Am Samstag findet ein Bal Macabre im White Rabbit statt

Lucas Dueck

Dunkle Schminke, Masken und ausladende Kostüme: Der Ball Macabre, der am Samstag im White Rabbit stattfindet, soll ein Paralleluniversum im Stil von Marchesa Casatis erschaffen. Wer etwas dazu beitragen möchte, kann sich noch bei den Veranstaltern melden.



Marchesa Casati, die Partyqueen der 1920er Jahre – eine Mischung aus Marilyn Manson und Lady Gaga – setzte damals immer neue Trends. Je ausgefallener, desto besser. So auch das Motto im White Rabbit: Kein Style zu verrückt, keine Schminke zu fett und keine Attitüde zu übertrieben.


Wie in der Kurzgeschichte „Bal Macabre“ von Gustav Meyrink soll auch im White Rabbit ein vampirartiges, zeckenhaftes Sichansaugen an die von Laster zu Laster taumelnden Lebenden stattfinden – von Zigarettenrauch, Weiberlachen und seichter Musik umhüllt. Ein dicker, schwarzer Samtteppich, aus dem nur vereinzelt rubinrote Blumen aufleuchten. Das klingt zwar ein bisschen nach Gothic, ist in Wirklichkeit aber viel cooler. In einem surrealistischen Rahmen sollen sich die Gäste ihren Exzessen hingeben und das Leben gierig zelebrieren. Als Vorbild dienen die rauschenden Feste, Bankette und Kostümbälle Marchesa Casatis.

Musikalisch führt DJ Fabio Lager aus München durch den Abend. Gefeiert wird, in Anlehnung an das dreißigjährige Erfolgskonzept des Tanzcafés Libella, zu Rockabilly und Wave. Ein kleines Performance-Programm wird kurzfristig auf Facebook bekanntgegeben. Wer etwas dazu beitragen möchte, ist herzlich eingeladen sich über die Facebook-Seite der Veranstalter zu melden. Eintritt gerne mit Maske!

Mehr dazu:

Was: Bal Macabre.
Wann: Samstag, 21. Februar 2015, 21 Uhr.
Wo: White Rabbit.