
Ich glaube Vorwürfe der 'Mauschelei' wird es auch in Zukunft zwangsläufig geben, und sie werden auch dann unbegründet sein: Die deutsche 'Online-Szene' ist nun einmal klein, und man kennt sich (und mag sich meist auch) zwangsläufig. Das man sich deswegen den GOA zuschustert, glaube ich jedoch nicht; Dazu sind die Beteiligten in den beiden Jurys (zumindest die, die ich persönlich flüchtig bzw. vom Lesen ihrer Artikel und Blogs kenne) alle viel zu gute Journalisten mit einem Verantwortungsgefühl gegenüber dem Preis.
Online-Preise sind ein seltsames Metier und ein weites Feld, weil das Internet so ein unbezähmbares Stück ist: Ich kenne keinen Preis, der perfekt ist. Die Webbies haben mittlerweile fast 70 Kategorien (aber ein gutes, sicheres Online-Voting); Die Bloggies haben gute Ergebnisse, aber bewerten nur Blogs. Der Blogpreis der Deutschen Welle ist in seinem Ergebnis absurd bis bizarr. Nunja.
Ich wünsche dem Grimme Institut, dass es sein mediales Feingefühl wiederfindet, jemand einstellt, der für's nächste Jahr ein tamper-proof Online-Voting erstellen kann, und sich dann alle Verantwortlichen hinsetzen, und sich die berechtigte Kritik am Award in diesem Jahr zu Herzen nehmen.
Ich freue mich derweil aber trotzdem über unseren Preis.
'bei meiner freundin natalia für die große liebe' hach!!!!
Hallo Caro,
vielen Dank für deine ausführliche Stellungnahme. Natürlich spielte mein Kommentar hauptsächlich auf die Katastrophe um hausgemacht.tv an. Dass so etwas ein schlechtes Bild auf die komplette Veranstaltung wirft, ist bedauerlich aber auch zu erwarten gewesen. Und die Stellungnahme seitens der Macher des Grimme-Preises zeugt leider auch von wenig Einsicht, was den Gesamteindruck noch weiter verschlechtert.
Nichtsdestotrotz hast du/habt ihr natürlich das volle Recht, sehr stolz auf diesen Preis zu sein. Einzig eine derartige Stellungnahme wie von dir, Caro, hätte ich mir auf der Frontpage als eigenen Artikel gewünscht. Nicht nur für mich, sondern auch für die Macher des Grimme-Awards und die Leute, die wie ich derartige Worte erwartet hätten, aber keinen Kommentar diesbezüglich hinterlassen haben.
Danke und weiter so,
Matthias
Wie gesagt: Ich habe den Eindruck, die Leute vom Grimme Institut ist ihr mediales Feingefühl abhanden gekommen. Gleichzeitig ist aber auch die Blogosphäre wieder einmal in den "Die-Verschwörungs-Sau-durchs-Dorf-treiben"-Mode verfallen. Beides finde ich, erm, doof, weil eben das eigentliche Thema des Preis, die Preisträger, darunter leiden.
Sehr lesenswert zum Thema auch Thomas Knüwer von Indiskretion Ehrensache:
"Ansonsten plätscherte die Verleihung eben so dahin wie der Schweiß der Besucher in der subtropischen Vulkanhalle. Erst am Ende regte sich Unmut in Form höhnischen Gelächters. Als nämlich der Hausgemacht-TV-Chef sagte, er freue sich besonders über den Publikumspreis, "weil dies der ehrlichste Preis ist". Nein, keine Ironie, nur Borniertheit. Ohnehin war schon die Nachnominierung dieser aus den USA kopierten, langweiligen Ablaichstelle für gebrauchte Pro-7-Sat-1-Videos nur kurze Zeit nach ihrem Start das eigentliche Ärgernis des diesjährigen Grimme-Online-Award. Nicht nur für mich.
Gelernt aber haben wir auch etwas, "TV-Spielfilm"-Chefredakteur Lutz Carstens bezeichnete sein Blatt als "Qualitätsmarktführer im Programmzeitschriftensegment", was wohl dem "Weltmarktführer"-Status bei Internet-Startups entspricht: Jeder kann es sein, man muss sich nur die Kriterien entsprechend zurechtlügen.
Sie lesen: Auch ich ärgere mich, wie das alles abgelaufen ist. Leider aber geht dabei ein Kleinod unter, das ebenfalls ausgezeichnet wurde. Die eigentliche Gewinnerin des Jahres ist für mich Monika Porrmann. Kennen Sie nicht? Ich bis gestern Abend auch nicht. Gern hätte ich hier ihr Bild gezeigt. Dummerweise hat das Grimme-Institut es aber auf seiner Homepage falsch verlinkt.
Monika Porrmann betreibt das Weblog "Nach 100 Jahren möchte ich gelesen werden". Doch nicht sie schreibt, sondern Annette von Droste Hülshoff. Deren Briefe sind die Artikel, die Antworten ihrer Korrespondenzpartner die Kommentare. Dazu stellt sie Fotos und Videos. Ein kleines, wunderschönes Projekt, das ich den "Im Internet ist alles Müll"-Schwadronierern künftig um die Ohren hauen werde.
Porrmanns Projekt aber geht bei all der Wut-Diskussion unter. Und das ist die eigentliche Schande der Grimme Online Awards 2007."
Ja, Thomas' Blog-Eintrag hat auch schon den Weg in meinen Reader gefunden. Er bringt die Problematik wunderbar auf den Punkt. Das kann er in der Tat im Allgemeinen recht gut.
Das Problem bei einem derartigen - zugegebenermaßen auch maßlos übertriebenen - Aufschrei durch alle Blogs ist, dass er ein Gegengewicht bilden muss. Bei derart blinder Medieninkompetenz wird sehr schnell überreagiert - oft nur, um überhaupt gehört zu werden. Niemand in der Welt, die angesprochen werden soll, liest kleine Randbemerkungen von C-Bloggern. Da muss eben auf den Putz gehauen werden.
Das hinterlässt dann natürlich oft einen ungewollten, bitteren und unseriösen Beigeschmack, welcher der eigentlichen Sache nicht gerade dienlich ist.
MfG,
Matthias
H E R Z L I C H E N G L Ü C K W U N S C H
liebe fudders!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Bin schon lange begeisterter fudder-Leser und freue mich mit Euch!
Macht bitte weiter so!
(Hiller, bist echt 'n Poser ;-)
Gruß
Chef
Und bei dieser Gelegenheit: Herzlichen Glückwunsch!
sollte nicht jetzt gerade was in 3sat kommen über die Preisverleihung? Extra das Frisbee spielen ausfallen lassen. Ich hoffe gleich gehts los.
Glückwunsch ,ach ja im Beitrag auf 3sat wart ihr genau 3 Sekunden zu sehen :D
Ja, das fand ich auch bissl beleidigend. Zuerst wurde erwähnt, dass insgesamt sechs Seiten den Preis gewonnen haben und dann wurden genau 4 genannt: Der Meckerer Niggemeier, der komische Reporter, die Hülshoff-Gedichteschreiberin und Polyblog. Nur fudder und (berechtigterweise) hausgemacht-sevenone wurden unterschlagen.
ein schönes Kommentar über die fudder-Redaktion am laptop gabs aber dazu: "(einige feiern noch,) die anderen bloggen schon wieder!"
SVW: "Eklat"
@Mikro: Vermutlich hast du Recht. War das erste Mal, dass ich an so nem Teil stand, da wollte ich auf Nummer sicher gehen.
SVW: tutet