9 Ideen für die Semesterferien in Freiburg

Theresa Ogando

Seit Montag sind Semesterferien: Jetzt heißt es für viele erst mal lernen und Hausarbeiten schreiben, aber manch einer ist schon fertig mit den Prüfungen. Hier sind neun Ideen wie ihr die Semesterferien in Freiburg verbringen könnt.



1. Ausgehen



Nach langen Tagen, Abenden und vielleicht sogar Nächten in der UB ist es wieder Zeit auszugehen. Wo es diese diese Woche rockt erfährst du bei fudder.

2. Entspannen



Direkt nach der letzten Klausur wird meist stilvoll ein oder zehn Bierchen getrunken, hier eine Idee für den Tag danach: Geh ins Thermalbad und entspann den ganzen Tag in blubberndem Wasser, bis Du vergessen hast was Prüfungen oder Kater überhaupt sind. Im Eugen-Keidel-Bad kostet der Spaß 12,50 Euro und ihr kommt mit dem Bus von der Munzingerstraße dorthin. Oder ihr macht einen Ausflug nach Bad Krozingen (zwei Zugstationen vom Hauptbahnhof entfernt), wo man für 14,50 Euro im heißen Wasser entspannen kann.

3. Sport



Der Frühling naht und damit wacht auch die Sportmotivation wieder aus dem Winterschlaf auf (hofft man zumindest). Um diese Hoffnung zur Wirklichkeit zu machen, lohnt es sich, bei einen Kurs mitzumachen. So ist man verpflichtet jede Woche hinzugehen und kann gleichzeitig noch eine neue Sportart lernen.

Diese Woche haben die Kurse des Hochschulsports der Uni Freiburg für die vorlesungsfreie Zeit angefangen. Dort ist es günstig, man lernt neue Leute kennen und wird fit. Es gibt noch Restplätze für: Baseball, Basketball, Klettern, Rugby, Salsa und vieles mehr.

Web: Hochschulsport Freiburg

4. Frühjahrsputz



Der Frühling naht, da kommt einem doch gleich noch eine Sache in den Sinn, die man mal wieder öfter tun könnte: Nein, nicht neu verlieben, putzen könnte man mal wieder. Nicht ganz so schön, aber so ein Frühjahrsputz ist nach der Klausurphase bestimmt wieder nötig und hilft einem, nicht in dieses "Ich weiß gar nicht mehr was ich mit meinem Leben ohne Lernen anfangen soll"- Loch zu fallen. Also Schrank auf, alles aufs Bett schmeißen, Teil für Teil durchgehen und dann spenden oder auf einem Flohmarkt verkaufen. Man könnte ja auch mal wieder unter den Möbeln saugen oder die Fenster putzen, diese Dinge eben, von denen man Eltern erzählt, man würde sie regelmäßig tun.

5. Lesen



Während dem Semester hat man meistens so viel für die Uni zu lesen, dass man vorm Schlafengehen keine Buchstaben mehr sehen will und dann lieber Netflix anmacht. In den Semesterferien ist das anders – zumindes vor den Hausarbeiten. Da kann man endlich mal wieder lesen, was man will und nicht was bei ILIAS hochgeladen wird. Die fudder-Redaktion empfiehlt: "Wir haben Raketen geangelt", ein starkes Debüt mit viel Gefühl von Karen Köhler, "Blutorangen" von Verena Boos, ein Roman über dunkle Familiengeheimnisse aus der Franco-Zeit und "Vom Ende der Einsamkeit", ein Liebesroman von Benedict Wells, der die Überwindung von Verlust und Einsamkeit thematisiert.

6. Die Gegend erkunden



Wenn man Leuten erzählt, man wohnt in Freiburg, dann bewundern sie oft, wie nah man denn an Frankreich, der Schweiz und den Bergen wohnt. Man nickt und lächelt, denn das ist ja tatsächlich ziemlich cool. Dann beginnt man sich aber zu fragen, wann man denn das letzte Mal im Schwarzwald war.

Keine Ausreden: Schaut doch zum Beispiel mal in Basel vorbei, in nur einer halben Stunde ist man vom Freiburger Hauptbahnhof dort. Nächsten Montag findet der legendäre Basler Morgenstreich statt, für alle die nach dem Aschermittwoch noch nicht genug von Fasnacht haben. Um vier Uhr morgens geht's los mit über 200 Laternen, Trommeln und Narren.

7. Kind sein



In der Prüfungsphase wünscht man sich doch immer mal wieder wieder ein Kind zu sein: Kein Stress, einfach jeden Tag nach der Schule spielen und keine Sorgen. Das Gefühl könnt ihr euch am Freitag, den 23. Februar, holen, wenn das Junge Freiburger Theater "Karlsson vom Dach" spielt. Einfach mal wieder über Astrid Lindgrens Streichemacher lachen und sich wie ein Kind fühlen. Eine andere Idee: Mal wieder die Ziegen auf dem Mundenhof streicheln oder in den Bergen Schlittenfahren gehen.

8. Kino



Die Kultur kommt manchmal zu kurz, wenn man im Lernstress versinkt. Pünktlich zur Berlinale ist der Stress für viele zu Ende, was der perfekte Anlass ist, mal wieder ins Kino zu gehen. Die Filme, die bei dem Wettbewerb zur Auswahl stehen, kann man zwar noch nicht sehen. Sehr empfehlenswerte, aktuell laufende Filme sind aber zum Beispiel: "Three Billboards outside Ebbing, Missouri" oder "Die Göttliche Ordnung", die mit viel Frauenpower und echten Gefühlen überzeugen.

Nach einer stressigen Zeit empfiehlt sich außerdem ein entspannter Film-Sonntag. Für 11,80 Euro bekommt man sonntags Frühstück im Caféhaus und danach einen Film im Friedrichsbau zu sehen.

Web: Caféhaus

9. Konzerte



Richtig abschalten kann man bei lauter Musik in Konzertsatmosphäre: Nach Freiburg kommen im Frühjahr einige namhafte Künstler, die live der Knaller sind: Etwa Marteria am 21. März oder die 187 Straßenbande am 4. März. Was sonst noch so musikalisch geht, steht hier auf fudder.

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