Kommunalwahl 2019

Alle 18 Listen für Freiburg zugelassen – aber fünf Kandidaten müssen weichen

Uwe Mauch

Fünf Kandidierende dürfen nun doch nicht zur Kommunalwahl in Freiburg antreten: Sie sind entweder nicht gemeldet oder haben keinen EU-Pass. Die Partei hat’s gleich zweimal erwischt.

Alle 18 Listen, die zur Kommunalwahl am 26. Mai antreten wollen, sind zugelassen. Allerdings erfüllen fünf Kandidierende nicht die rechtlichen Voraussetzungen. Sie müssen weichen und Ersatzbewerbern Platz machen. Das teilte der Wahlausschuss in seiner Sitzung am Montag mit. "Wir haben alle Namen mit dem Melderegister abgeglichen", berichtet Bettina Löffler vom städtischen Wahlamt.


Drei Kandidaten waren nicht in Freiburg gemeldet

Drei waren demzufolge nicht in Freiburg gemeldet: Falco Wehmer wird auf der SPD-Liste durch Cristina Gangotena ersetzt, der Frau von Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach. Auf der Liste "Bürger für Freiburg" folgt Moritz Burkhart auf Andreas Nitschke. Sie hatte aus gleichem Grund schon ihren Spitzenkandidaten Achim Wiehle austauschen müssen. Die Partei hat ebenfalls einen Nicht-Freiburger auf der Liste und zudem einen russischen Staatsbürger. Ersatzkandidaten gibt es allerdings nicht. Auf der Liste "Inklusion und Teilhabe" fand sich eine Brasilianerin, für die nun Christina Behrens aufgeführt wird.

Ebenfalls geprüft hat das Wahlamt die mindestens 250 Unterstützter-Unterschriften, die vier Listen vorlegen mussten: "Inklusion und Teilhabe", "Nicht", "Bürger für Freiburg", "Urbanes Freiburg". Die anderen Parteien und Vereinigungen benötigten keine Unterschriften.