Am 21. Juli soll die neue UB in Freiburg eröffnen - wenn alles gut geht

Marius Buhl

Wann eröffnet sie denn endlich, die neue UB? Seit Wochen wird gemunkelt. Ein interner Zeitplan zeigt nun: Geplant ist eine inoffizielle Eröffnung am 21. Juli 2015. Wovon der Termin noch abhängt:



Von außen ist sie nahezu fertig, die neue Universitätsbibliothek. Oben glänzen schwarz die Panele, unten streiten die Passanten: "Schön oder nicht?" Bei der Frage gehen die Meinungen auseinander. Drinnen sind die Arbeiter damit beschäftigt, Stühle auszupacken und die Inneneinrichtung herzurichten - für die inoffizielle Eröffnung.


Die soll - so steht es in einem internen Zeitplan, der fudder vorliegt - am 21. Juli 2015 erfolgen. Der Pressesprecher der Universität, Rudolf-Werner Dreier, wollte das Datum am Montag auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Zuerst, so Dreier, stehe die technische Übergabe der Baufirmen an. Die entscheide darüber, wann die UB eröffne.

Konkret könnte das heißen: Wenn Luftabzug, Lichter, Elektrizität und Dutzende weitere technischen Abläufe der UB reibungslos verlaufen, kann die UB am 21. Juli eröffnen. Falls nicht, muss nachgearbeitet werden - wie lange sich die Eröffnung dann verzögern könnte, ist unklar.

Falls alles gut geht, sieht der Zeitplan aber folgendes vor: Vom 13. bis zum 19. Juli 2015 sollen die Buchbestände aus den Seminaren und der Behelfs-UB in Littenweiler an den Platz der alten Synagoge transportiert - und in die neue UB eingeräumt werden. Dann, am 21. Juli, soll diese ihre Pforten öffnen. Dann werden pro Tag Hunderte Studierende Platz in der neuen UB finden, lernen und in der Cafeteria Pause machen. Ab 27. Juli 2015 beginnt dann die Pilotphase, in der die UB unter Normalbedingungen auf Herz und Nieren getestet wird.

Diese Pilotphase wird weitere rund eineinhalb Monate andauern - bis zur offiziellen Eröffnung. Die ist noch nicht exakt terminiert, soll aber irgendwann zwischen dem 2. September 2015 und der ersten Oktoberhälfte stattfinden. Dann werden unter anderem Ministerpräsident Kretschmann und die Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, erwartet.

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[Foto: Marius Buhl]