Plaza Culinaria 2016

Acht Dinge, die wir auf der Plaza Culinaria gegessen haben

Robin Wille & Sebastian Felleisen

Seit Freitagabend wird auf der Plaza Culinaria in der Messe Freiburg geschlemmt. Wir haben uns in das bunte Messeangebot gestürzt – und acht leckere Sachen probiert.

buah - Superfoods (Halle 2)

"Buah", was zunächst erst einmal klingt, als wolle man jemanden erschrecken, bedeutet eigentlich "Frucht" auf Malaysisch. Jessica Krauter aus Stuttgart gründete "buah" 2015 gemeinsam mit ihrem Bruder,nachdem sie im Urlaub in Thailand und Costa Rica täglich frische Fruchtsmoothies tranken. Durch die sogenannte Gefriertrocknung bleibt der Tropengeschmack der Früchte erhalten. Superfoods wie Gojibeeren ergänzen die Fruchtmischungen, die zu Smoothies gemixt oder in das Essen gemischt werden.

Böttchehof - Rum (Halle 2)

Rum - das ist Kuba, die Karibik, Piraten und nun auch der Böttchehof in Schallstadt-Wolfenweiler. Frank Küchlin, Inhaber des Böttchehofs, schwärmt noch heute von seinem Urlaub auf den Kapverdischen Inseln vor einigen Jahren. Nun stellt er seinen eigenen Rum her. Mit 34,50 Euro je Flasche kein Schnäppchen, doch das Aroma des kräftigen Zuckerrohrs sowie die hölzerne Note lassen das schnell vergessen.

cressbar - Kresse (Halle 1)

Wer sich umsonst satt essen will, ist am Stand der "cressbar" falsch - wer Kresse schnell und unkompliziert in seiner Küche anbauen will, genau richtig. Die "cressbar" ist eine Box, in die ein Cresspad eingelegt werden kann und bei gewissenhafter Bewässerung schon eine Woche später Kresse schnittfertig emporwächst. Das Starter-Kit gibt es für 7,95 Euro und enthält neben der Box fünf Pads. Das optisch auffällige, rot-lilane "Radiescress" schmeckt mild und doch kräftig.

Sternekoch Oliver Rausch - Stör Tranche mit Pulled Pork und Wurzelpüree (Halle 1)

Oliver Rausch, Sternekoch im "s Herrehus" in Munzingen, begrüßt seine Gäste persönlich an seinem Stand. Für 9,50 Euro serviert er Gerichte, die Connaisseur-Herzen höher schlagen lassen. Auf dem Teller landet eine Stör Tranche, bedeckt mit Pulled Berkshire Pork, umringt von Sauce Ivoir und umgeben von Wurzelpüree. Gespeist wird zu Lounge-Musik unter blau schimmernden Lichtern in der Genuss Festival Area.

Wilde Wadoesters - Wilde Austern (Halle 2)

Das Geheimnis beim Austernessen ist es "gut zu kauen", verrät Jan Geertsema, der wildgefangene Austern anbietet. Auch sei "das erste Mal oben ohne immer am besten", wobei sich Geertsema auf das Topping bezieht. Die Austern kommen übrigens aus dem Holländischen Wattenmeer und so schmecken sie im ersten Moment auch – nach Salzwasser. Erst nach kurzem Kauen entfaltet sich der eigentliche Auster-Geschmack, der zwar gewöhnungsbedürftig, aber lecker ist. Die Schalentiere sind außergewöhnlich gesund. Austern enthalten sehr viele Vitamine und Omega-3-Fettsäuren. Wer etwas Neues probieren möchte, sollte die Austern für 2,50 Euro das Stück testen.

Honeyfaktur - Honig (Halle 2)

Wer denkt, dass Honig immer nur gleich schmeckt, sollte unbedingt bei "Honeyfaktur" vorbeischauen. Dort bietet Paul Büki unterschiedlichste Honigverfeinerungen an. So kann man dort Sorten wie "Wasabi Honig" probieren, der erst süß schmeckt und dann eine mild-scharfe Note entwickelt. Auch der Limettenhonig ist eine Empfehlung, bei dem schon das Öffnen des Glases einen Limettenduft verbreitet. "Ich habe einfach experimentiert", erzählt Paul Büki, der mit seinen Bienenstöcken im Bergischen Land beheimatet ist. "Man sollte einfach neue Variationen ausprobieren und entdecken." Die Variationen, die Paul Büki anbietet, sind handgemachte Kreationen und ab 6 Euro pro Glas erhältlich.

Patisserie m - Cheescake (Halle 3)

Um einen klassischen "New York Cheesecake" mit dem typischen Heidelbeer-Topping zu probieren, muss man nicht unbedingt nach New York fliegen. "Der Boden schmeckt brutal gut", sagt Produktionsleiter und Konditormeister Markus Weger – und das kann man nur bestätigen. Der Boden aus zerbröseltem Keks ist sehr lecker und bietet die perfekte Basis für den saftigen Belag, der unter anderem Frischkäse enthält. An diesem wurde laut Markus Weger sehr lange experimentiert, um ihn so cremig wie möglich zu machen. Abgerundet wird das ganze von dem typischen Heidelbeer-Topping. Alles in allem ein perfekter Abschluss für einen Besuch auf der "Plaza Culinaria".

Curly´s - Eis (Halle 2)

Was erst in Thailand gut angekommen ist, findet nun auch zu uns. Bei "Curly’s - rolled up ice creams" erhält man für 5,50 Euro einen besonderen Eisbecher. "Das Besondere an unserem Eis ist, dass man es selbst zusammenstellen kann und zusehen kann, wie es entsteht", erklärt der Verkäufer. Dabei werden ausschließlich frische Früchte benutzt, die auf einer 30-Grad-Celsius-kalten Platte stark abgekühlt werden. Dort werden sie erst zerkleinert und die Basis für das Eis dazugegeben. Das ganze wird flächig aufgetragen und mit einem Eisschaber zu Rollen aufgerollt. Durch die direkte Zubereitung und die Frische der Zutaten schmeckt das Eis sehr erfrischend und fruchtig und schon die Art der Zubereitung ist einen Besuch wert.
Plaza Culinaria

Die Plaza Culinaria erlebt am Wochenende ihre 13. Auflage. Insgesamt erwartet die Messe Freiburg mehr als 360 Aussteller und rund 40.000 Besucher.

Freitag, 14 bis 23 Uhr, Samstag, 10 bis 23 Uhr, Sonntag, 10 bis 20 Uhr. Eintritt: Tageskasse 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Sonntag ab 18 Uhr Happy Hour (5 Euro). Das Eintrittsticket gilt als ÖPNV-Fahrkarte im RVF-Gebiet.

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