Am Donnerstag werden auf Freiburgs Wänden wieder Kinofilme gezeigt

Franziska Lorenz

Living Walls nennt sich das Ganze, Kino an Plätzen, an denen man es nicht erwartet. Hauswände und Fassaden werden zur Kinoleinwand umfunktioniert. Das Institutsviertel ist am Donnerstag Ort des leinwandfreien Kinos.

Im ersten Jahr ging es durch die Innenstadt, im zweiten durch Landwasser und jetzt geht es quer durch das Institutsviertel: Bei der kostenlosen Wanderung wird die Umgebung durch ihre Rolle als Projektionsfläche mit geschichtlichen Aspekten mit in die Filme einfließen und eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.


Es wird mit Gegensätzen gespielt, wie den Institutsgebäuden inmitten von Grünanlagen, die schon beinahe beruhigend wirken, aber dennoch direkt neben dem Freiburger Gefängnis mit den hohen kargen Mauern liegen.

Die Kurzfilme passen thematisch zu den Orten

Für Donnerstag haben die Organisatoren Kurzfilme ausgewählt. Diese haben im weitesten Sinne mit den Gebäuden zu tun: Beim St. Josefskrankenhaus, in dem etwa ein drittel der Freiburger Babys zur Welt kommt, geht es in einem Film beispielsweise um die Geburt. Auch die Wissenschaft spielt dieses Jahr eine zentrale Rolle, lustig wird’s aber auch!

"Für mich liegt der besondere Reiz bei Living Walls darin, dass nicht mehr als ein Beamer und eine Wand nötig sind, um gemeinsame Filmerlebnisse zu kreieren", sagt Florian Fromm vom Kommunalen Kino "Die neuen Technologien ermöglichen es, schnell, flexibel und gemeinsam in lockerer Atmosphäre Filme zu sehen, alles ist offener und spontaner als bei einem Kinobesuch."
Die vom Kommunalen Kino und dem Studierendenwerk Freiburg organisierte Kinowanderung sollte bereits letzten Donnerstag stattfinden, wurde aber wegen Regen auf den kommenden Donnerstag verlegt.

  • Was: Living Walls- die leinwandfreie Kinowanderung
  • Wann: 6. Juli, 22 Uhr
  • Wo: Mensa 2, Hermann-Herder-Straße
  • Eintritt: frei