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Wie gefährlich ist Scientology?

Am kommenden Freitag eröffnet die Scientology Organisation ein "Zentrum für Lebensfragen" in Freiburg. Die Junge Union läuft Sturm dagegen, die CDU-Fraktion brachte ein Resolution gegen die Organisation in den Stadtrat ein. Wie gefährlich ist Scientology wirklich? Wir haben uns mit dem Basler Religionswissenschaftler Christoph Peter Baumann über Scientology unterhalten.

Christoph Baumann

Zur Person: Christoph Peter Baumann ist Leiter des Vereins INFOREL, Information Religion in Basel. Dort forscht der 59-jährige Religionswissenschaftler zu Fragen der religiösen Gegenwartskultur und kann auf jahrelange Erfahrung im Umgang mit Scientology zurückblicken. Empfohlen wurde er uns von Dr. Sebastian Murken, Religionswissenschaftler und u.a. Gutachter für die Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" des Deutschen Bundestages.

Fudder: Scientology eröffnet am morgigen Freitag hier in Freiburg ein "Zentrum für Lebensfragen". Die Gemüter kochen hoch, viele Menschen sind in Sorge. Warum ist Scientology Ihrer Ansicht nach gefährlich?



Christoph Peter Baumann: Salopp ausgedrückt kann man sagen, Scientology ist gefährlich, weil die Gesellschaft ein Feindbild braucht. Wenn es schon den bösen Kommunismus nicht mehr gibt, dann muss es eben eine Sekte sein. Und da der Sektenbegriff auch abgenutzt ist, bietet sich eben die Scientology an. Die Gesellschaft braucht so etwas. Wenn es die Scientology nicht gäbe, dann müsste sie schleunigst erfunden werden, damit die Gesellschaft ein Feindbild hat, auf das sie alles Negative projizieren kann.

Ist Scientology in Ihren Augen also vollkommen harmlos?



Nicht harmlos, aber lernfähig. Ich kann natürlich nicht voraussehen, wie sie sich in Freiburg gebärden wird, aber ich kann von meinen Erfahrungen hier in Basel und in der Schweiz berichten. Und da hat Scientology in den letzten 15 Jahren sehr gründlich dazugelernt. Vor allem haben sie gelernt, dass mit Kraftmeiereien nichts zu erreichen ist und dass die Menschenrechte, die sie sich groß auf die Fahne geschrieben haben, auch innerhalb der Organisation Gültigkeit besitzen müssen.

Scientology Church Berlin

Trotzdem besitzt Scientology eine recht aggressive Öffentlichkeitsarbeit. Unlängst bei der Kircheneröffnung in Berlin (Foto links) wurde das wieder deutlich. Sie filmen ihre Kritiker und Gegendemonstranten, sicherlich auch, um sie einzuschüchtern...



Das stimmt!

...und auch die Erfahrungsberichte, die zum Beispiel beim Scientology-Kritiker Ingo Heinemann zu lesen sind, besonders auch, was den Umgang der Organisation mit Kindern betrifft, ist doch teilweise erschütternd. Findet das noch statt?


Verstehen Sie mich nicht falsch, ich will Scientology auf keinen Fall rechtfertigen. Wir von INFOREL haben in den vergangenen 20 Jahren Berichte von Übergriffen, besonders auch von sexuellen Übergriffen, in verschiedenen Religionsgemeinschaften zusammen getragen. Interessant dabei ist, dass das bei allen religiösen Gemeinschaften vorkommt. Die meisten sexuellen Übergriffe kommen in der römisch-katholischen Kirche vor. Daraus zu schließen, dass die römisch-katholische Kirche mit Kinderschändern gleichzusetzen wäre, ist natürlich Unsinn. Aber es zeigt, dass nichts Menschliches oder auch Unmenschliches irgendwo Grenzen hat. So ist es auch bei Scientology. Berichte von Übergriffen gegen Kinder sind sicherlich richtig, aber daraus zu schließen, dass das die gängige Praxis bei den Scientologen ist, ist auch falsch. Das sind Übergriffe krimineller Art, die trotz und nicht wegen Scientology passieren.

Was bringt Sie zu dieser Aussage?



Meine mittlerweile über 35-jährige Kenntnis der Materie. Auch bei früheren Übergriffen habe ich den Scientologen gesagt, dass sie erst mal in den eigenen Reihen für Ordnung sorgen sollen, bevor sie große Töne spucken. Ich kann da noch ein praktisches Beispiel geben. Es ist immer wieder vorgekommen, dass selbst Menschen mit einer geistigen Behinderung von Scientology das Geld aus der Tasche gezogen wurde. Das führte zu Gerichtsurteilen. Inzwischen werden nur noch Menschen zu den Kursen zugelassen, die auch wirklich selbst entscheiden können. Auch um Jugendliche macht Scientology mittlerweile einen großen Bogen.

Die Freiburger müssen sich also keine Sorgen um ihren Nachwuchs machen?


Natürlich kann ich nur von meinen Erfahrungen in der Schweiz berichten. Ich hoffe, dass die Scientologen auch in Freiburg dazu gelernt haben. Hier in Basel ist das der Fall. Wollte früher jemand bei Scientology austreten, kam es zu Telefonterror, und ein Mitglied der Organisation stand ständig vor dem Haus desjenigen, der die Organisation verlassen wollte. In einem langen Gespräch mit dem Präsidenten, dem Direktor und dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit von Scientology haben wir dann ein Gentleman-Agreement getroffen, dass diejenigen, die austreten wollen, auch wirklich in Ruhe gelassen werden. Die Betreffenden müssen nun lediglich einen Brief schreiben, indem sie erklären, dass sie keinerlei Kontakt mehr zu Scientology haben möchten und dass sie den Brief in Absprache mit INFOREL verfasst haben. Kommt es dann trotzdem noch vor, dass sie die Leute nicht in Ruhe lassen, dann trete ich den Scientologen auf die Füße.

In welcher Funktion sind Sie da aufgetreten? Haben Sie eine Legitimation seitens der schweizerischen Regierung oder der Stadt Basel?


Nein, wir sind "nur" ein Verein. Aber wir genießen eine gewisse Anerkennung, und besonders die führenden Scientologen wollten es sich auf keinen Fall mit uns verderben. Bis jetzt hat das recht gut funktioniert. Zweimal ist es vorgekommen, dass die betreffenden Personen nicht in Ruhe gelassen wurden, aber der Grund war dann immer, dass die linke Hand bei Scientology nicht wusste, was die rechte macht. Ich will Scientology nicht "reinwaschen", aber man muss auch mal die Gegenseite sehen. Menschen, die bei Scientology einmal einen Kurs gemacht haben, werden von Gegnern der Organisation bei ihren Arbeitgebern angeschwärzt, was zuweilen zum Verlust des Arbeitsplatzes führen kann. Natürlich müssen wir von Scientology ein angemessenes Verhalten fordern und auf die Einhaltung der Menschenrechte pochen, aber das müssen wir auch gegenüber den Kritikern tun. Ich bin kein Freund von Scientology, aber wir haben Glaubens- und Gewissensfreiheit und auch Wirtschaftsfreiheit. Solange sich eine Organisation im rechtlichen Rahmen bewegt, hat sie das Recht, ihre Ansichten zu verbreiten, auch wenn es objektiv oder subjektiv betrachtet der größte Mist ist.

Scientology wird in Baden-Württemberg vom Verfassungsschutz beobachtet, weil ihnen vorgeworfen wird, nach politischer Macht zu streben. Wie hat man sich das vorzustellen?


Es sind schon Listen publiziert worden, bei welchen Organisationen Scientology dabei ist. Hinter einem großen Teil dieser Listen stehen Verschwörungstheorien. Ich habe auch solch eine Liste, allerdings wurde sie nicht vom Verfassungsschutz zusammengestellt, sondern von Scientology selbst, von denen ich die Liste auch habe. Die Organisation ist stolz darauf, wo sie überall ihre Ideen und Techniken einbringen konnte.

Ist Scientology auch in so hohen Gremien präsent, wie etwa das katholische Opus Dei, dessen Mitglieder in der EU-Kommision oder der ehemaligen spanischen Regierung unter José María Aznar vertreten gewesen sein sollen?


Das wäre mir neu. Für Deutschland kann ich das nicht mit Sicherheit sagen. In der Schweiz sind das vor allem Organisationen aus dem sozialen und schulischen Bereich, wie etwa "Sag nein zu Drogen". Da ist dann aber meist auch deutlich vermerkt, dass sie von Scientology gegründet oder gesponsert werden, oder das sie mit L. Ron Hubbard (der Scientology-Gründer; Anm. d. Red.)-Techniken arbeiten.

Hier in Freiburg hat die Junge Union in einem Brief an das ZDF gefordert, Scientology-Sympathisant John Travolta von der Sendung "Wetten, dass...?" auszuladen, um der Organisation nicht diesen medienwirksamen Auftritt zu gewähren. Was halten Sie davon?


Das kann man drehen, wie man will. Wenn er ausgeladen wird, hat Scientology auf jeden Fall einen werbewirksamen Auftritt, einfach dadurch, dass das auch medienträchtig ist. Wenn man Scientology wirklich schaden möchte, dann dürfte man sie nicht bekämpfen, sondern müsste sie totschweigen.

Ihrer Ansicht nach macht die Junge Union genau das Falsche?


Auf jeden Fall. Ich war zehn Jahre lang Gastdozent zum Thema "Religionen und Sekten" bzw. "Religionen und soziale Arbeit" an der Fachhochschule für soziale Arbeit. In jedem Kurs habe ich gefragt: Wer von Euch hat schon näheren Kontakt mit den Scientologen gehabt? Es waren in der Regel drei bis sechs kritische junge Erwachsene. Wenn ich fragte, ob sie die Warnungen denn nicht kennen, dann meinten sie, dass sie gerade wegen der Warnungen dorthin gegangen sind. Sie wollten wissen, was an den Warnungen dran ist. Man muss nur oft genug vor etwas warnen, dann wollen es sich die jungen Leute ansehen. Nichts reizt mehr, als diese Kritik.

Der Reiz des Verbotenen also?


Genau. Ich selbst habe es umgekehrt gemacht. Ich bin mit Jugendlichen zu den Scientologen gegangen, habe ihnen vorher nichts Negatives gesagt, habe ihnen Originalmaterial von den Scientologen gegeben, woraus sie sich Fragen zusammenstellen sollten. Dann sind wir zu Scientology, und hinterher haben mich die Jugendlichen gefragt: "Warum gibt es Leute, die bei so etwas Doofem mitmachen?"

Scientology wird als Psycho-Organisation, als Psycho-Sekte bezeichnet. Sie selbst bezeichnen sich als Kirche. Andere sagen, es sei keine Kirche, sondern ein multinationaler Konzern, dem es nur ums Geld ginge. Was ist Scientology?


Wir hatten bei INFOREL schon zweimal Veranstaltungen zum Thema "Scientology - Kirche oder Wirtschaftsunternehmen?", zu denen wir auch Scientologen eingeladen haben. Eine letztendliche Definition dürfte sehr schwierig sein. Sie glauben an eine mehr oder weniger abstruse Philosophie...

...entworfen von einem Science-Fiction-Autoren.


Genau. Sie machen sogar so genannte Sonntagsandachten.

Haben Sie denen einmal beigewohnt?


Ja.

Sind die vergleichbar mit christlichen Gottesdiensten?


Nein. Es ist eher vergleichbar mit irgendeiner New-Age-Organisation. Ich habe auch das Handbuch für Scientology-Geistliche. Das ist ein dicker Band, sieht sehr beeindruckend aus, das steht jetzt bei mir im Bücherregal. Ich als Religionswissenschaftler habe Mühe, darin das Religiöse zu sehen. Aber die Frage, was "religiös" ist, ist sowieso nicht einfach zu beantworten.

Das ist richtig. Auch der Begriff "Sekte" wird von ihnen nicht gerne verwendet. Warum?


Der Begriff "Sekte" wird eigentlich nur dazu verwendet, um eine Gemeinschaft als negativ zu disqualifizieren. Jeder versteht etwas anderes darunter, aber vor allem ist immer etwas negatives gemeint. Der Begriff ist nicht neutral, wie es "Stuhl" oder "Stein" sind. Wir von INFOREL sind schon lange davon abgekommen, diesen Begriff zu gebrauchen. Auf unserer Homepage haben wir eine "Kriterienliste "gefährliche Sekte" oder "seriöse Religionsgemeinschaft"?".

Herr Baumann, wir danken Ihnen für das Gespräch!


Mehr dazu
  • Die Scientology Organisation wurde 1954 in den USA vom amerikanischen Science-Fiction-Autor Lafayette Ron Hubbard gegründet. Ihre Philosophie gründet auf einem psychotherapeutischen Selbsthilfesystem, dass von Hubbard unter dem Namen "Dianetik" konzipiert wurde. Durch Berichte von Misshandlungen und Missachtung der Menschenrechte innerhalb der Organisation geriet Scientology unter anderem ins Visier des deutschen Verfassungsschutzes.
  • Die Organisation ist hierarchisch geliedert. Um aufzusteigen und den Weg zur geistigen Freiheit zu beschreiten, müssen die Mitglieder Kurse absolvieren, deren Kosten für die unteren Stufen etwa 400 Euro, auf den höheren Stufen etwa 5000 Euro und mehr betragen. (Angaben: Wikipedia) Deshalb wird Scientology immer wieder vorgeworfen, ein Wirtschaftsunternehmen zu sein, dem es nur um das Geld seiner Mitglieder geht.
  • Unabhängige Publikationen schätzen die Mitgliederzahl weltweit auf 150.000, Scientology selbst spricht von über 10 Millionen Anhängern. In Deutschland sind es nach Angaben des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes REMID derzeit 12.000 Mitglieder.
  • Am morgigen Freitag, den 16.03.2007, eröffnet Scientology in der Augustinergasse 2 in Freiburg ein "Zentrum für Lebensfragen".
  • Am 31.03.2007 ist die ZDF-Sendung "Wetten, dass...?" in Freiburg. Auf der Gästeliste steht Scientology-Mitglied John Travolta. Die Junge Union fordert nun vom Sender, Travolta auszuladen. Im Fudder-Interview begründete sie das.


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Kommentare
Anzahl der Kommentare: 49
der onkel
Mittwoch, 14.03.07 09:34
 

Sehr gutes Interview.
Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, sich erst zu informieren und dann zu reden.
Schade, dass das der JU noch niemand gesagt hat...
Am interessantesten finde ich diesen Teil: "Salopp ausgedrückt kann man sagen, Scientology ist gefährlich, weil die Gesellschaft ein Feindbild braucht. Wenn es schon den bösen Kommunismus nicht mehr gibt, dann muss es eben eine Sekte sein. Und da der Sektenbegriff auch abgenutzt ist, bietet sich eben die Scientology an. Die Gesellschaft braucht so etwas. Wenn es die Scientology nicht gäbe, dann müsste sie schleunigst erfunden werden, damit die Gesellschaft ein Feindbild hat, auf das sie alles Negative projizieren kann."
Das erklärt dann wiederum, warum gerade die JU sich bei diesem Thema so weit aus dem Fenster lehnt...
Danke, Fudder, für diese Aufklärung im Besten Sinne!

kolchling
Mittwoch, 14.03.07 10:20
 

Klasse Beitrag. Danke.

lalala
Mittwoch, 14.03.07 10:33
 

möchte mich anschließen, sehr gutes interview. nur bitte nicht, wie unter "mehr dazu" geschehen, wikipedia zitieren.

ich würde der "feindbild"-analyse aber nicht zustimmen. wir haben als gesellschaft ja schon ne menge feindbilder - ausländer, terroristen, heuschrecken, nazis, pädophile, raucher, dicke, arbeitslose, rapper, computerspieler... wie viele brauchen wir denn noch? es wäre doch interessanter, zu fragen warum genau sich scientology als feindbild eignet, d.h. inwiefern wirken sie bedrohlich?

es ist aber ansonsten wirklich interessant, daß ein sehr mittelmäßiger (schrecklicher) sci-fi-autor (oder: ein händler, ein zimmermann, ein gescheiterter beamtenanwärter [Hong Xiuquan]...) es schafft, eine florierende religion zu gründen. es kommt eher auf die gesellschaftlichen umstände und die vermarktungs- und belohnungsstrukturen als auf die message an.

rainer
Mittwoch, 14.03.07 10:51
 

auffallend dennoch, dass herr baumann stark zur verharmlosung der sekte zu neigen scheint...

Barney
Mittwoch, 14.03.07 11:06
 

Zur Verteidigung der katholischen Kirche sollte gesagt werden, dass sie wahrscheinlich bei der absoluten Zahl der sexuellen Übergriffe vorne liegt, was bei einer so großen Organisation natürlich nicht sooo verwunderlich ist ...

lalala
Mittwoch, 14.03.07 11:14
 

@rainer: inwiefern verharmlosung? er nennt klar ein paar sehr unerfreuliche punkte.

@barney: plus das strukturelle problem daß für homosexuelle aus repressiven backgrounds das zölibat ein probates mittel zur verschleierung ihres desinteresses an frauen (auch vor sich selbst) darstellt.

der onkel
Mittwoch, 14.03.07 11:14
 

@ Barney: und was soll uns dieser Beitrag sagen? So schlimm ist das alles gar nicht? Oder das sind nur vereinzelte "Ausrutscher"?
Dann könnte man zur Verteidigung der kath. Kirche ja durchaus auch sagen, das sie bei der absoluten Zahl der verbrannten Hexen und Ketzer vorne liegt, was bei einer so großen Organisation natürlich nicht sooo verwunderlich ist...

erstaunlich...

lalala
Mittwoch, 14.03.07 11:24
 

heilige scheiße, ich meine "pädophile" statt "homosexuelle". das war nicht als geschmackloser scherz gemeint, und ich kenne normalerweise auch den unterschied zwischen den beiden. tut mir ehrlich leid, das war ein sehr unglücklicher fehler.

Kolchling
Mittwoch, 14.03.07 12:26
 

@lalala
Die Message ist bei allen gleich: "All you need is Love" (beatles)

Leider wird diese von allenmöglichen Dummbeuteln benutzt um Macht zu erlangen, Menschen zu unterdrücken und auszubeuten.

Ich denke nichtmal dass bei vielen der Hintergedanke einer Religionsstiftung war, eher die Message ansich. Ausgenommen vielleicht Ron L. Hubbard, der Scientology schon von Anfang an seine Gedankenspinnerei als Religion empfunden hatte.

Think for yourself, question authority. (Timothy Leary)

Schweizer
Mittwoch, 14.03.07 12:59
 

Interessantes Interview aber man merkt dass Herr Baumann beiden Seiten das Wort reden will, aber trotzdem den Glauben der Scientologen lächerlich macht.
Es ist so eine Art Pseudotoleranz, man sieht sich als etwas Besseres und schaut gnädig von oben herab auf die "tumben" Religiösen, die ihren Irrglauben schon behalten dürfen.
In einigen Punkten hat er sicher Recht, vor allem was die Hysterie der Jungen Union angeht oder ist es einfach peinlich?
Sind das die gleichen die vor dem Kino Flugblätter verteilen, dass sie einen Tom Cruise Thriller nicht anschauen sollen?
Zumindest hört man von Baumann mal ein paar andere Töne und man muss ihm zugute halten, dass er versucht, selber hinzuschauen und nicht mit Scheuklappen das Thema angeht.
Wieso macht Ihr nun nicht auch einmal ein Interview mit den Scientologen und lasst diese zu Wort kommen...Sie haben nun die JU-Extremisten, den Pseudotoleranten und der Objektivität halber müsste nun auch ein Scientologe das Wort erhalten.

lalala
Mittwoch, 14.03.07 15:09
 

naja, der fairneß halber sollte man sagen daß die christlichen kirchen z.b. ziemlich frei mit ihrem zentraltext umgehen und die spirituelle komponente auf ein bißchen metaphorik und ein unbestimmtes, vages "danach" mit einen conveniently unergründlich-unsichtbaren gott reduziert haben, während die scientologen ihren xenu-hokuspokus sehr ernst zu nehmen scheinen. man sollte das - wichtige - nachdenken über die und die selbstpositionierung relativ zu den grundphänomene(n) des lebens nicht durch thetane und e-meter ersetzen, und wer das versucht, verdient belächelt zu werden.

Christoph Peter Baumann
Mittwoch, 14.03.07 16:02
 

Danke für die lobenden und die kritischen Kommentare.
Dass wir es uns bei INFOREL nicht soooo einfach machen, könnt Ihr gerne auf unserer Homepage lesen!
Bevor wir eine Seite aufschalten, haben wir normalerweise - so auch bei Scientology! - Besuche gemacht, Gespräche geführt (bei umstrittenen Gemeinschaften auch mit Gegnern!) und den Text den Betroffenen zum Gegenlesen gegeben. Zum Glück sind nicht alle Gemeinschaften so arbeitsintensiv!
Christoph Peter Baumann

Christoph Peter Baumann
Mittwoch, 14.03.07 16:04
 

Da die Webseite offensichtlich nicht automatisch erscheint:
http://www.inforel.ch

Verwirrter
Mittwoch, 14.03.07 18:11
 

Wirklich interessanter Beitrag.
Aber ich hab mindestens 2 Mal erschreckt auf den Kalender geschaut um mich zu vergewissern, dass morgen noch nicht Freitag ist...

Hinterwäldler
Mittwoch, 14.03.07 20:49
 

@Kolchling
Ich glaube, Du hast noch nie erlebt, was bei den auditings abgeht. "All you need is love" ist da nicht vertreten. Viele Sekten haben den Charme der Nestwärme und bieten ein Gefühl von "Wir zusammen...". Scientology baut darauf, dass man dem Neuling zuerst mal auf eine sehr professionell wirkende Art seine Defizite aufzeigt. Und dann wird ein Weltbild des Thetans als Ziel projeziert. Tom Cruise als perfekter Held ist da das ideale Aushängeschild.

Und in dieser Lage wird dann plötzlich ein "Weg" aufgezeigt, der viel wert ist und eben auch kostet. Und anstatt wirklich aufgebaut zu werden, kommt immer fundiertere Kritik am Neuling, immer mit sehr gut geschulten Auditoren, die sehr schnell die Punkte finden, an denen wir alle knabbern. Was nie gesagt wird, ist, dass jeder Fehler hat und ein perfekter Mensch weder existiert, noch erstrebenswert ist.

Und so werden Menschen verunsichert und dann ausgenommen wie Weihnachtsgänse. Kriminell? Nein, aber sicher nichts, was Religion sein sollte.

Man sollte viel mehr die Methoden benennen und den Opfern Hilfe bieten, als klagen und verbieten. Scientology fischt nach Leuten, die sonst eben andere Vorbilder finden, die Ihnen schaden.

1234rock
Donnerstag, 15.03.07 10:31
 

Brrr...ich hab mich vor dem Bild des Herren so sehr errschreckt, das ich mir den Artikel nicht durchlesen konnte. Vielleicht geht es um seine Rolle als Dracula-Darsteller

christop
Sonntag, 18.03.07 16:42
 

Ich denke, dass das Thema Scientology ein wichtiges in unserer Gesellschaft ist. Vor allem, weil viele der Jugendlichen nicht wissen, was Scientology ist. Dass diese Gruppe vom Verfassungsschutz unter Beobachtung steht, wird wohl ihre Gründe haben. Verharmlosungen und Polemik, wie sie im Forum betrieben wird, ist absolut falsch und dient nicht der Sache. Scientology ist eine Gruppe, von der meiner Meinung nach, eine Gefahr ausgeht. Ich weiß nicht, wie Menschen so naiv sein können, Unmengen an Geld in einen Gemeinschaft zu stecken, die ganz gezielt Hetze gegen ihre Feinbilder betreibt, für ein inhumanes Menschenbild steht und sich mit ihrem Verhalten nicht für das rechtstaatliche Prinzip mit allem was dazugehört ausspricht.
Ich finde die Aktion der JU in Freiburg eine sehr sinnvoll und eigentlich sollten auch die anderen politischen Parteien (und nicht nur die) sich ein Beispiel nehmen, und mit der JU hinsichtlich dieses Themas an einem Strang ziehen.


cms
Sonntag, 18.03.07 18:49
 

@christop:

"Verharmlosungen und Polemik, wie sie im Forum betrieben wird, ist absolut falsch und dient nicht der Sache."

Von welcher "Verhamlosung und Polemik" sprichst Du? Ich beobachte hier lediglich eine mal mehr, mal weniger, aber doch immer konstruktive Diskussion.

Welcher "Sache" sollte es denn Deiner Ansicht nach "dienen"? Das hört sich nach großen Zielen an, die Du zu verfolgen scheinst. Wenn Du eine "Gefahr" wahrzunehmen scheinst, die von Scientology ausgeht, dann konkretisiere das bitte. Ich will nicht die Möglichkeit der Richtigkeit Deiner Aussage in Zweifel ziehen, aber die von Dir vorgebrachten Anschuldigungen:

"Ich weiß nicht, wie Menschen so naiv sein können, Unmengen an Geld in einen Gemeinschaft zu stecken, die ganz gezielt Hetze gegen ihre Feinbilder betreibt, für ein inhumanes Menschenbild steht und sich mit ihrem Verhalten nicht für das rechtstaatliche Prinzip mit allem was dazugehört ausspricht."

könnte man genauso gut gegen die Bild-Zeitung vorbringen.

Walter Simmenthal
Mittwoch, 21.03.07 01:54
 

Das Interview mit Chr. Peter Baumann habe ich erst gelesen, nachdem ich meinen Beitrag auf der Seite der "JU" abgesandt hatte. Für mich war es erschreckend lesen zu müssen, daß die SC doch gar nicht so schlimm sei, wie behauptet wird. Nun ja, die SC hat eben tatsächlich dazu gelernt und tarnt sich in neuester Zeit wesentlich besser. Ich hingegen habe vor einigen Jahren (sozusagen undercover) die schwarze Seite der SC kennengelernt. Über die Gutgläubigkeit von Herrn Baumann - einem angeblichen SC-Experten - kann ich nur den Kopf schütteln. Er weiß doch überhaupt nicht, was sich in den Auditings so alles abspielt. Herr Baumann war zudem auch nie auf "Flag". Er weiß vermutlich noch nicht mal, was das überhaupt ist. Er hat auch garantiert noch nie einen Vortrag einer Scientologin der Stufe OT 8 mitangehört. Ich schon !!! Mit den sog. "Guards" hat Herr B. garantiert noch nie Kontakt gehabt. Ich schon !!!
Das Interview mit Herrn B. erinnert mich in fataler Weise an den Vortrag eines Blinden, der über Farben referiert ! Auf ähnliche Weise hat man in den Dreissigerjahren auch einen Adolf Schicklgruber verharmlost. Die Junge Union ist gut beraten, die Bevölkerung auch weiterhin vor der SC zu warnen. Die SC mag zwar ihr nach außen gewandtes Gesicht verändert haben, der Geschäftszweck wird jedoch unverändert weiter verfolgt. Der SC geht es einzig und allein um Macht und Einfluß in der Politik und in der Wirtschaft. Und dazu braucht es das Geld von den gutgläubigen (dummguten) Leuten !
Ich könnte noch so gar manches aus dem Innenleben der SC berichten. So z.B. darüber, daß ein von der SC eingesetzter Lügendetektor keine wissenschaftlichen Beweise liefert. Gemessen wird lediglich der Hautwiderstand, der aber nichts über die dahinterstehenden Gefühle aussagt. Aus diesem Grunde ist der Einsatz eines solchen Gerätes zur Ermittlung in Strafsachen nach einem BGH-Urteil von 1954 verboten. Die SC setzt diese Geräte aber nach wie vor ein.

Religo
Sonntag, 25.03.07 11:31
 

Also die Liste wird immer länger. Ursprünglich schrieb ich mal einen Artikel darüber, wie die Medien die Scientology Promis (aus) nutzen um sich selber bekannt zu machen. Mittlerweile habe ich dazu gelernt, es sind nicht nur die Medien sondern auch die Kritiker, Politiker und nun sogar die Religionswissenschaftler. Auf den offiziellen Seiten der Scientology sucht man fast vergebens Artikel über Prominente Scientologen. Wer macht mit den Promis Werbung?
Zum Ausgleich:
http://religo.ch/tag/news/celebrity-news/

Walter Simmenthal
Montag, 26.03.07 13:57
 

Zum besseren Verständnis: "Religo" ist der Nick eines echten Scientologen. Allein schon aus der verdrehten Argumentation des vorstehenden Beitrags wird erkennbar, wie Scientologen Fakten und Tatsachen verfälschen und verdrehen. Stellen wir die Dinge mal klar: Die SC weiß haarscharf, um was es ihr geht. Money, money, more money ! Dies die Forderung ihres Gründers, Ron L. Hubbard. Sientologen und eingeweihte Außenstehende wie ich wissen das. Und dazu - zum Money maken - braucht es "Vorbilder" wie Travolta und Cruise. Diese beiden nützlichen Idioten müssen nicht befürchten, von der SC wie Weihnachtsgänse ausgenommen zu werden. Dieses Schicksal erwartet aber all die dummguten, gutgläubigen Menschen, die sich von der SC Lebenshilfe erhoffen. Für diese Hoffnung zahlen sie letzten Endes einen hohen Preis. Der finanzielle und damit einhergehend der seelische Ruin sind in vielen Fällen vorprogrammiert. (Scientology Kritik in eine Suchmaschine eingeben ! Und man weiß Bescheid !)

DerNettePenner
Mittwoch, 28.03.07 12:38
 

Hail Xenu, mighty emperor of the galaxy!

Bitte bitte bitte. Toleranz ist ein hohes Gut. Aber lasst euch von der SC nicht verarschen!

Alle Erfolge auf dem Weg der Selbstverbesserung werden bei der SC dem Konzept eines irsinnigen SciFi Autors zugeschrieben, Fehler immer dem, der über die Brücke gehen soll. Die SC hat kein gesellschaftlich systemisch zusamenhängendes Moralkonstrukt wie andere Religionen, sondern konzentriert sich hauptsächlich auf das Filetieren der Psyche ihrer Anhänger um sie wie Weihnachtsgänse auszunehmen. Das geht so weit, dass diese in höheren OT levels jeden Schwachsinn glauben (Again, hail Xenu). Hey - wenn Du das Glas nicht durch pure Gedankenkraft bewegen kannst - must Du den Kurs für einen Haufen Geld halt nochmal machen.

Der Menschliche Geist ist wesentlich mehr als ein computerähnliches Konstrukt (frühere OT Präsentationen). Man kann einen Menschen nicht optimieren wie einen 08/15 Algorithmus. Da helfen auch E-Meter nicht, die Deine Thetans messen.

Auch nicht sonstige pseudowissenschaftlichen Methoden.

Und das Scientology, ein gehirnwaschendes Wirtschaftsunternehmen, moderne Psychologie ablehnt, passt doch irgenwie super in deren Konzept - oder?

Seid keine Dackel. Seid vorsichtig mit denen.

Eine nette Quelle für Leute, die ein paar Videostreams von ehemlaigen Mitgliedern und weiteres reinziehen möchten, seien
auf

http://www.xenutv.com/

verwiesen. Natürlich sollte man auch dieses Material kritisch betrachten, wie alles was einem so geboten wird.

DerNettePenner
Mittwoch, 28.03.07 12:48
 

Hm. Hab ein Haufen Schreibfehler in meinen vorigen Post eingebaut....

...die sind nur zu Eurer Belustigung gedacht !

Noch ein Tip:

Gebt auf youtube.com doch einfach mal "Scientology" ein. Da gibt`s ne Menge Material.

...und wie immer: kritisch betrachten.

dao
Mittwoch, 28.03.07 13:11
 

@DerNettePenner

Sehr schön und sachlich dargestellt. Mercy. Hört auf den netten Penner. Lass euch nicht verarschen!






*Rechschreibfehler copyright by Dao

DerNettePenner
Mittwoch, 28.03.07 13:24
 

Wow, ich hätte nicht gedacht, dass dieser Thread so von Euch beobachtet wird.

;-)

Sophrolaeliocattleya
Mittwoch, 28.03.07 13:28
 

Scientology ist nicht harmlos, genau genommen sind diese Verharmlosungstendezen ziemlich gefährlich, nicht umsonst werden zb. die Machenschaften der Sekte in Deutschland mal wieder vom Verfassungsschutz beobachtet, Ziel der Scientologen ist eine Unterwanderung von Staat und Wirtschaft und das klappt erstaunlich bzw. erschreckend gut.

DerNettePenner
Mittwoch, 28.03.07 14:35
 

Liebes Forum.

Ich bin inzwischen davon überzeugt worden, dass ich mich vollständig in meinen vorigen Posts vertan habe.

Sowohl die Form, als auch der Inhalt der Posts lassen zum Teil Sachlichkeit vermissen oder zumindest Zweideutigkeiten zu.

Deshalb möchte ich mich beim großartigen Propheten L. Ron und all seinen Anhängern für diese Postings entschuldigen.

In Wirklichkeit ist die SC eine Kirche, die dem Menschen helfen will, sich zu verbessern und Lebenskrisen zu bewältigen.

Dabei hat die SC NIE wirschaftliche oder machtorientierte Ziele zu deren Selbstzweck verfolgt. Auch gab es nie Strategiepapiere, die sich mit der strategieschen Ausrichtung der SC zur Beeinflussung (Lobbyarbeit) in Parlamenten befasst.

Was hier steht
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1997/1024/politik/0007/inde[..] unfassbar.

Die wissenschaftlichen Methoden der SC werden weltweit von allen führenden Forschern anerkannt. IN zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten wird L. Ron zitiert.

Auch die Anhänger der SC dazu angehalten werden, die Kirche aggressiv zu verteiligen, ist ein reines Gerücht. Und Internetseiten, die von der SC betrieben werden und deren Gegner als Menschenrechtsverletzer denunzieren, haben nie existiert.

Nein. SC setzt sich für Menschenrechte ein und würde nie versuchen, getarnt junge leute zu rekrutieren.

http://www.youthforhumanrights.org/index.htm
ist ein gutes Beispiel dafür, dass klar und deutlich und auf den ersten Blick ersichtlich ist, dass diese zur SC gehören.

Warum muss ich immer wieder so haltlose Behauptungen über mich ergehen lassen, wie:

Pressemitteilung Antje Blumenthal, Mitglied des Bundestages vom 29. Juni 2006

Scientology missbraucht guten Willen
Scientology geht mit immer dreisteren Methoden vor. Jetzt versteckt sich die Organisation in Berlin unter dem Deckmantel der Menschenrechte und hofft so, ihr schlechtes Image aufzubessern.
Unter dem Namen „Jugend für Menschenrechte Deutschland“ (JfMD) sammelt am 8. Juli 2006 eine Vereinigung in Berlin vor dem KaDeWe Unterschriften, um Jugendliche angeblich über die Menschenrechte aufzuklären. Hier ist größte Vorsicht geboten: Die in den USA unter dem Namen „Youth for Human Rights International“(YHRI) agierende Vereinigung gehört zur Scientology-Organisation, die nach wie vor im Visier der Verfassungsschützer steht.
Die Bundestagsabgeordnete Antje Blumenthal, Expertin für Sektenfragen, warnt eindringlich vor dem deutschen Ableger „Jugend für Menschenrechte“ und der gegenwärtigen Unterschriftenaktion: „Nach typischer Manier wird hier auch im Internet mit der UN-Menschenrechtskonvention geworben und der Eindruck vermittelt, dass es sich um anerkannte Maßnahmen handelt. ‚Youth for Human Rights International’ verschleiert damit ihren wahren Scientology-Hintergrund“, so die Abgeordnete.
Der Auftritt der Vereinigung „Jugend für Menschenrechte“ erscheint zunächst überaus seriös und lässt auf den ersten Blick keine Zusammenhänge mit der Scientology-Organisation erkennen. Ein Blick auf die Internetseite der „Youth for Human Rights International“ allerdings offenbart ganz deutlich die Zusammenhänge mit Scientology.
„Unterschreiben Sie deshalb auf keinen Fall bei dieser Aktion. Ihr guter Wille wird damit missbraucht“, warnt Antje Blumenthal eindringlich, und fordert auch Eltern auf, ihre jugendlichen Kinder über die Hintergründe aufzuklären.

WIE KANN SIE ES WAGEN, SO ETWAS ZU BEHAUPTEN !!!!

Prüft die Kritiker der SC, was können diese gegen die heilige Kirche der SC vorbringen? Nichts als Lügen oder Verläumdungen. Nie würde die heilige Kirche der SC so hinterlistig vorgehen, sondern sich klar bekennen!

Wie können es einige Leute wagen, L. Ron als jemand zu bezeichnen, der Boote entwendet oder Freuen betrügt. Oder dass er zu 4 Jahren Gefängnis wegen Betrugs verurteilt wurde- ALLES LÜGEN! Einem lupenreinen moralischen Vorbild wie Hubbard kann man so etwas sicherlich nicht anlasten. Dieser Mensch ist Gott!

Aber http://de.wikipedia.org/wiki/L._Ron_Hubbard ist schließlich auch nur Wikipedia. Und wo kann man mehr Lügen über verschiedenste Dinge lesen? Unwahrheiten über Unwahrheiten?

Deshalb: Informiert Euch unabhängig und kritisch.

Und lasst Euch nicht Verarschen (aber besonders nicht von mir oder der SC)

...bis dann und schöne Grüße nach Freiburg.

DerNettePenner
Mittwoch, 28.03.07 14:37
 

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/
1997/1024/politik/0007/index.h[..] jemand dem Link oben folgen wollte
und es nicht geklappt hat.

DerNettePenner
Mittwoch, 28.03.07 14:38
 

Aaaargh !

Das letzte ist:

index.html

DerNettePenner
Mittwoch, 28.03.07 14:48
 

Haha, war der falsche link. ich Affe.

Da ging es um die SC und deren (NICHT EXISTIERENDEN) Immogeschäfte. Gemeint war aber ein anderer Link!

Naja, bevor ich noch zwanzig Links poste, hier halt der Text im Original:

Presse 05-07 vom 13.01.2007:

Warnung vor Scientology-Sekte - Berliner Zeitung

Eröffnung der neuen Deutschlandzentrale in Berlin löst parteiübergreifend Alarm aus / Beckstein und Thierse: Verfassungsschutz muss Organisation intensiver überwachen
Sigrid Averesch und Jakob Schlandt

BERLIN. Anlässlich der heutigen Eröffnung der neuen Deutschland-Zentrale von Scientology in Berlin haben Bundespolitiker die Überwachung der Psychosekte durch den Verfassungsschutz gefordert. "Die verfassungsfeindliche Scientology muss bundesweit beobachtet werden", sagte Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) der Berliner Zeitung. "Scientology hat mit Religion nichts zu tun."

Auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) zeigte sich beunruhigt über die Scientology-Dependance in der Hauptstadt. "Es handelt sich nicht um eine Religionsgemeinschaft, sondern um ein strategisch handelndes Wirtschaftsunternehmen, dessen Ziel es ist, Macht über Menschen zu gewinnen und dabei Geld zu verdienen", sagte er. Man müsse genau aufpassen, ob Scientology missionarisch tätig werde und sich Menschen gefügig mache. Thierse sprach sich dafür aus zu prüfen, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz die Überwachung der Sekte verstärken müsse.

Scientology erwartet zur Eröffnung der neuen Deutschland-Zentrale im Berliner Stadtteil Charlottenburg 5 000 Gäste. Sektenvertreter deuteten an, dass prominente Mitglieder wie die Hollywood-Stars Tom Cruise oder John Travolta zugegen sein könnten. Die Berliner Polizei rechnet mit einer "ruhigen Privatveranstaltung", Gegendemonstrationen seien nicht angemeldet. Scientology gibt an, in Berlin etwa 1 000 und in Deutschland 30 000 Mitglieder zu haben. Der Verfassungsschutz hält diese Zahl für deutlich übertrieben. Weltweit soll es zehn Millionen Scientologen geben.

In einem Strategiepapier hatte Scientology die Eröffnung der Berliner Zentrale als Teil eines "Krieges gegen Europa" bezeichnet: mit ihrer Lobbyarbeit in den europäischen Hauptstädten soll stärker Einfluss auf Politik und Gesellschaft gewonnen werden. So hatten sie in jüngster Zeit bereits Dependancen in Brüssel, Madrid und London eingerichtet. Seit 1997 wird Scientology vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet. In einigen Bundesländern wehrten sich die Scientologen erfolgreich gegen die Überwachung, so auch in Berlin. Innensenator Erhart Körting (SPD) verzichtete 2003 nach entsprechenden Gerichtsurteilen auf eine weitere Überwachung. Ob der Bundesverfassungsschutz Scientology weiter überwachen darf, ist gerichtlich noch nicht entschieden.


WIE KÖNNEN DIE POLITIKER ES WAGEN, DIE SC SO ZU BESCHIMPFEN??? !!!

---so, das war mein letzter Post. Hab keinen Bock mehr auf den Quatsch.

Day
Mittwoch, 28.03.07 15:20
 

DNP, da sieht man's mal wieder, Fudder.de zensiert deine Links *joking*

Zum Thema:

Herr Baumann, vielleicht haben Sie im Gegensatz zu mir ja Zugang zu "LRH Relationships to Orgs"... angeblich soll darin etwas stehen wie:
"Somebody some day will say 'this is illegal'.
By then be sure the orgs say what is legal or not."
Würde mich ja durchaus interessieren ob das stimmt oder ob das nur "in den Mund gelegt" wurde.

Auch ob das Zitat aus dem "Basic Staff Volume", Seite 509
"As Scientology now brings TOTAL freedom, it must also have the power and authority to bring total discipline or it will not survive." stimmt - prüfen Sie das bitte, Sie scheinen ja die benötigten Materialien (hoffentlich unverfälscht) erhalten zu können.
Diese Zitate habe ich leider nicht aus erster Hand und konnte sie daher auch nicht überprüfen. Ich will auch durch diese Zitierungen nicht verleumden, daher bitte ich Sie ausdrücklich um eine Überprüfung.

So. Ich will mich auch nicht über die Hintergrund-Philosophie der Scientology lustig machen. Ich finde die Xenu-Geschichte nicht unbedingt abwegiger als die eines Zimmermanns-Sohnes der übers Wasser laufen kann oder gar die eines Joseph Smiths.
Aber: Wenn eine Gemeinschaft tatsächlich etwas gutes,
"religiöses" tun will, dann sollte sie kein Geld dafür verlangen.
Wäre der Welt - vom "religiösen" Blickwinkel der CoS - nicht mehr geholfen wenn alle Quellen und Texte für die Öffentlichkeit zugänglich wären ? Warum sind sie es nicht ? Selbst der Vatikan hat doch sein Geheimarchiv geöffnet !
Das ist für mich der von aussen deutlichste Ansatzpunkt warum ich denke - hey, da kann doch was nicht ganz sauber sein !?

Des Weiteren habe ich auch selten mitbekommen dass unsere modernen Kirchen Kritikern das Wort verbieten.

Zudem ist die Hetze der CoS gegen Psychochologie ist sowas von irrsinnig, dass sie fast schon ironisch-lustig ist.

Die Rekrutierungsmethoden sind zwar nicht mehr offen-aggressiv, ja, da hat die CoS sicherlich dazugelernt - heut zu Tage macht man so etwas unterschwelliger.

Ansonsten schliesse ich mich manchen Vorrednern an (also... explizit dem Netten Penner, Hinterwäldler).

Informiert euch bitte. Und lasst euch auch hier im Forum nicht jeden Mist erzählen... Bildet euch eure eigene Meinung, lasst euch nicht das Hirn waschen ! Weder von der CoS noch von schlecht informierten Kritikern (also mir - um wirklich gesicherte Informationen bieten zu können müsste ich ja schliesslich Mitglied sein).

P.S.: (bezüglich dem Kommentar von 1234rock)
Ich verstehe nicht warum sich manche Leute so auf Aussehen fixieren ? Das war im JU-Travolta Thread schon stark vertreten (und dort wars absolut unter aller Sau) und gehört eigentlich nicht in eine "sachliche" Diskussion. Das ist allenfalls als Troll-tum zu bezeichnen - und Trolle sehen auch nicht all zu gut aus ;)

Mfg,
Day

Day
Mittwoch, 28.03.07 15:29
 

Ooops, trotz Korrekturlesen sind mir ein paar Grammatik und Schreibfehler passiert... ausserdem will ich Den Netten Penner nicht als Hinterwäldler bezeichnen sondern mich den Aussagen der beiden genannten Personen anschliessen ;)

Psychocholologiegiegie sollte ich eigentlich richtig schreiben können, nachdem ich bereits von mehreren betreffender Institute Gehaltschecks bekommen habe *g*

Day
Mittwoch, 28.03.07 15:36
 

Ich mache jetzt einfach mal den Netten Penner nach und schreib auch noch mal kurz was:
Walter Simmenthal würde ich mich auch noch gerne anschliessen, den hatte ich vergessen.

DerNettePenner (Meister der Orthographie)
Mittwoch, 28.03.07 15:41
 

@day: Hihi

Gehaltsschecks oder Gehaltschecks?

Sorry, Forum. Etwas Humor muss sein.

JETZT ECHT DER LETZTE POST.

Walter Simmenthal
Mittwoch, 28.03.07 19:37
 

Wie konntest Du mich nur vergessen, lieber Day ? Als vermutlich einziger in diesem Forum habe ich schließlich direkten Kontakt (anläßlich eines SC-Meetings) zur SC gehabt ! Ich habe auch den überlangen Fragebogen der SC schon mal ausgefüllt und ein "Aufnahme- und Analysegespräch" mit einem Scientologen geführt. Versteht sich von selbst, daß ich bei meinen Antworten das Blaue vom Himmel herunter gelogen habe. Dank "intellektueller Überlegenheit" bin ich deren Verlockungen allerdings nicht erlegen ! ICH BIN DOCH NICHT BLÖD !

noch ne direkt geschädigte
Mittwoch, 28.03.07 22:39
 

Hey Ihr alle da drausen ---- glaubt unbedingt dem Walter Simmenthal ---ich schliesse mich ihm voll und ganz an. Bin selbst eine geschädigte und hatte mehrer Kurse und Sitzungen in Stuttgart. Anzufügen wäre noch ein ganz wichtiger Punkt: DIE ANHÄNGER DER SEKTE WERDEN ZUDEM NOCH GESCHULT ANDEREN NICHT BETEILIGTEN MENSCHEN DAS GELD AUS DER TASCHE ZU ZIEHEN UND SOMIT IHRE SUCHT UND ABHÄNGIGKEIT ZUR SEKTE ZU FINANZIEREN: DIE KURSE SIND NUR AUF DIE BESCHAFFUNG VON GELD AUSGELEGT: ICH KANN NUR ALLE WARNEN ----------LASST DIE FINGER DAVON:

Day
Donnerstag, 29.03.07 06:41
 

Ihr seid beide Hetzer ! Ich bin inzwischen, wie der Nette Penner auch, geläutert worden ! Die Scientology hat keinerlei wirtschaftliche oder politische Interessen ! Ihr Primärziel ist es, ALLEN Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, egal ob sie Geld haben oder nicht.

Psychische Erkrankungen basieren nun mal auf einer Überbelastung durch Thetans, auch Sucht ist darauf begründet.
Hätte ich das doch früher gewusst ! Ich hätte so vielen Menschen helfen können ! LRH hatte schliesslich nie Probleme mit Drogen und er hat sowieso ausschliesslich nach den Regeln der Scientology gelebt !

Eine sehr verwerfliche Lektüre ist nebenbei LRH's Biografie, die sein Sohn (LRH junior) veröffentlicht hat. Ich hoffe dass dieses Buch bei der CoS verteufelt wird - da man ja sowieso (auf... interneren Ebenen) von der "Gottesgestalt" Lafayette Ronald Hubbard später Abstand genommen hat, nachdem klar wurde, dass er der "Kirche" nicht mehr zuträglich ist. Richtig so !

Nebenbei - "ich bin Atomphysiker" - ich finde dass die Gefahr, die von Atombomben ausgeht absolut überschätzt wird... man muss sich nur mit Kim Jong-Il unterhalten - er wird diese Auffassung sicherlich auch verteten. Auch Mahmud Ahmadinedschad wird sich dem gerne anschliessen. George Bush (beide) und Wladimir Wladimirowitsch Putin (japp, der "lupenreine Demokrat") vertreten diese Meinung mit Sicherheit auch (ich verdammter Brunnenvergifter).

Herr Baumann, mich interessiert trotzdem noch ob an den von mir vorhin aufgeführten Zitaten etwas dran ist. Ich will Sie mit meinen Kommentaren nicht angreifen, da Sie offensichtlich genug Erfahrung in dem Bereich haben - ich will nur eine Bestätigung - oder eben das Gegenteil von Ihnen hören. Immerhin handelt es sich anscheinend um grundlegende Dokumente !

Ich persönlich finde die Scientology ja toll. Hätte ich sie gegründet - und wäre mir klar dass ich noch lebe (insider für Kenner), würde ich mich auch nicht daran stören dass Mitglieder der obersten Ebene meiner Organisation Akten der Finanzbehörde der USA entwendet haben. Auch dass diese zu jahrelangengen Haftstrafen verurteilt wurden (unter anderem die... puh... dritte Frau von LRH ? berichtigt mich wenn ich da falsch liege). Nein. Es geht nicht um wirtschaftliche Interessen ! Die CoS will einfach nur die Menschheit vorantreiben !

Na denn, auf dass Xenu in seinem Berg-Gefängis auf ewig eingesperrt bleiben wird !
Day

P.S.: An die Feinde der CoS: Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich mit CoS "Church of Scientology" meine. Immerhin - in manchen Staaten ist die CoS sogar als "Kirche" anerkannt !

Pragmatiker
Samstag, 31.03.07 17:40
 

Diese Website zeigt wie schlimm die Scientologen wirklich sind. So schlimm, schlimm schlimm. Und dass es mir ja jeder glaubt, gebe ich sogar die Website an die beweist wie schlimm sie sind.
Sie behaupten doch tatsächlich dass sie mehr wissen als andere und belegen das neuerdings sogar noch mit wissenschaftlichen Methoden. Mir als Psychiater stehen bereits jetzt alle Haare zu Berge wenn ich mit ansehen muss, dass ich noch nie einen Beweis für den Erfolg der Psychiatrie zeigen konnte und von denen sogar als Pseudowissenschaftler bezeichnet werde. Schlimm!! http://www.nydetox.org

Day
Samstag, 31.03.07 19:03
 

Sorry, aber wenn die Scientology behauptet, ihre Ansatzweise würde funktionieren und die der modernen Psychologie nicht, dann ist das alleine schon deswegen Blödsinn weil die Scientology sich wenn man es genau nimmt bei den Methoden der Psychologie ein paar Dinge ausgeliehen hat.

Wenn du wirklich ein Psychiater bist dann musst du ein verdammt schlechter seien (Stichwort: Beruf verfehlt, vllt solltest du für die CoS arbeiten ! Wenn du es nicht schon tust...), denn ich kann dir mit Bestimmtheit sagen, dass durchaus Erfolge verbucht werden. Aber man muss da sehr differenzieren. Es geht ja meistens auch nicht in dem Sinne wie bei einer Grippe darum jemanden zu "heilen" sondern ihm ein "normales" Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Dass die Methoden der Scientology absolut super funktionieren sieht man beispielsweise auch daran, dass Clears (also Scientologen die reichlich lange "behandelt" wurden) ja kein Krebs mehr bekommen können. Naja... bis auf die paar die dann nix mehr davon erzählen können weil sie sich nicht medizinisch behandeln haben lassen.
Siehe auch Handl. Der böseböse Aussteiger...

Und, die Links die Der Nette Penner da oben reingestellt hat gehen ja teilweise auf Scientology-Seiten (YHRI) und er zeigt grade für YHRI dass die Scientology sich eben NICHT wie sie selbst behauptet klar und deutlich zu erkennen gibt sondern u.a. mit Hilfe solcher Organisationen, die gänzlich harmlos und unterstützenswert wirken, Bauern fängt!
Ich weiss, ich weiss, man soll nicht alles glauben, aber lies dir vielleicht mal ein paar FBI-Akten durch, die sind inzwischen öffentlich abrufbar.

Day
Samstag, 31.03.07 19:06
 

Und, ich wollte nicht behaupten dass Scientologen schlimm sind.
Sie sind Opfer des Systems dem sie sich unterwerfen. Das System und vllt auch die Führungsebene sind das "Schlimme" gegen das ich hier argumentiere.

noch ne direkt geschädigte
Sonntag, 01.04.07 12:52
 

Sorry aber zum Teil habt Ihr echt keine Ahnung von was Ihr da sprecht. Ich habe 4 Jahre lang bei einem 45 jährigen Anhänger gearbeitet, welcher seit seinem 16.ten Lebensjahr dieser Sekte mit allem hörig ist. Die Familie leidet ---weil sie mitziehen muss, die Schulden werden immer größer ---der finanzielle Ruin ist bereits eingetroffen und trotzallem wird er weiterhin geschult ---andere Leute um Ihr Geld zu bringen damit er seine Abhängigkeit weiter finanzieren kann. Als es dann mir direkt an den Geldbeutel gehen sollte, und ich dann klipp und klarr gesagt habe NEIN bis hierher und keien Schritt weiter ---erhielt ich natürlich die Kündigung (welch Glück so konnte ich das ganze beenden). Aber egal--was ich eigentlich damit sagen wollte ist, dass die obergebildeten OT´s (wie sie sich nennen) dann ab einer bestimmten Stufe der "BRÜCKE" tatsächlich behaupten sie seien GOTT und das sorry grenzt halt einfach an Größenwahn und rechtferigt sicherlich nicht anderen Leute ihr Geld sowie den eigenen Ruin herbeizuführen. Die Anhänger jedoch stecken so tief in diesem Glauben, dass jeder aber rechtfertigt dies alles so zu handhaben. PS: Wo ist das bewiesen dass Clears keinen Krebs bekommen??? Ich habe genug Sektenmitglieder gesehen die sowohl krank und auch krebserkrankt waren. Sorry aber sowas zu verbreiten grenzt genauso an Größenwahn den es gibt überall und in jeder Gesellschaftschicht sowie in jeder Religion kranke Menschen. Die Kurse an sich sind wirklich zum Teil nicht schlecht und können manche Menschen sogar festigen, dass einzige was den negativen Beigeschmack dann mitsichbringt sind die nicht gerechtfertigten Kosten dieser Kurse. Der erst kost z. B. 50 €, der zweite dann schon 70 € und nach ca. 5 Kursen wirst du dann schon mit zur Bank begleitet damit du einen Kredit in Höhe von 10.000 € genehmigt bekommst damit du den richtigen Kurs für die "BRÜCKE" hoch belegen kannst. usw. ....... Jeder soll sich selbst ein Bild darüber machen aber schauen dass er einfach bodenständig ist und nicht zu labil den ansonsten hat er keine Chance wieder zu entkommen. OK, dass sehe ich auch so:""""" Sie sind Opfer des Systems dem sie sich unterwerfen. Das System und vllt auch die Führungsebene sind das "Schlimme" gegen das ich hier argumentiere."""""

Day
Sonntag, 01.04.07 15:24
 

Ähm, eben. Sie bekommen ja Krebs und andere Krankheiten. Aber nach ihrer Ideologie könnte das ja garnicht sein, weil man auf höherer Ebene gegen so etwas immun seien sollte.
Ich meinte das ironisch, sorry wenn es nicht richtig rübergekommen ist. Ich wollte so nur ein Beispiel für die "erfolgreichen" "Behandlungsmethoden" der Scientology aufzeigen (Vorsicht, die Anführungszeichen sollen wieder auf Ironie hindeuten...)

DerNettePenner
Freitag, 06.04.07 01:14
 

@Day: Stimme Dir in fast allen Punkten zu.

@Simmenthal und die Geschädigte:
Prinzipiell stimme ich Euch ja auch zu...

...da Ihr Euch aber besser auskennt, als alle anderen, die hier Beiträge verfassen und mich das Thema interressiert - genaugenommen beschäftige ich mich schon ein bisschen länger mit der SC- wäre es doch schön, wenn Ihr mal posten könntet, wo ich falsch lag. Ich lerne da gerne dazu.

Übrigens -nur falls Ihr das nicht gemerkt habt- waren die letzten Posts von mir -die, in denen ich "geläutert" war- durchaus sarkastisch gemeint. Soweit hat mich das OSA schließlich doch noch nicht ;-)

SPIEGEL Online
Mittwoch, 16.05.07 11:27
 

Scientology stellt BBC-Reporter im Internet bloß: click

riva
Mittwoch, 30.05.07 16:00
 

Scientology steht in Berlin wieder unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, Quelle: Welt.de

arno
Montag, 04.06.07 22:08
 

‚neuer Aufhänger für Scientology’

Scientology wirbt jetzt scheinheilig gegen DROGEN

Folgende Websites versuchen an eine grössere Menschenmenge heranzukommen!

Multathlon 2007

http://www.vsnd.ch/index.php?option=com_content &task=view&id=2&Itemid=1


Sag NEIN zu Drogen – Sag JA zum Leben http://www.vsnd.ch/index.php?option=com_frontpage &Itemid=1
http://www.sag-nein-zu-drogen.de/
http:[..]

Ralf
Montag, 16.06.08 03:24
 

Der Inforel Profdoc ist doch geschmiert!!!!

Xenu
Dienstag, 24.06.08 15:06
 

Ja genau. Die Scientology is genauso ne Verruecktenorganisation wie die Hare Krishnas und die Zeugen Jehovas.... Da faellt der kleine Unterschied nicht unbedingt auf das sie ueber mehrere Millionen Dollar in aller Welt verfuegen, nen Geheimdienst haben und nebenbei ne Paramilitaerische Armee aufgebaut haben. Nagut, und das sie im Imobiliengeschaeft mitmischen, und nur Mitglieder der hoeheren sozialen Schichten langjahrig behalten wollen... iss halt normal fuer sone Spinner "Religion".
Genauso wie eine Kriegskasse, die jede freie Religion haben sollte, auch da unterscheidet sich Scientology nicht von den normalen Erloesern, die weltweit ihr Werk verrichten.
we do not forgive.
we do not forget.
expect us!

Karin Schneider
Freitag, 23.01.09 08:36
 

Das eine Vielzahl deutscher Unternehmen einen Teil ihrer Führungskräfte bei Scientologischen Unternehmensberatungen und Schulungszentren coachen lassen ist bei genauerem Hinsehen ein offenes Geheimnis. Ebenso werden die direkten Kontakte, Geschäftsbeziehungen großer und kleiner Unternehmen
der Wirtschaft und Politik systematisch verschwiegen.
Vorgespiegelte Ahnungslosigkeit ,gepaart mit kollektivem Schweigen mischen sich mit den tatsächlich ahnungslosen Unternehmen.Was liegt also näher als einen strategischen Stützpunkt ins Zentrum der Macht zu verlegen. Politik und Wirtschaft direkt in unmittelbarer Nachbarschaft. Hervorragende Voraussetzungen um die Verbreitung scientologischer Weisheiten zielgenau voranzutreiben. Mußten früher Unternehmen auf Firmenkosten ihre Manager zu Dianetikseminaren in die Schweiz schicken, hat man heute die Möglichkeit politische Bildungsreisen gleich mit einem Besuch im Dianetikzentrum Berlin zuverbinden. Abgesehen davon stehen die Mülltonnen der Bundestagsabgeordneten und Wirtschaftsbosse nunmal in Berlin ,was der OSA mit Freunde entgegenkommen dürfte. Fazit: Die Unterwanderung der Wirtschaft macht große Fortschritte und ist weiterverbreitet als wirklich zugegeben wird ,fehlt nur noch ein gut funktionierendes Netzwerk in der Politik. Das dürfte aber nicht lange auf sich warten lassen. Die Anwerbung von Schülern ist dabei nur ein bescheidenes Beiwerk, denn jeder fängt mal klein an. Die tatsächlichen Zusammenhänge wirtschaftlich-politischer Absichten werden geheimgehalten. Jedoch ist zu Befürchten ,dass die Infiltration systematisch ausgebaut werden soll.
Ein weiterer Grund Unterwanderungsversuche rechtzeitig abzublocken. Kritik ist aber nicht nur bei Scientology
angebracht. Diejenigen, die in der Wirtschaft und der Politik am lautesten schreien und sich als Aufklärer der Nation verstehen ,wissen ganz genau die verschwiegenen Zusammenhänge.Wenn die Manager allerdings selber damit beschäftigt sind ein Bollwerk aus Korruption ,Bestechung,Sabotage,Datenspitzeleien ala Stasi in der Wirtschaft aufgrund der Lebenserhaltungssysteme falschverstandener Informationspolitik am Leben zuerhalten,
sollte man sich hüten, Dinge anzuprangern in die Herren selber verwickelt sind. Es gibt genügend Beweise von
von scientologischen Aktivitäten in Unternehmen jeglicher Größenordnung, man muß nur genau hinschauen.
Allerdings muß auch klar sein ,dass kriminelle Machenschaften der Wirtschaft neben Folgeerscheinungen auch
Wegbereiter dieses Systems sind.Verschwiegen , betrogen und gezockt wird auf beiden Seiten.Wer Scientology als gefährlich bezeichnet sollte sich darüber im Klaren sein ,dass die Aktivitäten der Wirtschaft nicht weniger
gefährlich sind. Gehirnwäsche, gezielte Verbreitung von Falschinformationen, Manipulationen finden auf beiden Seiten statt.War es nicht unser goldener Westen der Stasimethoden, Manipulation, Gehirnwäsche angeprangert
hat? Ist es nicht fragwürdig wenn die Anprangerer von damals heute die Akteurein vielen investigativen Aufgaben mit Lohn und Brot versorgen?Ist es nicht fragwürdig wenn ganze politische und wirtschaftliche Systeme nur auf Betrug,Lüge Macht und Geldschneiderei aufgebaut sind?Scientology ist gefährlich aber die
Aktivitäten der Verantwortlichen aus Wirtschaft und Politik sind es auch. Die Wahrheit ist gefährlich für die Akteure und der Ottonormalverbraucher wird weiterhin fehlinformiert, manipuliert und für dumm verkauft.
Diese Tatsache gilt für alle Bereiche sei es Wirtschaft-Sicherheit und das ganz alltägliche Leben!

Karin Schneider ManagerSOS

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